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Bradl fährt bei Bagnaias Sieg an den Punkten vorbei
Stefan Bradl ist bei seinem womöglich letzten MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring an den Punkterängen vorbeigefahren. Der mit einer Wildcard gestartete 34-Jährige belegte am Sonntag beim Großen Preis von Deutschland den 18. Platz. Den Sieg sicherte sich der italienische Weltmeister Francesco Bagnaia, der kurz vor Schluss von einem Sturz des bis dahin führenden Sprintsiegers Jorge Martin (Spanien) profitierte.
Nach Sieg beim CHIO: Werth für Olympia nominiert
Dressurikone Isabell Werth ist für ihre siebten Olympischen Spiele nominiert worden. Das gab der Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) nach Werths Sieg im Großen Dressurpreis von Aachen bekannt. Bei dem renommierten Turnier in der Aachener Soers, der letzten Sichtung für Olympia, hatte die siebenmalige Olympiasiegerin mit der zehnjährigen Wendy alle drei Prüfungen gewonnen – in der Kür erreichte sie überragende 89,095 Prozent.
Nach Entschuldigung: Pedri bedankt sich bei Kroos
Spaniens Jungstar Pedri hat sich nach seinem EM-Aus infolge eines Fouls von Toni Kroos bei dem deutschen Nationalspieler für dessen Entschuldigung bedankt. "Vielen Dank für deine Nachricht", schrieb der Mittelfeldspieler des FC Barcelona am Sonntag bei Instagram: "Das ist Fußball, und diese Dinge passieren. Deine Karriere und deine Rekorde bleiben für immer."
Cucurella zu seinem Handspiel: "Mische mich nicht ein"
Nach den hitzigen Diskussionen über das "Handgate" von Stuttgart hat sich erstmals Marc Cucurella zur strittigen Szene im EM-Viertelfinale geäußert - ohne seine eigene Meinung preiszugeben. "Ich bin Spieler und mische mich da nicht ein. Ich respektiere, was die Schiedsrichter sagen", erklärte der spanische Außenverteidiger zwei Tage nach dem dramatischen 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen die deutsche Nationalmannschaft.
FC Bayern: Olise-Transfer vor Abschluss
Der Abschluss des Millionen-Transfers von Wunschspieler Michael Olise zum FC Bayern steht offenbar kurz bevor. Der 22 Jahre alte Franzose absolvierte laut Berichten mehrerer Medien am Sonntag in München den Medizincheck. Olise, der vom englischen Premier-League-Klub Crystal Palace kommt und den Rekordmeister rund 55 Millionen Euro Ablöse kosten soll, erhält wohl einen Fünfjahresvertrag.
Olympia-Ticket quasi sicher: Werth siegt beim CHIO in der Kür
Die deutsche Dressurikone Isabell Werth hat beim CHIO in Aachen in beeindruckender Manier ihren dritten Sieg eingefahren und ihr Olympia-Ticket praktisch sicher. Mit der zehnjährigen Wendy gewann die siebenmalige Olympiasiegerin zum Abschluss den großen Dressurpreis von Aachen mit überragenden 89,095 Prozent. Durch ihren 15. Triumph dürfte die Teilnahme an den Spielen in Paris (26. Juli bis 11. August) nur Formsache sein.
Offiziell: Wagner unterschreibt Mega-Vertrag in Orlando
Basketball-Star Franz Wagner hat seinen Vertrag bei NBA-Klub Orlando Magic nun auch offiziell verlängert und steigt zu einem der bestbezahlten deutschen Sportler der Geschichte auf. Jeff Weltman, der President of Basketball Operations der Magic, gab die Verlängerung mit dem Basketball-Weltmeister in der Nacht auf Sonntag offiziell bekannt. Über die Konditionen sei zwar Stillschweigen vereinbart worden, doch Details des Deals waren bereits bekannt geworden.
Yakin will weitermachen: "Priorität hat die Nati"
Murat Yakin will Fußball-Nationaltrainer der Schweiz bleiben. "Priorität hat für mich die Nati", sagte der frühere Bundesliga-Profi nach dem Aus im EM-Viertelfinale gegen England. "Ich habe signalisiert: Wenn man sich irgendwo wohlfühlt und etwas bewirken kann, muss man nichts anderes suchen."
