Letzte Nachrichten
Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete verzögert sich weiter
Die Einführung der bundesweiten Bezahlkarte für Geflüchtete verzögert sich weiter. Ein im Vergabeverfahren unterlegenes Unternehmen habe Beschwerde beim Oberlandesgericht Karlsruhe eingereicht, sagte eine Sprecherin des öffentlichen Dienstleisters Dataport, der für den Vergabeprozess zuständig ist. Wie lange das Gerichtsverfahren dauern wird und wie lange sich der Vergabeprozess dadurch verzögert, sei noch unklar. Formal war das Verfahren bereits abgeschlossen, an diesem Donnerstag hätte der Zuschlag erteilt und ein Anbieter ernannt werden sollen.
Hobby-Fallschirmspringer dürfen Landebahn auf Bundeswehrgelände in Calw nutzen
Hobby-Fallschirmspringer dürfen weiter die Start- und Landebahn auf einem Übungsgelände der Bundeswehr im baden-württembergischen Calw nutzen. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe wies nach Angaben vom Donnerstag die Klagen von Anwohnern ab, die sich von dem Fluglärm gestört fühlen. Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte dem Fallschirmklub im März 2022 eine Start- und Landeerlaubnis erteilt.
Polizei in Rheinland-Pfalz holt renitentes Reh aus Pool
Ein renitentes Reh haben Polizisten im rheinland-pfälzischen Schweich in einer nächtlichen Aktion aus einem Pool geholt. In der Nacht zum Donnerstag meldete sich ein Mann bei den Beamten und informierte sie über verdächtige Geräusche aus seinem Garten, wie die Polizei in Trier mitteilte. "Als dieser allen Mut zusammengefasst hatte, ging er nachschauen und glaubte seinen Augen nicht", hieß es.
Trotz Online-Portal: Autofahrer melden Fahrzeuge überwiegend am Schalter an
Trotz neuer Möglichkeiten bei der An- und Abmeldung von Fahrzeugen über das Internet seit vergangenem Jahr gehen die meisten Autofahrer weiterhin den klassischen Weg über die Kfz-Stelle. Wie das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag mitteilte, liefen bundesweit nur etwa fünf Prozent aller Zulassungsvorgänge im vergangenen Jahr online ab, 95 Prozent vor Ort. Der Online-Service wurde demnach seit vergangenem September bundesweit rund 1,21 Millionen Mal genutzt.
Streit eskaliert: Richter in Brasilien droht Musk mit Sperrung von X
Ein Richter am Obersten Gerichtshof in Brasilien hat mit der Sperrung des Internetdienstes X gedroht, sollte Eigentümer Elon Musk nicht sofort einen neuen rechtlichen Vertreter des Unternehmens in dem Land benennen. In einer am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Anordnung gab Alexandre de Moraes vom Obersten Gerichtshof Musk 24 Stunden Zeit, um einen entsprechenden Namen zu präsentieren - andernfalls würden die Aktivitäten von X in Brasilien "sofort gestoppt".
Ukraine kritisiert Militärhilfen der EU als zu schleppend
Angesichts der jüngsten russischen Luftangriffe hat die Ukraine die Militärhilfen der europäischen Verbündeten als zu schleppend kritisiert. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sagte am Donnerstag am Rande eines informellen EU-Außenrats in Brüssel, es gebe teils "exzessiv lange" Zeitabstände zwischen Ankündigungen und Lieferungen - etwa bei Patriot-Systemen. Mit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) wollte Kuleba nach eigenen Worten auch über die deutschen Hilfen sprechen.
US-Chiphersteller Nvidia übertrifft Erwartungen - Aktie gibt dennoch nach
Der US-Chiphersteller Nvidia hat seinen Höhenflug fortgesetzt und die Erwartungen erneut übertroffen. Der Umsatz im vergangenen Quartal fiel mit 30 Milliarden Dollar (knapp 27 Milliarden Euro) mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahresquartal, wie das Unternehmen mit Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum, in den Vorquartalen hatte sich der Umsatz wiederholt mehr als verdreifacht. Die Anleger quittierten dies mit Enttäuschung, der Aktienkurs des Unternehmens sank.
Rapperin Shirin David macht das Rennen: "Bauch Beine Po" ist deutscher Sommerhit
Das Lied "Bauch Beine Po" von Künstlerin Shirin David ist der offizielle deutsche Sommerhit. Der Song der deutschen Rapperin liege in den deutschen Singlecharts bereits seit vier Wochen vorn, teilte das Marktforschungsinstitut GfK Entertainment am Donnerstag in Baden-Baden mit. Er habe die Chartspitze nach seinem Erscheinen Ende Juli aus dem Stand erobert. Im deutschsprachigen Raum - also in Deutschland, Österreich und der Schweiz - sei er inzwischen mehr als 30 Millionen mal gestreamt worden.
