Letzte Nachrichten
"Kleine Gallier aus Kiel" ärgern den Meister
Lewis Holtby hüpfte ausgelassen vor den Fans, seine Mitspieler von Holstein Kiel feierten das überraschende Remis fast wie einen Sieg. Dies sei "ein toller Punkt für uns kleine Gallier aus Kiel", sagte Holtby voller Stolz nach dem 2:2 (1:2) beim Double-Gewinner Bayer Leverkusen: "Ich habe nicht viele Mannschaften gesehen, die hier einen Punkt geholt haben - selbst die AC Mailand nicht."
Mertesacker: "Bayern wird sich schnell erholen"
Nach Sicht des früheren Fußball-Weltmeisters Per Mertesacker hat die erste Saisonniederlage Bayern München nur noch gefährlicher gemacht. "Die Bayern wollen sofort zurückkommen in die Erfolgsspur. Das macht Bayern ja besonders stark", sagte der Ex-Profi dem SID am Rande der Neuro Athletik Conference in Köln. Mertesacker tippt daher im Topspiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) bei Eintracht Frankfurt auf die Münchner.
Trotz Fehlstart: Keine Trainerdiskussion in Bochum
Sechs Spiele, kein Sieg, ein Punkt: Trainer Peter Zeidler gab an der Seitenlinie alles, genauso wie seine Spieler auf dem Platz - vergebens. Eine Trainerdiskussion will Sportdirektor Marc Lettau jedoch nach der 1:3-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg und dem 18. Tabellenplatz "gar nicht erst aufmachen".
Sicherheit im Radsport für Aldag "Kampf gegen Windmühlen"
Der frühere Profi Rolf Aldag hat sich recht frustriert angesichts der Bemühungen um mehr Sicherheit im Radsport gezeigt. "Ich glaube, das ist für alle Beteiligten ein Kampf gegen Windmühlen, weil die Bedingungen immer schwieriger werden", sagte der Sportdirektor des deutschen Teams Red Bull-Bora-hansgrohe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit Blick auf die schweren Stürze in diesem Jahr.
Schuster: "Schnitzel mit Pommes" zur Belohnung
Sechs Spiele, vier Siege: Nach dem eingestellten Bundesliga-Startrekord und einem außergewöhnlichen Zu-Null-Wochenende seines Klubs hofft Trainer Julian Schuster (39) vom SC Freiburg auf eine ganz besondere kulinarische Belohnung. Nachdem die U23, die U19 sowie die Frauen-Mannschaft der Freiburger jeweils Siege ohne Gegentor feierten, holte die Schuster-Elf am Samstag ein 1:0 (0:0) bei Werder Bremen.
Henriksen sieht Burkardt als Nationalspieler: "100 Prozent"
Trainer Bo Henriksen vom 1. FSV Mainz 05 sieht seinen Torjäger Jonathan Burkardt als klaren Kandidaten für die deutsche Nationalmannschaft. "Deutschland muss die besten Stürmer der ganzen Welt haben, wenn Jonny nicht dabei ist", sagte Henriksen auf die Frage, ob der 24-Jährige das Zeug für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann habe: "Er ist ein unglaublicher Spieler und sehr wichtig für uns."
Kehl über BVB-Gegentore: "Das ist einfach zu viel"
Die Analyse von Sebastian Kehl fiel schonungslos aus. "Wir haben innerhalb der letzten vier Spiele elf Gegentore kassiert, das ist einfach viel zu viel", sagte der Sportdirektor von Borussia Dortmund nach dem 1:2 (0:2) bei Union Berlin.
Die Sport-Höhepunkte am Sonntag, 6. Oktober
FUSSBALL: Bayern zum Gipfel in Frankfurt
Rekord-Kartoffelernte: Aldi senkt Preise für Pommes
Rekord-Kartoffelernte sei Dank: Der Discounter Aldi senkt die Preise für Pommes frites und weitere Kartoffelprodukte. Ab Montag kostet ein Kilogramm Backofen Pommes-Frites 1,79 Euro statt 1,89 Euro, wie Aldi am Sonntag mitteilte. Das ist eine Senkung um fünf Prozent. Auch Kroketten und Kartoffeltaschen sind ab Montag günstiger.