Boxen: Hamburger Harutyunyan verpasst WM-Titel
Der deutsche Profiboxer Artem Harutyunyan hat seine große Chance auf die WM-Krone der WBC im Leichtgewicht nicht nutzen können. Gegen den US-Amerikaner Shakur Stevenson lieferte der 33-jährige Hamburger einen starken Kampf, unterlag aber einstimmig nach Punkten. Für Harutyunyan, Olympia-Dritter von Rio 2016, war es die zweite Niederlage in Folge und die zweite im 14. Profi-Kampf.
Copa America: Brasilien scheitert an Uruguay
Für Rekord-Weltmeister Brasilien ist der Traum vom zehnten Copa-America-Triumph jäh geplatzt. Die Selecao unterlag im Viertelfinale ohne ihren gelbgesperrten Superstar Vinicius Junior dem Erzrivalen Uruguay mit 2:4 nach Elfmeterschießen. Nach 90 ereignisarmen Minuten hatte es im Allegiant Stadium von Las Vegas 0:0 gestanden.
Wagner kassiert ganz groß ab: "Ein surreales Gefühl"
Mit seinem neuen Megavertrag stellt Franz Wagner sogar Dirk Nowitzki in den Schatten, der Deal macht den Basketballstar aus Berlin sprachlos. "Es ist ein surreales Gefühl. Ich habe es auch noch nicht so richtig gecheckt", sagte Wagner nach dem ersten Vorbereitungsspiel der deutschen Weltmeister für Olympia gegen Frankreich (66:90) am Samstag in Köln.
Erdogan lobt Türkei nach EM-Aus: "Seid unsere Champions"
Als Recep Tayyip Erdogan nach dem EM-Aus die Kabine der Türken betrat, schüttelte der Präsident jedem Spieler einzeln die Hand und richtete aufbauende Worte an die niedergeschlagene Mannschaft. "Ich gratuliere euch allen. Auch wenn wir heute hier dieses Ergebnis erzielt haben, seid ihr unsere Champions", sagte Erdogan nach der 1:2 (1:0)-Niederlage im Viertelfinale am Samstag in Berlin gegen die Niederlande.
"Brutal hart": Die Schweiz trauert - Xhaka spielte verletzt
Der Gang vor die "Rote Wand" schmerzte und war doch aufbauend. Die Schweiz verlässt die EM in Deutschland tränenreich, aber von ihren Fans gefeiert und erhobenen Hauptes: Nach guten Leistungen und Pech bei einem einzigen Elfmeter-Fehlschuss des unumstrittenen Abwehrbosses Manuel Akanji - der ausgerechnet bei Manchester City in England spielt.
Kroos-Nachfolger Kimmich? Matthäus: "Kann unser Rodri sein"
Trotz des bitteren Ausscheidens im Viertelfinale der Heim-EM gegen Spanien (1:2 n. V.) sieht Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus die Fußball-Nationalmannschaft "auf einem guten Weg". Die zentrale Rolle nach dem Rücktritt von Toni Kroos spricht er Joshua Kimmich zu. "Er kann unser Rodri sein, wenn man ihm das Vertrauen schenkt", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne.
Nach Wolfsgruß-Wirbel: Türkei unterliegt Niederlande
Mitten im politisch aufgeladenen Wirbel um den Wolfsgruß hat die Niederlande das EM-Abenteuer der Türkei beendet. In einem von diplomatischen Spannungen überschatteten Viertelfinale setzte sich die Mannschaft von Bondscoach Ronald Koeman mit 2:1 (0:1) durch. Unter den Augen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ließ die Elftal im Hexenkessel von Berlin den Traum des Underdogs vom historischen Halbfinal-Einzug platzen und zog erstmals seit 2004 in die Runde der besten Vier ein.
England quält sich - und bleibt eiskalt im Elfmeterschießen
Englands Fußballstars quälen sich weiter durch die EM - können aber plötzlich Elfmeter verwandeln. Nach einer erneut düsteren Leistung setzte sich die Mannschaft von Gareth Southgate im Viertelfinale gegen die Schweiz mit 5:3 vom Punkt durch und darf weiter vom ersten großen Titel seit dem WM-Triumph im eigenen Land 1966 träumen. Das Achtelfinale gegen die Slowakei hatte England nach einem Comeback in der Verlängerung gewonnen, gegen die Schweizer stand es nach 120 Minuten 1:1 (0:0).
