Letzte Nachrichten
Bewährungsstrafe in Düsseldorf für Unterstützer von Islamistengruppe in Syrien
Wegen Unterstützung einer Islamistengruppe im syrischen Bürgerkrieg ist ein 46-Jähriger vom Oberlandesgericht Düsseldorf zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht sah es nach Angaben einer Sprecherin am Montag als erwiesen an, dass der Angeklagte die als salafistisch eingestufte syrische Gruppe Ahrar al-Scham und deren Vorgängerorganisation unterstützte.
Deutsche Bahn zieht beim Einsatz von Biokraftstoff HVO positive Zwischenbilanz
Diesel aus Frittierfett für einen klimafreundlicheren Bahnverkehr: Mit dem Einsatz des Biokraftstoffes HVO in ihren Loks hat die Deutsche Bahn (DB) in den vergangenen zwei Jahren nach eigenen Angaben positive Erfahrungen gemacht. "HVO-Biokraftstoff ist für uns derzeit eine sehr klimafreundliche Brückentechnologie und wichtig zum Erreichen der Klimaschutzziele", sagte eine Bahn-Sprecherin am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Demnach setzte der Konzern seit Juli 2022 rund 26 Millionen Liter HVO in seinen Zügen ein.
Nur Silber statt Doppel-Gold: Biles stürzt vom "Zitterbalken"
Blech und Zweite statt Doppel-Gold: Turn-Königin Simone Biles hat am Boden zum Abschluss der Kunstturn-Wettbewerbe olympisches Silber gewonnen, den angestrebten Olympia-Rekord verpasste sie aber deutlich. Nach ihren vier Triumphen in Rio 2016 stürzte die 27 Jahre alte US-Amerikanerin am Montag vom Schwebebalken und musste sich mit Platz fünf zufriedengeben. Im anschließenden Boden-Finale reichte es nach zwei Standfehlern nur zu Silber.
Lindner fordert längere Lebensarbeitszeit und Reform privater Altersvorsorge
FDP-Chef Christian Lindner fordert eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit. "Die Lebensarbeitszeit muss steigen", sagte der Bundesfinanzminister am Montag in einem Bürgerdialog in Potsdam. "Wir müssen in Richtung von 67 Jahren als reales Renteneintrittsalter kommen, auch kurzfristig", fügte er hinzu.
Betrugsprozess gegen Querdenken-Gründer Ballweg beginnt im Oktober in Stuttgart
Der Betrugsprozess gegen den Gründer und Organisator der Querdenken-Bewegung, Michael Ballweg, beginnt in knapp zwei Monaten. Auftakt für das Strafverfahren vor dem Landgericht in Stuttgart sei am 2. Oktober, teilte ein Gerichtssprecher in der baden-württembergischen Stadt am Montag mit. Es sind 33 Termine bis April 2025 angesetzt.
Hurrikan "Debby" trifft auf Küste von Florida - Lebensgefährliche Fluten erwartet
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern ist der Hurrikan "Debby" im Bundesstaat Florida auf das Festland der USA getroffen. Der Hurrikan der niedrigsten Kategorie eins erreichte am frühen Montagmorgen (Ortszeit) die Golfküste in der Region Big Bend im Nordwesten von Florida. Das Nationale Hurrikanzentrum der USA (NHC) warnte vor lebensbedrohlichen Sturmfluten, die in einigen Gebieten bis zu drei Meter Höhe erreichen könnten.
Rechte Proteste: Britischer Premier kündigt schnelle strafrechtliche Konsequenzen an
Nach landesweiten gewalttätigen Ausschreitungen rechtsextremer Gruppen am Wochenende mit mehr als 150 Festnahmen hat Großbritanniens Premierminister Keir Starmer rasche strafrechtliche Konsequenzen angekündigt. Als Teil einer Reihe von Maßnahmen werde die Regierung "die Strafjustiz verstärken", sagte Starmer am Montag nach einer Krisensitzung seines Kabinetts mit Vertretern der Polizei in London. Dadurch solle sichergestellt werden, dass "strafrechtliche Sanktionen schnell erfolgen".
Regierung gibt sich trotz Koalitionstreits in Haushaltsdebatte optimistisch
Ungeachtet des neuen Koalitionsstreits um den Bundeshaushalt hat sich die Regierung optimistisch zu den Chancen auf eine Einigung geäußert. "Jedenfalls sind alle guten Willens", sagte Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin. Er wies darauf hin, nur eines von mehreren zum Schließen von Haushaltslücken vorgesehenen Instrumenten sei laut einem Gutachten rechtlich nicht umsetzbar.