Präsidentschaftswahl in Tunesien: Sieg von Amtsinhaber Saied gilt als sicher
In Tunesien findet am Sonntag die Präsidentschaftswahl statt. Fast zehn Millionen Menschen sind zur Stimmabgabe aufgerufen - ein Sieg des erneut antretenden Amtsinhabers Kais Saied gilt als sicher. Da die wichtigsten Oppositionellen in Haft sind oder ihnen die Wahlbehörde die Kandidatur untersagt hat, gibt es keine ernstzunehmenden Konkurrenten für den 66-jährigen Saied. Es gibt nur zwei Gegenkandidaten, einer von ihnen sitzt im Gefängnis.
Trump kehrt mit trotziger Botschaft an Ort des Attentats vom 13. Juli zurück
Bei einem trotzigen Wahlkampfauftritt am Ort des Attentats gegen ihn vom 13. Juli in Pennsylvania hat der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump zugesichert, "niemals" aufgeben zu wollen. In der Kleinstadt Butler stellte der frühere US-Präsident am Samstag auch infrage, ob seine politischen Gegner ihn nicht auszuschalten versucht hätten. Trump bezeichnete sie als den "inneren Feind", der zu den Anklagen gegen ihn gedrängt habe und "wer weiß, vielleicht sogar versucht hat, mich zu töten".
Trump bezeichnet Schützen vom 13. Juli am Ort des Attentats als "bösartiges Monster"
Bei seiner Rückkehr an den Ort des Attentats vom 13. Juli in Pennsylvania hat der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump den damaligen Schützen als "bösartiges Monster" bezeichnet. "Die Zeit blieb stehen, als dieses bösartige Monster (...) das pure Böse entfesselte, aber durch die Hand der Vorsehung und die Gnade Gottes gelang es dem Schurken nicht, sein Ziel zu erreichen", sagte Trump am Samstag in der Kleinstadt Butler, wo am 13. Juli das Attentat auf ihn verübt worden war.
Netanjahu bekräftigt: Israel wird auf iranischen Angriff militärisch antworten
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bekräftigt, dass Israel auf den jüngsten iranischen Raketenangriff militärisch reagieren wird. "Israel hat die Pflicht und das Recht, sich zu verteidigen und auf diese Angriffe zu antworten - und das ist, was wir tun werden", sagte Netanjahu am Samstagabend in einer Fernsehansprache.
Demonstranten in Budapest prangern Orbans Vereinnahmung ungarischer Medien an
Tausende Menschen haben in der ungarischen Hauptstadt Budapest gegen die Vereinnahmung der staatlichen Medien durch die Regierung des rechtsnationalistischen Ministerpräsidenten Viktor Orban demonstriert. In der vor dem Sitz des staatlichen Fernsehsenders MTVA versammelten Menge waren Transparente mit Forderungen wie "Unabhängige öffentliche Medien" und "Nicht links, nicht rechts, bloß ungarisch" zu sehen. Zahlreiche Protestierende schwenkten die ungarische Fahne.
Schalke verspielt Sieg vor den Augen des neuen Trainers
Der Interimstrainer verabschiedete sich mit vier Punkten aus zwei Spielen, der Nachfolger saß schon im Stadion: Schalke 04 hat sportlich einen Schritt aus der Krise gemacht und außerdem einen neuen Chefcoach gefunden. Der Niederländer Kees van Wonderen verfolgte das 2:2 (2:1) in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Hertha BSC in der Vorstandsloge der Königsblauen.
Klimaaktivistin Thunberg bei Sitzblockade in Brüssel festgenommen
Die schwedische Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg und dutzende andere Protestierende sind bei einer Sitzblockade in Brüssel festgenommen worden. Thunberg wurde von Polizisten am Samstag fortgetragen, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Zusammen mit anderen Klimaaktivisten hatte sie eine Straße in der belgischen Hauptstadt blockiert. Einer Aufforderung der Polizei, freiwillig die Sitzblockade zu beenden, kam sie nicht nach.
Macron kritisiert Israels Vorgehen gegen Hisbollah und pocht auf Waffenruhe
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das israelische Vorgehen gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon scharf kritisiert. Bei einer Pressekonferenz am Samstag in Paris missbilligte Macron insbesondere den zu Wochenbeginn gestarteten Bodeneinsatz der israelischen Armee im Libanon. Unter Bezug auf eine von Frankreich und den USA vorgeschlagene 21-tägige Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah sagte der französische Staatschef, er bedauere, dass Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu "eine andere Wahl getroffen" habe.
