Letzte Nachrichten
Hartensteins Knicks schlagen Schröder-Team
Bei der 38-Punkte-Show von Jalen Brunson sind die deutschen Basketballprofis Dennis Schröder und Isaiah Hartenstein nicht über die Rollen von Nebenfiguren hinausgekommen. Angeführt von Brunson besiegten die New York Knicks, bei denen der zuletzt so formstarke Hartenstein in 23 Minuten Spielzeit diesmal nur auf einen Punkt und vier Rebounds kam, die Toronto Raptors mit Schröder mit 126:100.
Nächster Oilers-Sieg im "Battle of Alberta"
Die Edmonton Oilers von Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl brechen in der nordamerikanischen Profiliga NHL weiter Rekorde. Im "Battle of Alberta" bei den Calgary Flames setzten sich die Oilers mit 3:1 durch und feierten ihren 13. Sieg in Folge, das ist Ligarekord für ein kanadisches Team. Eine Franchise-Bestmarke stellt der neunte Erfolg nacheinander in Auswärtsspielen dar. Nach seiner Vier-Assist-Gala vom Freitag blieb der Kölner Draisaitl diesmal ohne Scorerpunkt.
NFL: Ravens siegen deutlich - auch 49ers weiter
Die Baltimore Ravens sind in in der Divisional Round der NFL-Play-offs ihrer Favoritenstellung voll gerecht geworden und sind wie auch die San Francisco 49ers nur noch einen Sieg von der Super-Bowl-Teilnahme entfernt. Die Ravens um Quarterback Lamar Jackson besiegten die Houston Texans dank einer starken zweiten Spielhälfte (24:0) deutlich mit 34:10 und treffen im AFC Championship Game am kommenden Wochenende auf den Sieger des Duells zwischen den Buffalo Bills und Titelverteidiger Kansas City Chiefs.
Internationaler Druck auf Netanjahu für Zweistaatenlösung in Nahost
Im Gazakrieg wachsen die internationalen Appelle an den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, sich nicht einer Zweistaatenlösung zu verweigern. UN-Generalsekretär António Guterres sagte am Samstag, die "Weigerung, eine Zweistaatenlösung für Israelis und Palästinenser zu akzeptieren, und die Verweigerung des Rechts auf Staatlichkeit für das palästinensische Volk sind inakzeptabel". Auch die USA und Frankreich drängen Netanjahu zu einer Zweistaatenlösung, während es in Israel Proteste gegen den Regierungschef gibt.
DHB-Team nach Österreich-Drama: "Müssen Spiele gewinnen"
Johannes Golla trommelte seine Mitspieler noch auf dem Feld zusammen. Während die Österreicher völlig euphorisiert über das Parkett tanzten, schworen sich Deutschlands Handballer ungeachtet des überraschenden Dämpfers (22:22) Arm in Arm auf ihren Kampf ums Halbfinale bei der Heim-EM ein.
Tuchel: Wintertransfers "immer komplizierter"
Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel will bei der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger keinen Druck aufbauen. "Es ist knifflig. Andere Vereine haben die gleichen Ziele. Wintertransfers sind immer komplizierter", sagte Tuchel vor dem Bundesligaspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen Werder Bremen. Und selbst "wenn gar nichts passiert", fügte er an, "werden wir keinen Millimeter von unseren Zielen abrücken".
Knorr wie Mertesacker: "Ich weiß nicht, was ihr wollt"
Juri Knorr blickte in der Interviewzone immer wieder Richtung Decke, der Spielmacher der deutschen Handballer wog jedes seiner Worte genau ab, und er wurde deutlich. "Ich weiß nicht, was ihr wollt. Ich glaube, ihr wollt, dass wir erfolgreich sind, oder? Dass wir wieder ein Wintermärchen für die Leute schaffen, einfach schöne Momente für jeden schaffen, der da draußen ist", sagte Knorr: "Wenn wir alle das gleiche Ziel haben, dann sollten wir auch so lange dafür arbeiten, solange es möglich ist."
Melbourne: Djokovic im Eiltempo weiter
Turnier-Topfavorit Novak Djokovic ist bei den Australian Open mit einer Machtdemonstration ins Viertelfinale gestürmt. Der Serbe besiegte am Sonntag den Franzosen Adrian Mannarino in nur 1:44 Stunden Spielzeit mit 6:0, 6:0, 6:3 und kommt auf seinem Weg zur Titelverteidigung in Melbourne immer besser in Schwung.
