Letzte Nachrichten
Regisseur Michael Verhoeven gestorben: Ehemann von Senta Berger wurde 85 Jahre alt
Der Filmemacher Michael Verhoeven ist tot. Der Ehemann von Schauspielerin Senta Berger starb zu Wochenbeginn im Alter von 85 Jahren, wie sein Sohn, der Regisseur Simon Verhoeven, der "Bild"-Zeitung am Freitag sagte. Verhoeven wurde bereits beigesetzt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erklärte, mit Michael Verhoeven verliere der deutsche Film "einen seiner ganz Großen".
Scholz ruft Verbündete erneut zu Stärkung ukrainischer Luftverteidigung auf
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die europäischen Verbündeten erneut aufgerufen, ihr Engagement zur Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung zu erhöhen. "Es geht darum, dass wir auch weiterhin das Erforderliche tun", sagte Scholz am Freitag anlässlich eines Treffens mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Berlin. Der Kanzler begrüßte in diesem Zusammenhang die Entscheidung des US-Kongresses, Milliarden-Hilfen für die Ukraine freizugeben.
Rollstuhlfahrer nach Zusammenstoß mit Auto in Berlin gestorben
Ein Rollstuhlfahrer ist in Berlin nach einem Zusammenstoß mit einem Auto ums Leben gekommen. Der 84-jährige Mann überquerte Anfang April in seinem Rollstuhl eine Straße im Bezirk Spandau, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Freitag mitteilte. Als er sich in der Fahrbahnmitte befand, bog ein 49-Jähriger mit seinem Wagen in die Straße ein. Durch den Zusammenstoß überschlug sich der Rollstuhl.
14-Jähriger fährt Polizei in Verden wiederholt mit riskanten Manövern davon
Mit riskanten Fahrmanövern ist ein 14-Jähriger in Niedersachsen wiederholt der Polizei davongefahren. Der Jugendliche stahl das Auto bereits am Donnerstag von einem Verwandten, wie die Polizei in Verden am Freitag berichtete. Damit sei er dann in Verden und Umgebung unterwegs gewesen. Als Beamte den 14-Jährigen am Donnerstag stoppen wollten, flüchtete er mit gefährlichem Fahrverhalten.
Feuerwehr: Mindestens zehn Tote bei Brand in ehemaligem Hotel in Brasilien
Bei einem Brand in einem von Obdachlosen bewohnten früheren Hotel im Süden Brasiliens sind am Freitag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Feuer in der Stadt Porto Alegre seien vor Ort zehn Todesopfer gefunden worden, teilte die Feuerwehr des Bundesstaates Rio Grande do Sul mit. Das ehemalige Hotel war demnach "illegal" von Obdachlosen bewohnt worden.
DFL sieht "keine Grundlage" für DAZN-Forderung
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat im Streit mit DAZN um die Bundesliga-Medienrechte auch die neuen Vorwürfe und Forderungen des Streamingdienstes als unbegründet zurückgewiesen. Für eine Rücknahme der Rechtevergabe gebe es "keine Grundlage und keine Berechtigung", teilte die DFL am Freitag mit. Sollte DAZN tatsächlich rechtliche Schritte einleiten, sei die DFL "gut aufgestellt".
Nach Tod zweier Patienten: Kardiologe an Berliner Charité zu Haftstrafe verurteilt
Nach dem Tod zweier Patienten ist ein Kardiologe der Berliner Charité zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den Mediziner am Freitag des Totschlags schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 56-Jährige einem 73-jährigen Mann und einer 73-jähriger Frau hohe Dosen des Narkosemittels Propofol verabreicht beziehungsweise dies veranlasst hatte, um den Todeseintritt zu beschleunigen.
Zoll entdeckt 243 Kilogramm Kokain in Container am Hamburger Hafen
Zollbeamte haben in einem Container am Hamburger Hafen 243 Kilogramm Kokain entdeckt. Die Drogen waren in sechs Sporttaschen versteckt und fielen bei einer Routinekontrolle am Hafenterminal auf, wie das Hauptzollamt in der Hansestadt am Freitag mitteilte. In den Sporttaschen befanden sich 216 Pakete mit Drogen. Eine Überprüfung ergab, dass es sich um Kokain handelte.
