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Südkorea und Hongkong beginnen mit Corona-Impfkampagnen
Südkorea und Hongkong haben am Freitag mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu stärken, übertrug Südkorea am Freitag die erste Impfung in einem öffentlichen Gesundheitszentrum in Seoul im Fernsehen, Präsident Moon Jae In war persönlich anwesend. In Hongkong wurde die Impfkampagne mit dem Wirkstoff des chinesischen Herstellers Sinovac gestartet.
Spanien: Juan Carlos begleicht Steuerschuld von vier Millionen
Der wegen Korruptions- und Geldwäschevorwürfen ins Exil gegangene frühere König Juan Carlos hat einem Medienbericht zufolge beim spanischen Fiskus eine Steuerschuld von vier Millionen Euro beglichen. Dabei gehe es um die Kompensation von nicht deklarierten Flügen, die dem 83-Jährigen bis 2018 kostenlos von einer Privatjet-Firma ermöglicht worden waren, berichtete am Freitag die Tageszeitung "El País". Im Dezember hatte Juan Carlos bereits knapp 680.000 Euro an Steuerschuld zurückgezahlt.
UN-Sicherheitsrat: Picassos "Guernica" in Gebäude abgehängt
Der markante Bildteppich von Pablo Picassos berühmtem Anti-Kriegs-Gemälde "Guernica" ist nach mehr als 30 Jahren aus dem Eingangsbereich des UN-Sicherheitsrats in New York entfernt worden. Wie die Vereinten Nationen am Donnerstag (Ortszeit) in New York mitteilten, beendete der Eigentümer der Tapisserie, Nelson Rockefeller Junior, die Leihgabe. Zu den Gründen äußerte sich die UNO nicht. Auch die Familie Rockefeller äußerte sich zunächst nicht.
Queen Elizabeth II.: Coronavirus-Impfung tat "überhaupt nicht weh"
Die britische Königin Elizabeth II. will den Menschen die Angst vor einer Coronavirus-Impfung nehmen: Ihre Impfung habe "überhaupt nicht wehgetan", sagte die 94-jährige Monarchin am Donnerstag bei einem Videoanruf mit führenden Gesundheitsmitarbeitern. Sie forderte diejenigen auf, die vor der Immunisierung zurückschrecken, "an andere Menschen zu denken". Die Queen wurde im Januar zusammen mit ihrem Ehemann Prinz Philip geimpft.
USA lockern Vorschriften für Lagerung von Biontech/Pfizer-Impfstoff
Die US-Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA hat ihre Vorschriften zur Lagerung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer gelockert. Das Vakzin muss nun nicht mehr bei ultraniedrigen Temperaturen von bis zu minus 80 Grad aufbewahrt werden, wie die FDA am Donnerstag mitteilte. Der Impfstoff darf nun in den USA bis zu zwei Wochen lang in den üblichen pharmazeutischen Gefrierschränken mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad gelagert werden.
Das Virus mordet weiter: Über 251.498 Corona-Toten in Brasilien
Die Zahl der Corona-Toten in Brasilien hat die Schwelle von 250.000 überschritten. Wie das Gesundheitsministerium in Brasília am Donnerstag mitteilte, wurden 1541 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden registriert. Die Gesamtzahl der Ansteckungsfälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 251.498.
Tierpfleger in Spanien von Elefantin getötet
Ein Tierpfleger in Spanien ist von einer Elefantin tödlich verletzt worden. Der 44-Jährige wurde vom Rüssel des rund vier Tonnen schweren Tieres erfasst und mit dem Kopf gegen die Gitterstäbe eines Geheges geschleudert, wie der Tier- und Naturpark Cabárceno nahe der Stadt Santander am Donnerstag mitteilte. Der Pfleger wurde nach dem Vorfall am Mittwochmorgen ins Krankenhaus gebracht, wo er wenig später seinen Verletzungen erlag.
Biden würdigt Fortschritte bei Corona-Impfkampagne in den USA
US-Präsident Joe Biden hat die Fortschritte bei der Corona-Impfkampagne im Land angepriesen. Bei den Impfungen seien die USA dem Zeitplan um "Wochen" voraus, sagte Biden am Donnerstag anlässlich der 50-millionsten Impfung seit seinem Amtsantritt am 20. Januar. "Wir bewegen uns trotz des Chaos, das wir von der Vorgänger-Regierung geerbt haben, in die richtige Richtung", fügte der Präsident bei einer Zeremonie im Weißen Haus mit Blick auf seinen Vorgänger Donald Trump hinzu.
