Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Ermittlungen gegen Erzieher wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch eingestellt
Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden stellt das Ermittlungsverfahren gegen einen Erzieher aus Rastatt wegen des Verdachts auf sexuellen Kindesmissbrauch ein. Es gebe keine Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten des Mannes, teilte die Behörde am Montag mit. Während der monatelangen Ermittlungen seien zahlreiche Zeugen befragt und 30 Kinder im Beisein von Sachverständigen vernommen worden; dabei sei aber kein hinreichender Tatverdacht festgestellt worden.
Zwei Tote bei lokalen Unwettern in Bayern und Sachsen
In Teilen Deutschlands haben örtliche Unwetter mit Starkregen und Sturmböen am Sonntagabend für Überflutungen und umstürzende Bäume gesorgt. In Bayern und Sachsen starben zwei Menschen. Bei Eglfing in Oberbayern kam laut Polizei ein 57-jähriger Jäger ums Leben, als sein Hochsitz im Wald offenbar vom Sturm umgerissen wurde. Im sächsischen Weißwasser starb nach Angaben der Polizei ein 67-Jähriger bei Pumparbeiten in seinem vom Starkregen überschwemmten Gartenhaus.
Verkehrschaos im Südosten Englands durch heftige Regenfälle
Heftige Regenfälle haben im Südosten Englands und auch in London für Überschwemmungen und ein Verkehrschaos gesorgt. Die Rettungskräfte seien aufgrund der "großen Überschwemmungen" in der britischen Hauptstadt im Dauereinsatz, schrieb der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan am Sonntagabend auf Twitter. Durch die Wassermassen war der Verkehr von Bussen, U-Bahnen und Zügen gestört. Khan forderte die Menschen auf, überschwemmte Stadtteile zu meiden.
Umwelt: Industriechemikalien färben Lagune in Argentinien pink
Eine mutmaßliche Verschmutzung durch Chemikalien hat die Corfo-Lagune im Süden Argentiniens pink gefärbt. Experten und Naturschutzaktivisten sagten der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag, die Verfärbung sei durch die Einleitung von antibakteriellem Natriumsulfit in das Gewässer verursacht worden. Der Stoff wird von Fischereibetrieben als Konservierungsmittel verwendet. Anwohner klagen seit längerem über faulen Geruch und Umweltsünden rund um die Lagune und den Chubut-Fluss.
Heftige Gewitter sorgen für überschwemmte Straßen in London
Heftige Gewitter haben am Sonntag in Teilen Londons für Überschwemmungen gesorgt. Straßen standen unter Wasser, Menschen flohen aus vollgelaufenen Bussen und Autos, wie Videos in den Online-Netzwerken zeigten. Weitere heftige Regenfälle wurden im Zuge eines Gewittergebiets erwartet, das über den Südosten Englands zog.
28 entführte Schüler in Nigeria freigelassen
Im Nordwesten Nigerias sind 28 von bewaffneten Angreifern entführte Schüler freigelassen worden. Die Kinder und Jugendlichen seien seit Samstag wieder bei ihren Eltern, sagte der Direktor der Bethel Baptist High School, aus der Anfang Juli mehr als 120 Schüler verschleppt worden waren. 87 Schüler werden Behörden zufolge immer noch festgehalten, fünf weiteren gelang bereits zuvor die Flucht oder sie wurden freigelassen.
Unbekannte töten Maskottchen-Robbe in Griechenland mit Harpune
Der gewaltsame Tod der Maskottchen-Robbe "Kostis" hat in Griechenland Empörung ausgelöst. Die junge Mönchsrobbe wurde von Unbekannten in einem Meeresschutzgebiet vor der Insel Alonissos harpuniert, wie die Organisation zum Schutz der Mittelmeer-Mönchsrobbe MOm auf Facebook mitteilte: "Die unschuldige und ahnungslose Robbe wurde aus nächster Nähe mit einer Harpune hingerichtet."