Stromproduktion mit Erneuerbaren gestiegen - Habeck sieht Deutschland auf Kurs
Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien hat im ersten Quartal spürbar zugelegt. "Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen von Januar bis März rund 75,9 Milliarden Kilowattstunden Strom und damit rund neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum", erklärte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Freitag. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sieht Deutschland deshalb bei der Energiewende auf Kurs.
Spanien kauft nach Einstieg Saudi-Arabiens weitere Telefónica-Aktien
Der spanische Staat hat sich weitere Anteile am Telekommunikationsriesen Telefónica gesichert. Wie aus einem am Freitag an die spanische Börsenaufsicht gerichteten Schreiben hervorgeht, erhöhte die staatliche Holding Sepi ihren Aktienanteil auf sechs Prozent. Damit nähert sich der spanische Staat dem Ziel von zehn Prozent der Anteile an Telefónica. Im Dezember hatte die Regierung in Madrid diese Marke als Devise ausgegeben, nachdem zuvor eine saudiarabische Firma bei Telefónica eingestiegen war.
EU-Kommission genehmigt staatliche Mittel für Kernenergie-Forschung in Frankreich
Frankreich darf die Entwicklung sogenannter kleiner modularer Kernreaktoren (SMR) finanziell unterstützen. Die französische Regierung erhielt am Freitag grünes Licht der EU-Kommission für eine staatliche Beihilfe im Umfang von 300 Millionen Euro für entsprechende Projekte des Unternehmens Nuward, einer Tochterfirma des Energiekonzerns EDF. Aus beihilferechtlicher Sicht gebe es keine Einwände, erklärte die Brüsseler Behörde. Außerdem entspreche das Vorhaben den EU-Klimazielen.
Berliner Polizei räumt propalästinensisches Protestcamp an Bundeskanzleramt
Die Berliner Polizei hat am Freitag ein propalästinensisches Protestcamp am Bundeskanzleramt geräumt. Es sei wiederholt zu Straftaten und Verstößen gegen Beschränkungen gekommen, teilten die Beamten zur Begründung mit. Die Gefahrenprognose sei daher neu erstellt und das Camp verboten worden. Rund 150 Beamte waren im Einsatz. Im Camp geplante Workshops fanden nicht statt.
Missbrauchsermittlungen gegen früheren Kollegen von Ex-EKD-Chefin Kurschus eingestellt
Die Siegener Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen einen ehemaligen Kollegen der früheren EKD-Ratsvorsitzenden Annette Kurschus im Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein eingestellt. Wie die Ermittlungsbehörde am Freitag mitteilte, wurde der Straftatbestand des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen entweder nicht verwirklicht oder war in anderen Fällen bereits verjährt. Im Zusammenhang mit den Anschuldigungen gegen den Kirchenkreismitarbeiter war Kurschus im November nach Vertuschungsvorwürfen von ihrem Amt als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche (EKD) zurückgetreten.
Regisseur Michael Verhoeven tot: Ehemann von Senta Berger starb mit 85 Jahren
Der Filmemacher Michael Verhoeven ist tot. Der Ehemann von Schauspielerin Senta Berger starb zu Wochenbeginn im Alter von 85 Jahren, wie sein Sohn, der Regisseur Simon Verhoeven, der "Bild"-Zeitung am Freitag sagte. Verhoeven wurde bereits beigesetzt. Kulturstaatsministerin Claudia Roth würdigte die "eindringlichen filmischen Meisterwerke" des Regisseurs und Produzenten.
"Spiegel": Kreml entwarf Strategiepapier zur AfD
Die russische Regierung hat sich einem Medienbericht zufolge vor eineinhalb Jahren in einem Strategietreffen mit der Zukunft der AfD beschäftigt und im Anschluss ein "Manifest" mit Thesen zur deutschen Innenpolitik verfasst. Bei dem Treffen Anfang September 2022 im Kreml sei es darum gegangen, "ein neues Konzept für die Partei Alternative für Deutschland zu entwickeln", zitiert der "Spiegel" mit Verweis auf einen Vermerk eines westlichen Nachrichtendienstes.
US-Außenminister äußert in Peking Besorgnis wegen Chinas Unterstützung für Russland
US-Außenminister Antony Blinken hat bei einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping Besorgnis wegen Chinas militärischer Unterstützung für Russland geäußert. Moskaus Invasion in der Ukraine hänge von der Unterstützung Pekings ab, sagte Blinken am Freitag nach Gesprächen mit der chinesischen Führung in Peking. Chinas Staatschef Xi sprach sich für bessere Beziehungen zwischen Peking und Washington aus, nannte aber auch "eine Reihe von Problemen, die gelöst werden" müssten.