Rund die Hälfte der Corona-Infektionen in Frankreich mit britischer Mutante
Rund die Hälfte der Corona-Infektionen in Frankreich beruht inzwischen auf der erstmals in Großbritannien aufgetretenen Mutante des Virus. Dies teilte am Donnerstagabend Regierungschef Jean Castex mit. Da diese Mutante ansteckender sei als die ursprüngliche Variante des Coronavirus drohe jederzeit ein "neues epidemiologisches Aufflammen". Die Situation habe sich in den vergangenen Tagen verschlechtert, sagte Castex. Die Entwicklung "erlaubt uns derzeit keine Lockerungen".
Früherer US-Turntrainer John Geddert in Missbrauchsskandal beschuldigt
Im Missbrauchsskandal bei den US-Kunstturnerinnen ist der frühere Erfolgstrainer John Geddert in 24 Punkten beschuldigt werden. Dem 63-Jährigen werden unter anderem sexueller Missbrauch und Menschenhandel zur Last gelegt, wie die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates Michigan, Dana Nessel, am Donnerstag mitteilte. "Die Vorwürfe konzentrieren sich auf zahlreiche Fälle von verbalem, körperlichem und sexuellem Missbrauch durch den Beschuldigten gegen zahlreiche junge Frauen", erklärte Nessel.
Hunde von Lady Gaga bei Überfall in Hollywood gestohlen
Bei einem bewaffneten Überfall in Hollywood sind Medienberichten zufolge zwei Hunde von Lady Gaga gestohlen worden. Ein Angestellter sei mit den Tieren des Popstars in Los Angeles unterwegs gewesen, berichteten die Medien am Donnerstag. Unbekannte hätten auf ihn geschossen und ihn verletzt. Der Angreifer habe die beiden Französischen Bulldoggen an sich genommen und sei mit ihnen in einem Auto geflohen.
EU-Kommission erwartet stark steigende Corona-Impfstoff-Produktion in Europa
Die EU-Kommission geht von einer stark steigenden Produktion von Corona-Impfstoff in Europa aus. "Was wir im Moment sehen, ist sehr beruhigend", sagte EU-Industriekommissar Thierry Breton am Donnerstag bei einer Anhörung im Brüsseler EU-Parlament. Alle Impfstoffhersteller verzeichneten demnach steigende Ertragszahlen ihrer Produktionsstätten.
New Yorks Gouverneur Cuomo wegen Belästigungsvorwürfen unter Druck
Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, ist durch Belästigungsvorwürfe einer früheren Mitarbeiterin unter Druck geraten. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio forderte am Donnerstag eine "vollständige und unabhängige Untersuchung" zu den Vorwürfen der Frau. "Wir müssen die Wahrheit wissen", sagte de Blasio, wie Cuomo ein Demokrat. Sollten die Vorwürfe wahr sein, sei ein solches Verhalten "inakzeptabel".
AFP-Zählung: Weltweit mehr als 2,5 Millionen Corona-Todesfälle
Weltweit sind seit Beginn der Corona-Pandemie bereits mehr als 2,5 Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Erreger gestorben. Von den bis Donnerstagabend registrierten 112.618.488 Infektionsfällen endeten 2.500.172 tödlich, wie aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben hervorgeht.
Corona-Alarmstufe in Großbritannien gesenkt
Weil der Druck auf die Krankenhäuser im Land etwas nachgelassen hat, senkt Großbritannien die Corona-Alarmstufe: Statt bisher die höchste Stufe fünf gilt nun die Stufe vier. "Die Gefahr eines Zusammenbrechens des nationalen Gesundheitsdienstes oder anderer medizinischer Bereiche ist gesunken", erklärten am Donnerstag die Chefs der Gesundheitsbehörden von England, Schottland, Wales und Nordirland zur Begründung.
Größtes Gemälde der Welt wird zugunsten von armen Kindern versteigert
Der britische Künstler Sacha Jafri will das von ihm geschaffene größte Gemälde der Welt zugunsten von armen Kindern versteigern. Wie Jafri am Donnerstag in Dubai erläuterte, will er mit dieser Aktion umgerechnet 24,5 Millionen Euro einnehmen und "helfen, die Welt zu verändern". Das Werk "Journey of Humanity" (Reise der Menschheit) misst 1500 Quadratmeter, wurde aber vor der Versteigerung in 70 Stücke aufgeteilt. Die Auktion ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt.
Eifersucht als mögliches Motiv für Mord unter Jugendlichen in Sinsheim
Nach der Tötung eines 13-Jährigen im baden-württembergischen Sinsheim ist der ein Jahr ältere mutmaßliche Täter unter Mordverdacht in Untersuchungshaft genommen worden. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag in Sinsheim mitteilten, soll der 14-Jährige sein Opfer bei einem Treffen an einem Waldrand mit mehreren Messerstichen getötet haben. Demnach könnte es sich nach ersten Ermittlungen um ein Verbrechen aus Eifersucht handeln.