Kommandeur des Islamischen Dschihads bei Armeeeinsatz im Westjordanland getötet
Beim jüngsten Militäreinsatz der israelischen Armee im Westjordanland ist nach Angaben der militanten Palästinensergruppe Islamischer Dschihad ein örtlicher Befehlshaber der Organisation getötet worden. Mohammed Dschaber, bekannt als Abu Schudschaa, Kommandeur der Al-Kuds-Brigaden im Flüchtlingslager Nur Schams in Tulkarem, sei "zusammen mit mehreren Brüdern seiner Brigade" nach Kämpfen gegen israelische Soldaten "gestorben", erklärte die Gruppe am Donnerstag. Die Al-Kuds-Brigaden sind der bewaffnete Arm des mit der radikalislamischen Hamas verbündeten Islamischen Dschihads.
Diebe plündern Friedhof in bayerischem Amberg: Mehrere hunderttausend Euro Schaden
Unbekannte haben bei einem großangelegten Beutezug auf einem Friedhof im bayerischen Amberg laut Polizei einen Schaden von mehreren hunderttausend Euro angerichtet. Sie stahlen nach ersten Erkenntnissen "gewaltsam" Grabschmuck und sakrale Gegenstände von mehr als 60 Grabstätten wie die Beamten in Regensburg am Donnerstag mitteilten. Die Tat ereignete sich demnach in der Nacht zum Mittwoch.
Anklage gegen mutmaßlichen syrischen IS-Kämpfer in Stuttgart erhoben
Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart hat Anklage gegen einen mutmaßlichen früheren IS-Kämpfer erhoben, der außerdem Mitglied einer weiteren radikalislamischen Organisation gewesen sein soll. Der 35 Jahre alte Syrer soll zwischen Mitte 2012 und Ende 2016 erst der Gruppe Katibat Abu Bakr al-Siddik und dann der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angehört haben, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte.
EU-Neuwagenmarkt stagniert im Juli weitgehend - weiterhin schwacher E-Autoabsatz
Der Neuwagenmarkt in der EU hat im Juli weitgehend stagniert. Wie der europäische Herstellerverband Acea am Donnerstag mitteilte, wurden im vergangenen Monat minimal (0,2 Prozent) mehr Fahrzeuge neu zugelassen als im Vorjahresmonat. Experten sehen darin eine Normalisierung nach einem Sondereffekt im Juni. Die Absätze für E-Autos schwächelten wie bereits in den Vormonaten.
EU diskutiert Sanktionen gegen israelische Minister - Baerbock zurückhaltend
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell dringt auf Sanktionen gegen israelische Regierungsmitglieder. Der Spanier begründete seinen Vorstoß am Donnerstag beim informellen EU-Außenministertreffen in Brüssel mit "inakzeptablen Hassbotschaften gegen Palästinenser" aus den Reihen der Regierung von Benjamin Netanjahu. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) äußerte sich zurückhaltend über Sanktionen und verwies auf die nötige Einstimmigkeit für einen Beschluss.
Hongkonger Plattform "Stand News" und Ex-Redakteure wegen Volksverhetzung verurteilt
Rückschlag für die Pressefreiheit in Hongkong: Ein Gericht hat den Betreiber der pro-demokratischen Nachrichtenplattform "Stand News" und deren beiden Ex-Chefredakteure wegen "Volksverhetzung" verurteilt. "Ich erkläre die drei Angeklagten für schuldig", sagte Richter Kwok Wai-kin am Donnerstag im Gericht des Verwaltungsbezirks Wan Chai. Die Journalisten Chung Pui Kuen und Patrick Lam sowie die Betreiber der 2021 geschlossenen Website waren wegen "Verschwörung zur Veröffentlichung und Vervielfältigung aufrührerischer Publikationen" angeklagt.
Dröge zurückhaltend zu Forderungen nach "Null Euro" für Ausreisepflichtige
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat sich zurückhaltend zu Forderungen unter anderem von FDP-Chef Christian Lindner geäußert, Leistungen an ausreisepflichtige Asylbewerberinnen und -bewerber auf den notwendigsten Sachbedarf herunterzukürzen. Dröge verwies am Donnerstag im Sender NDR Info auf verfassungsrechtliche Grenzen für ein solches Vorgehen, aber auch auf schon bestehende Kürzungsmöglichkeiten.
