Letzte Nachrichten
Linken-Chefin: Spahn muss sich in Maskenaffäre öffentlich entschuldigen
In der Maskenaffäre rund um den früheren Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Linken-Chefin Ines Schwerdtner eine öffentliche Entschuldigung des Politikers gefordert. Der Bundestags-Haushaltsausschuss, in dem Spahn am Mittwoch Stellung nehmen will, tage nicht öffentlich und dort könne Spahn "viel erzählen", sagte Schwerdtner im ZDF-"Morgenmagazin". Zudem seien 40 der knapp 170 Seiten des zugehörigen Sonderberichts zur Maskenbeschaffung geschwärzt.
New York: Ex-Gouverneur Cuomo bei Vorwahl der Demokraten überraschend ausgeschieden
Der ehemalige Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, hat bei der Vorwahl der Demokraten für die Bürgermeisterwahl der Stadt New York überraschend eine Niederlage erlitten. Statt Cuomo erhielt der dem linken Lager der Partei zugehörige Kandidat Zohran Mamdani die meisten Stimmen, wie Behördenvertreter am Dienstagabend nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen mitteilten. Mamdani kam demnach auf 43 Prozent der Stimmen, Cuomo auf 36 Prozent.
Gold Cup: Kanada zieht ins Viertelfinale ein
Die Fußball-Nationalmannschaft von Kanada hat sich beim Gold Cup für das Viertelfinale qualifiziert. Das Team des ehemaligen Leipziger Trainers Jesse Marsch setzte sich in Überzahl mit 2:0 (0:0) gegen El Salvador durch und sicherte sich als Sieger der Gruppe B das Ticket für die K.o.-Runde.
Spahn begrüßt Einsetzung von Kommission zur Corona-Aufarbeitung als überfällig
Der Unionsfraktionschef und frühere Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die geplante Einsetzung einer Enquetekommission aus Abgeordneten und Experten zur Aufarbeitung der deutschen Coronapolitik als überfällig begrüßt. "Die Aufarbeitung der Pandemie hätte längst starten müssen", sagte der CDU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwochausgabe). "Union und SPD holen jetzt ein großes Versäumnis der letzten Legislaturperiode nach", fuhr Spahn fort.
US-Geheimdienst: Angriffe haben iranisches Atomprogramm nicht zerstört - Trump widerspricht
Ein vertraulicher vorläufiger US-Geheimdienstbericht hat Zweifel an der Wirksamkeit der US-Angriffe auf das iranische Atomprogramm aufkommen lassen. US-Medien berichteten am Dienstag unter Berufung auf Geheimdienstkreise, dass die Angriffe das iranische Atomprogramm nur um einige Monate zurückgeworfen, nicht jedoch zerstört hätten. US-Präsident Donald Trump wies die Berichte zurück und betonte, die Atomanlagen im Iran seien "vollständig zerstört". Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warnte den Iran derweil nach dem Inkrafttreten einer Waffenruhe vor einem Wiederaufbau seines Atomprogramms.
Klub-WM: Chelsea erreicht Achtelfinale
Der FC Chelsea hat bei der Klub-WM in den USA das Achtelfinale erreicht. Der Conference-League-Sieger setzte sich mit 3:0 (2:0) gegen Esperance Tunis aus Tunesien durch und zog als Zweiter der Gruppe D hinter CR Flamengo aus Brasilien in die K.o.-Runde ein. Dort trifft der englische Fußball-Erstligist nun am Samstag (22.00 Uhr MESZ/DAZN) auf Benfica Lissabon.
Spannung beim DFB: Urteil im Sommermärchen-Prozess
Die Verantwortlichen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) blicken am Mittwoch gespannt auf die Entscheidung des Landgerichts Frankfurt/Main zum Sommermärchen-Skandal. Um 10.00 Uhr wird Richterin Eva-Marie Distler das Urteil der Kammer im seit März 2024 andauernden Prozess um die dubiosen Zahlungsflüsse rund um die WM 2006 verkünden. Damit kommt das Verfahren nach zuvor 33 Verhandlungstagen zum Ende.
"Sinnbildlich": Ballack kritisiert Sané
Der frühere DFB-Kapitän Michael Ballack ist mit Nationalspieler Leroy Sané hart ins Gericht gegangen. Der unglückliche Auftritt des 29-Jährigen beim Gruppenfinale des FC Bayern bei der Klub-WM gegen Benfica Lissabon (0:1) sei "sinnbildlich für seine Zeit" in München gewesen "und für den Wechsel" zum 1. Juli zu Galatasaray: "Das Kapitel sollte man jetzt abschließen", sagte der DAZN-Experte.