Regierungschefin Hasina flieht aus Bangladesch - Armee kündigt Übergangregierung an
Nach wochenlangen Massenprotesten in Bangladesch ist die seit 15 Jahren herrschende Regierungschefin Scheich Hasina aus dem südasiatischen Land geflohen. Es werde nun eine "Übergangsregierung" gebildet, sagte am Montag Armeechef Waker-Uz-Zaman in einer im Fernsehen übertragenen Rede an die Nation. Zuvor hatten Demonstranten den Amtssitz von Hasina gestürmt, die nach Angaben aus ihrem Umfeld mit dem Hubschrauber ins Ausland floh.
Schon wieder Argentinien: Shootout-Drama für Hockey-Frauen
Das Tor war wie vernagelt, Argentinien schon wieder unbesiegbar - und dann flossen die Tränen bei Deutschlands Hockey-Frauen. Enttäuscht und verzweifelt kauerten Nike Lorenz und ihr Team auf dem blauen Kunstrasen, denn der K.o. gegen dem Angstgegner war dieses Mal besonders brutal: Nur 90 Sekunden fehlten bis zum Halbfinale, am Ende kam das Aus im Shootout. Mit 0:2 ging der Nervenkrimi verloren, nach 60 Minuten hatte es 1:1 (0:0) gestanden.
Schon wieder Argentinien: Hockey-Frauen scheitern im Shootout-Drama
Dramatischer K.o. gegen den Angstgegner, Medaillen-Traum geplatzt: Die deutschen Hockey-Frauen sind bei den Olympischen Spielen erneut im Viertelfinale an Argentinien gescheitert, dieses Mal fiel die Entscheidung erst im Shootout. Die Mannschaft von Bundestrainer Valentin Altenburg unterlag im Nervenkrimi mit 0:2, nach 60 Minuten hatte es 1:1 (0:0) gestanden. Auch die Neuauflage des Duells von Tokio 2021 endete mit der brutalen Enttäuschung, wie vor drei Jahren verpasste Deutschland das Halbfinale und geht leer aus.
Lufthansa meidet iranischen Luftraum bis einschließlich Mittwoch vollständig
Die Lufthansa passt ihr Flugprogramm angesichts der weiter zunehmenden Spannungen im Nahen Osten erneut an. Der Konzern teilte am Montag mit, dass der bereits verhängte Flugstopp für Verbindungen nach Tel Aviv in Israel, nach Teheran im Iran und nach Beirut im Libanon "bis einschließlich 12. August" verlängert wird. "Den iranischen und irakischen Luftraum nutzt die Gruppe zunächst bis einschließlich 7. August nicht", erklärte die Lufthansa zudem.
Frau soll Mitpatientin in Klinik ermordet haben: Mordprozess in Kleve begonnen
Weil sie in einer nordrhein-westfälischen Klinik eine Mitpatientin ermordet haben soll, muss sich seit Montag eine 56-jährige Frau vor dem Landgericht in Kleve verantworten. In der zu Prozessbeginn verlesenen Anklage wird der Angeklagten Mord vorgeworfen. Laut Anklage soll die Frau der schlafenden Frau Essigessenz in den Mund geflößt und ihr anschließend ein Kopfkissen auf das Gesicht gedrückt haben.
Befürchteter Angriff des Iran auf Israel: Diplomaten ringen um Deeskalation
Angesichts eines befürchteten Angriffs des Iran und seiner Verbündeten auf Israel laufen die diplomatischen Bemühungen zur Beruhigung der Lage in Nahost auf Hochtouren. US-Außenminister Antony Blinken habe die Außenminister der G7-Staaten darüber informiert, dass ein Angriff des Iran und der Hisbollah auf Israel binnen der nächsten 24 oder 48 Stunden - also bereits am Montag - erfolgen könnte, berichtete die US-Nachrichtenseite Axios unter Berufung auf drei mit den Gesprächen vertraute Quellen. Der Iran pochte am Montag auf sein "Recht", Israel für die ihm zugeschriebene Tötung von Hamas-Chef Ismail Hanija zu "bestrafen".
Journalistenverband fordert Zugang zu Großkonzerten für Berichterstatter
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat den freien Zugang von Fotografen und anderen Berichterstattern zu kommerziellen Großkonzerten und anderen Veranstaltungen gefordert. Vermieter von Hallen und Veranstaltungssälen sollten in Mietverträge grundsätzlich eine Verpflichtung der Mieter zur Achtung der Presse- und Rundfunkfreiheit aufnehmen, erklärte der Verband am Montag in Berlin. Ausnahmen sollten nur für Veranstaltungen im privaten Rahmen möglich sein.