Corona-Impfungen in Bangladeschs größtem Bordell angelaufen
In Bangladeschs größtem Bordell sind Impfungen gegen das Coronavirus angelaufen. In dem Bordell in der Stadt Daulatdia im Westen des Landes gibt es 1900 Prostitutierte. Rund hundert von ihnen seien bereits geimpft, sagte der Gesundheitsbeauftragte Asif Mahmud. Für die Prostituierten wurde eigens die Altersgrenze von 40 Jahren herabgesetzt, die sonst in Bangladesch für den Zugang zu den Corona-Impfungen gilt.
Mit 44 zu alt fürs Festival - Mann will Klärung vor Gericht
Auf den ersten Blick scheint es sich um eine Nichtigkeit zu handeln, mit der sich der siebte Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag auseinandersetzte. Auf den zweiten Blick aber könnte sich das Thema als deutlich wichtiger herausstellen, denn es ging darum, ob der verwehrte Zugang zu einem Festival wegen des - optischen - Alters Diskriminierung darstellt. Geklagt hatte ein Mann, der 2017 im Alter von 44 Jahren beim Münchner "Isarrauschen" nicht eingelassen wurde. (Az. VII ZR 78/20)
Mehr Luchse in Deutschland - Bestand der Pinselohren aber noch nicht stabil
Die Zahl der Luchse in Deutschland steigt - aber nur sehr langsam. Am Ende des Monitoringjahres 2019/2020 wurden 32 Luchsweibchen mit 59 Jungtieren gezählt, wie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) am Donnerstag in Bonn mitteilte. Die Zahl der ausgewachsenen Luchse lag zwischen 125 bis 135. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden 84 bis 88 Luchse und 27 Weibchen mit Nachwuchs registriert.
Staatsschutz ermittelt nach Brand dreier Streifenwagen in Recklinghausen
Nach dem Brand dreier Polizeiautos in Recklinghausen hat der Staatsschutz in der Ruhrgebietsstadt Ermittlungen aufgenommen. Durch das Feuer am frühen Donnerstagmorgen wurden die Innenräume der Streifenwagen zerstört, wie die Polizei mitteilte. Brandstiftung wurde nicht ausgeschlossen, Hinweise auf mögliche Täter lagen zunächst nicht vor.
Fans bei Olympia-Fackellauf in Japan erlaubt - lautes Anfeuern aber verboten
Beim Fackellauf für die Olympischen Sommerspiele in Tokio sind Zuschauer erlaubt, lautes Anfeuern der Läufer ist zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus aber verboten. Die Fans entlang der Strecke müssen laut den am Donnerstag vom japanischen Organisationskomitee veröffentlichten Regeln zudem Abstand halten und Masken tragen. Sie dürfen die Fackelläufer mit Applaus und Fanartikeln zum Klatschen anfeuern, nicht aber "durch Rufen und Jubeln".
Ermittler veröffentlichen nach Briefbombenserie Tätervideo
Nach der Serie mit drei an Lebensmittelhersteller und -händler verschickten Briefbomben haben Polizei und Staatsanwaltschaft ein Video des mutmaßlichen Täters veröffentlicht. Die Bilder stammen vom 15. Februar und wurden in einer Postannahmestelle in Ulm aufgenommen, wie am Donnerstag das baden-württembergische Landeskriminalamt in Stuttgart und die Staatsanwaltschaft Heidelberg mitteilten. Darauf zu sehen sein soll, wie der Tatverdächtige die Postsendungen dort abgab.
Hintergründe nach Tötung von 13-Jährigem in Baden-Württemberg noch offen
Nach der Tötung eines 13-jährigen Jungen mutmaßlich durch einen einen 14-Jährigen sind die Hintergründe der Tat im baden-württembergischen Sinsheim am Donnerstag weiter unklar gewesen. Es werde davon ausgegangen, dass sich beide gekannt hätten, teilten die Staatsanwaltschaft in Heidelberg und die Polizei in Mannheim mit. Der Verdächtige sei bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, unter anderem wegen einer schweren Gewalttat, zu deren Zeitpunkt er allerdings noch nicht strafmündig war.
