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Auch Bulgarien setzt Impfung mit Astrazeneca-Vakzin aus
Nach Dänemark, Norwegen und Island setzt auch Bulgarien die Impfungen mit dem Corona-Vakzin des Herstellers Astrazeneca vorerst aus. Er habe einen Stopp der Astrazeneca-Impfungen angeordnet, bis die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) "alle Zweifel an dessen Sicherheit ausräumt", erklärte Ministerpräsident Boiko Borissow am Freitag.
Feuerwehr befreit erschöpftes Fuchsbaby aus Garten in Düsseldorf
Die Feuerwehr in Düsseldorf hat ein erschöpftes und mutterloses Fuchsbaby aus einem Garten befreit. Das Jungtier war über einen Hang am Ende des Grundstücks in den Garten gerutscht und konnte den Hügel nicht mehr aus eigener Kraft erklimmen, wie die Beamten am Freitag mitteilten. Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses wurde am Donnerstagvormittag auf das schreiende Fuchsbaby im Garten aufmerksam.
Novavax-Impfstoff laut Unternehmen sehr wirksam gegen schwere Corona-Verläufe
Der Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Novavax hat in Studien eine einhundertprozentige Wirksamkeit gegen schwere Verläufe von Covid-19 gezeigt. Gegen milde und moderate Verläufe besonders der südafrikanischen Variante falle die Wirksamkeit hingegen deutlich weniger gut aus, teilte das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit) mit.
Größter Asteroid des Jahres rauscht nächste Woche an der Erde vorbei
Ein riesiger Asteroid stattet der Erde in der nächsten Woche einen Besuch ab - in rund zwei Millionen Kilometern Entfernung. 2001 FO32 ist der größte Asteroid, der in diesem Jahr an der Erde vorbeirasen wird und misst mindestens einen Kilometer im Durchmesser, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Donnerstag mitteilte. Erstmals entdeckt wurde er vor 20 Jahren, seither verfolgen Wissenschaftler seinen Weg durchs All.
Staatsanwaltschaft setzt 5000 Euro Belohnung für Hinweise zu Briefbombenserie aus
Nach der Serie mit drei an Lebensmittelhersteller und -händler verschickten Briefbomben hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt. Die Belohnung gilt für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, teilten die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Freitag mit.
Studie: So viele Zwillingsgeburten wie noch nie
Weltweit kommen einer neuen Studie zufolge so viele Zwillinge zur Welt wie nie zuvor. Jedes Jahr werden inzwischen mehr als 1,6 Millionen Zwillingspaare geboren - das betrifft damit rund eine von 40 Schwangerschaften, wie es in der am Freitag in der Zeitschrift "Human Reproduction" veröffentlichten Studie heißt. Als Ursache machen die Forscher unter anderem den Anstieg künstlicher Befruchtung aus.
Südafrikanischer Zulu-König Zwelithini stirbt im Alter von 72 Jahren
Der südafrikanische Zulu-König Goodwill Zwelithini ist tot. "In großer Trauer teile ich hiermit der Nation das Ableben seiner Majestät mit", hieß es in einer von Prinz Mangosuthu Buthelezi unterzeichneten Erklärung des Palasts am Freitag. Der 72-jährige Herrscher der größten Ethnie des Landes starb nach einer wochenlangen Behandlung im Krankenhaus.
Coronavirus: Zweiter Sanofi-Impfstoff geht in klinische Testphase
Der französische Pharmariese Sanofi geht mit seinem zweiten Corona-Impfstoff in die klinische Testphase. Der Wirkstoff werde zunächst an einer Gruppe von gut 400 Menschen getestet, teilte Sanofi am Freitag mit. Der Wirkstoff auf Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA), die auch als Boten-RNA bezeichnet wird, wurde zusammen mit dem US-Unternehmen Translate Bio entwickelt. Erste Ergebnisse sind laut Sanofi vor der entscheidenden dritten Testphase im Herbst zu erwarten.
Mann ertränkt in Los Angeles autistische Söhne für Geld von Lebensversicherungen
In Kalifornien ist ein Mann zu 212 Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er seine beiden autistischen Söhne ertränkt hatte, um Lebensversicherungen zu kassieren. Ein Bundesrichter in Los Angeles verhängte am Donnerstag die Höchststrafe gegen den 45-jährigen Ali Elmezayen. Der Verurteilte sei ein "gieriger und brutaler Killer." Der Familienvater habe einen "bösartigen und teuflischen Plan" ausgeheckt, um an Geld zu kommen.
