Letzte Nachrichten
Copa America: Brasilien findet Spaß - Kolumbien kommt weiter
Mit Vollgas-Fußball und einem spektakulären Vinicius Jr. ist Brasilien durch einen 4:1 (3:0)-Sieg über Paraguay in der Copa America angekommen. Der Selecao reicht nun ein Remis im abschließenden Gruppenspiel gegen Kolumbien zum Einzug in die Runde der letzten Acht. Kolumbien hatte zuvor bereits sein Viertelfinal-Ticket mit einem 3:0 (1:0) gegen Costa Rica, das Brasilien mit einem 0:0 zum Auftakt geärgert hatte, gelöst.
Sechs Monate U-Haft für mutmaßliche Anführer von Putschversuch in Bolivien angeordnet
Die drei mutmaßlichen Anführer des gescheiterten Putschs in Bolivien sind für sechs Monate in Untersuchungshaft genommen worden. General Juan José Zúñiga, Vizeadmiral Juan Arnez und Alejandro Irahola würden in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht, erklärte die Staatsanwaltschaft am Freitag (Ortszeit). Die vom Richter angeordnete Untersuchungshaft werde einen Präzedenzfall schaffen und sei "ein gutes Signal, damit die Ermittlungen weiter voranschreiten können", sagte Staatsanwalt Cesar Siles.
Mit dem Rad gestürzt: Englands Gordon gezeichnet, aber fit
Bei den "Three Lions" läuft es einfach nicht rund - auch nicht auf dem Fahrrad: Der englische Fußball-Nationalspieler Anthony Gordon ist mit dem E-Bike gestürzt. Von Schürfwunden an Nase, Kinn und Armen gezeichnet, erklärte der Flügelspieler sein Malheur: "Ich fuhr einen Hügel hinunter, versuchte ein kurzes Video für meine Familie aufzunehmen und schon lag ich auf dem Boden."
Djokovic "schmerzfrei" in Wimbledon - Rat von Ibrahimovic
Superstar Novak Djokovic geht nach eigenen Angaben "schmerzfrei" in den Rasen-Klassiker in Wimbledon. "Es waren intensive drei Wochen nach der Operation, in denen ich viele Stunden in der Reha verbracht habe", sagte der Grand-Slam-Rekordchampion vor dem Start des ältesten Tennisturniers der Welt und ergänzte: "Ich wollte mir immer eine Chance geben, in London zu sein. Ich glaube, mein Chirurg ist hier. Er ist sicher der 'MVP' (wertvollster Spieler) der vergangenen drei Wochen."
Füllkrug oder Havertz? Nagelsmann hält sich weiter bedeckt
Bundestrainer Julian Nagelsmann lässt sich bei der viel diskutierten Frage nach der Besetzung im Sturmzentrum weiter nicht in die Karten schauen. "Wenn man von außen draufschaut, ist eine Forderung nach Fülle (Niclas Füllkrug, d. Red.) nachvollziehbar", sagte Nagelsmann bei RTL. Der bislang gesetzte Kai Havertz komme in der "öffentlichen Bewertung deutlich schlechter weg", so der Bundestrainer: "Er hat in sehr vielen Spielen einen klaren Job, der damit einhergeht, dass er nicht viele Ballaktionen hat, weil er Raum für andere kreieren sollte. Das hat er herausragend gut gemacht."
Stich über Medaillenschwund: "Liegt nicht an den Athleten"
Der frühere Wimbledonsieger Michael Stich fordert eine bessere finanzielle Unterstützung für Spitzensportler in Deutschland. "Wir müssen uns der Bedeutung des Sports in der Breite, aber auch in der Spitze wieder viel bewusster werden", sagte der Tennis-Olympiasieger von 1992 im Interview mit der Sporthilfe: "Wir gewinnen immer weniger Medaillen bei Olympischen Spielen, das liegt aber nicht an der Qualität der Athleten."
