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28 Elefanten in Schutzgebiet in Indien auf Corona getestet
In Indien sind 28 Elefanten auf das Coronavirus getestet worden. Die Dickhäuter wurden in einem Nationalpark im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu den Tests unterzogen, nachdem in einem Zoo der Hauptstadt Chennai eine mutmaßlich infizierte Löwin verendet war. Die Löwin war indischen Medienberichten zufolge Anfang Juni gestorben. Wie die Lokalzeitung "The New Indian Express" berichtete, waren in dem Zoo insgesamt neun Löwen positiv getestet worden.
Zikadenschwarm stoppt Bidens Pressetross auf Weg nach Europa
Ein Zikadenschwarm hat den Abflug des Presseflugzeugs von US-Präsident Joe Biden zu dessen diplomatischer Rundtour durch Europa stundenlang verzögert. Der Flug für dutzende Journalisten, die den US-Präsident nach Europa begleiten, sollte ursprünglich am Dienstagabend um 21.00 Uhr Ortszeit (03.00 Uhr MESZ) starten. Da ein Schwarm der daumengroßen Insekten die Triebwerke der Maschine befiel, musste jedoch ein anderes Flugzeug für die zunehmend genervten Medienvertreter bereitgestellt werden.
Unbekannte töten mehr als 20 Hühner und Enten in Geflügelstall
Unbekannte haben in einem Stall im hessischen Gudensberg mehr als 20 Hühner und Enten getötet. Wie die Polizei am Mittwoch in Homberg mitteilte, fand der Besitzer die toten Tiere am Dienstagabend. Nach derzeitigem Ermittlungsstand scheide ein Tier als möglicher Verursacher aus, hieß es.
Kontroverse um abgehängtes Queen-Porträt in Uni-Gemeinschaftsraum in Oxford
Studenten der renommierten Oxford-Universität in Großbritannien haben ein Porträt von Queen Elizabeth II. in einem Aufenthaltsraum abgehängt und damit eine Kontroverse ausgelöst. Die Studenten des Magdalen College hätten mehrheitlich dafür gestimmt, das Bild aus ihrem Gemeinschaftsraum zu entfernen, weil Abbildungen der Monarchin für einige Studenten "für die jüngere Kolonialgeschichte" Großbritanniens stünden, berichtete die "Times" am Mittwoch.
Innengastronomie in Frankreich und Belgien wieder geöffnet
Cafés und Restaurants in Frankreich und Belgien dürfen erstmals seit Monaten auch in ihren Innenräumen wieder Gäste bedienen. Die neuen Lockerungen der Corona-Auflagen traten am Mittwoch in Kraft. In Frankreich brauchen vollständig geimpfte EU-Bürger zur Einreise zudem ab sofort keinen Corona-Test mehr. Für alle anderen reicht ein Antigen-Schnelltest statt des bisher verlangten PCR-Tests.
Drei Tote bei Brand auf Corona-Station in Russland
Bei einem Brand auf der Corona-Station eines Krankenhauses in Russland sind drei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden brach das Feuer in der Nacht zum Mittwoch in einem Krankenhaus in Rjasan südöstlich von Moskau aus. Drei Menschen seien ums Leben gekommen, sieben weitere hätten Rauchvergiftungen oder Verbrennungen erlitten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.
Vier Verletzte bei Brand von Altersheim in Bayern
Bei einem Brand in einem Altersheim im bayerischen Vilseck sind am frühen Mittwochmorgen vier Bewohner verletzt worden. Sie wurden mit Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht, sagte ein Sprecher der Polizei in Regensburg. Demnach brach das Feuer in einem Zimmer aus. Die Ursache war zunächst unklar.
Großrazzia gegen mutmaßliche Fahrkartenbetrüger in drei Bundesländern
Mit einer großangelegten Razzia in drei Bundesländern sind Ermittler gegen eine Bande mutmaßlicher Computerbetrüger vorgegangen. Wie die Bundespolizei am Mittwoch in Potsdam mitteilte, sollen sich die Verdächtigen auf den Verkauf betrügerisch erlangter Bahnfahrkarten spezialisiert haben, wodurch sie die Deutsche Bahn um rund 450.000 Euro schädigten. Bei den Durchsuchungen in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt wurden demnach fünf Hauptbeschuldigte gefasst.