Nasa verliert vorübergehend Kontakt zu Mini-Hubschrauber auf dem Mars
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat vorübergehend den Kontakt zu ihrem Mini-Hubschrauber "Ingenuity" auf dem Mars verloren - was Befürchtungen über ein mögliches Ende der Mission des High-Tech-Geräts schürte. Der Kontakt des Mars-Rovers "Perseverance" zu dem Fluggerät sei am Donnerstag plötzlich abgebrochen, erklärte die Nasa am Freitagabend. Ingenieure würden versuchen, die Verbindung wieder herzustellen. Dies gelang schließlich.
Krawietz/Pütz in Melbourne im Viertelfinale
Das deutsche Davis-Cup-Doppel Kevin Krawietz und Tim Pütz zeigt sich bei den Australian Open in guter Form und steht im Viertelfinale. Das Duo besiegte am Sonntag Marcelo Arevalo aus El Salvador und Mate Pavic aus Kroatien souverän mit 6:3, 6:3 und ließ sich dabei auch von einer kurzen Regenpause beim zweiten Matchball nicht aufhalten.
Sabalenka und Gauff locker ins Viertelfinale
Die Topfavoritinnen Aryna Sabalenka und Coco Gauff haben geschlossen das Viertelfinale der Australian Open erreicht und steuern auf ein direktes Duell im Halbfinale zu. Titelverteidigerin Sabalenka löste ihre Achtelfinal-Aufgabe gegen die US-Amerikanerin Amanda Anisimova am Sonntag locker mit 6:3, 6:2, auch US-Open-Champion Gauff hatte beim 6:1, 6:2 gegen die Polin Magdalena Frech keinerlei Probleme.
Paris zu Streit um Zweistaatenlösung: Palästinenser haben Recht auf eigenen Staat
Im Streit um eine Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt hat auch Frankreich erneut auf das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat gedrungen. "Die Palästinenser haben das Recht auf Souveränität und auf einen Staat", erklärte Außenminister Stéphane Séjourné am Samstag im Kurzbotschaftendienst X, früher Twitter. Frankreich werde sich weiter dafür einsetzen, dieses "Ziel" zu erreichen.
Slowakischer Regierungschef Fico sieht Ukraine unter "Kontrolle" der USA
Der linkspopulistische slowakische Regierungschef Robert Fico hat sich erneut gegen einen Nato-Beitritt der Ukraine ausgesprochen - und erklärt, das Land befinde sich unter der vollständigen "Kontrolle" der USA. "Die Ukraine ist kein unabhängiges und souveränes Land", sagte der Russland-freundliche Politiker am Samstag im Sender RTVS. "Die Ukraine ist vollständig unter dem Einfluss und der Kontrolle der USA."
Faeser: Terrorgefahr in Deutschland bleibt bis Ende des Gazakriegs hoch
Die Terrorgefahr in Deutschland wird nach Einschätzung von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erst nach einem Ende des Gazakriegs wieder abnehmen. "Ereignisse wie der aktuelle Krieg in Nahost wirken sich auch auf unsere Sicherheit aus", sagte Faeser den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht vom Sonntag. "Mit der Länge des Krieges nimmt die Terrorgefahr nicht unbedingt weiter zu. Aber klar ist: Die Terrorgefahr bleibt hoch, solange der Krieg zwischen Israel und der Hamas andauert."
Türkische Zentralbankchefin weist Vorwurf der Vetternwirtschaft zurück
Die türkische Zentralbank-Chefin Hafize Gaye Erkan hat Vorwürfe der Vetternwirtschaft zurückgewiesen. Erkan sprach im Kurzbotschaftendienst X, früher Twitter, von "Anschuldigungen ohne jegliche Grundlage", mit denen das Vertrauen in die Zentralbank untergraben werden solle. Die 44-Jährige drohte zudem rechtliche Schritte an.