Scholz: Gute Chancen für Friedensabkommen zwischen Aserbaidschan und Armenien
Die Chancen für ein Friedensabkommen zwischen den verfeindeten Nachbarländern Aserbaidschan und Armenien stehen nach Einschätzung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) "so gut wie schon lange nicht mehr". Der Konflikt müsse friedlich beigelegt werden, sagte Scholz am Freitag nach einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew in Berlin. Die ersten Meldungen über die Festlegung einer Demarkationslinie zwischen beiden Ländern seien ermutigend.
Viereinhalb Jahre Haft in Prozess um Totschlag an Nachbarin mit Eisenstange
In einem Prozess um die Tötung einer Nachbarin mit einer Eisenstange hat das Landgericht im rheinland-pfälzischen Trier den Angeklagten zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Er wurde wegen Totschlags schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im September bei einem Streit gewalttätig gegen die Frau geworden war.
TV-Streit eskaliert: DAZN kündigt rechtliche Schritte an
Der Streit zwischen DAZN und der Deutschen Fußball Liga (DFL) um die Bundesliga-Medienrechte eskaliert: Wie der Streaminganbieter am Freitag mitteilte, werde er rechtliche Schritte einleiten, um doch noch das bei der Ausschreibung angestrebte Rechtepaket B zu erhalten.
Umstrittenes neues Klimaschutzgesetz vom Bundestag beschlossen
Ungeachtet heftiger Kritik aus Umweltverbänden und Opposition hat der Bundestag mit der Mehrheit der Koalition am Freitag das neue Klimaschutzgesetz beschlossen. Damit werden einklagbare Sektorziele für die Senkung der Treibhausgasemissionen abgeschafft. An den Emissionszielen selbst ändert sich aber nichts, wie Rednerinnen und Redner der Ampel-Koalition in der Debatte betonten.
Außenministerin Baerbock reist kommende Woche nach Saudi-Arabien
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) wird kommende Woche nach Saudi-Arabien reisen. Baerbock werde am Montag nach Riad reisen, um dort "wichtige regionale Partner zu Gesprächen" zu treffen, sagte ein Außenamtssprecher am Freitag in Berlin. Der Fokus der Gespräche werde auf der Lage im Nahen Osten liegen.
Koffer mit Kriegsrelikten gestohlen: Ermittlungen führen zurück bis 1944
Der Fund eines gestohlenen Koffers mit Kriegsrelikten und Silbermünzen in einer Flüchtlingsunterkunft hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen bei ihren Ermittlungen bis ins Jahr 1944 zurückgeführt. Der Koffer wurde bei der Entrümpelung eines Unterkunftszimmers unter einem Bett gefunden, wie die Kreispolizei in Siegburg am Freitag mitteilte. Darin befand sich auch Feldpost aus dem Zweiten Weltkrieg. Anhand der damaligen Empfängerin fand die Polizei die heutige Erbin.
Thyssenkrupp verkauft Teil seines Stahlgeschäfts
Der Industriekonzern Thyssenkrupp holt sich für seine zuletzt kriselnde Stahlsparte einen Partner mit "Energieexpertise" an Bord. Wie der Konzern am Freitag in Essen mitteilte, wurde mit dem Unternehmen EPCG des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky eine strategische Partnerschaft geschlossen, die den Verkauf eines Teils des Stahlgeschäfts von Thyssenkrupp an EPCG vorsieht. Dies sei ein "bedeutender Schritt" zur Sicherung einer kosteneffizienten und klimaschonenden Stahlproduktion, erklärte Thyssenkrupp.
Leichenteile in Rhein bei Breisach: Tatverdächtiger stellt sich der Polizei
Nach dem Fund von Leichenteilen im Rhein im südlichen Baden-Württemberg ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Der 58-Jährige stellte sich am Donnerstagabend der Polizei, wie die Beamten in Freiburg und die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen am Freitag mitteilten. Er sei dringend verdächtig, das Opfer, einen 38-jährigen Mann, getötet zu haben.