Povlsen: Dänen müssen gegen DFB-Team "über sich hinauswachsen"
Der frühere Bundesligaprofi Flemming Povlsen sieht "seine" dänische Nationalmannschaft im Achtelfinale gegen EM-Gastgeber Deutschland als klaren Außenseiter. "Die Dänen müssen über sich hinauswachsen, wenn sie gegen bessere Mannschaften spielen. Wir müssen uns steigern", sagte einstige Dortmunder und Kölner, der 1992 Europameister geworden war und dabei Deutschland düpiert hatte.
"Nur McLaren": Red Bulls Respekt vor dem Konkurrenten
Max Verstappen beginnt auch den Samstag in Spielberg als Spitzenreiter, im Red-Bull-Lager blickt man dennoch weiterhin sorgenvoll auf einen ganz bestimmten Konkurrenten. "Nur McLaren" sei der große Gegner, sagte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko, "und da ziemlich deutlich wieder Lando Norris."
Wagenknecht sieht Zusammenhang zwischen Migration und Gewalt - und fordert Wende
Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht hat einen Zusammenhang zwischen dem Zuzug von Migranten und der Bedrohung durch Kriminalität hergestellt und politische Konsequenzen gefordert. "Wie viele Menschen müssen noch Opfer von Kriminalität und Gewalt werden, bis die Bundesregierung ihre Migrationspolitik ändert?", sagte Wagenknecht am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Der Kontrollverlust bei Migration und Gewalt muss gestoppt werden, Straßen, Plätze und Bahnhöfe müssen endlich wieder sicher werden."
Prozess um "Panama Papers": Gericht spricht 28 Angeklagte frei
Im Prozess um die "Panama Papers" wegen Steuervermeidung und Geldwäsche mittels Briefkastenfirmen hat ein Gericht in Panama 28 Angeklagte freigesprochen. Das teilte das Gericht am Freitag (Ortszeit) in einer Erklärung mit. Unter den Freigesprochenen befinden sich auch die Gründer der mittlerweile aufgelösten Kanzlei Mossack-Fonseca, der aus Deutschland stammende Jürgen Mossack und der inzwischen verstorbene gebürtige Panamaer Ramón Fonseca Mora. Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre Haft für beide gefordert.
Fernsehduell zwischen Biden und Trump mit deutlich weniger Zuschauern als 2020
Das erste Fernsehduell zwischen Joe Biden und Donald Trump vor der Präsidentschaftswahl in den USA haben deutlich weniger Menschen gesehen als noch vor vier Jahren. 47,9 Millionen Menschen schalteten auf allen Kanälen ein, wie der Sender CNN, bei dem die Debatte stattfand, am Freitag mitteilte. Als die beiden Politiker am 29. September 2020 erstmals gegeneinander antraten, hatten noch 73,1 Millionen Menschen zugeschaut.
Nach schwachem Auftritt in TV-Duell: Biden weist Zweifel an Eignung für weitere Amtszeit zurück
Nach seinem schwachen Auftritt im TV-Duell gegen Donald Trump hat US-Präsident Joe Biden Zweifel an seiner Eignung für eine weitere Amtszeit zurückgewiesen. "Ich debattiere nicht mehr so gut wie früher", sagte Biden am Freitag. Er wisse aber, "wie man diesen Job macht". Rückendeckung bekam Biden von Ex-Präsident Barack Obama. Trump hielt ein Aufgeben Bidens unterdessen für unwahrscheinlich.
Team-WM: Darts-Profis Schindler und Clemens im Achtelfinale
Die deutschen Darts-Profis Martin Schindler und Gabriel Clemens haben bei der Team-WM in Frankfurt das Achtelfinale erreicht. Die Vorjahreshalbfinalisten gewannen am Freitag das zweite Vorrundenspiel gegen die Finnen Marko Kantele und Teemu Harju 4:1 und wurden ihrer Favoritenrolle in Gruppe C damit gerecht - auf wen Deutschland im Kampf um das Viertelfinale trifft, steht noch nicht fest.