Bergungsarbeiten nach Hauseinsturz in Florida gehen zu Ende
Einen Monat nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida gehen die Bergungsarbeiten zu Ende. "Es ist schwer zu glauben, dass nun ein Monat seit der vielleicht größten Tragödie in der Geschichte unserer Gemeinde vergangen ist", sagte die Bezirksbürgrmeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, am Samstag einer Videobotschaft auf Twitter. Nach offiziellen Angaben wurden 97 Leichen geborgen und identifiziert. Ein 98. Opfer blieb unauffindbar.
China spürt die ersten Auswirkungen von Taifun "In-Fa"
Chinas Ostküste hat die ersten Auswirkungen des nahenden Taifuns "In-Fa" zu spüren bekommen. Am Sonntagmorgen wurden die Küstenmetropolen Shanghai und Ningbo von heftigem Wind und starken Regenfällen erfasst. Der Schiff-, Zug- und Flugverkehr wurde weitgehend eingestellt. Die Behörden warnten vor Aktivitäten im Freien und schlossen Parkanlagen und Freizeitparks.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 13,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Sie liegt jetzt bei 13,8, wie das Robert-Koch-Institut am Sonntagmorgen meldete. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 10,0 gelegen, vor zwei Wochen bei 6,2.
Unesco nimmt fünf neue Stätten in Welterbeliste auf
Ein mehr als 400 Jahre alter Leuchtturm, Kurorte und Felszeichnungen: Die Unesco hat fünf neue Stätten in die Liste des Welterbes aufgenommen. Die Orte liegen in Saudi-Arabien und Europa, wie die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn am Samstag mitteilte.
Deutscher Wetterdienst warnt erneut vor Unwettern mit Hagel und Sturmböen
Der Deutsche Wetterdienst hat für Samstagabend und die Nacht zum Sonntag vor weiteren Unwettern mit Hagel und Sturmböen gewarnt. Am Alpenrand sowie im Westen von Rheinland-Pfalz und im Saarland könnten "kräftige Gewitter aufziehen", teilte der Dienst am Samstag mit. Zugleich seien dort schwere Sturmböen möglich. In der Region Ostwestfalen könne es ebenfalls zu neuen Unwettern kommen. Eine akute Hochwassergefahr bestehe nicht.
Proteste in Frankreich gegen Impfpflicht für Gesundheitspersonal
In Frankreich sind am Samstag erneut zahlreiche Gegner der geplanten Impfpflicht für das Gesundheitspersonal auf die Straße gegangen. In Paris und Toulouse versammelten sich am Nachmittag bereits hunderte Demonstranten. Proteste waren im Laufe des Tages unter anderem für Lyon, Straßburg, Lille und Marseille angekündigt. Nach Behördenangaben wurden landesweit mehr als hunderttausend Demonstranten erwartet. Der Protest richtet sich neben der Impfpflicht auch gegen den Gesundheitspass, der Aufschluss über eine Impfung oder einen Negativ-Test gibt.
Mathildenhöhe und drei deutsche Kurstädte gehören neu zum Unesco-Welterbe
Das in Deutschland beheimatete Welterbe wird umfangreicher: Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt sowie die Kurstädte Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen wurden am Samstag in das Unesco-Welterbe aufgenommen. Dies teilte die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn mit.
Drei deutsche Kurstädte unter neuen Unesco-Welterbe-Stätten
Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen gehören neben einer Reihe weiterer europäischer Kurbäder nun zum Unesco-Welterbe: Bei einer virtuellen Sitzung des Welterbekomitees wurden am Samstag insgesamt elf europäische Städte des Projekts "Bedeutende Kurstädte Europas" in die Welterbeliste aufgenommen. Dies teilte die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn mit. Die Städte befinden sich in sieben Ländern - neben Deutschland in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und Tschechien.
China wappnet sich für Taifun "In-Fa"
Nach den verheerenden Überschwemmungen der vergangenen Tage hat sich China am Samstag für weiteres Unwetter gewappnet. Der Taifun "In-Fa" wird laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua voraussichtlich am Sonntagabend in der ostchinesischen Küstenprovinz Zhejiang nahe Shanghai auf Land treffen. Die chinesischen Behörden riefen deshalb die dritthöchste Alarmstufe aus.
