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US-Behörden prüfen geplanten Börsengang von Trumps Online-Netzwerk
Die zuständigen US-Behörden haben Untersuchungen zum geplanten Börsengang des Online-Netzwerks von Ex-Präsident Donald Trump eingeleitet. Wie am Montag bekannt wurde, erhielt Trumps Partnerunternehmen Digital World Acquisition Corp (DWAC) Auskunftsanfragen der Börsenaufsicht SEC sowie der Finanzmarktaufsicht Finra. Die SEC forderte demnach unter anderem Angaben zu Vorstandssitzungen und der Identität bestimmter Investoren, die Finra erfragte Informationen zu früheren Aktienaktivitäten der DWAC.
Bank of England: Inflation in Großbritannien im April 2022 wohl über fünf Prozent
Die Inflation in Großbritannien wird laut dem Vizedirektor der Britischen Nationalbank Bank of England (BoE), Ben Broadbent, im April 2022 wohl über fünf Prozent liegen. Die Inflationsrate werde die Schwelle von fünf Prozent voraussichtlich "locker übersteigen", sagte Broadbent in einer Rede an der Universität Leeds am Montag. Bisher hatte die britische Notenbank mit einem Höchstwert von fünf Prozent gerechnet.
Energieverbrauch der Industrie 2020 im Vorjahresvergleich leicht rückgängig
Industrieunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2020 etwas weniger Energie verbraucht als im Vorjahr. Insgesamt wurden 2020 rund 3747 Petajoule Energie verbraucht, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Ein Petajoule entspricht rund 278 Gigawattstunden. Im Vergleich zum Vorjahr 2019 sank der Energieverbrauch der Industrie somit leicht um 1,9 Prozent, wie die Statistiker weiter erklärten.
EU-Staaten einigen sich auf Rahmen für Mindestlöhne
Die EU-Staaten haben sich auf einen gemeinsamen Rahmen für Mindestlöhne verständigt. Die Arbeitsminister der 27 Mitgliedsländer stimmten am Montag in Brüssel einem Richtlinienvorschlag der EU-Kommission zu, der für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen soll, wie der Rat als Vertretung der Mitgliedstaaten mitteilte. In Deutschland hat die Ampel-Koalition bereits angekündigt, den Mindestlohn auf zwölf Euro pro Stunde anheben zu wollen.
Auftragseingang in der Industrie imassiv gesunken
Nach einem Anstieg im September ist der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Oktober wieder deutlich gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, war der Auftragseingang saison- und kalenderbereinigt 6,9 Prozent niedriger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat Oktober 2020 betrug das Minus 1,0 Prozent. Nach Angaben des Bundesamtes markiert dies den ersten Rückgang im Vorjahresvergleich seit September 2020. Zwar stiegen die Aufträge aus dem Inland im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Prozent - die Auslandsaufträge verringerten sich allerdings um 13,1 Prozent. Dieser starke Rückgang gegenüber dem Vormonat sei insbesondere "durch Großaufträge im Maschinenbau im September" beeinflusst worden, erklärte das Bundesamt Im September waren die Auftragseingänge hier um 15,7 Prozent gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergab sich im Oktober ein Rückgang von 1,8 Prozent beim gesamten Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe. Das Bundeswirtschaftsministerium verwies darauf, dass die Bestellungen von Investitionsgütern "überproportional" zurückgegangen seien und mit 10,7 Prozent im Minus lagen. "Getrieben wurde der Rückgang insbesondere durch die schwachen Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum-Ausland", erklärte das Ministerium. Nachdem die Auftragseingänge zur Jahresmitte 2021 auf ein Allzeithoch geklettert waren, bedeute "der zweite starke Rückgang der Auftragseingänge innerhalb der letzten drei Monate" für die konjunkturellen Aussichten "einen weiteren Dämpfer". Auch im August waren die Auftragseingänge gegenüber dem Vormonat deutlich gesunken. Vor allem in der Automobilindustrie und in der Metallbranche hatten die Hersteller dabei über Lieferengpässe bei Vorprodukten geklagt. (U. Schmidt--BTZ)
Weiterer chinesischer Immobilienentwickler in Zahlungsverzug
Nach dem Mega-Konzern Evergrande hat ein weiterer chinesischer Immobilienentwickler Probleme bei der Bedienung eines Großkredits eingeräumt. In einer an die Hongkonger Börse adressierten Erklärung teilte das Unternehmen Sunshine 100 China Holdings am Montag mit, es habe eine Frist zur Rückzahlung von 170 Millionen Dollar (rund 150 Millionen Euro) plus Zinsen am Vortag verstreichen lassen müssen.