Sigourney Weaver erhält in Venedig Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk
Die US-Schauspielerin Sigourney Weaver, die vor allem für ihre Rolle in den "Alien"-Filmen bekannt ist, erhält bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig einen Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk. Weaver habe in ihrer Karriere Brücken zwischen dem "anspruchsvollsten Arthouse-Kino" und Publikumsfilmen gebaut und sei sich dabei "immer selbst treu geblieben", erklärte Festival-Direktor Alberto Barbera am Freitag.
Parlamentswahl in der Mongolei: Regierungspartei erklärt sich zum Wahlsieger
Nach der Parlamentswahl in der Mongolei hat sich die regierende Mongolische Volkspartei (MPP) zum Wahlsieger erklärt. Seine MPP habe die Mehrheit der Sitze errungen, sagte Ministerpräsident Luvsannamsrain Oyun-Erdene wenige Stunden nach Schließung der Wahllokale in Ulan Bator. Trotz der Unzufriedenheit vieler Menschen wegen Korruption, Inflation und hoher Jugendarbeitslosigkeit war ein erneuter Sieg der MPP bei dem Urnengang am Freitag erwartet worden.
Starke Winde: 16 Verletzungen bei Kieler Woche
Böen der Windstärke sechs bis sieben haben das Segeln bei der Kieler Woche am Freitag zu einer hochgefährlichen Angelegenheit verwandelt. Die Veranstalter kürzten das geplante Rahmenprogramm aufgrund der Witterungsbedingungen ein - dennoch waren am Ende des Tages 16 Verletzungen zu beklagen. Zwei schwerer verletzte Personen kamen ins Krankenhaus. Die Organisatoren sprachen "unterm Strich" von einer "glimpflichen Bilanz".
Supreme Court der USA urteilt zugunsten von Kapitol-Stürmern
Nach dem Sturm auf das US-Kapitol im Januar 2021 sind die Staatsanwaltschaften bei der Anklage von Demonstranten laut dem Obersten Gerichtshof in vielen Fällen zu weit gegangen. Das Gericht hob am Freitag eine Anklage gegen den ehemaligen Polizeibeamten Jospeh Fischer auf, der damals gemeinsam mit hunderten anderen Menschen den Kongresssitz in Washington gestürmt hatte. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen für dutzende Verurteilte haben.
Biden nach Kritik an TV-Duell: "Ich debattiere nicht mehr so gut wie früher"
Nach seinem schwachen Auftritt im TV-Duell gegen Donald Trump hat US-Präsident Joe Biden Forderungen nach einem neuen Kandidaten der Demokraten zurückgewiesen. "Ich gehe nicht mehr so locker wie früher, ich spreche nicht mehr so flüssig wie früher, ich debattiere nicht mehr so gut wie früher, aber ich weiß, wie man die Wahrheit sagt", sagte Biden am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat North Carolina.
Klein und Bremm deutsche Meister über 5000 m
Hanna Klein und Florian Bremm haben sich bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig die Titel über 5000 m gesichert. In Abwesenheit von Ex-Europameisterin Konstanze Klosterhalfen siegte die EM-Fünfte Klein nach einem Solo-Lauf über die abschließenden knapp drei Kilometer in 15:11,83 Minuten vor ihrer Tübinger Teamkollegin Eva Dieterich (15:30,28) und Svenja Pingpank (Hannover/16:05,03).
Drei Konservative und ein Reformer: Iraner wählen neuen Präsidenten
Bei der vorgezogenen Präsidentschaftswahl im Iran kann sich das moderate Lager erstmals seit Längerem wieder etwas Hoffnung machen. Vier Kandidaten - drei Konservative und ein Reformer - standen bei dem Urnengang am Freitag zur Wahl. Ein Wahlkampfthema war das umstrittene Atomabkommen mit dem Westen, dessen Wiederbelebung der Reformer Massoud Peseschkian fordert. Die USA verhängten kurz vor der Wahl neue Sanktionen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm.
Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Verbot von Obdachlosencamps
Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Freitag Gesetze für verfassungsgemäß erklärt, die Obdachlosen das Campieren im Freien verbieten. Der Supreme Court gab damit einer Stadtverwaltung im US-Bundesstaat Oregon Recht, die Maßnahmen gegen Obdachlosencamps in öffentlichen Parks eingeführt hatte. Das Argument, wonach ein Verbot von Obdachlosencamps eine "grausame Bestrafung" darstelle, wies der Gericht zurück.
Rüdiger fit: Nagelsmann lässt Sturmbesetzung offen
Abwehrchef Antonio Rüdiger steht der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im EM-Achtelfinale gegen Dänemark zur Verfügung. "Wenn nichts mehr passiert, dann kann er morgen spielen", sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz in Dortmund am Freitagabend. Rüdiger hatte beim Gruppenfinale gegen die Schweiz (1:1) eine Oberschenkelzerrung erlitten, er war am Vormittag aber wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. "Das Training war gut", sagte Nagelsmann.
Parlamentswahl in der Mongolei: Erneuter Sieg der Regierungspartei zeichnet sich ab
Nach der Parlamentswahl in der Mongolei zeichnet sich ein erneuter Sieg der regierenden Volkspartei (MPP) von Ministerpräsident Luvsannamsrain Oyun-Erdene ab. Wie das Online-Portal Ikon am Freitagabend berichtete, kam die MPP auf 39,7 Prozent der eine Stunde nach Schließung der Wahllokale ausgezählten Stimmen - die größte Oppositionspartei auf 15,9 Prozent. Trotz der Unzufriedenheit vieler Menschen wegen Korruption, Inflation und hoher Jugendarbeitslosigkeit war ein erneuter Sieg der MPP erwartet worden.
Separate Anreise: Dänen-Star Eriksen für DFB-Duell fraglich
Dänemarks Fußballer bangen vor dem EM-Achtelfinale gegen Gastgeber Deutschland um den Einsatz von Topspieler Christian Eriksen. "Christian hatte ein paar Probleme mit seinem Magen, Thomas Delaney hatte dasselbe. Wir hoffen, dass er bald bei uns und bereit für das Spiel sein kann", sagte Nationaltrainer Kaspar Hjulmand am Freitag auf einer Pressekonferenz in Dortmund. Er erwarte allerdings, dass Eriksen am Samstag (21.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) spielen könne.
Bundestag debattiert über Gesetz zur Reform der ambulanten Versorgung
Der Bundestag hat am Freitag zum ersten Mal über ein Gesetz zur Verbesserung der ambulanten Versorgung debattiert. Dieses ziele vor allem darauf, den erheblichen Mangel an Hausärzten in den Griff zu bekommen, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Freitag im Plenum. Um dies zu erreichen, sollen Hausärztinnen und -ärzten unter anderem mehr finanzielle Spielräume bekommen: Geplant ist eine sogenannte Entbudgetierung, bisherige Honorarobergrenzen würden damit wegfallen.
Verstappen holt Startplatz eins für den Sprint
Weltmeister Max Verstappen hat sich zum Auftakt des Heimrennens für Red Bull keine Blöße gegeben und den ersten Startplatz für den Sprint eingefahren. Der Niederländer beginnt das Kurzrennen beim Großen Preis von Österreich am Samstag (12.00 Uhr/RTL und Sky) von ganz vorne, folgen konnte erneut vor allem Lando Norris. Der McLaren-Pilot, Zweiter der WM-Wertung hinter Verstappen, wurde mit nur 93 Tausendsteln Rückstand Zweiter.