Studie: Lehrer mehrheitlich skeptisch hinsichtlich KI-Einfluss in Klassenzimmern
Eine Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland blickt einer Studie zufolge skeptisch auf den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) im Klassenzimmer. 61 Prozent sehen dadurch soziale und kommunikative Fähigkeiten der Schüler als gefährdet an, wie die Robert-Bosch-Stiftung am Mittwoch in Stuttgart in ihrem sogenannten Schulbarometer mitteilte. 60 Prozent sehen Gefahren für das kritische Denkvermögen.
Bundestag: Spahn nimmt in Haushaltsausschuss Stellung zu Masken-Bericht
Unionsfraktionschef und Ex-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will am Mittwoch (14.00 Uhr) im Bundestags-Haushaltsausschuss Stellung nehmen zum Sonderbericht zur Maskenbeschaffung. Ebenfalls dort sprechen will die aktuelle Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Sie wird zudem zuvor (09.30 Uhr) im Gesundheitsausschuss des Bundestags zum Bericht Stellung nehmen. Das von der Sonderbeauftragten Margaretha Sudhof im Auftrag des früheren Gesundheitsministers Karl Lauterbach (beide SPD) verfasste Gutachten macht Spahn erhebliche Vorwürfe.
Ukrainischer Präsident Selenskyj spricht vor Europarat
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht am Mittwoch vor dem Europarat in Straßburg. Im Mittelpunkt seines Besuchs steht die geplante Einrichtung eines Sondertribunals für das Verbrechen der Aggression gegen die Ukraine. Selenskyj wird vor dem Ministerkomitee sprechen, das "derzeit die notwendigen rechtlichen Instrumente für die Einrichtung" des geplanten Tribunals fertigstellt. Der Europarat hat sich dem Schutz der Demokratie und der Menschenrechte auf dem europäischen Kontinent verschrieben.
Nato-Partner sollen "historische" Ausgabenziele beschließen
Am zweiten Tag des Nato-Gipfels in Den Haag wollen die Bündnispartner am Mittwoch neue Ausgabenziele für Verteidigung in Höhe von fünf Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts beschließen (ab 10.30 Uhr MESZ). Nato-Generalsekretär Mark Rutte sprach im Vorfeld von einem "historischen" Gipfel. Mit Spannung wird der Auftritt von US-Präsident Donald Trump in Den Haag erwartet.
Personalsorgen: BVB beim Gruppenfinale ohne Gittens
Borussia Dortmund geht mit leichten Personalsorgen ins Gruppenfinale bei der Klub-WM gegen Ulsan HD. Beim Duell mit dem südkoreanischen Team am Mittwoch (21.00 Uhr/Sat.1 und DAZN) werden Jamie Gittens und womöglich auch Marcel Sabitzer sowie Giovanni Reyna fehlen.
Neymar verlängert beim FC Santos
Der brasilianische Fußballstar Neymar hat seinen Vertrag beim FC Santos bis zum Jahresende verlängert. Das gab der Klub am Dienstag bekannt. Neymar (33) war im Januar von Al-Hilal in Saudi-Arabien zu seinem Heimatverein zurückgekehrt, auch wegen einiger Verletzungen kam er bislang aber nicht in Form.
Zwangsabstieg: Lyon legt Einspruch ein
Paukenschlag in der französischen Ligue 1: Der frühere Fußball-Serienmeister Olympique Lyon wurde von der Nationalen Kontroll- und Verwaltungsdirektion (DNCG) wegen Verstößen gegen die Finanzauflagen in die Ligue 2 zurückgestuft. Das gab die Profifußballliga (LFP) am Dienstagabend bekannt. Lyon kündigte umgehend an, Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen.
Gruselkick im Glutofen: Bayern verspielen Gruppensieg
Mit einem wahren Gruselkick im Glutofen von Charlotte hat Bayern München den wertvollen Gruppensieg bei der Klub-WM noch verspielt. Der eine Halbzeit lang viel zu behäbige Rekordmeister unterlag bei geradezu unmenschlichen Temperaturen gegen Benfica Lissabon 0:1 (0:1) und zieht nur als Zweiter der Staffel C ins Achtelfinale ein.