Klingbeil zu Kindergeld-Streit: Entlastung nur für einkommsstarke Familien "ungerecht"
SPD-Chef Lars Klingbeil hat die Pläne von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) kritisiert, den steuerlichen Kinderfreibetrag anzuheben, nicht aber das Kindergeld. "Nur Familien mit sehr hohen Einkommen zu entlasten, halte ich für ungerecht", sagte Klingbeil der "Bild am Sonntag". "Gerade die arbeitende Mitte, also diejenigen, die jeden Tag aufstehen, ihr Einkommen hart erarbeiten und sich nebenbei um ihre Kinder, die Nachbarn und den Verein kümmern, sollten entlastet werden."
Stützpunkt der US-geführten Koalition im Irak mit Raketen beschossen
Im Westen des Irak sind zahlreiche Raketen auf einen Stützpunkt der von den USA angeführten internationalen Militärkoalition abgefeuert worden. Zwei von ihnen seien am Samstag auf dem Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad in der Provinz Al-Anbar eingeschlagen, sagte ein Polizeibeamter aus der Region der Nachrichtenagentur AFP. 13 weitere Geschosse seien von der Luftabwehr abgefangen worden.
Tausende Demonstranten in Israel fordern Neuwahlen und Rückkehr der Hamas-Geiseln
Tausende Menschen haben in Tel Aviv gegen den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu protestiert und eine Rückkehr der von der im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln gefordert. Die Demonstranten verlangten dabei am Samstag auch Neuwahlen und bezeichneten Netanjahu als das "Gesicht des Bösen". Proteste gab es auch in der Hafenstadt Haifa und vor der Residenz des Ministerpräsidenten in Jerusalem.
St. Pauli übernimmt Spitze - HSV gewinnt bei S04
Der FC St. Pauli ist zurück an der Spitze der 2. Fußball-Bundesliga - Stadtrivale Hamburger SV triumphierte am Abend im Gigantenduell bei Schalke 04. St. Pauli gewann gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (1:0) und profitierte vom Patzer des bisherigen Spitzenreiters Holstein Kiel (1:2 gegen Eintracht Braunschweig) am Freitag.
Traumstart in die Rückrunde: HSV siegt auf Schalke
Der Hamburger SV hat im Gigantenduell der 2. Liga einen Raketenstart ins neue Jahr hingelegt. Der HSV gewann zum Auftakt der Rückrunde bei Schalke 04 am Samstagabend verdient mit 2:0 (2:0) und brachte sich dadurch in eine gute Ausgangsposition für das Aufstiegsrennen der kommenden Monate. Als Tabellendritter haben die Hamburger nur zwei Punkte Rückstand auf den neuen Spitzenreiter FC St. Pauli.
Dank Aufholjagd: Handballer retten Remis gegen Österreich
Rückschlag im Bruderduell: Deutschlands Handballer haben auf der Medaillenmission bei ihrer Heim-EM einen überraschenden Dämpfer erlitten. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason kam nach einer katastrophalen Offensivleistung nur zu einem 22:22 (11:12) gegen Außenseiter Österreich und hat den Einzug ins Halbfinale damit nicht mehr in der eigenen Hand.
Mehr als 200.000 Menschen bei neuen Demos gegen Rechtsextremismus
Mehr als 200.000 Menschen sind am Samstag nach Angaben von Veranstaltern und der Polizei in zahlreichen deutschen Städten für die Verteidigung der Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. Allein in Frankfurt am Main beteiligten sich demnach mehr als 35.000 Menschen, ähnlich hohe Zahlen wurden aus Hannover und Dortmund gemeldet. Spitzenpolitiker unterschiedlicher Parteien stellten sich hinter die Kundgebungen. Für Sonntag sind weitere Protestaktionen geplant.
Nasa verliert Kontakt zu Mini-Hubschrauber auf dem Mars
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat nach eigenen Angaben den Kontakt zu ihrem Mini-Hubschrauber "Ingenuity" auf dem Mars verloren. Der Kontakt des Mars-Rovers "Perseverance" zu dem Fluggerät sei am Donnerstag plötzlich abgebrochen, erklärte die Nasa am Freitagabend (Ortszeit). Ingenieure versuchten, die Verbindung wieder herzustellen.
Iran droht Israel nach Tötung von Mitgliedern der Revolutionsgarden in Syrien mit Vergeltung
In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind bei einem Luftangriff am Samstag fünf Vertreter der iranischen Revolutionsgarden getötet worden. Unter den Opfern seien der Geheimdienstchef der Revolutionsgarden in Syrien und sein Stellvertreter, meldete die iranische Nachrichtenagentur Mehr. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gab es mindestens zehn Tote. Der Iran machte Israel für den Angriff verantwortlich und drohte mit Vergeltung.
