Letzte Nachrichten
Verbraucherschützer fordern bessere Aufklärung über dynamische Stromtarife
Schon in wenigen Wochen, ab Anfang 2025, müssen Deutschlands Stromanbieter verpflichtend auch dynamische Tarife anbieten - die große Mehrheit der Haushalte kennt diese Regelung aber gar nicht oder nur unzureichend. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) forderte daher am Donnerstag eine bessere Aufklärung. Mit dynamischen Tarifen können Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Stromverbrauch an günstige Tageszeiten anpassen und Geld sparen.
Weiter Kritik an nicht abgestimmten Wirtschaftsgesprächen von Scholz und Lindner
Die nicht abgestimmten Wirtschaftsgespräche von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) sorgen weiter für Kritik. "Mein Gefühl ist, dass auch die Teilnehmer dieser Gipfel sich am Ende fragen: Was soll denn der Quatsch, warum machen die nicht einfach ihre Arbeit", sagte der Bewerber um den Grünen-Vorsitz, Felix Banaszak bei RTL und ntv. SPD-Chefin Saskia Esken forderte Linder auf, auf Scholz zuzugehen.
Wahlkommission in Georgien bestätigt Sieg der Regierungspartei
Nach der umstrittenen Parlamentswahl in Georgien hat eine teilweise Neuauszählung der Stimmen laut der Wahlkommission den Sieg der Moskau-freundlichen Regierungspartei bestätigt. Die Neuauszählung in rund zwölf Prozent der Wahllokale und von rund 14 Prozent der Gesamtstimmen habe "keine wesentliche Änderung der zuvor bekannt gegebenen offiziellen Ergebnisse" ergeben, teilte die Wahlkommission am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Die pro-westliche Opposition wirft dem Regierungslager vor, ihr den Wahlsieg "gestohlen" zu haben und weigert sich, das Ergebnis anzuerkennen.
Formel 1: Strafe für Verstappen in Brasilien?
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen muss offenbar mit einem Handicap beim anstehenden Rennwochenende in Sao Paulo an den Start gehen. "Wir kommen um einen Motorwechsel in Brasilien nicht herum, mit entsprechender Strafversetzung", kündigte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko in einer Kolumne bei speedweek.com an.
Siemens kauft für zehn Milliarden Dollar US-Softwarespezialisten Altair
Es ist einer der größten Zukäufe in der Geschichte von Siemens: Der Industriekonzern kündigte an, er werde für rund zehn Milliarden Dollar (9,2 Milliarden Euro) das US-Softwareunternehmen Altair Engineering kaufen. Altair sei ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützter Software für industrielle Simulation und Analyse, teilte Siemens am Mittwochabend mit. Mit dem Kauf stärke Siemens seine Position als führendes Technologieunternehmen und seine Führungsrolle bei industrieller Software.
Landesweite Durchsuchungen in Baden-Württemberg gegen Kinderpornografie
Mit einer landesweiten Durchsuchung sind Ermittler in Baden-Württemberg gegen Kinderpornografie vorgegangen. Zwei Verdächtige wurden auf frischer Tat beim Download von Kinderpornografie ertappt, wie die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Donnerstag mitteilten. Insgesamt wird gegen 28 Verdächtige ermittelt. Sie sollen kinder- beziehungsweise jugendpornografisches Material besessen, verbreitet oder sich beschafft haben. Die Verdächtigen kennen sich ersten Ermittlungen zufolge untereinander nicht.
EU-Kommission eröffnet förmliches Verfahren gegen Onlinehändler Temu
Die EU-Kommission hat ein förmliches Verfahren gegen den Billig-Onlinehändler Temu eröffnet. Die Brüsseler Kommission verdächtigt das in China gegründete Unternehmen laut einer Mitteilung vom Donnerstag, gegen das EU-Gesetz für digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) zu verstoßen. Dabei geht es unter anderem um den Verkauf gefälschter oder sogar gefährlicher Produkte auf der Plattform.
Krug: Schiedsrichter "wirken mitunter fremdbestimmt"
Für Hellmut Krug wirken die Schiedsrichter durch die Einführung des Videobeweises "bisweilen fremdbestimmt". Sie hätten "eigentlich besser werden sollen. Leider ist das häufig nicht der Fall. Die Schiedsrichter wirken mitunter verunsichert und scheinen viel zu oft auf eine Reaktion des VAR zu warten", sagte der frühere Top-Referee der WAZ.