Vize-Regierungssprecher: Bundesregierung zuversichtlich in Debatte um Haushalt
Im neu angefachten Streit um den Bundeshaushalt 2025 hat sich die Bundesregierung zuversichtlich gezeigt, zu einer Einigung zu kommen. "Jedenfalls sind alle guten Willens und optimistisch, dass man das alles am Ende gut auflösen kann", sagte Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin.
DBB-Team mit Respekt vor Antetokounmpo: "Einer der besten"
Die deutschen Basketballer blicken mit viel Respekt auf ihr Olympia-Viertelfinale gegen Griechenland und NBA-Star Giannis Antetokounmpo. Der zweimalige NBA-MVP sei "einer der besten Spieler der Welt", sagte Nationaltrainer Gordon Herbert vor dem Duell am Dienstagvormittag (11.00 Uhr/ARD und Eurosport).
Berühmtes Heavy-Metal-Festival: Deutsche Post verkauft 35.000 Wacken-Briefmarken
Die Deutsche Post hat 35.000 Sonderbriefmarken an die Heavy-Metal-Fans beim diesjährigen Wacken Open Air in Schleswig-Holstein verkauft. Damit waren die speziell entwickelten Produkte für das Festival "so beliebt bei den Metalheads wie nie zuvor", wie die DHL Gruppe in Bonn am Montag mitteilte. Neben den Briefmarken gingen in der Sonderpostfiliale auf dem Festivalgelände auch 23.000 Postkarten über die Tresen.
Blech statt Gold: Biles stürzt vom "Zitterbalken"
Viertes Finale, erste Niederlage: Turn-Königin Simone Biles hat ihr angestrebtes viertes Paris-Gold auf dem Schwebebalken verpasst, der Traum vom Olympia-Rekord platzte. Nach ihren vier Triumphen in Rio 2016 stürzte die 27 Jahre alte US-Amerikanerin am Montag vom Gerät und musste sich mit 13,100 Punkten und Platz fünf zufriedengeben.
Auf Druck der EU: Tiktok schafft umstrittene Belohnungsfunktion in Europa ab
Auf Druck der Europäischen Kommission wegen mutmaßlicher Suchtgefahren für Minderjährige hat die Videoplattform Tiktok ein umstrittenes Belohnungssystem in Europa dauerhaft ausgesetzt. "Wir haben die endgültige Einstellung des TikTokLite-Belohnungsprogramms erreicht", erklärte EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton am Montag im Kurznachrichtendienst X. Tiktok hatte die Funktion bereits vorläufig ausgesetzt, dabei bleibt es nun.
Infineon will 2800 Stellen abbauen oder ins Ausland verlagern
Der deutsche Chiphersteller Infineon streicht im Zuge seines Sparprogramms 1400 Stellen und verlagert weitere 1400 Jobs ins Ausland. Das gab der Konzern am Montag anlässlich der Veröffentlichung seiner Quartalsergebnisse bekannt. In einem herausfordernden Marktumfeld behaupte sich Infineon "weiterhin gut“, erklärte Vorstandschef Jochen Hanebeck. Die Erholung in den Zielmärkten schreite indes "nur langsam voran".
Bund kürzt Förderung für Beratung bei energetischer Beratung deutlich
Die Bundesregierung kürzt die Förderung für Energieberatungen deutlich. Bei Förderanträgen, die ab Mittwoch, 7. August, eingehen, soll nur noch 50 statt 80 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars für energetische Sanierungen von Gebäuden übernommen werden, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Grund dafür sei die gestiegene Nachfrage nach dem Programm.
Staatsfolter in Syrien: BGH bestätigt lebenslange Haft für Geheimdienstmitarbeiter
Die lebenslange Freiheitsstrafe für einen früheren syrischen Geheimdienstmitarbeiter wegen Staatsfolter ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte ein entsprechendes Urteil des Koblenzer Oberlandesgerichts (OLG) von Anfang 2022, wie er am Montag in Karlsruhe mitteilte. Der Offizier war 2014 nach Deutschland eingereist und später wegen seiner Beteiligung an schweren Gewalt- und Sexualverbrechen in einem von ihm geleiteten Gefängnis in Syrien zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. (Az. 3 StR 454/22)
Zwei Menschen im Rhein vermisst: Nichtschwimmer von Strömung mitgerissen
In Baden-Württemberg werden zwei Menschen im Rhein vermisst. Sie gehörten zu einer Gruppe von insgesamt sechs Menschen, die am Sonntag bei Hohentengen im Landkreis Waldshut im Uferbereich eines Rheinzuflusses von der Strömung mitgerissen wurden, wie das Polizeipräsidium Freiburg am Montag berichtete. Alle sind demnach Nichtschwimmer.