Spahn: Erste Impfstoffdosen von Johnson&Johnson "frühestens Mitte April"
Trotz der EU-Zulassung für den Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson dürfte es nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch mehrere Wochen dauern, bis die ersten Dosen des Vakzins in Europa verabreicht werden können. "Die Wahrheit ist, dass nach Angaben von Johnson&Johnson frühestens, und ich sage jetzt ausdrücklich frühestens, Mitte, Ende April mit Lieferungen zu rechnen ist", sagte Spahn am Donnerstagabend in den ARD-"Tagesthemen".
Schwedens Kronprinzessin Victoria und Ehemann mit Corona infiziert
Schwedens Kronprinzessin Victoria und ihr Ehemann Prinz Daniel sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das schwedische Königshaus teilte am Donnerstag mit, es gehe der 43-jährigen Victoria und ihrem 47 Jahre alten Ehemann gut. Beide hätten "nur leichte Symptome". Demnach befinden sie sich zusammen mit ihren Kindern Estelle und Oscar in häuslicher Quarantäne.
"Alien"-Kostüm und Zauberstab von Harry Potter werden versteigert
Ein "Alien"-Kostüm, ein von Al Pacino in "Scarface" getragener Dreiteiler und ein Zauberstab aus "Harry Potter": Rund 800 Objekte aus zahlreichen Hollywood-Klassikern werden Ende April in Los Angeles versteigert. Für das furchterregende Kostüm eines Xenomorph genannten Außerirdischen aus Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker "Alien" aus dem Jahr 1979 hat das Auktionshaus Juliens einen Schätzpreis von 40.000 bis 60.000 Dollar angesetzt.
Rein digitales Werk für Rekordpreis von 69,3 Millionen Dollar versteigert
Ein rein digitales Werk des US-Künstlers Beeple ist für einen Rekordpreis von umgerechnet mehr als 58 Millionen Euro versteigert worden. Wie das Auktionshaus Christies am Donnerstag mitteilte, erzielte die Versteigerung der digitalen Collage "Everydays: The First 5000 Days" 69,3 Millionen Dollar. 22 Millionen Menschen folgten den letzten Minuten der Versteigerung - auch das eine Rekordzahl.
EU-Kommission lässt Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson zu
Die EU-Kommission hat das Corona-Vakzin des US-Unternehmens Johnson&Johnson zugelassen. "Wir haben gerade die Verwendung von Johnson&Johnsons Impfstoff in der EU genehmigt", erklärte Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hatte zuvor grünes Licht dafür gegeben.
86-Jähriger stirbt bei Baumfällarbeiten in Bayern
Ein 86-jähriger Mann ist im bayerischen Landkreis Neustadt an der Waldnaab bei Baumfällarbeiten tödlich verunglückt. Der Mann sei durch Teile eines gefällten Baums schwer verletzt worden, erklärte die Polizei in Regensburg am Donnerstag. Demnach kam es zu dem Unfall, als zwei Männer am Mittwoch Waldarbeiten verrichteten.
EMA sieht kein erhöhtes Blutgerinnsel-Risiko durch Corona-Impfungen
Das Risiko von Blutgerinnseln erhöht sich nach Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) durch eine Corona-Impfung nicht. Nach bisherigen Erkenntnissen sei "die Zahl der thromboembolischen Ereignisse bei geimpften Menschen nicht höher als in der Allgemeinbevölkerung", teilte die EMA am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Zuvor hatten Dänemark und Norwegen den Gebrauch des Astrazeneca-Impfstoffs wegen eines befürchteten Zusammenhangs zwischen einer Impfung und einem Blutgerinnsel-Fall ausgesetzt.
Tatverdächtiger stellt sich nach Fund zweier Leichen nahe Kaiserslautern selbst
Zwei Tage nach dem Fund zweier Leichen in einem Haus im rheinland-pfälzischen Weilerbach im Landkreis Kaiserslautern hat sich der Tatverdächtige selbst gestellt. Ein Haftrichter verhängte Untersuchungshaft gegen den 38-Jährigen, wie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Donnerstag mitteilte. Zu den Vorwürfen äußerte er sich nicht.
EMA gibt grünes Licht für Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Pharmakonzerns Johnson&Johnson in der EU gegeben. Damit stehe in der EU nun erstmals ein Corona-Impfstoff zur Verfügung, bei dem nur eine Dosis erforderlich ist, erklärte EMA-Chefin Emer Cooke am Donnerstag. Die endgültige Entscheidung über die bedingte Marktzulassung trifft die EU-Kommission. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides erklärte, dies werde "in Kürze" erfolgen.
Prinz William verwahrt sich gegen Rassismusvorwürfe
Der britische Prinz William hat sich gegen die Rassismusvorwürfe seines Bruders Harry und seiner Schwägerin Meghan verwahrt. "Wir sind keine rassistische Familie", sagte William am Donnerstag bei einem Besuch in einer Londoner Schule. Er räumte aber ein, noch nicht mit Harry über die Vorwürfe gesprochen zu haben. "Nein, ich habe noch nicht mit ihm gesprochen, aber ich werde es tun", sagte William.