Südkoreanisches Fernsehen empört mit Olympia-Symbolbildern für andere Länder
Ein südkoreanischer Fernsehsender hat bei der Berichterstattung über die Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio mit seinen Symbolbildern und Kurzbeschreibungen anderer Länder für Empörung gesorgt - und sich am Samstag entschuldigen müssen. Die Ukraine illustrierte der Sender MBC etwa mit einem Bild der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Das Pazifik-Archipel der Marschallinseln wurde schlicht als "ehemaliges Atom-Testgebiet der USA" charakterisiert.
Vietnam verhängt Lockdown in Hauptstadt Hanoi
Vietnam hat wegen der steigenden Corona-Ansteckungszahlen in der Hauptstadt Hanoi einen strengen Lockdown verhängt. Am Samstag war das sonst höchst belebte Stadtzentrum menschenleer, wie AFP-Reporter berichteten. Die Behörden hatten am Freitag landesweit 7000 Neuinfektionen gemeldet, in der Folge wurde in der Hauptstadt eine allgemeine Ausgangssperre angeordnet.
Polizei und Krisenstab: Helfer sollen nicht mehr ins Hochwassergebiet reisen
Angesichts völlig überlasteter Zufahrtsstraßen zu den Überschwemmungsgebieten haben Polizei und Krisenstab an die Bevölkerung appelliert, nicht mehr zu freiwilligen Hilfseinsätzen in das Hochwassergebiet zu reisen. Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung sei "weiterhin überwältigend und ungebrochen", teilte das Polizeipräsidium im rheinland-pfälzischen Koblenz am Samstag mit. Jedoch seien dadurch sämtliche Zufahrtsstraßen zum Ahrtal sowie Straßen im Katastrophengebiet selbst "völlig überlastet".
Müller ruft zu Solidarität mit verfolgten Schwulen, Lesben und Transgender auf
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat anlässlich des 43. Christopher Street Day (CSD) in Berlin zur Solidarität mit verfolgten Schwulen, Lesben und Transgender aufgerufen. Zwar sei das heutige Berlin "weltoffen und liberal", jedoch sei auch in der "Regenbogenhauptstadt Europas" homophobes Denken und Handeln ein Problem, erklärte Müller am Samstag. "Dem müssen wir uns gemeinsam entgegenstellen."
THW berichtet von Angriffen auf Einsatzkräfte in Hochwassergebieten
Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) haben in den Hochwassergebieten mitunter mit Angriffen und Beleidigungen zu kämpfen. "Wenn sie mit Einsatzfahrzeugen unterwegs sind, werden sie mit Müll beschmissen", sagte THW-Vizepräsidentin Sabine Lackner in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart" am Samstag. "Das geht dann soweit, dass unsere Helferinnen und Helfer beschimpft werden". An einigen Einsatzorten seien THW-Mitarbeiter von Menschen gefilmt worden, die sich nicht als Presse zu erkennen gegeben hätten.
Zahl der Todesopfer bei Erdrutschen in Indien steigt auf mindestens 76
Die Zahl der Todesopfer durch Erdrutsche nach Monsun-Regenfällen in Indien ist auf mindestens 76 gestiegen. Die Rettungskräfte hätten bei Einsätzen in verschiedenen Regionen des Bundesstaates Maharashtra weitere Tote geborgen, erklärte die Provinzregierung am Samstag. Demnach mussten fast 90.000 Menschen vorsorglich ihre Häuser verlassen.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 13,6
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Sie liegt jetzt bei 13,6, wie das Robert-Koch-Institut am Samstagmorgen meldete. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 9,4 gelegen.
Richter in Sorgerechtsstreit zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt abberufen
Im Sorgerechtsstreit zwischen dem einstigen Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt hat die 46-Jährige einen Etappensieg errungen. Ein Berufungsgericht im US-Bundesstaat Kalifornien entschied am Freitag zugunsten der Schauspielerin und gab ihrem Antrag statt, den Privatrichter John Ouderkirk abzuberufen. Dieser habe finanziell von Geschäftsbeziehungen mit Pitts Anwälten profitiert, ohne dies offenzulegen.