Israels Präsident: Wunden des 7. Oktober können "nicht vollständig heilen"
Israel leidet nach den Worten seines Staatschefs Isaac Herzog ein Jahr nach dem Großangriff durch die Hamas weiterhin stark an den Folgen des beispiellosen Überfalls. "Unser Wunden können nicht vollständig heilen (...), weil Geiseln weiterhin gefoltert und hingerichtet werden und in der Gefangenschaft sterben", sagte Herzog am Samstag in einer Ansprache im israelischen Fernsehen. "In vielerlei Hinsicht durchleben wir weiterhin die Nachwirkungen des 7. Oktober", betonte er.
Mainz stürmt den Kiez: Burkardt-Doppelpack auf St. Pauli
Brutal effiziente Rheinhessen stürmen den Kiez: Der 1. FSV Mainz 05 hat dem FC St. Pauli im Samstagabendspiel der Fußball-Bundesliga einen empfindlichen Dämpfer verpasst. Das Team von Bo Henriksen um Doppeltorschütze Jonathan Burkardt setzte sich auch dank der Fehler des Aufsteigers mit 3:0 (2:0) in Hamburg durch. St. Pauli wartet weiter auf den ersten Heimsieg nach dem Aufstieg.
Vor Jahrestag des Gaza-Kriegs: Pro-palästinensische Demos in Europa
Vor dem ersten Jahrestag des Krieges zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel haben am Samstag in zahlreichen europäischen Städten pro-palästinensische Kundgebungen stattgefunden. In Berlin starteten die Teilnehmer am Nachmittag vom Platz der Luftbrücke in Richtung Brandenburger Tor, wo am Abend eine Kundgebung abgehalten werden sollte. Nach Angaben einer Polizeisprecherin verlief die Demonstration bis zum frühen Abend "weitgehend störungsfrei". Laut einem "vorläufigen Zwischenstand" hätten rund tausend Menschen teilgenommen, sagte sie.
Führung verspielt: Leverkusen patzt gegen Kiel
Bayer Leverkusen hat sich gegen Aufsteiger Holstein Kiel einen völlig unerwarteten Patzer geleistet. Trotz einer 2:0-Führung musste sich der Double-Gewinner mit einem 2:2 (2:1) gegen den tapferen Bundesliga-Neuling begnügen und verpasste damit einen Erfolg im 100. Pflichtspiel unter Trainer Xabi Alonso.
Nach Königsklassen-Spektakel: Dortmund verliert bei Union
Borussia Dortmund ist nach dem Torspektakel gegen Celtic Glasgow ohne seinen Königsklassen-Held Karim Adeyemi unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Vier Tage nach dem fulminanten 7:1 in der Champions League unterlag die Mannschaft von Trainer Nuri Sahin bei Union Berlin mit 1:2 (0:2) und muss in der Bundesliga weiter auf den ersten Auswärtssieg warten.
Vor Jahrestag des Gaza-Kriegs: Pro-palästinensische Demos in London und Kapstadt
Vor dem ersten Jahrestag des Krieges zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel haben in London tausende Menschen an einer pro-palästinensischen Kundgebung teilgenommen. Demonstranten mit palästinensischen und libanesischen Flaggen zogen am Samstagvormittag durch die britische Hauptstadt, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben etwa 15 Menschen während der Demonstranten fest.
Hisbollah: Kontakt zu führendem Kommandeur Safieddin seit Freitag abgebrochen
Die Hisbollah-Miliz hat nach eigenen Angaben seit Freitag keinen Kontakt mehr zu ihrem führenden Kommandeur Haschem Safieddin. Die Verbindung zu Safieddin sei seit den israelischen Luftangriffen im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut in der Nacht zum Freitag "verloren" gegangen, sagte am Samstag ein hochrangiger Hisbollah-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP.
Sieg mit dem Regenbogen: Pogacar mit nächster Zauber-Flucht
Das Regenbogentrikot hat Tadej Pogacar noch einmal beflügelt: In seinem erstem Rennen als Weltmeister hat Sloweniens Radsport-Superstar erneut seine Ausnahmeklasse unterstrichen und mit einer weiteren Solo-Flucht den Giro dell'Emilia gewonnen. Bei der 107. Auflage des Klassikers in Norditalien triumphierte Pogacar nach 215,3 km bei strömendem Regen mit sagenhaften 1:55 Minuten Vorsprung auf den britischen Mountainbike-Olympiasieger Thomas Pidcock.
