Letzte Nachrichten
Unabhängigkeitsbefürworter Lai gewinnt Präsidentenwahl in Taiwan
Der Vizepräsident und Unabhängigkeitsbefürworter Lai Ching-te hat die Präsidentenwahl in Taiwan gewonnen. Der 64-jährige Politiker von der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) kam nach Auszählung von 98 Prozent der abgegebenen Stimmen auf 40,2 Prozent, wie am Samstag aus Daten der Wahlkommission hervorging. Sein wichtigster Widersacher, der von der chinafreundlichen Kuomintang (KMT) aufgestellte Hou Yu-ih, erhielt demnach 33,4 Prozent und räumte seine Niederlage ein.
Neues Leben für ausrangierte Tannenbäume als Wohnstätte für Stockholms Fische
Nicht nur die Elefanten im Berliner Zoo und Tierpark dürfen sich über ein verspätetes Weihnachtsgeschenk freuen: Während unverkaufte Tannenbäume vor wenigen Tagen an sie verfüttert wurden, erhalten die Fische in Stockholm derzeit eine neue Wohnstätte aus recycelten Bäumen.
Scholz verteidigt "guten Kompromiss" bei Agrarkürzungen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat das Vorgehen seiner Regierung bei den Subventionskürzungen für Bauern verteidigt. Er sprach am Samstag mit Blick auf bereits erfolgte teilweise Rücknahme der Streichungen von einem "guten Kompromiss" und betonte, Subventionen könnten nicht "auf ewig" bestehen bleiben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief zu Gesprächen mit den Landwirten auf, die am Montag mit einer Großdemonstration in Berlin den Druck auf die Regierung erhöhen wollen.
Unabhängigkeitsbefürworter bei Präsidentschaftswahl in Taiwan in Führung
Bei der Präsidentschaftswahl in Taiwan liegt der Vizepräsident und Unabhängigkeitsbefürworter Lai Ching-te in Führung. Der Politiker von der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) kam nach Auszählung der Stimmen aus mehr als 60 Prozent der Wahllokale auf 41,6 Prozent, wie die Wahlkommission am Samstag mitteilte. Sein wichtigster Widersacher, der von der chinafreundlichen Kuomintang (KMT) aufgestellte Hou Yu-ih, lag demnach mit 33,2 Prozent deutlich dahinter.
Frankreichs Außenminister betont bei Besuch in Kiew Unterstützung für Ukraine
Frankreichs neuer Außenminister Stéphane Séjourné hat in der ukrainischen Hauptstadt Kiew bei seiner ersten offiziellen Auslandsreise die Unterstützung für das von Russland angegriffene Land betont. Die Ukraine "werde trotz der Zunahme von Krisen die Priorität für Frankreich bleiben", sagte er am Samstag in Kiew. Frankreich werde "nicht zögern", die Entschlossenheit sei ungebrochen, sagte er bei einer Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba.
Weidle verpasst Abfahrtspodest knapp
Skirennläuferin Kira Weidle hat allen Widrigkeiten getrotzt und zwei Tage nach ihrem kapitalen Trainingssturz ihre beste Abfahrt seit einem Jahr gezeigt. Die 27-Jährige raste in Altenmark-Zauchensee/Österreich auf den guten fünften Platz, zum "Stockerl" fehlten ihr nur 0,12 Sekunden. Emma Aicher stürzte beim 24. Sieg der Speed Queen Sofia Goggia, blieb aber allem Anschein nach unverletzt.
Handball: Häfner wird Papa - EM-Einsatz fraglich
Vaterfreuden bei DHB-Star, Babyboost fürs deutsche EM-Team: Linkshänder Kai Häfner und seine Frau Saskia haben ihr zweites Kind bekommen. Der Rückraumspieler vom TVB Stuttgart, der das Lager der deutschen Handballer vorübergehend verlassen hat, weilt noch bei seiner Familie in Schwäbisch Gmünd und wird das zweite Vorrundenspiel des DHB-Teams gegen Nordmazedonien am Sonntag (20.30 Uhr/ZDF und Dyn) in Berlin wohl verpassen.