Nasa beauftragt SpaceX für Mission zu Jupitermond Europa
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat das Unternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk mit einer Mission zum Jupitermond Europa beauftragt. Die Europa-Clipper-Mission soll im Oktober 2024 mit einer Falcon Heavy Schwerlastrakete vom Kennedy Space Center in Florida starten, teilte die Nasa am Freitag mit. Der Flug hatte ursprünglich an Bord einer SLS-Rakete der Nasa stattfinden sollen, deren Entwicklung jedoch zuletzt von Verzögerungen und Kostensteigerungen geprägt war.
Von Mutter getrenntes Orca-Junges in Neuseeland gestorben
Trotz der Anstrengungen hunderter Freiwilliger ist ein von seiner Gruppe getrenntes Orca-Junges in Neuseeland gestorben. Ian Angus von der Naturschutzbehörde DOC sagte am Samstag, das Jungtier, dem der Name "Toa" gegeben worden war, sei "schnell gestorben, (...) seine letzten Tage wurden ihm so angenehm wir möglich gemacht". Das Jungtier hatte vor knapp zwei Wochen seine Gruppe verloren und war nahe der Hauptstadt Wellington angespült worden.
Unesco-Welterbekomitee "sehr besorgt" über Erhaltungszustand der Hagia Sophia
Ein Jahr nach der umstrittenen Umwandlung der berühmten Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee hat sich das Unesco-Welterbekomitee "zutiefst besorgt" über den Zustand der einstigen byzantinischen Kathedrale gezeigt. Die türkische Regierung werde aufgefordert, bis spätestens 1. Februar einen aktuellen Bericht über den "Erhaltungsstatus" der Hagia Sophia vorzulegen, erklärte das Komitee am Freitag. Die Hagia Sophia gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.
US-Baseball-Team Cleveland Indians benennt sich nach Rassismusvorwürfen um
Jahrelang hatte es Rassismusvorwürfe gegen die Baseball-Mannschaft "Cleveland Indians" gegeben - nun hat der US-Topklub seine Umbenennung bekanntgegeben. In einem von Hollywood-Star Tom Hanks eingesprochenen Video kündigte der Verein am Freitag an, seinen seit 1915 bestehenden Namen aufzugeben und nach dem Ende der aktuellen Saison als "Cleveland Guardians" in Wettkämpfe zu ziehen. Indigenen-Organisationen und andere Kritiker hatten den bisherigen Namen als rassistisch gebrandmarkt.
Olympische Sommerspiele in Tokio im Schatten der Pandemie eröffnet
Überschattet von der Corona-Pandemie sind in Tokio die 32. Olympischen Sommerspiele eröffnet worden. Die traditionelle Begrüßungsformel sprach am Freitagabend (Ortszeit) der japanische Kaiser Naruhito. Die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka entzündete das olympische Feuer, angereicht wurde ihr die Fackel von Kindern aus Fukushima. Während der Eröffnungsfeier war zuvor mit einer Schweigeminute der Opfer der Corona-Pandemie gedacht worden. Das deutsche Team verzeichnete unterdessen seinen ersten Corona-Fall.
Olympische Sommerspiele in Tokio im Zeichen von Corona eröffnet
Olympia im Zeichen von Corona: Mit einem Jahr Verzögerung und begleitet von vielen Zweifeln sind in Tokio die 32. Olympischen Sommerspiele eröffnet worden. Die traditionelle Begrüßungsformel sprach am Freitagabend (Ortszeit) der japanische Kaiser Naruhito. Während der Eröffnungsfeier war zuvor mit einer Schweigeminute auch der Opfer der Corona-Pandemie gedacht worden.
EMA gibt Corona-Vakzin von Moderna für Zwölf- bis 17-Jährige frei
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna für Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren freigegeben. Die Anwendung des Impfstoffs in dieser Altersgruppe erfolge genauso wie bei Erwachsenen, teilte die in Amsterdam ansässige Behörde am Freitag mit. Das Bundesgesundheitsministerium sprach von einer "guten Nachricht". Bisher hatte nur der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer eine EU-weite Zulassung für diese Altersgruppe.
EMA gibt Corona-Impfstoff von Moderna für Zwölf- bis 17-Jährige frei
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna für Zwölf- bis 17-Jährige freigegeben. Dies gab die Behörde in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung bekannt. Bisher hatte nur der Impfstoff von Biontech/Pfizer eine EU-weite Zulassung für diese Altersgruppe.