Erfolgreiche Zverev-Rückkehr in Shanghai
Der deutsche Tennisstar Alexander Zverev (Hamburg) hat sich nach seinen gesundheitlichen Schwierigkeiten erfolgreich zurückgemeldet. Beim mit rund 10,3 Millionen Dollar dotierten Masters in Shanghai gewann der Weltranglistendritte sein erstes Spiel auf der ATP-Tour seit den US Open vor Monatsfrist gegen den Italiener Mattia Bellucci trotz offenkundig anhaltender Atemwegsprobleme 6:4, 6:2.
Langzeitarbeitlose: 1000 Euro Prämie bei einem Jahr im regulären Job geplant
Die Bundesregierung plant eine 1000-Euro-Prämie für Bürgergeldempfänger und -empfängerinnen, die einen sozialversicherungspflichtigen Job antreten und diesen mindestens ein Jahr lang behalten. Eine entsprechende Änderung des Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitlosenversicherung und Arbeitsförderung beschloss das Kabinett am Mittwoch, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Samstag mitteilte.
Israelischer Luftangriff auf Hisbollah-Kommandozentrale in Moschee im Südlibanon
Die Kämpfe zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah im Libanon gehen unvermindert weiter: Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben Hisbollah-Kämpfer in einer als Kommandozentrale genutzten Moschee im Südlibanon an. Die Hisbollah beschoss ihrerseits nach eigenen Angaben vom Samstag einen israelischen Luftwaffenstützpunkt nahe Haifa. Derweil bekundete Irans Außenminister Abbas Aragtschi bei einem Besuch in Damaskus die Unterstützung Teherans für eine Waffenruhe. Ein israelischer Armeevertreter kündigte unterdessen die "Vorbereitung" einer israelischen "Reaktion" auf den iranischen Raketenangriff auf Israel an.
Jahrestag des 7. Oktober: Faeser kündigt hartes Eingreifen bei Antisemitismus an
Vor dem ersten Jahrestag des Überfalls der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) eine entschiedene Antwort der Polizei auf Antisemitismus, Volksverhetzung und Gewalt angekündigt. Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, prangerte eine "unfassbare Antisemitismuswelle" in Deutschland seit dem Hamas-Überfall an. Am Wochenende und am Montag wollen bundesweit Menschen des Angriffs auf Israel und des Kriegs im Gazastreifen gegen die Hamas gedenken.
Aufatmen in Nürnberg: Klose gelingt Befreiungsschlag
Aufatmen bei Miroslav Klose: Der zuletzt unter Druck geratene Trainer hat sich mit seinem 1. FC Nürnberg am achten Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga nach einem schwachen Start doch noch zurückgemeldet und den ersehnten Befreiungsschlag gefeiert. Nach einem tollen Solo-Tor von Caspar Jander (52.) und einem Kopfballtreffer nach einem Videobeweis von Ondrej Karafiat (80.) gewann der Club gegen Aufsteiger Preußen Münster am Ende nicht unverdient mit 3:2 (1:2), die Franken verbesserten sich in der Tabelle auf Platz zehn.
Zwölf Menschen bei Brand in Hotel in Bamberg verletzt - ein Mann in Lebensgefahr
Bei einem Brand in einem Hotel in Bamberg sind am Freitagabend zwölf Menschen verletzt worden. Ein 67-jähriger Mann erlitt lebensgefährliche Brandverletzungen, wie das Polizeipräsidium Oberfranken am Samstag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge brach das Feuer in einer Küche aus, die allen Hotelgästen zugänglich war. Die genaue Brandursache werde noch ermittelt.
Biden nicht "zuversichtlich" hinsichtlich friedlicher US-Präsidentschaftswahl
US-Präsident Joe Biden hat mit Blick auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump die Sorge geäußert, dass die kommende Präsidentschaftswahl erneut von Gewalt überschattet werden könnte. "Ich weiß nicht, ob sie friedlich sein wird", sagte Biden am Freitag über die Wahl in den USA am 5. November. Trumps andauernde Falschbehauptung, ihm sei 2020 seine Wiederwahl "gestohlen" worden, nannte Biden "gefährlich". Trump wollte derweil mit seiner Rückkehr in die Kleinstadt Butler an den dort versuchten Anschlag auf ihn Mitte Juli erinnern.