Tödlicher Unfall bei Bauarbeiten an Leverkusener A1-Rheinbrücke
Bei einem Unglück bei Bauarbeiten an der alten A1-Rheinbrücke in Leverkusen ist am Donnerstag ein Mensch ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr in Köln sagte, löste sich am Donnerstagmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache ein Bauteil. Ein Beschäftigter erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch vor Ort starb. Zwei Menschen wurden zudem schwer verletzt und schwebten in Lebensgefahr, vier weitere wurden leicht verletzt.
Bedarf an Arbeitskräften in Deutschland lässt weiter nach
Der Bedarf an Arbeitskräften in Deutschland hat auch im August weiter nachgelassen. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte, sank ihr Stellenindex, ein Indikator für die Nachfrage nach Personal, in diesem Monat um einen weiteren Punkt auf einen Wert von 106. Verglichen mit dem Vorjahr verlor der Index elf Punkte - das Allzeithoch vor mittlerweile über zwei Jahren wird um 32 Punkte unterschritten.
Zahl von Geldautomatensprengungen in Deutschland in vergangenem Jahr gesunken
Die Zahl der Geldautomatensprengungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr wieder zurückgegangen. Sie sank nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) von Donnerstag im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent auf 461. 2022 hatte sie mit 496 versuchten und vollendeten Sprengungen noch einen Rekordstand erreicht. Behörden und Banken gehen seit einiger Zeit verstärkt gegen das Problem vor, das nicht zuletzt wegen der Gefährdung von Anwohnern mit Sorge betrachtet wird.
Behörden weisen ehemaligen Leiter von Islamischem Zentrum Hamburg aus
Der Leiter des vor fünf Wochen vom Bundesinnenministerium verbotenen Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) wird ausgewiesen. Dem 57-jährigen Mohammad Hadi Mofatteh sei in dieser Woche eine Ausweisungsverfügung zugestellt worden, teilte eine Sprecherin der Hamburger Innenbehörde am Donnerstag mit. Darin werde Mofatteh aufgefordert, Deutschland innerhalb von 14 Tagen zu verlassen.
NRW-Flüchtlingsministerin Paul: Abschiebeverfahren müssen "auf den Prüfstand"
Nordrhein-Westfalens Flüchtlingsministerin Josefine Paul (Grüne) hat als Konsequenz aus dem Anschlag in Solingen eine Überprüfung der als kompliziert geltenden Abschiebeverfahren gefordert. Es handle sich um "Verfahren, die insgesamt auf den Prüfstand gehören", sagte sie am Donnerstag im Deutschlandfunk. Ein Problem seien dabei insbesondere restriktive Vorgaben der Zielländer wie etwa Bulgarien. Dorthin hatte der mutmaßliche Attentäter von Solingen bereits 2023 abgeschoben werden sollen.
Abrechnungsbetrug in Millionenhöhe: Drei Ärzte in Leipzig angeklagt
Wegen Abrechnungsbetrugs in Millionenhöhe hat die Staatsanwaltschaft Leipzig Anklage gegen drei Fachärzte erhoben. Die Mediziner sollen in den Jahren 2015 bis 2019 die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen bei der Abrechnung ärztlicher Leistungen in großem Umfang getäuscht und für die Beschäftigung von Assistenzärzten zu Unrecht Fördermittel erhalten haben, wie die Justizbehörde am Donnerstag mitteilte.
Streit um Präsidentenposten an OVG Münster geht in nächste Runde
Der seit Jahren andauernde Streit um die Präsidentenstelle am nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster geht in die nächste Runde. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gab nach Angaben vom Donnerstag der Verfassungsbeschwerde eines unterlegenen Bewerbers um den Posten teilweise statt. Das OVG soll nun klären, ob Nordrhein-Westfalens Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) sich im Vorfeld auf unzulässige Weise festgelegt hatte. (Az. 2 BvR 418/24)
Einziger Neuling: Nagelsmann nominiert Stiller
Angelo Stiller ist der einzige Neuling im ersten Kader von Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann nach der Heim-EM. Der Mittelfeldspieler vom VfB Stuttgart wurde 55 Tage nach dem dramatischen Viertelfinal-Aus gegen Spanien für die Nations-League-Spiele gegen Ungarn in Düsseldorf (7. September) und die Niederlande in Amsterdam (10. September) berufen. Die Kapitänsfrage klärte Nagelsmann noch nicht.