EU-Kommission verlangt von Temu und Shein Auskunft zum Schutz von Verbrauchern
Die Europäische Kommission hat von den beiden Online-Händlern Temu und Shein Auskunft über Maßnahmen zum Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern und speziell von Minderjährigen verlangt. Es geht vor allem um illegale Produkte sowie um sogenannte Dark Patterns, also Designs, die Nutzerinnen und Nutzer manipulieren sollen, wie Brüssel am Freitag mitteilte. Die Aufforderung ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem formellen Verfahren.
EM-Halbzeitbilanz: Bundespolizei verweigert 86 gewaltbereiten Hooligans die Einreise
Die Bundespolizei hat eine Halbzeitbilanz zu den vorübergehenden Grenzkontrollen während der Fußball-Europameisterschaft gezogen. Demnach wurde in den vergangenen drei Wochen 86 gewaltbereiten Hooligans die Einreise verweigert, wie die Bundespolizei am Freitag in Potsdam mitteilte. Insgesamt seien 4659 unerlaubte Einreisen festgestellt worden, mehr als zwei Drittel dieser Menschen seien zurückgewiesen worden.
Schwacher Auftritt im TV-Duell nährt Zweifel an Bidens Präsidentschaftskandidatur
Nach dem schwachen Auftritt von US-Präsident Joe Biden im ersten TV-Duell des Wahljahres mit Donald Trump sind die US-Demokraten in höchstem Maße beunruhigt. Innerhalb der Partei sei aufgrund der Fernsehdebatte die Frage aufgekommen, ob es vier Monate vor der Präsidentenwahl zu spät sei, den 81-jährigen Biden durch einen jüngeren Kandidaten oder eine Kandidatin zu ersetzen, berichtete die "New York Times" am Freitag. Andere Medien berichteten von einer regelrechten "Panik" bei den Demokraten. Biden und Trump wollten ihren Wahlkampf am Freitag mit Großveranstaltungen fortsetzen.
Wahl in Frankreich: Le Pen stellt erneut Macrons Befugnisse in Außenpolitik in Frage
Frankreichs ultrakurzer Wahlkampf vor der ersten Runde der Parlamentswahl ist am Freitag mit einem stabilen Vorsprung der Rechtspopulisten in den Umfragen zu Ende gegangen. Am letzten Wahlkampftag stellte die Rechtspopulistin Marine Le Pen erneut die außenpolitischen Befugnisse des französischen Präsidenten in Frage. Über eine Entsendung französischer Soldaten in die Ukraine oder die Ernennung des französischen EU-Kommissars habe der Premierminister zu entscheiden, sagte sie im Sender Europe 1.
Schuldnerberater veruntreut über zehntausend Euro: Bewährungsstrafe in Hamburg
Ein für sozial benachteiligte Menschen tätiger Schuldnerberater ist vom Amtsgericht Hamburg-Wandsbek wegen Veruntreuung von mehr als zehntausend Euro zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Haftstrafe von einem Jahr und fünf Monaten wurde zur Bewährung ausgesetzt, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Der Mann unterstützte laut Anklage sozial Benachteiligte bei der Schuldenregulierung, zweigte dabei aber Gelder für eigene Zwecke ab.
Bericht: Ampel-Politiker wollen Geld aus Schenker-Verkauf auch für Schiene ausgeben
Der Verkauf der Logistiktochter Schenker dürfte der Deutschen Bahn (DB) Milliarden einbringen - Haushaltspolitiker der Ampel-Koalition und die DB-Geschäftsführung sind laut "Spiegel" aber uneins, wie das Geld verwendet werden soll. Die Politiker wollen nach Informationen des Magazins mindestens die Hälfte des Erlöses ins Schienennetz investieren. DB-Finanzchef Levin Holle dagegen will "laut Insidern" die gesamte Summe zur Schuldentilgung aufwenden, wie der "Spiegel" am Freitag vorab aus seiner neuen Ausgabe berichtete.