Platz vier in Dortmund: Mihambo mit solidem Comeback
Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo hat bei ihrem ersten Wettkampf nach 195 Tagen Verletzungspause ein solides Comeback gefeiert. Beim Hallen-Meeting in Dortmund belegte die 29 Jahre alte Heidelbergerin mit 6,65 m Platz vier. Zudem flog Mihambo auf 6,64 und 6,58 m, drei ihrer sechs Versuche waren ungültig.
DSV-Adler dank Wellinger in Zakopane auf Platz drei
Die deutschen Skispringer haben dank eines starken Andreas Wellinger beim Teamwettbewerb der PolSKI-Tour in Zakopane das Podest erreicht. Der Olympiasieger sorgte bei der Generalprobe für die Mannschafts-Entscheidung der Flug-WM am kommenden Wochenende in Bad Mitterndorf mit zwei ganz starken Sprüngen dafür, dass es für das DSV-Quartett trotz einiger Schwächen noch zu Platz drei beim Sieg Österreichs reichte.
Frankfurt verspielt Derbysieg in Nachspielzeit
Eintracht Frankfurt hat im eiskalten Hessenderby beim ungeliebten Rivalen Darmstadt 98 leichtfertig Punkte hergeschenkt. Das Team von Trainer Dino Toppmöller kam nach langer Führung gegen die Lilien nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus und verpasste den dritten Bundesligasieg in Serie. Für Darmstadt war das erste Unentschieden überhaupt zwischen beiden Teams ein wichtiges Lebenszeichen im Keller.
Kein Glanz, aber drei Punkte: BVB gewinnt auch in Köln
Nicht schön, aber schon wieder erfolgreich: Borussia Dortmund hat in der Fußball-Bundesliga den nächsten Pflichtsieg bei einem Abstiegskandidaten eingefahren. Beim stark ersatzgeschwächten 1. FC Köln gewann die Mannschaft von Trainer Edin Terzic mit 4:0 (1:0) und beschränkte sich dabei lange Zeit aufs Verteidigen einer frühen Führung. Donyell Malen (12.) hatte diese erzielt, Niclas Füllkrug (58., Foulelfmeter), erneut Malen (61.) und Youssoufa Moukoko (90.+2) legten nach.
Sieg im Baden-Duell: Freiburg hat Europacup im Visier
Der SC Freiburg hat dank eines hart erkämpften Dreiers in einem großartigen Jubiläumsspiel den Europacup weiter im Visier. Die Breisgauer gewannen das Baden-Duell zum Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga 3:2 (1:0) gegen die TSG Hoffenheim.
Weiterer Dämpfer für Wolfsburg - Heidenheim auf Kurs
Der ambitionierte VfL Wolfsburg hat zum Start in die Rückrunde einen weiteren Dämpfer hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac, die schon in der Hinrunde enttäuscht hatte, kam beim bisher bemerkenswerten Aufsteiger 1. FC Heidenheim nicht über ein mageres 1:1 (1:1) hinaus und steckt im Mittelfeld fest. Für den FCH war es ein wichtiger Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.
Fluchttore versperrt: Wiederbeginn mit 40 Minuten Verspätung
Das Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und dem VfB Stuttgart ist mit rund 40-minütiger Verspätung fortgesetzt worden. Weil Zaunfahnen in der Stuttgarter Kurve Fluchttore versperrten, weigerte hatte sich Schiedsrichter Bastian Dankert zunächst, die Partie nach der Halbzeitpause wieder anzupfeifen. Trotz mehrerer Lautsprecherdurchsagen wurden die Banner nicht abgehängt.
Werteunion beschließt Umwandlung in Partei - Abspaltung von CDU eingeleitet
Die rechtskonservative Werteunion hat ihre Umwandlung in eine Partei beschlossen und damit zugleich die Abspaltung von CDU und CSU eingeleitet. "Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder der Werteunion e.V. für die Gründung einer gleichnamigen Partei gestimmt", erklärte dazu der Vereinsvorsitzende und frühere Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen am Samstag nach der Entscheidung auf einer Mitgliederversammlung in Erfurt. Die neue Partei dürfte bereits bei Wahlen in diesem Jahr antreten.