Verbraucherschützer werten Ampel-Pläne grundsätzlich positiv
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bewertet den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien grundsätzlich positiv. Dieser verspreche "konkrete Verbesserungen für Verbraucherinnen und Verbraucher", erklärte vzbv-Vorstand Klaus Müller am Montag. Insgesamt finden sich im Koalitionsvertrag knapp 100 verbraucherpolitische Vorhaben. Handlungsbedarf sieht der vzbv allerdings bei der privaten Altersvorsorge und bei der Abfederung der steigenden Energiepreise.
Pandemie stoppt das Weihnachtsgeschäft der Verbraucher
Die sich zuspitzende Corona-Lage belastet wenige Wochen vor Weihnachten zunehmend die Stimmung von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE) verschlechterte sich im Dezember nach einer leichten Verbesserung im Vormonat deutlich, wie der HDE am Montag mitteilte. Der Index sank von 98,18 Punkten im November auf 95,36 Punkte. Die Verbraucherstimmung könnte sich demnach auch negativ auf das Weihnachtsgeschäft auswirken.
Tourismus und Unterhaltung: Massive Umsatzeinbrüche in 2020
Ob Reisebüros, die Luftfahrt oder Beherbergungsbetriebe - die Corona-Krise hat im Jahr 2020 zu massiven Umsatzrückgängen im Tourismussektor geführt. Laut einer am Montag veröffentlichten Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes verzeichneten Reisebüros, Reiseveranstalter und sonstige Reservierungsdienstleister ein Umsatzminus von 71,4 Prozent gegenüber 2019. In der Luftfahrt sank der Umsatz um 45,8 Prozent und in der Hotellerie und der sonstigen Beherbergung um 41,0 Prozent.
"Ampel" Pläne = Verzehnfachung von Gaskraftwerks-Bau
Die energiepolitischen Pläne der Ampel-Koalition erfordern einer Studie zufolge eine deutliche Ausweitung des Neubaus an Gaskraftwerken und Erneuerbarer Energie. Wie das "Handelsblatt" (Montag) berichtete, müssen laut Berechnungen des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) an der Universität Köln bis 2030 Gaskraftwerke mit einer installierten Leistung von 23 Gigawatt (GW) neu gebaut werden. Das entspreche rechnerisch der Leistung von 23 Atomkraftwerken.
Zahl der Todesfälle auf deutschen Baustellen unverändert hoch
Die Zahl der Todesfälle auf deutschen Baustellen bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Bis Ende September kamen 69 Bauarbeiter auf Baustellen ums Leben, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Wochenende unter Berufung auf Angaben der Berufsgenossenschaft Bau berichteten. Im Vorjahreszeitraum waren es demnach 74 Tote und am Ende des Jahres 2020 stand ein Rekordhoch von 97 Todesopfern.
Entwicklungsminister ruft zum Kauf fairer Schokolade zu Nikolaus auf
Kurz vor dem Nikolaus-Tag hat der geschäftsführende Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die Konsumenten zum Kauf fair produzierter und gehandelter Schokolade aufgerufen. "Zum Nikolaus sollten wir ein Signal für faire Schokolade setzen – denn nur ein fairer Nikolaus ist ein guter Nikolaus", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstagsausgaben).
Frankreichs Champagner-Hersteller feiern Rekordumsatz in diesem Jahr
Die Champagner-Hersteller in Frankreich stoßen schon jetzt auf ein Rekordjahr an: Sie rechnen 2021 mit einem Absatz von 315 Millionen Flaschen und einem Umsatz von über 5,5 Milliarden Euro, wie der Vize-Chef des Branchenverbrands, Jean-Marie Barillère, am Freitag mitteilte. Der bisherige Rekord lag bei fünf Milliarden Euro Umsatz 2019, im Jahr vor der Corona-Pandemie.
Nur 210.000 neue Jobs in den USA im November
Die US-Wirtschaft hat im vergangenen Monat deutlich weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte, kamen im November landesweit 210.000 neue Jobs hinzu. Das waren weniger als halb so viele wie von Analysten erwartet. Zugleich ging die Arbeitslosenquote stärker zurück als erwartet: Sie sank im November im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 4,2 Prozent.
Deutsche Bahn nimmt mehr Kinder kostenlos mit
Bei der Deutschen Bahn (DB) können künftig deutlich mehr Kinder kostenlos mitfahren: Ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember können Kinder mit Begleitpersonen ab 15 Jahren kostenfrei reisen, wenn sie auf der Fahrkarte eingetragen sind, wie die Bahn am Freitag mitteilte. Bislang mussten die Begleitpersonen die Eltern oder Großeltern sein - nun können es beispielsweise auch die älteren Geschwister oder die Nachbarn sein.