Rodeln: EM-Silber für Taubitz - Egle Europameisterin
Die deutsche Top-Rodlerin Julia Taubitz hat zum Auftakt der EM den ersten deutschen Titel des Jahres knapp verpasst. Beim Weltcup in Innsbruck-Igls, der gleichzeitig auch als Europameisterschaft gilt, zog Taubitz im nächsten engen Duell mit der Österreicherin Madeleine Egle den Kürzeren und gewann Silber. Bronze ging an Weltmeisterin Anna Berreiter (Berchtesgaden) und damit ebenfalls nach Deutschland.
Bericht: Fregatte "Hessen" soll sich an EU-Mission im Roten Meer beteiligen
Die Bundesregierung will sich einem Medienbericht zufolge mit einem Kriegsschiff an einer neuen EU-Marinemission zur Sicherung des Seeverkehrs im Roten Meer gegen Angriffe der jemenitischen Huthi-Rebellen beteiligen. Die Fregatte "Hessen" solle bereits am 1. Februar in Richtung Rotes Meer starten, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf informierte Kreise in Berlin und Brüssel. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür am Samstag zunächst nicht.
Steinmeier kritisiert Erscheinungsbild der Regierung - Scholz räumt Defizite ein
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in ungewöhnlich deutlichen Worten das Erscheinungsbild der Bundesregierung kritisiert. "Wenn die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden", sagte Steinmeier der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Die Regierung muss ein Interesse daran haben, das zu verbessern." Kanzler Olaf Scholz (SPD) räumte Defizite ein.
Wahllokale bei Präsidentschaftswahl in Taiwan geschlossen
Inmitten der starken Spannungen mit China haben die Menschen in Taiwan einen neuen Präsidenten gewählt. Die Wahllokale schlossen am Samstagnachmittag (Ortszeit), nachdem fast 20 Millionen Wähler einen Nachfolger für Präsidentin Tsai Ing-wen von der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) bestimmen konnten. Ergebnisse wurden für den Abend erwartet. Wegen strenger Wahlgesetze können Medien die Wähler am Tag der Stimmabgabe nicht zu ihrer Wahl befragen.
Scholz verteidigt "guten Kompromiss" der Ampel-Regierung bei Agrarkürzungen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat das Vorgehen seiner Regierung bei den Subventionskürzungen für Bauern verteidigt. "Wir haben uns die Argumente der Landwirte zu Herzen genommen", sagte Scholz in seinem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast "Kanzler kompakt". Seine Regierung habe deshalb ihren "ersten Vorschlag noch einmal überarbeitet". Dies sei aus seiner Sicht "ein guter Kompromiss".
Fix: Magull wechselt von München nach Mailand
Fußball-Nationalspielerin Lina Magull (29) verlässt wie erwartet den deutschen Meister FC Bayern und wechselt zu Inter Mailand. Den Abschied der Mittelfeldspielerin gaben die Münchner am Samstag bekannt. Magull unterschrieb in Italien einen Vertrag bis Sommer 2026.
Haaland fehlt City bis Ende Januar
Der englische Fußballmeister Manchester City muss mindestens für weitere zwei Wochen ohne seinen Stürmerstar Erling Haaland auskommen. Wegen einer Stressreaktion im Fuß hat der Norweger seit Anfang Dezember bereits acht Spiele verpasst, Haaland kann noch immer nicht voll trainieren.
Nach Notlandung: US-Aufsichtsbehörde lässt Boeing 737 MAX 9 am Boden
Nach der Notlandung einer Boeing 737 MAX 9 wegen eines verlorenen Teils der Kabinenwand lässt die US-Flugaufsichtsbehörde FAA die Maschinen des Typs am Boden. "Zur Sicherheit der amerikanischen Reisenden" werde die FAA die Boeing 737 MAX 9 am Boden lassen, "bis eine umfassende Inspektion und Wartung ausgeführt und die Daten der Inspektionen überprüft" würden, erklärte die FAA am Freitag (Ortszeit).