Vier von fünf Deutschen erwarten negative Folgen durch Wahlsieg von Trump
Vier von fünf Deutschen erwarten bei einem Sieg des Republikaners Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl negative Folgen für Deutschland. Wie eine am Donnerstag veröffentlichte Befragung für das ZDF-"Politbarometer" ergab, gehen 81 Prozent davon aus, dass Trump eher schlecht für Deutschland wäre. Nur acht Prozent sähen darin einen Vorteil.
Mehrere Verletzte bei Großbrand in Berlin - Vier Betroffene im Krankenhaus
In Berlin ist es am Donnerstag zu einem Großbrand mit mehreren Verletzten gekommen. Vier Menschen mussten mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Zehn weitere Menschen konnten vor Ort versorgt werden. Mehrere Zeugen alarmierten die Feuerwehr um kurz vor 08.00 Uhr.
Frühe Trainerdiskussion: Schalke-Crashkurs für van Wonderen
Drei Spiele, drei Pleiten - und schon wird bei Schalke 04 wieder über den Trainer diskutiert: Kees van Wonderen bekommt einen Crashkurs über die Besonderheiten beim abgestürzten Traditionsklub. Nach dem 0:3 im DFB-Pokal beim FC Augsburg machten die ersten Gerüchte über einen Blitz-Rauswurf des Niederländers die Runde, Kaderplaner Ben Manga sah sich genötigt, ihm öffentlich den Rücken zu stärken.
Vier Live-Shows entscheiden über Teilnahme an ESC - Drei davon auf RTL
Wer im kommenden Jahr als Teilnehmer für Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) antreten wird, soll sich in vier Live-Shows entscheiden. Drei Sendungen des Vorentscheids werden bei RTL ausgestrahlt, wie der Norddeutsche Rundfunk am Donnerstag mitteilte. Fernsehmoderator Stefan Raab, dessen Rückkehr in die Organisation des Vorentscheids der NDR am Dienstag angekündigt hatte, wird Teil einer Jury sein.
Inflation im Euroraum zieht im Oktober auf 2,0 Prozent an
Die Verbraucherpreise im Euroraum sind im Oktober stärker gestiegen als erwartet. Die Inflationsrate dürfte im Jahresvergleich wieder 2,0 Prozent erreichen, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im September hatte sie mit 1,7 Prozent noch den niedrigsten Stand in gut drei Jahren erreicht. Auch in Deutschland zog die Teuerung nach einem Tiefstand im September wieder an.
53-Jähriger an Kölner Hauptbahnhof von Zug überrollt und getötet
Am Hauptbahnhof in Köln ist ein 53-jähriger Mann ins Gleis gestürzt und von einem anfahrenden Schnellzug tödlich verletzt worden. Der Mann stürzte an einem Bahnsteig zwischen die Bahnkante und einen ICE, wie ein Sprecher der Polizei in Köln am Donnerstag sagte. Der Zug sei dann angefahren. In der Folge erlitt der Mann aus dem Raum Frankfurt am Main tödliche Verletzungen.
Meta und Microsoft profitieren stark von KI - Umsätze und Gewinne über Erwartungen
Die Facebook-Mutter Meta und der Softwarekonzern Microsoft profitieren stark von der Künstlichen Intelligenz (KI): Bei beiden Technologieunternehmen lagen Umsätze und Gewinne im zurückliegenden Quartal von Juli bis September über den Erwartungen. Die Anleger stellen allerdings zunehmend die Kosten für die KI in Frage - die Aktienkurs beider Konzerne fielen im nachbörslichen Handel.
Brauereikonzern AB InBev erzielt Quartalsgewinn trotz Absatzschwäche in China
Trotz sinkender Verkäufe auf dem wichtigen Absatzmarkt China hat der weltweit größte Bierbrauer AB InBev einen deutlichen Quartalsgewinn erzielt. Zwischen Juli und September verdiente der belgisch-brasilianische Konzern mit Marken wie Budweiser, Stella Artois und Corona nach Angaben vom Donnerstag 1,97 Milliarden Dollar (gut 1,8 Milliarden Euro) - ein Plus von 13,6 Prozent im Jahresvergleich. Der Umsatz weltweit sank um 3,4 Prozent auf 15,05 Milliarden Dollar.