Laos eröffnet feierlich seine erste Eisenbahnstrecke
"Ein Traum wird wahr" - mit diesen Worten hat der Präsident von Laos am Freitag die erste Eisenbahnstrecke des Landes offiziell eröffnet. Nun beginne eine "neue Ära der modernen Infrastrukturentwicklung", sagte Thongloun Sisoulith. Die 414 Kilometer lange Strecke verbindet die laotische Hauptstadt Vientiane mit der chinesischen Stadt Kunming. Gebaut wurde die Schienenstrecke von China.
Branchenverband kritisiert 2G-Regel im Einzelhandel als "reine Symbolpolitik"
Der Einzelhandel hat die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie scharf kritisiert. "Der Handel steht zur effektiven und wirkungsvollen Bekämpfung der Pandemie, aber 2G in den Geschäften ist reine Symbolpolitik", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, der "Rheinischen Post" vom Freitag. Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz seien ein "Schlag ins Kontor, das verhagelt vielen Einzelhändlern das Weihnachtsgeschäft".
Inflationsrate in der Türkei steigt auf 21,3 Prozent im November
In der Türkei ist die Inflationsrate im November nach offiziellen Angaben auf 21,3 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen. Das ist der höchste Wert seit drei Jahren, wie die türkische Statistikbehörde am Freitag mitteilte. Im Oktober lag die Teuerung bei 19,9 Prozent. Offizielles Ziel der Regierung ist ein Anstieg der Verbraucherpreise um fünf Prozent.
Mehrheit der Betriebe sieht keine schlechtere Produktivität durch Homeoffice
Die Mehrheit der Betriebe mit Beschäftigten im Homeoffice wegen der Corona-Pandemie sieht laut einer Umfrage keine Verschlechterung der Produktivität durch die veränderte Arbeitssituation. Wie eine Befragung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab, sind rund 60 Prozent der Betriebe mit mindestens einem Homeoffice-Beschäftigten der Ansicht, dass das Arbeiten außerhalb des Unternehmens meist keine Auswirkungen auf die Produktivität der Beschäftigten hat.
Kurzarbeit im November erstmals seit Februar wieder gestiegen
Die Zahl der Kurzarbeitenden in Deutschland ist im November erstmals seit Februar wieder gestiegen. Wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag mitteilte, lag die Zahl im vergangenen Monat bei 608.000, im Oktober waren es nach korrigierten Werten 598.000. Damit waren zuletzt 1,8 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. Das Institut machte seine Angaben auf der Grundlage von Umfragen sowie Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.
DIHK warnt vor massiven Umsatzeinbußen kleinerer Firmen durch neue Corona-Regeln
Nach den neuen Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vor massiven Umsatzeinbußen besonders bei kleineren Unternehmen gewarnt. Es sei zwar ein "wichtiges Signal", dass mit den Beschlüssen ein erneuter Lockdown für den größten Teil der Wirtschaft verhindert werde, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der "Rheinischen Post" vom Freitag. Sie bedeuteten für viele Unternehmen jedoch mehr Aufwand und höhere Kosten bei niedrigeren Einnahmen.
Eurowings-Chef fürchtet Pleitewelle im Luftfahrtsektor
Der Chef der Lufthansa-Tochter Eurowings, Jens Bischof, fürchtet angesichts der Folgen der Corona-Pandemie eine Pleitewelle im Luftfahrtsektor. Trotz der leichten Erholung in den zurückliegenden Monaten könnte für einige Fluggesellschaften noch die Rechnung kommen, sagte Bischof dem "Tagesspiegel". Er sieht dabei vor allem Wettbewerber im Markt bedroht.
Chinesischer Fahrdienstleister Didi zieht sich von US-Börse zurück
Der chinesische Fahrdienstleister Didi hat nur fünf Monate nach dem Börsengang seinen sofortigen Rückzug von der New Yorker Börse angekündigt. "Nach reiflicher Überlegung hat das Unternehmen den Prozess eingeleitet, die Notierung an der New Yorker Börse mit sofortiger Wirkung aufzugeben", teilte Didi Chuxing am Freitag mit. Stattdessen werde eine Börsennotierung in Hongkong vorbereitet.
Nasa vergibt drei weitere Aufträge für kommerzielle Raumstationen
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat drei US-Unternehmen hunderte Millionen Dollar für die Entwicklung kommerzieller Raumstationen zugesprochen. Die Firma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos erhielt einen Auftrag über 130 Millionen Dollar (115 Millionen Euro), wie die Nasa am Donnerstag mitteilte. Das Luft- und Raumfahrtunternehmen Nanoracks und das Verteidigungsunternehmen Northrop Grumman erhielten Aufträge im Wert von 160 beziehungsweise 125,6 Millionen Dollar.