Hermoso kritisiert Vilda: "Mussten Türen offen lassen"
Im Skandal um die spanischen Fußball-Weltmeisterinnen hat Jenni Hermoso Kritik am früheren Nationaltrainer Jorge Vilda geübt. "Wenn wir ins Bett gegangen sind, mussten wir die Türe offen lassen und darauf warten, dass er nachts vorbeikam und mit uns redete", sagte die 33-Jährige in der spanischen TV-Sendung "Planeta Calleja". Das gesamte Gespräch wird erst am Montag ausgestrahlt, am Freitag liefen erste Ausschnitte.
Djokovic bereit für Titelverteidigung: "Mein Lieblingsplatz"
Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic (36) hat seine Handgelenksverletzung auskuriert und zeigt sich bereit für die Titelverteidigung bei den Australian Open. Sein größter Konkurrent in Melbourne? "Ich selbst", sagte der Serbe am Samstag. Djokovic strebt beim ersten Major-Turnier des Jahres seinen insgesamt elften Triumph an, in den letzten fünf Jahren gewann er viermal den Titel.
Taiwaner wählen inmitten von Spannungen mit China neuen Präsidenten
Inmitten der starken Spannungen mit China haben Millionen Menschen in Taiwan an der Präsidentschaftswahl teilgenommen. Die fast 20 Millionen Wahlberechtigten der demokratisch regierten Insel konnten am Samstag in fast 18.000 Wahlbüros ihre Stimme abgeben. Als Favorit galt der derzeitige Vizepräsident Lai Ching-te von der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP). Er will im Falle eines Siegs den Peking-kritischen Kurs der scheidenden Amtsinhaberin Tsai Ing-wen fortsetzen.
FC Bayern: Kein Sechser im Winter
Der FC Bayern wird in diesem Transferfenster entgegen der ursprünglichen Wünsche von Trainer Thomas Tuchel aller Voraussicht nach keinen defensiven Mittelfeldspieler mehr verpflichten. "Im Moment ist da nicht der allergrößte Bedarf", sagte Tuchel nach dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (3:0).
Wilmots empfiehlt Ouedraogo Verbleib auf Schalke
Der neue Sportdirektor Marc Wilmots hat Top-Talent Assan Ouedraogo einen Verbleib beim Fußball-Zweitligisten Schalke 04 ans Herz gelegt. "Ich hätte es lieber, wenn er bei uns noch ein bisschen kicken kann und dann im richtigen Moment geht", sagte der Belgier. Dies habe er aber "nicht in der Hand".
Rangnick über Sancho-Leihe zum BVB: "Macht absolut Sinn"
Manchester Uniteds früherer Teammanager Ralf Rangnick hält die Rückkehr von Jadon Sancho zu Borussia Dortmund für den richtigen Schritt. "In Manchester kam er jetzt nicht mehr zum Zug. Er muss jetzt in Dortmund wieder in einen Rhythmus und richtig in Form kommen. Aus seiner Sicht macht der Wechsel absolut Sinn", sagte Rangnick bei Sky.
US-Streitkräfte bombardieren bei erneutem Angriff auf Huthi-Rebellen Radaranlage
Die USA haben nach ihren gemeinsamen Luftangriffen mit Großbritannien auf Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen erneut ein Ziel der Miliz bombardiert. Die US-Streitkräfte erklärten, bei dem Angriff in der Nacht auf Samstag eine Radaranlage der Huthi angegriffen zu haben. Demnach feuerte das US-Kriegsschiff "USS Canrey" mehrere Marschflugkörper vom Typ Tomahawk ab.
Kohlmann über Zverev: "Macht einen gierigen Eindruck"
Tennis-Bundestrainer Michael Kohlmann traut Alexander Zverev bei den Australian Open in Melbourne eine gute Rolle zu. "Er macht einen sehr konzentrierten und sehr gierigen Eindruck auf mich, das hat sich beim United Cup schon bestätigt", sagte Kohlmann dem SID: "Ich hoffe er kann die Leistung, den Einsatz und den Willen auch hier zeigen. Dann ist vieles möglich."