Medaille verpasst: Dauser wird Siebter am Barren
Turn-Weltmeister Lukas Dauser hat die erhoffte Olympia-Medaille am Barren verpasst. An seinem Paradegerät erzielte der 31-Jährige im Finale 13,700 Punkte, die nur zum siebten Platz reichten. Trotzdem rang er sich ein Lächeln ab, als er das Wettkampfpodest verließ.
Armeechef: Bangladeschs Regierungschefin Scheich Hasina zurückgetreten
Nach wochenlangen Massenprotesten ist Bangladeschs Regierungschefin Scheich Hasina nach Angaben der Armee des Landes zurückgetreten. Es werde nun eine "Übergangsregierung" gebildet, kündigte am Montag Armeechef Waker-Uz-Zaman in einer im staatlichen Fernsehen übertragenen Rede an die Nation an. Zuvor hatten Demonstranten den Amtssitz von Hasina gestürmt, die ihrerseits nach Angaben aus ihrem Umfeld mit dem Hubschrauber aus Dhaka geflohen war.
Demonstranten in Bangladesch stürmen Amtssitz von Regierungschefin
Die regierungskritischen Demonstranten in Bangladesch haben den Amtssitz von Ministerpräsidentin Scheich Hasina gestürmt. Auf Fernsehbildern war am Montag zu sehen, wie tausende Menschen in den Regierungspalast in der Hauptstadt Dhaka eindringen. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld von Hasina erfuhr, war diese zuvor geflohen und hat Dhaka per Hubschrauber verlassen.
Börsen auf Talfahrt - Japan erlebt Rekordabsturz
Schwache US-Arbeitsmarktdaten haben am Montag die Börsenkurse an zahlreichen Handelsplätzen auf Talfahrt geschickt. In Japan gab der Leitindex Nikkei mit einem Verlust von mehr als zwölf Prozent so stark nach wie seit 2011 nicht mehr und erlebte mt einem Minus von 4451,28 Zählern den größten Punktabsturz binnen eines Handelstages seiner Geschichte. Auch an den europäischen Börsen in Frankfurt am Main, Paris und London ging es am Montag abwärts - wenngleich weniger stark.
35-Jähriger aus Berlin-Köpenick wegen Tötung seiner Ex-Freundin angeklagt
Wegen mutmaßlichen Mordes an seiner Ex-Freundin hat die Berliner Staatsanwaltschaft einen 35 Jahre alten Mann angeklagt. Der Beschuldigte soll Anfang Juni die 34-Jährige in der gemeinsamen Wohnung in Köpenick heimtückisch und aus niederen Beweggründen getötet haben, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte.
Unbekannte setzen in Thüringen fünf Kornnattern aus
Unbekannte haben in Thüringen fünf Kornnattern ausgesetzt. Ein Mann fand am Sonntag in Saalfeld zunächst eine etwa ein Meter lange, orange-braune Schlange und rief die Polizei, wie die Landespolizeiinspektion Saalfeld am Montag berichtete. Bei der Absuche des Bereichs entdeckten Beamte dann noch vier weitere Kornnattern.
Rügener LNG-Terminal: Regelbetrieb verzögert sich weiter
Das LNG-Terminal in Mukran auf der Ostseeinsel Rügen bleibt vorerst weiterhin im Probebetrieb. Der Regelbetrieb wurde "letztlich doch nicht" wie geplant am Montag oder in der laufenden Woche bei den zuständigen Behörden angezeigt, erklärte der Betreiber Deutsche Regas. Grund dafür seien "noch nicht abgeschlossene Abstimmungsmaßnahmen mit verschiedenen Partnern im Terminalbetrieb".
ADAC erwartet am Wochenende viele Reiserückkehrer auf Straßen
Der ADAC erwartet für das kommende Wochenende wieder viele Verzögerungen auf Deutschlands Autobahnen. Der Rückreiseverkehr werde stark zunehmen und sehr viele Staus verursachen, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. In Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Teilen der Niederlande rückt demnach das Ferienende näher, weshalb verstärkt Urlaubsrückkehrer auf die Straßen drängen.