Studie: Biontech-Impfstoff schützt zu 97 Prozent vor symptomatischen Erkrankungen
Eine Datenauswertung zur Corona-Impfkampagne in Israel hat nach Angaben der Unternehmen Biontech und Pfizer die hohe Wirksamkeit ihres Vakzins bestätigt. Der Impfstoff schütze zwei Wochen nach Verabreichung der zweiten Dosis zu mindestens 97 Prozent vor symptomatischen Erkrankungen, schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen, teilten die Mainzer Firma Biontech und ihr US-Partner Pfizer am Donnerstag mit. Die Auswertung habe außerdem eine Wirksamkeit des Impfstoffs von 94 Prozent gegen asymptomatische Corona-Infektionen gezeigt.
Hunderte Fans in Argentinien fordern "Gerechtigkeit" für Diego Maradona
Mehr als zwei Monate nach dem Tod von Diego Maradona haben in Argentinien hunderte Fans des Fußball-Nationalhelden für eine Klärung seiner Todesumstände demonstriert. Der Protestmarsch in Buenos Aires am Mittwoch unter dem Motto "Gerechtigkeit für Diego - Er ist nicht gestorben, er wurde getötet" wurde von mehreren Fanclubs organisiert. Auch Maradonas Töchter Dalma und Gianinna und sein achtjähriger Sohn Diego Fernando nahmen daran teil.
COVID-19: Viele Pflegekräfte wollen raus aus dem Beruf
Immer mehr Pflegekräfte wollen laut dem Weltbund der Krankenschwestern und Krankenpfleger wegen der Corona-Pandemie ihrem Beruf den Rücken kehren. Die Pandemie könnte bereits in der zweiten Jahreshälfte zu "einem Massenexodus aus dem Beruf" führen, warnte der International Council of Nurses (ICN) am Donnerstag. Mindestens 3000 Pflegekräfte in 60 Ländern seien erwiesenermaßen bereits an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die tatsächliche Zahl liege wahrscheinlich deutlich höher. Wegen Burnouts und Stress in der Pandemie erwägen Millionen Fachkräfte einen Berufswechsel, wie ICN-Chef Howard Catton in Genf erläuterte. Die Pflegekräfte seien durch die Pandemie bis zur körperlichen und geistigen Erschöpfung getrieben worden und hätten eine "Massentraumatisierung" erlebt. "Sie erreichen den Punkt, an dem sie alles gegeben haben, was sie können." Weltweit seien derzeit 27 Millionen Krankenschwestern und Krankenpfleger tätig. Bereits zu Beginn der Pandemie habe es einen Mangel von sechs Millionen Pflegekräften gegeben. Bis 2030 gingen zudem vier Millionen Fachkräfte in Rente. Sollten sich die Befürchtungen des ICN bestätigen, könnte der weltweite Fachkräftemangel laut Hatton auf fast 13 Millionen steigen. "Wir könnten vor einem Abgrund stehen", sagte Catton. Der ICN, der mehr als 130 nationale Berufsverbände vertritt, forderte eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte. In Deutschland sind einem Medienbericht zufolge seit Beginn der Corona-Pandemie bereits tausende Pflegekräfte aus dem Beruf ausgeschieden. Betroffen seien Krankenhäuser ebenso wie die Altenpflege, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Demnach ging die Zahl der Beschäftigten in der Pflege zwischen Anfang April und Ende Juli 2020 um mehr als 9000 zurück - dies entspreche einem Rückgang um 0,5 Prozent. (A. Walsh--BTZ)
Mehr als drei Jahre Haft für Klopapier-Räuber in Hongkong
Ein Gericht in Hongkong hat drei Toilettenpapier-Räuber zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt. Die Männer, die im Februar 2020 inmitten panischer Hamsterkäufe wegen der Corona-Pandemie mit einem Messer bewaffnet einen Lastwagenfahrer ausgeraubt und rund 600 Rollen Klopapier erbeutet hatten, müssen jeweils für 40 Monate ins Gefängnis, wie die Zeitung "Mingpao" am Donnerstag berichtete.
Hunderttausende Inder feiern trotz Corona religöses Fest mit Bad im Ganges
Hunderttausende Menschen haben in Indien trotz der Corona-Pandemie das hinduistische Kumbh-Mela-Fest gefeiert. Die Behörden in der Stadt Haridwar am Fuße des Himalaya erwarteten am Donnerstag 2,5 Millionen Besucher. Negative Corona-Tests waren - theoretisch - Pflicht. Schon im Morgengrauen drängelten sich am ersten von drei Badetagen aber Massen von Männern, Frauen und Kindern am Ufer des Ganges, um ein rituelles Bad in dem Fluss zu nehmen.