Artenschutzkonferenz: Guterres ruft zu mehr Investitionen in Umweltschutz auf
Kurz vor dem Ende der UN-Artenschutzkonferenz (COP16) im kolumbianischen Cali hat UN-Generalsekretär António Guterres die Weltgemeinschaft zu größeren Anstrengung bei der Finanzierung des Naturschutzes aufgerufen. Es seien "viel mehr" Finanzmittel von Regierungen und dem privaten Sektor nötig, um die beschlossenen UN-Umweltschutzziele bis 2030 zu erreichen, sagte Guterres am Mittwoch (Ortszeit) in Cali. Die Verhandlungen zwischen den staatlichen Vertretern über die Finanzierung der Maßnahmen gelten als festgefahren.
Lindner setzt Gespräche mit Wirtschaft fort - neben weiterem Treffen im Kanzleramt
Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner setzt seine Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft fort, um Wege aus der Konjunkturschwäche zu beraten. Das nächste Treffen sei für Montagvormittag geplant, sagte ein Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag am Donnerstag. Dieses finde als Fortsetzung der am Dienstag begonnenen Beratungen statt, die anders als die Gespräche von Kanzler Olaf Scholz (SPD) mit Industrievertretern insbesondere auf den Mittelstand zielen.
Wiegert stolz: Magdeburg beendet Negativserie
Nach dem Ende der langen Durststrecke war Bennet Wiegert erleichtert und voll des Lobes für seine Schützlinge. "Ich bin unheimlich stolz auf eine Mannschaft, wie sie nach dem 4:0-Lauf gegen uns zurückgekommen ist. Das war stark", sagte der Trainer des deutschen Handball-Meisters SC Magdeburg.
Zahlreiche Verletzte bei Großbrand in Berlin
In Berlin ist es am Donnerstag zu einem Großbrand mit zahlreichen Verletzten gekommen. Mehrere Zeugen alarmierten die Feuerwehr kurz vor 08.00 Uhr, wie die Feuerwehr in der Bundeshauptstadt mitteilte. Der Brand ereignete sich demnach im Stadtteil Mitte. Die Feuerwehr sprach in ihrer Mitteilung von einer "Vielzahl von verletzten Personen".
Wahlbehörde: Teilweise Neuauszählung in Georgien bestätigt Sieg der Regierungspartei
Eine teilweise Neuauszählung der Stimmen nach der umstrittenen Parlamentswahl in Georgien hat nach Angaben der Wahlbehörde den Sieg der Regierungspartei bestätigt. Die Neuauszählung in rund zwölf Prozent der Wahllokale und von rund 14 Prozent der Gesamtstimmen habe "keine wesentliche Änderung der zuvor bekannt gegebenen offiziellen Ergebnisse" ergeben, teilte die Wahlkommission am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP mit.
Flutkatastrophe in Spanien: Einsatzkräfte suchen weiter nach Vermissten
Nach der tödlichen Flutkatastrophe im Südosten Spaniens ist am Donnerstag die Suche nach weiteren Opfern und Überlebenden fortgesetzt worden. In der Region Valencia wurden Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungskräfte bei ihrer Suche von 1000 Soldaten unterstützt. Zudem wurden die Räumungsarbeiten fortgesetzt. Nach offiziellen Angaben kamen bislang 95 Menschen in den Sturzfluten ums Leben, die meisten davon in der Region Valencia. Im Land wurde eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.
Haftstrafen im Prozess gegen Autoschieber wegen Millionenbetrugs in Düsseldorf
Das Landgericht Düsseldorf hat fünf Autoschieber wegen eines Millionenbetrugs zu Bewährungs- und Haftstrafen verurteilt. Vier von ihnen erhielten wegen bandenmäßiger Steuerhinterziehung und Beihilfe dazu zwischen drei Jahre und neun Monate sowie sechs Jahre und zwei Monate Haft, wie eine Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag sagte. Ein Angeklagter erhielt eine Bewährungsstrafe.
Ukrainische Behörden: Ein totes Kind und 34 Verletzte bei russischem Angriff
Bei einem russischen Bombenangriff auf ein Gebäude in der nordostukrainischen Stadt Charkiw ist am Mittwochabend nach Angaben des örtlichen Gouverneurs ein zwölfjähriger Junge getötet worden. 34 Menschen seien verletzt worden, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow. Damit korrigierte er seine vorherigen Angaben, in denen von zwei Toten, darunter ein Elfjähriger, die Rede gewesen war.