Medien: Neue US-Angriffe auf Huthi-Rebellen im Jemen
Die USA haben nach ihren gemeinsamen Luftangriffen mit Großbritannien auf Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen Medienberichten zufolge erneut die Miliz bombardiert. Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Al-Masirah berichtete am frühen Samstagmorgen, dabei sei mindestens ein Ziel in der Hauptstadt Sanaa getroffen worden. Der US-Nachrichtensender CNN und die "New York Times" berichteten unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, das US-Militär habe eine von der Miliz genutzte Radaranlage attackiert.
CDU-Bundesvorstand schließt Klausur in Heidelberg ab
Der Bundesvorstand der CDU schließt am Samstag seine Klausurtagung in Heidelberg ab. CDU-Chef Friedrich Merz und Generalsekretär Carsten Linnemann informieren am Mittag (13.00 Uhr) bei einer Pressekonferenz über die Ergebnisse des zweitägigen Treffens. Themen sind das neue Grundsatzprogramm der Partei und die Aufstellung der CDU vor den Europawahlen im Juni und den Landtagswahlen in Ostdeutschland im September.
Medien: Neue Angriffe auf mindestens ein Ziel im Jemen
Im Jemen hat es nach den Luftangriffen der USA und Großbritanniens auf Stellungen der Huthi-Rebellen Medienberichten zufolge neue Angriffe gegeben. Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Al-Masirah berichtete am frühen Samstagmorgen, dabei sei mindestens ein Ziel in der Hauptstadt Sanaa getroffen worden.
Huthi-Medien: Neue Angriffe auf mindestens ein Ziel im Jemen
Im Jemen hat es nach den Luftangriffen der USA und Großbritanniens auf Stellungen der Huthi-Rebellen nach Angaben von Huthi-Medien neue Angriffe gegeben. Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Al-Masirah berichtete am frühen Samstagmorgen, dabei sei mindestens ein Ziel in der Hauptstadt Sanaa getroffen worden. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete derweil unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter, die USA hätten eine von der Miliz genutzte Radarstation attackiert.
Wintersturm bringt Wahlkampf-Endspurt in Iowa durcheinander
Ein heftiger Wintersturm hat wenige Tage vor Beginn der Präsidentschaftsvorwahlen der US-Republikaner im Bundesstaat Iowa den Wahlkampf-Endspurt der Bewerber durcheinander gebracht. Der klar favorisierte Ex-Präsident Donald Trump musste angesichts von hohem Schnee, heftigen Winden und klirrender Kälte mehrere für Samstag geplante Veranstaltungen in dem Bundesstaat im Mittleren Westen absagen.
Lindner hält an Streichung von Agrardiesel-Subventionen fest
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat klargestellt, dass er trotz der anhaltenden Proteste der Landwirte an der geplanten Streichung der Agrardiesel-Subventionen festhalten will. "Das Parlament hat beim Haushalt das letzte Wort. Aber für die Normalisierung der Staatsfinanzen werden alle ihren Beitrag leisten müssen", sagte Lindner der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vom Samstag.
Trump muss "New York Times" fast 400.000 Dollar Anwaltskosten erstatten
Ein US-Gericht hat den früheren Präsidenten Donald Trump nach einer gescheiterten Klage angewiesen, der "New York Times" und mehreren Journalisten der Zeitung Anwaltskosten in Höhe von fast 400.000 Dollar zu erstatten. Ein New Yorker Richter urteilte am Freitag, die von der Zeitung aufgeführten Anwaltskosten von 392.638 Dollar (rund 358.000 Euro) würden "angemessen" erscheinen. Trump, der bei der Präsidentschaftswahl im November erneut antreten will, müsse die gesamte Summe erstatten.
Russland verurteilt in UN-Sicherheitsrat Angriffe gegen Huthi-Miliz
Russland hat die Angriffe der USA und Großbritanniens auf Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates scharf verurteilt. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensia sprach am Freitag vor dem Gremium in New York von einer "eklatanten bewaffneten Aggression gegen ein anderes Land".
Steinmeier kritisiert Erscheinungsbild der Bundesregierung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in ungewöhnlich deutlichen Worten das Erscheinungsbild der Bundesregierung kritisiert. "Wenn die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden", sagte Steinmeier der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Die Regierung muss ein Interesse daran haben, das zu verbessern."