Frauen-Bundesliga: Straus erwartet steinigen Weg zum Titel
Trainer Alexander Straus von Meister Bayern München erwartet einen steinigen Weg zur Titelverteidigung in der Frauenfußball-Bundesliga. "Wolfsburg ist ein sehr starker Gegner - aber auch Frankfurt hat eine gute Entwicklung genommen", sagte der Coach vor dem Ligastart gegen Rückkehrer Turbine Potsdam am Freitag (17.00 Uhr/ZDF, DAZN und MagentaSport): "Wir müssen jeden Tag hart arbeiten und auf dem Boden bleiben. Dann können wir hoffentlich im Mai nächsten Jahres feiern. Das ist unser Ziel - aber bis dahin es es noch sehr lange hin."
Studie: Fruchtfliegen während Balz blind für Gefahren
Das Glückshormon Dopamin macht Fruchtfliegen einer Studie zufolge blind für Gefahren. Das geht aus einer wissenschaftlichen Untersuchung von Forschenden der Universität im britischen Birmingham und der Freien Universität (FU) Berlin hervor, wie die FU am Donnerstag mitteilte. Laut der Studie, die in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde, ignorieren männliche Fruchtfliegen Gefahren wie Fressfeinde, wenn sie mit Balz und Paarung beschäftigt sind.
Ukrainischer Botschafter fordert "viel mehr Mut" von westlichen Partnern
Der ukrainische Botschafter in Berlin, Oleksii Makeiev, hat vor dem Hintergrund der ukrainischen Offensive in der russischen Grenzregion Kursk die westlichen Partner aufgefordert, ihre Angst vor einer Eskalation zu überwinden. Der ukrainische Vorstoß in Kursk habe "sehr viel in der Wahrnehmung verändert", sagte Makeiev am Donnerstag im Deutschlandfunk. "Wir brauchen viel mehr Mut von unseren Partnern", fügte der Botschafter hinzu.
Neuverträge in dualer Ausbildung gestiegen - Rückgang im Zehnjahresvergleich
In der dualen Berufsausbildung ist die Zahl der Ausbildungsverträge auch im vergangenen Jahr gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag betrug das Plus 2,1 Prozent, damit verstärkte sich der "leicht positive Trend" seit dem starken coronabedingten Rückgang im Jahr 2020. Ein Zehnjahresvergleich zeigt den Statistikern zufolge jedoch insgesamt weiterhin einen starken Rückgang der Neuverträge in der dualen Berufsausbildung.
Ehemaliger Leiter von Islamischem Zentrum Hamburg wird ausgewiesen
Fünf Wochen nach dem Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) wird dessen ehemaliger Leiter, Mohammad Mofatteh, ausgewiesen. Dem 57-Jährigen sei in dieser Woche eine Ausweisungsverfügung zugestellt worden, teilte eine Sprecherin der Hamburger Innenbehörde am Donnerstag mit. Damit werde er aufgefordert, Deutschland innerhalb von 14 Tagen, also bis zum 11. September, zu verlassen.
Reallöhne in Deutschland fünftes Quartal in Folge gestiegen
Die Reallöhne in Deutschland sind auch im zweiten Quartal des Jahres angestiegen: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, lag der Nominallohnanstieg bei 5,4 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Verbraucherpreise stiegen im zweiten Quartal um 2,3 Prozent - somit ergibt sich ein Anstieg der Reallöhne um 3,1 Prozent. Das war laut Statistikamt der fünfte Anstieg in Folge.
Auto fährt in Bayern in Pferdekutsche - fünf Verletzte
Bei einem schweren Unfall mit einer Pferdekutsche sind im bayerischen Immenstadt fünf Menschen verletzt worden. Ein Autofahrer übersah die Kutsche und fuhr ungebremst auf sie auf, wie die Polizei in Kempten am Mittwochabend mitteilte. Alle vier Insassen seien aus der Kutsche geschleudert worden.
Israel: Fünf tote Palästinenser an zweitem Tag von Militäreinsatz im Westjordanland
Am zweiten Tag eines großangelegten Militäreinsatzes im Westjordanland hat die israelische Armee eigenen Angaben zufolge fünf palästinensische Kämpfer getötet. "Nach einem Feuergefecht schalteten die Einsatzkräfte fünf Terroristen aus, die sich in einer Moschee versteckt hatten", erklärte das Militär am Donnerstag. Demnach fand der Einsatz am Morgen in der Stadt Tulkarem statt.
Ifo: Inflation dürfte in kommenden Monaten bei unter zwei Prozent liegen
Die Inflation dürfte nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts in den kommenden Monaten unter dem von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Wert von zwei Prozent liegen. Vor allem Energie sei "deutlich günstiger als noch vor einem Jahr", erklärte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Donnerstag. Hingegen dürfte der Preisanstieg aller übrigen Waren und Dienstleistungen "zunächst weitgehend unverändert bei gut 2,5 Prozent" und damit über dem EZB-Ziel liegen.