Ifo-Chef Fuest zur VW-Krise: Nicht an überkommenen Strukturen festhalten
Der Ökonom Clemens Fuest vom Münchner Ifo-Institut sieht in den Sparplänen bei Volkswagen die notwendige Konsequenz aus der Antriebswende. Wenn der Umstieg auf die Elektromobilität komme, "bedeutet das einfach, dass Deutschland weniger Autoindustrie haben wird, das ist ein Strukturwandel an den man sich anpassen muss", sagte er am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Das bedeutet, dass Beschäftigte in anderen Bereichen Arbeit finden müssen und Wertschöpfung woanders entstehen muss."
Mann flüchtet in Berlin vor Polizei und hinterlässt Tasche mit Sprengstoff
Nach einem Sprengstofffund am Berliner S-Bahnhof Neukölln ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Am Mittwochnachmittag wollten Beamte der Bundespolizei dort einen Mann kontrollieren, der aber flüchtete und eine Tasche zurückließ, in der Sprengstoff gefunden wurde. Die Hintergründe sind noch unklar, wie eine Sprecherin der Berliner Polizei am Donnerstagmorgen sagte.
Super-Taifun "Kong-rey" trifft in Taiwan auf Land - Ein Toter und 73 Verletzte
Mindestens ein Mensch ist durch die vom Super-Taifun "Kong-rey" verursachten Unwetter in Taiwan ums Leben gekommen. Eine 56-jährige Frau sei gestorben, nachdem ein Baum im zentral gelegenen Landkreis Nantou auf ihr Auto gefallen sei, erklärte die Nationale Feuerbehörde am Donnerstag. Demnach wurden bisher 73 Menschen verletzt.
Umsatz im Gastgewerbe im August gesunken
Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Sommermonat August verglichen mit dem Vormonat sowie auch im Jahresvergleich gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, gingen die Umsätze in Gastronomie und Beherbergung in dem Monat real um 1,3 Prozent verglichen mit Juli und um 2,4 Prozent im Jahresvergleich zurück. Verglichen mit August 2019 vor der Corona-Pandemie war der Umsatz 12,6 Prozent niedriger.
Ukrainische Behörden: Zwei Tote und 34 Verletzte bei russischem Angriff auf Charkiw
Bei einem russischen Bombenangriff auf ein Gebäude in der nordostukrainischen Stadt Charkiw sind am Mittwochabend nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens zwei Menschen getötet und 34 weitere verletzt worden. Bei einem der Getöteten handele es sich um einen elfjährigen Jungen, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow und fügte hinzu, es könnten noch mehr Menschen in den Trümmern verschüttet sein. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hatte eine gelenkte Fliegerbombe das Haus getroffen.
Einzelhandel etwas positiver gestimmt - Aber wenig Impulse vor Weihnachtsgeschäft
Das Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel hat sich im Oktober leicht verbessert. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts vom Donnerstag stieg der Indikator auf minus 25,2 Punkte, nach minus 25,6 Punkten im September. Demnach beurteilen die Einzelhändler ihre aktuelle Lage ein wenig besser als im vergangenen Monat. Die Erwartungen an die eigenen Geschäfte bleiben allerdings "nahezu unverändert auf niedrigem Niveau".
Super-Taifun "Kong-rey" trifft in Taiwan auf Land - Schulen bleiben geschlossen
Der Super-Taifun "Kong-rey" ist in Taiwan auf Land getroffen. Der Sturm habe um 13.40 Uhr (06.40 Uhr MEZ) die Ostküste der Insel in Höhe der Stadt Chenggong im Landkreis Taitung erreicht, teilte die Zentrale Wetterbehörde am Donnerstag mit. "Kong-rey" könnte einer der heftigsten Stürme werden, die Taiwan in den vergangenen Jahren erlebt hat.
Golftalent Guan will Karriere mit einem Auge fortsetzen
Nach dem tragischen Unfall mit dem Verlust der Sehkraft in seinem linken Auge hatte das australische Golftalent Jeffery Guan mit Depressionen zu kämpfen, jetzt gibt sich der 20-Jährige wieder kämpferisch. "Das war die härteste Zeit meines Lebens, aber nun bin ich mental stärker und bereit, die Hürden in der Zukunft zu meistern. Ich komme zurück", sagte der ehemalige Junior Amateur Champion seines Landes.