"Massiv" den Wolfsgruß gezeigt: Polizei beendet türkischen Fanmarsch in Berlin
Vor dem EM-Viertelfinale in Berlin haben Anhänger der türkischen Fußball-Nationalmannschaft bei ihrem Fanmarsch zum Olympiastadion laut Polizei "massiv" den rechtsextremen Wolfsgruß gezeigt. AFP-Fotos vom Breitscheidplatz bestätigen am Samstag entsprechende Szenen. Einsatzkräfte hatten den Fanmarsch deshalb zunächst angehalten und die Fans aufgefordert, "das Zeigen dieses Zeichens zu unterlassen", schrieb die Polizei am Samstagnachmittag bei X. Wegen "fortgesetzter politischer Botschaften" wurde der Marsch später beendet.
Wolfsgruß-Geste: Polizei beendet türkischen Fanmarsch
Die Polizei hat den Marsch der türkischen Fans durch Berlin vor dem EM-Viertelfinale am Samstag vorzeitig beendet. Es sei "massiv" die sogenannte Wolfsgruß-Geste gezeigt worden, teilten die Behörden am Abend gegen 18.00 Uhr mit. Schon zuvor hatten die Einsatzkräfte den Marsch "angehalten und die Fans aufgefordert, das Zeigen dieses Zeichens zu unterlassen", schrieb die Polizei auf der Plattform X: "Ein Fanwalk ist keine Plattform für politische Botschaften."
Girmay gewinnt achte Tour-Etappe - Ackermann Vierter
Radprofi Biniam Girmay aus Eritrea hat die achte Etappe der 111. Tour de France gewonnen und damit seinen zweiten Tagessieg gefeiert. Der 24-Jährige vom Team Intermarche-Wanty setzte sich am Samstag nach 183,4 km in Colombey-les-Deux-Eglises im Nordosten Frankreich vor den Belgier Jasper Philipsen und Arnaud de Lie durch. Pascal Ackermann (Kandel) wurde Vierter. "Ich danke Gott", sagte der Tagessieger, "und widme den Sieg meinem Vater und meiner Mutter, die an micht geglaubt haben."
Weltmeister verlieren ersten Olympia-Test
Die deutschen Basketball-Weltmeister sind ohne den neuen Großverdiener Franz Wagner mit einer herben Niederlage in die Olympia-Vorbereitung gestartet. Im ersten gemeinsamen Länderspiel seit dem Goldcoup von Manila musste sich das Team von Bundestrainer Gordon Herbert Frankreich in Köln mit 66:90 (28:48) geschlagen geben. Am Montag (21.00 Uhr) kommt es in Montpellier zu einem zweiten Duell mit dem Gastgeber der Sommerspiele.
Wolfsgruß-Geste: Polizei unterbricht türkischen Fanmarsch
Die Polizei hat den Marsch der türkischen Fans durch Berlin vor dem EM-Viertelfinale am Samstag zwischenzeitlich gestoppt. Es sei "massiv" die sogenannte Wolfsgruß-Geste gezeigt worden, teilten die Behörden mit. Die Einsatzkräfte hätten den Marsch "deshalb angehalten und die Fans aufgefordert, das Zeigen dieses Zeichens zu unterlassen", schrieb die Polizei auf der Plattform X: "Ein Fanwalk ist keine Plattform für politische Botschaften."
Formel 1: Russell erobert in Silverstone Startplatz eins
Mercedes-Pilot George Russell hat sich die Pole Position für sein Heimrennen gesichert. Der Engländer schnappte sich im Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien in Silverstone bei schwierigen Bedingungen den besten Startplatz vor seinen Landsleuten Lewis Hamilton (Mercedes) und Lando Norris im McLaren.
Zverev erreicht Achtelfinale nach Schreckmoment
Alexander Zverev steht zum dritten Mal in seiner Karriere im Achtelfinale von Wimbledon: Der Olympiasieger aus Hamburg setzte sich am Samstag im Drittrundenduell gegen den britischen Hoffnungsträger Cameron Norrie mit 6:4, 6:4, 7:6 (17:15) durch und überstand dabei auch einen Schreckmoment.
Radprofi Drege bei Österreich-Rundfahrt tödlich verunglückt
Der Radsport trauert um Andre Drege. Der Norweger verunglückte am Samstag auf der Königsetappe der Österreich-Rundfahrt tödlich im Alter von nur 25 Jahren. Der Profi des Teams Coop-Repsol kam nach Angaben der Veranstalter in der Abfahrt vom Großglockner zu Fall und erlag seinen Verletzungen. Details über den Unfallhergang waren vorerst nicht bekannt.