Steuerzahler muss löhnen! Viel Staatsgeld für Weihnachtsmärkte
Angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen sind in mehreren Bundesländern Weihnachtsmärkte abgesagt worden - die davon betroffenen Unternehmen sollen nach Angaben der Bundesregierung nun besser unterstützt werden. Wie Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag nach dem Bund-Länder-Gipfel mitteilten, soll es neben der Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe auch einen "zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss" geben, der sich an Unternehmen richtet, die von der Pandemie "besonders schwer und von Schließungen betroffen sind".
EU-Kommission verklagt Deutschland für unzureichenden Schutz von Blumenwiesen
Die Europäische Kommission hat Deutschland vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) wegen des unzureichenden Schutzes von Blumenwiesen in bestimmten Gebieten verklagt. Deutschland habe Flachland-Mähwiesen und Berg-Mähwiesen "in den betroffenen Gebieten nach wie vor nicht unter ausreichenden rechtlichen Schutz gestellt", teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Die betroffenen Wiesen gehören zum Natura-2000-Netz, das Schutzgebiete in der gesamten EU verbindet.
IW: Energie-Pläne der "Ampel" könnten rund 170 Millionen Tonnen CO2 einsparen
Die Pläne der Ampel-Koalition zum Ausbau der erneuerbaren Energien könnten laut Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bis zu 172 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen. "Dass die neue Koalition jetzt so viel Tempo in Sachen Klimaschutz machen will, macht Mut – und ist darüber hinaus längst überfällig", erklärte das IW am Donnerstag. Am meisten Einsparpotenzial liefert demnach der Ausbau der Solarenergie.
EU verhängt Buße von 344 Millionen Euro gegen Bankenkartell
Wegen illegaler Absprachen bei Devisengeschäften hat die EU-Kommission Millionenbußen gegen ein Kartell britischer und Schweizer Banken verhängt. Die Londoner Großbank HSBC und drei weitere Kreditinstitute müssen gut 344 Millionen Euro zahlen, wie die europäischen Wettbewerbshüter am Donnerstag in Brüssel mitteilten. Weil die Schweizer Großbank UBS mit den Behörden kooperierte, setzte die Kommission die Strafe gegen sie aus.
Pflegekräfte sollen künftig auch aus indischem Bundesstaat Kerala kommen
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat mit dem indischen Bundesstaat Kerala eine Vermittlungsabsprache für Pflegefachkräfte unterzeichnet. Mit der Rekrutierung von Fachpersonal im Ausland leiste die Behörde einen Beitrag, benötigte Pflegekräfte für den deutschen Arbeitsmarkt zu finden, erklärte die BA am Donnerstag. Die ersten Rekrutierungen sind demnach für 2022 geplant. Nach einer mehrmonatigen Vorbereitung sollen die ersten Pflegekräfte dann im Jahr 2023 nach Deutschland kommen.
Studie: Dax-Konzerne spendeten 2020 knapp 900 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke
Die 40 größten Unternehmen in Deutschland haben einer aktuellen Studie zufolge in der Corona-Pandemie viel Geld gespendet: 2020 betrugen die Spendengelder der Dax-Unternehmen insgesamt 860 Millionen Euro, wie aus einer Erhebung der Unternehmensberatungen Wider Sense und Goetzpartners vorgeht, die AFP am Donnerstag vorlag. Ein Großteil des Geldes sei im Zusammenhang mit der Pandemie geflossen. Immer mehr Geld geht demnach in Nachhaltigkeitsprojekte.
Bahn: Bislang mussten rund 200 Fahrgäste ohne 3G-Nachweis Zug verlassen
Nach Angaben der Deutschen Bahn unterstützt die übergroße Mehrheit der Fahrgäste im Fernverkehr die 3G-Regeln. Eine Woche nach Einführung der neuen Vorgaben sei die Anzahl der Reisenden ohne 3G-Nachweis "im Promillebereich", erklärte der Konzern am Donnerstag. "Lediglich rund 200 Personen konnten keinen 3G-Nachweis erbringen und mussten den Zug verlassen". Seit Mittwoch vergangenen Woche wurden demnach bei stichprobenartigen Kontrollen rund 150.000 Reisende im Fernverkehr durch Sicherheits- und Kontrollteams überprüft.
Kein Schufa-Eintrag bei Ratenabtrag von Schulden
Hat ein Schuldner den Abtrag der Schulden in Raten vereinbart, darf die Wirtschaftsauskunftei Schufa dazu keinen sogenannten Negativeintrag vornehmen. Das entschied das Verwaltungsgericht Wiesbaden in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil. Es verpflichtete damit den hessischen Datenschutzbeauftragten, bei der Schufa auf die Löschung eines solchen Eintrags hinzuwirken. (Az: 6 K 549/21.WI)