Entscheidung vertagt: Bayern besiegt Ulm
Bayern München hat den ersten Meister-Matchball abgewehrt und sich ein entscheidendes fünftes Finalspiel in der Basketball Bundesliga (BBL) erkämpft. Der Titelverteidiger gewann das vierte Duell der Best-of-Five-Serie gegen ratiopharm Ulm mit 67:53 (32:32). Vor heimischem Publikum am Donnerstag (20.00 Uhr/Dyn) haben die Bayern nun die Chance, doch noch einen Titel in dieser Saison zu gewinnen.
Mindestens 19 Tote und fast 300 Verletzte bei russischen Angriffen auf Dnipro
Bei russischen Raketenangriffen auf die ukrainische Stadt Dnipro und Umgebung sind am Dienstag nach ukrainischen Angaben mindestens 19 Menschen getötet worden. Knapp 300 Menschen wurden nach Angaben der örtlichen Behörden verletzt. Nach den jüngsten Angaben des Chefs der Militärverwaltung der Region Dnipropetrowsk, Serhij Lyssak, wurden in Dnipro 17 Menschen getötet, zwei weitere Menschen seien im nahegelegenen Samar getötet worden. Damit handelte es sich um einen der schwersten russischen Angriffe der vergangenen Wochen.
Zwangsabstieg für Lyon besiegelt
Paukenschlag in der französischen Ligue 1: Der frühere Fußball-Serienmeister Olympique Lyon wurde von der Nationalen Kontroll- und Verwaltungsdirektion (DNCG) wegen Verstößen gegen die Finanzauflagen in die Ligue 2 zurückgestuft. Das gab die Profifußballliga (LFP) am Dienstagabend bekannt.
Tesla-Robotaxis: US-Verkehrsbehörde geht Beschwerden nach
Zwei Tage nach dem viel beworbenen Start von Tesla-Robotaxis in den USA droht dem Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk Ungemach. Die US-Verkehrsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) erklärte am Dienstag, sie gehe zahlreichen Beschwerden über die selbstfahrenden Taxis nach. Musk hatte den neuen Dienst am Sonntag in der texanischen Stadt Austin gestartet, wo Tesla seinen Hauptsitz hat.
Restrisiko Trump: Nato-Gipfel in Den Haag begonnen
Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch Russland und mit einem als unberechenbar geltenden US-Präsidenten Donald Trump hat in Den Haag der Nato-Gipfel der Staats- und Regierungschefs begonnen. Trump landete am Dienstagabend auf dem Flughafen Schiphol in Amsterdam und fuhr im Anschluss direkt zum Empfang des niederländischen Königspaars ins Schloss Huis ten Bosch. Bei ihrem Treffen wollen die Nato-Länder eine massive Erhöhung ihrer Verteidigungsausgaben beschließen - und damit auch die USA als Bündnispartner an Bord halten.
Ulm beim Meister-Matchball ohne Top-Talent Essengue
Ratiopharm Ulm muss im vierten Spiel der Bundesliga-Finalserie gegen Titelverteidiger Bayern München (20.00 Uhr/Dyn) auf das französische Top-Talent Noa Essengue verzichten. Der 18-Jährige Franzose reist nach New York zum Draft der US-Basketballliga NBA. Essengues Teamkollege Ben Saraf, der ebenfalls auf der Draftliste steht, ist dagegen in Ulm dabei.
Festnahme nach Morddrohungen gegen Morata
Die Polizei in Malaga hat einen 19-Jährigen festgenommen, der im Internet mutmaßlich Morddrohungen gegen Spaniens Nationalmannschaftskapitän Álvaro Morata und dessen Familie geäußert haben soll. Laut Polizei habe der Täter nach seiner Festnahme ausgesagt, gehackt worden zu sein. Nach den von Cyberagenten durchgeführten Überprüfungen habe der Verdächtige die Tat zugegeben.
Frankreichs Nationalversammlung stimmt gegen Moratorium für erneuerbare Energien
Die französische Nationalversammlung hat einen vorläufigen Stopp des Ausbaus erneuerbarer Energien abgelehnt. Die Abgeordneten der Nationalversammlung stimmten am Dienstag mit 377 zu 142 Stimmen gegen den Gesetzesvorschlag. In der vergangenen Woche war mit den Stimmen der Rechtspopulisten überraschend ein Änderungsantrag durchgegangen, der ein Moratorium für neue Wind- und Solaranlagen vorsah.