Erdogan in Berlin: Sorge um Sicherheit und Torjubel-Affäre überschatten Türkei-Spiel
Das Viertelfinalspiel der Türkei gegen die Niederlande bei der Fußball-Europameisterschaft am Samstagabend in Berlin wird von diplomatischen Verstimmungen und Sorgen um die Sicherheit überschattet. Besonders der Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan stößt im Zusammenhang mit der Torjubel-Affäre um den Nationalspieler Merih Demiral wegen dessen Wolfsgruß-Geste auf Kritik. Die Kurdische Gemeinde in Deutschland forderte ein Verbot der ultranationalistischen Organisation Graue Wölfe, die Gewerkschaft der Polizei rief Fans zum Verzicht auf politische Gesten auf.
Kroos entschuldigt sich bei Pedri
Fußball-"Rentner" Toni Kroos hat sich am Tag nach dem bitteren Viertelfinal-Aus bei der Heim-EM noch einmal von den Fans verabschiedet und sich zugleich bei Spaniens Jungstar Pedri entschuldigt. "Auf diesem Wege mir noch ganz wichtig: Verzeihung und gute Besserung an Pedri!", schrieb Kroos am Samstag bei Instagram: "Es war logischerweise nicht meine Absicht, dich zu verletzen. Eine schnelle Erholung und alles Gute. Du bist ein toller Spieler."
DTM: Rast pokert sich auf dem Norisring zum Sieg
Der dreimalige DTM-Champion Rene Rast hat sich auf dem Norisring zum Sieg gepokert. Der BMW-Pilot aus Minden blieb bei einsetzendem Regen mit Slickreifen auf der Strecke, der Stadtkurs in Nürnberg trocknete rasch schnell wieder ab - und der 37-jährige Rast fuhr zu seinem 27. DTM-Erfolg und dem ersten in diesem Jahr.
Kampf um Olympia: Werth gewinnt beim CHIO auch Special
Die deutsche Dressurikone Isabell Werth hat im Wettkampf um Olympia beim CHIO in Aachen erneut geglänzt. Werth, die mit der erst zehnjährigen Wendy in Paris ihren siebten Start bei Olympischen Spielen anstrebt, gewann auch die zweite wichtige Prüfung vor Frederic Wandres mit Bluetooth und Ingrid Klimke mit Franziskus. Werths 78,085 waren nach dem Erfolg im Grand Prix das zweite Ausrufezeichen des Turniers.
Nagelsmann hofft weiter auf Kapitän Gündogan
Julian Nagelsmann hofft auf eine Fortsetzung der Nationalmannschafts-Karriere seines Kapitäns Ilkay Gündogan. Nach dem bitteren EM-Aus habe er zwar "noch keine Signale bekommen", sagte der Bundestrainer im DFB-Camp in Herzogenaurach, aber "ich würde mich freuen, wenn er weitermacht".
Formel 1: Russell Trainingsschnellster bei Nässe
Der Regen hat drei englische Fahrer im dritten freien Training zum Großen Preis von Großbritannien nach ganz vorne gespült. Mercedes-Pilot George Russell, in der vergangenen Woche Sieger in Österreich, setzte auf Intermediate-Reifen in 1:37,529 Minuten die Bestzeit vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton und McLaren-Pilot Lando Norris, dem derzeit wohl formstärksten Fahrer.
Gewerkschaft der Polizei ruft vor Türkei-Spiel zu Verzicht auf Wolfsgruß auf
Vor dem EM-Viertelfinalspiel der Türkei hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Fans zum Verzicht auf den sogenannten Wolfsgruß aufgefordert. "Politik hat keinen Platz auf dem Spielfeld", erklärte der GdP-Bundesvorsitzende, Jochen Kopelke, am Samstag. Dies gelte erst recht, "wenn in ihrem Zentrum menschenverachtende Symbolik zum Ausdruck gebracht wird."
Vor Erdogan bei Türkei-Spiel: Kurdische Gemeinde fordert Verbot der Grauen Wölfe
Vor dem Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan beim EM-Viertelfinalspiel der Türkei in Berlin hat die Kurdische Gemeinde in Deutschland ein Verbot der ultranationalistischen Organisation Graue Wölfe gefordert. Er erwarte von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) "dass die Grauen Wölfe und ihre Symbole in Deutschland verboten werden", sagte der Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde, Ali Ertan Toprak, am Samstag im Deutschlandfunk. Dies mache die Bundesregierung aber offenbar nicht, weil sie "keinen Ärger mit der Türkei" wolle.