Habeck und Lemke weisen Kritik an Entscheidungsfindung zum Atomausstieg zurück
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Umweltministerin Steffi Lemke (beide Grüne) haben am Freitag Kritik an der Entscheidungsfindung zum Atomausstieg zurückgewiesen. Habeck sagte, anders als in der Berichterstattung dargestellt sei sein Ministerium schon vor Beginn des Ukraine-Krieges auf die Akw-Betreiber zugegangen mit der Frage, ob die Kraftwerke länger laufen könnten. Lemke kritisierte das Verhalten der Opposition: "Das ist kein Spiel, wir reden über nukleare Sicherheit." Unionspolitiker forderten einen Untersuchungsausschuss zu den Abläufen.
Durchsuchungen bei 67 Menschen in Hessen wegen sexuellen Kindesmissbrauchs
Hessische Ermittler sind mit Durchsuchungen gegen 67 Menschen wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen vorgegangen. Sie sollen Kinder- und Jugendpornografie erworben, besessen oder verbreitet haben, wie das Landeskriminalamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Einige von ihnen sollen Minderjährige selbst missbraucht haben.
"Mehr als enttäuscht": Entsetzen über Kippen von Vergewaltigungsurteil gegen Weinstein
Die Aufhebung des ersten Vergewaltigungsurteils gegen den früheren Film-Mogul Harvey Weinstein hat in Hollywood Enttäuschung und Fassungslosigkeit ausgelöst. Scharfe Kritik kam unter anderem von den Schauspielerinnen Rosanna Arquette, Ashley Judd und Mira Sorvino, die dem früheren Filmproduzenten schwere sexuelle Übergriffe vorgeworfen haben. Wegen eines weiteren Vergewaltungsurteils gegen Weinstein in Los Angeles bleibt der 72-Jährige trotz des Wiederaufrollens seines New Yorker Prozesses weiter in Haft.
Weltkriegsbombe in Mainz erfolgreich entschärft - Sperrungen aufgehoben
Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitag in Mainz erfolgreich entschärft worden. Alle Sperrungen rund um den Fundort wurden aufgehoben, wie die Stadt mitteilte. Die 500 Kilogramm schwere Bombe war am Mittwoch bei Bauarbeiten entdeckt worden. Die Polizei richtete einen Sperrkreis von rund 750 Metern ein. Etwa 3500 Menschen mussten das Gebiet verlassen.
Vier verletzte Polizisten nach verbotener Spritztour von 15-Jährigem in Berlin
Bei einer verbotenen Spritztour mit einem Auto hat ein 15-Jähriger in Berlin mehrere Polizisten verletzt und Blechschäden verursacht. Der 15-Jährige war am Donnerstag am Kurfürstendamm mit einem Mietauto unterwegs, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Freitag mitteilte. Dabei fuhr er zwei Polizeibeamte an. Gegen seine Festnahme wehrte sich der Jugendliche massiv.
Regisseur Michael Verhoeven mit 85 Jahren gestorben - Lange Ehe mit Senta Berger
Der Filmregisseur und -produzent Michael Verhoeven ist tot. Verhoeven starb im Alter von 85 Jahren, wie sein Sohn Simon Verhoeven der "Bild"-Zeitung am Freitag sagte. Demnach starb der Ehemann der Schauspiellegende Senta Berger zu Wochenbeginn und wurde bereits beigesetzt.
Bundesrat fordert höhere Bafög-Sätze und Startprämie für alle
Der Bundesrat hat Nachbesserungen an den Plänen der Ampel-Regierung für die Reform der Bafög-Förderung von Schülern und Studenten gefordert. Die Länderkammer mahnte am Freitag in einer Stellungnahme an, die geplante neue Studienstarthilfe von 1000 Euro auf alle Bafög-Empfänger auszuweiten und nicht nur besonders finanzschwachen Betroffenen zu gewähren. Außerdem kritisierte der Bundesrat, dass die Bafög-Reform keine Anpassung der Fördersätze an die gestiegenen Lebenshaltungskosten vorsieht.
Ukrainischer Landwirtschaftsminister wegen Korruptionsverdachts festgenommen
Der ukrainische Landwirtschaftsminister Mykola Solskyj ist wegen Korruptionsverdachts festgenommen worden. Er sei aber nach der Hinterlegung einer Kaution in Höhe von umgerechnet rund 1,8 Millionen Euro kurz darauf wieder auf freien Fuß gesetzt worden, teilte sein Ministerium am Freitag in den Online-Netzwerken mit. Nach Angaben der ukrainischen Staatsanwaltschaft war Solskyj festgenommen worden, nachdem er in einer millionenschweren Korruptionsermittlung offiziell als Verdächtiger benannt worden war.