Positive Neuigkeiten zu Corona-Impfstoffen mehren sich
Positive Neuigkeiten zu Wirksamkeit und Produktion der Corona-Impfstoffe: Eine breit angelegte Studie in Israel mit Auswertung der Daten von mehr als einer Millionen Menschen hat die sehr hohe Wirksamkeit des in Deutschland angewendeten Biontech/Pfizer-Mittels bestätigt. Der US-Hersteller Moderna, dessen Vakzin ebenfalls in der EU und Deutschland zugelassen ist, kündigte unterdessen eine deutliche Ausweitung seiner Produktion an.
Breite Studie in Israel bestätigt hohe Wirksamkeit von Biontech/Pfizer-Vakzin
Eine umfassende Studie in Israel zum Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer hat die sehr hohe Wirksamkeit des Mittels bestätigt. Für die am Mittwoch vom US-Fachmagazin "New England Journal of Medicine" veröffentlichte Untersuchung waren die Daten von 1,2 Millionen Menschen ausgewertet worden. Das Ergebnis war, dass das Vakzin zu 94 Prozent gegen Krankheitssymptome schützt.
Moderna-Vakzin gegen südafrikanische Corona-Variante geht in klinische Testphase
Das US-Pharmaunternehmen Moderna hat eine speziell gegen die südafrikanische Corona-Mutante entwickelte Version eines Impfstoffs zu klinischen Tests eingereicht. Das aktualisierte Vakzin wurde nach Angaben von Moderna am Mittwoch an die US-Gesundheitsbehörde NIH geschickt. Dort sollen nun klinische Tests an Menschen vorgenommen werden.
Bruce Springsteen wegen Alkoholkonsums in Park zu 500 Dollar Strafe verdonnert
US-Rock-Ikone Bruce Springsteen ist wegen Alkoholkonsums in einem Park zu einer Geldstrafe von 500 Dollar verdonnert worden. Der 71-Jährige entging am Mittwoch aber einer Verurteilung wegen Trunkenheit am Steuer und gefährlicher Fahrweise. Die Staatsanwaltschaft ließ diese Vorwürfe im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis hinsichtlich des verbotenen Alkoholkonsums im Park fallen.
Mindestens 79 Tote bei Gewalt in Gefängnissen von Ecuador
Bei Gewaltausbrüchen in vier Gefängnissen in Ecuador sind mindestens 79 Insassen getötet worden. Dies teilte die Gefängnisverwaltung des südamerikanischen Landes am Mittwoch mit. Nach Angaben der Behörden waren die zeitgleichen Revolten auf Rivalitäten zwischen Drogenbanden zurückzuführen, die in den Gefängnissen aktiv sind.
Volkmarsen erinnert an Autoattacke auf Rosenmontagszug vor einem Jahr
Ein Jahr nach der Autoattacke auf den Rosenmontagszug in Volkmarsen hat die nordhessische Kleinstadt am Mittwoch an die Verletzten erinnert. Zur Tatzeit um 14.40 Uhr läuteten in Volkmarsen die Glocken. "Vor einem Jahr hat sich in Volkmarsen alles verändert", sagte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Videobotschaft. An einem fröhlichen Fastnachtstag sei durch die Amokfahrt "alles zerstört" worden.
Wieder 11.869 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 11.800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 11.869 neue Ansteckungsfälle registriert. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg wieder an und liegt nun bei 61,7. Am Mittwoch hatte der Wert 59,3 betragen. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs den Angaben zufolge auf 2.414.687. Laut RKI wurden ferner 385 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion binnen 24 Stunden registriert. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 69.125. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI mit rund 2,226 Millionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pendelt seit mehreren Tagen um die Marke 60. Während des seit Dezember andauernden harten Lockdowns war der Wert wochenlang zurückgegangen, bevor er im Verlauf der vergangenen Tage wieder stieg, dann sank und nun erneut stieg. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums. Die Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für Bund und Länder bei der Verhängung oder Lockerung von Corona-Restriktionen. Ziel der Bundesregierung ist es, den Wert auf unter 35 zu drücken. Am kommenden Mittwoch wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs über das weitere Vorgehen gegen die Pandemie beraten. Der Lockdown ist derzeit noch bis übernächsten Sonntag befristet. (B. Semjonow--BTZ)
Dutzende Flamingos in Griechenland verendet
In Griechenland sind nach Angaben von Tierschützern dutzende Flamingos verendet, weil sie Bleimunition gefressen haben. Die ersten zwei Vögel mit Vergiftungssymptomen wurden Ende Januar in der Lagune Agios Mamas in Nordgriechenland gefunden, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA am Mittwoch berichtete. Seitdem hat die Umweltschutzorganisation Aktion für Wildtiere und -pflanzen neun kranke Flamingos behandelt und viele weitere tote Flamingos gefunden. "Alle hatten Blei geschluckt", sagte Stavros Kalpakis von der Organisation.