Paralympische Bewegung: Neuer IPC-Campus in Bonn eröffnet
In Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst ist am Dienstag in Bonn die neue Zentrale des Internationalen Paralympischen Komitees eröffnet worden. Der IPC-Campus am Rhein ist in der ehemaligen Landesvertretung Nordrhein-Westfalens beim Bund untergebracht. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten zählt der Bau zu den Bürogebäuden Deutschlands mit den wenigsten Barrieren.
Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und Iran in Kraft getreten
Nach der Verkündung einer Waffenruhe im Krieg zwischen dem Iran und Israel durch US-Präsident Donald Trump haben sich beide Seiten kooperativ gezeigt. Die israelische Regierung erklärte am Dienstagnachmittag, von weiteren Angriffen auf den Iran Abstand genommen zu haben. Der Iran will nach eigenen Angaben die Waffenruhe respektieren, sofern sich auch Israel an die Bedingungen hält. Trump hatte zunächst beiden Seiten Verstöße gegen die Vereinbarung vorgeworfen. Die Waffenruhe wurde international begrüßt.
Mindestens elf Tote und über hundert Verletzte bei russischen Angriffen auf Dnipro
Bei Angriffen der russischen Streitkräfte auf die ukrainische Stadt Dnipro und Umgebung sind nach ukrainischen Angaben mindestens elf Menschen getötet und über hundert verletzt worden. Laut örtlicher Polizei sind am Dienstag neun Menschen in der Regionalhauptstadt Dnipro und zwei weitere in der nahegelegenen Ortschaft Samar getötet worden. Schulen, Krankenhäuser, Geschäfte und Kindergärten seien durch russische Luftangriffe getroffen worden.
Israels Opposition und Geisel-Angehörige fordern Ende des Krieges im Gazastreifen
Angesichts der am Dienstag in Kraft getretenen Waffenruhe zwischen dem Iran und Israel sind in Israel Forderungen nach einem Ende des Krieges im Gazastreifen laut geworden. "Und jetzt Gaza. Es ist an der Zeit, es auch dort zu beenden", erklärte der israelische Oppositionsführer Jair Lapid am Dienstag im Onlinedienst X. "Wer einen Waffenstillstand mit dem Iran erreichen kann, kann auch den Krieg in Gaza beenden", forderte das Forum der israelischen Geisel-Angehörigen in einer Erklärung.
Reichinnek und Pellmann offiziell zu Vorsitzenden der Linken-Fraktion gewählt
Die Linken-Fraktion hat am Dienstag Heidi Reichinnek und Sören Pellmann offiziell zu ihren Vorsitzenden gewählt. Wie die Partei mitteilte, erhielt Reichinnek bei der Wahl in der Fraktionssitzung 94,8 Prozent der Stimmen, Pellmann bekam 72,4 Prozent der Stimmen.
Tödlicher Lastwagenunfall in Bayern: Teil von Autobahn 8 über Stunden gesperrt
Nach einem tödlichen Verkehrsunfall mit einem Lastwagen ist die Autobahn 8 in Bayern fast den ganzen Dienstag zwischen Friedberg und Dasing gesperrt gewesen. Die Polizei in Augsburg ging davon aus, dass die Sperrung in Fahrtrichtung München mindestens bis in den Abend dauern werde. Ein 59-jähriger Lastwagenfahrer war bei dem Unfall ums Leben gekommen.
"Parteipolitisch motiviert": Union verteidigt Spahn vor Anhörung in Maskenaffäre
Vor der Anhörung des ehemaligen Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) zu den Vorwürfen bei der Beschaffung von Schutzmasken in der Corona-Pandemie ist die Union in die Offensive gegangen. CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann verteidigte den heutigen Unionsfraktionschef Spahn: Ein durch den früheren SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach in Auftrag gegebener Untersuchungsbericht sei "parteipolitisch motiviert", sagte er am Dienstag. Spahn will am Mittwoch im Haushaltsausschuss zu den Vorwürfen Stellung beziehen.
Gesuchter Betrüger in Hessen nach Nickerchen in geschlossenem Kaufhaus verhaftet
Polizisten haben in Hessen einen gesuchten Betrüger nach einem Nickerchen in einem geschlossenen Kaufhaus verhaftet. Nach dem 57-Jährigen wurde mit einem Haftbefehl wegen Betrugs gefahndet, wie die Beamten in Kassel am Dienstag mitteilten. Der verhängnisvolle Schlaf ereilte den betrunkenen Mann am Montagabend in einem Kaufhaus in der Kasseler Innenstadt.