Tourismus: Frankreich prüft "Gesundheitspass" für alle Flugreisen
Frankreich prüft einen "Gesundheitspass" für Reisende. Verkehrs-Staatssekretär Baptiste Djebbari begrüßte am Donnerstag im Radiosender RMC erste Testläufe bei der Fluggesellschaft Air France. Sie setzt auf Flügen zwischen Paris und französischen Überseegebieten wie Martinique und Guadeloupe einen Monat lang eine App ein, die Auskunft über einen negativen Corona-Test geben soll.
Öffentlichkeitsfahndung nach mutmaßlichen Helfern von Dresdner Juwelendieben
Nach dem Juwelendiebstahl aus dem Dresdner Grünen Gewölbe suchen die Ermittler per Öffentlichkeitsfahndung nach vier mutmaßlichen Helfern der Täter. Die Männer sollen am Tag vor dem Einbruch das Museum besucht und dabei die Räume ausgekundschaftet haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Dresden mitteilten. Sie veröffentlichten zugleich mehrere Aufnahmen der Gesuchten von Überwachungskameras und baten um Hinweise zu deren Aufenthaltsort.
Angeklagte aus Gruppenvergewaltigungsprozess erneut vor Gericht
Vor dem Landgericht Freiburg müssen sich seit Donnerstag zwei der Hauptangeklagten aus dem Freiburger Gruppenvergewaltigungsprozess vom vergangenen Sommer wegen weiterer Vergewaltigungsvorwürfe verantworten. Den beiden Männern und einem dritten Mitangeklagten wird vorgeworfen, im September 2017 eine 19-Jährige in einer Wohnung missbraucht zu haben.
EuGH: Es gibt zuviel Befugnisse bei Ermittliungen für Finanzämter
Geht es nach dem zuständigen Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH), überschreiten deutsche Finanzämter bei grenzüberschreitenden Ermittlungen gelegentlich ihre Befugnisse. Verwaltungsbehörden dürften keine Europäische Ermittlungsanordnung (EEA) übermitteln, ohne sie zuvor von einem Gericht, Richter oder Staatsanwalt validieren zu lassen, argumentierte Generalanwalt Manuel Campos Sánchez-Bordona am Donnerstag in Luxemburg in seinen Schlussanträgen. Es geht um eine Ermittlungsanordnung des Finanzamts für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung Münster. (Az. C-66/29)
Dänemark setzt Astrazeneca-Impfungen wegen Blutgerinnseln aus
Dänemark setzt die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca wegen möglicher Nebenwirkungen vorerst aus. Die dänische Gesundheitsbehörde verwies am Donnerstag auf Berichte über "schwere Fälle der Bildung von Blutgerinnseln" bei Geimpften. Bisher sei allerdings noch nicht abschließend geklärt, ob es einen Zusammenhang zwischen den Impfungen und den Gerinnungsstörungen gibt.
Schweigeminute in Japan zehn Jahre nach Fukushima-Katastrophe
In Japan haben die Menschen am Donnerstag der Tsunami- und Reaktorkatastrophe in Fukushima vor zehn Jahren gedacht. Um 14.46 Uhr (Ortszeit) hielten die Menschen im ganzen Land für eine Schweigeminute inne, um an den Moment zu erinnern, als am 11. März 2011 ein Beben der Stärke 9,0 die Nordostküste Japans erschütterte. Infolge des schweren Erdbebens und des darauffolgenden Tsunamis ereignete sich das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986.
Sumedang: Mindestens 27 Tote bei Busunglück in Indonesien
Beim Sturz eines Busses in eine Schlucht auf der indonesischen Insel Java sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien mehrere jugendliche Schüler sowie der Fahrer, teilten die Behörden am Donnerstag mit. 39 Menschen überlebten den Unfall. Rettungskräfte versuchten in der Nacht, die Überlebenden mit Kränen aus dem Buswrack zu bergen.
Brasilien: Neuer Höchststand bei täglichen Corona-Todesfällen
Trauriger neuer Rekord in Brasilien: Die Behörden des südamerikanischen Landes haben binnen 24 Stunden mehr als 2200 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Wie das Gesundheitsministerium in Brasília am Mittwoch mitteilte, starben seit Dienstag 2286 Menschen an den Folgen von Covid-19. Die Zahl der Corona-bedingten Todesfälle in dem Land stieg damit auf 270.656. Mehr Corona-Tote wurden seit Pandemie-Beginn nur in den USA gezählt.