US-Apotheker wegen Zerstörung von Corona-Impfstoff zur 3 Jahren Haft verurteilt
Weil er hunderte Corona-Impfdosen des Herstellers Moderna zerstört hatte, ist ein Apotheker in den USA zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, muss der Mann zudem Schadenersatz in Höhe von umgerechnet rund 69.000 Euro an das Krankenhaus im Bundesstaat Wisconsin bezahlen, in dem er arbeitete. Der 46-Jährige habe den Impfstoff absichtlich aus der Kühleinheit genommen, wodurch das Vakzin beschädigt wurde, hieß es in Gerichtsdokumenten.
Umfrage: Soziales Leben der Menschen in Deutschland mehr und mehr online
Das Sozialleben der Menschen in Deutschland findet zunehmend im Internet statt. Laut der repräsentativen Postbank Digitalstudie 2021 pflegten 74 Prozent der Deutschen während des Lockdowns ihre Kontakte online. "Moderne Technologien sind aktuell für viele ein Segen", erklärte der Leiter des Digital Vertriebs bei der Postbank, Thomas Brosch. Die Studie lag AFP am Mittwoch exklusiv vor.
Krankenhausmitarbeiter in Texas wehren sich gegen Impfpflicht
In Texas wehren sich rund hundert Angestellte eines der größten Krankenhäuser des US-Bundesstaates gegen eine faktische Impfpflicht an ihrem Arbeitsplatz. Die Mitarbeiter des Houston Methodist Hospital in der texanischen Hauptstadt organisierten am Dienstagabend eine Protestveranstaltung an einem der Standorte des Krankenhauses. Angestellten der Einrichtung droht eine Kündigung, sollten sie nicht bis Montag eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 20,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter leicht gesunken und liegt nun bei 20,8 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 3254 Neuinfektionen sowie 107 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert. Am vergangenen Mittwoch waren noch mehr als 4900 Neuinfektionen gezählt worden.
Innengastronomie darf in Frankreich und Belgien wieder öffnen
Nach einem deutlichen Absinken der Corona-Infektionszahlen in Frankreich lockert das Land seine Auflagen am Mittwoch weiter: Erstmals seit sieben Monaten dürfen Cafés und Restaurants ihre Innenbereiche wieder öffnen. Ein negativer Corona-Test wird von den Gästen nicht verlangt. Ähnliches gilt ab Mittwoch auch in Belgien.
Studie: Europas Städte büßen durch Corona-Pandemie deutlich an Attraktivität ein
Europas Städte haben durch die Corona-Pandemie spürbar Attraktivität eingebüßt. Im jährlichen Ranking der lebenswertesten Städte der Economist Intelligence Unit (EIU), das am Dienstag veröffentlicht wurde, schnitten Wien, Hamburg und andere europäische Metropolen deutlich schlechter ab als in den Vorjahren. Plätze gut machten hingegen Neuseeland, Japan und Australien.
USA lockern Reisewarnung für Deutschland und weitere Länder
Die USA haben ihre Corona-bedingten Reisewarnungen für zahlreiche Länder gelockert. Unter anderem für Deutschland gilt die höchste Warnstufe nicht mehr, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Auflistung des US-Außenministeriums hervorgeht. Auch die Reiseempfehlungen für Frankreich, Griechenland, Mexiko, Kanada und das Olympia-Gastgeberland Japan wurden angepasst.
MTV Video Music Awards im September vor Live-Publikum geplant
Die MTV Video Music Awards sollen in diesem Jahr wieder live vor Publikum verliehen werden. Die Preisverleihung ist für den 12. September in New York geplant, wie der Sender am Dienstag mitteilte. Welche Musiker dabei im Barclays Center in Brooklyn auftreten werden, ist noch nicht bekannt.
US-Goldmünze für Rekordpreis von 18,9 Millionen Dollar versteigert
Eine in den 30er Jahren geprägte US-Goldmünze ist das teuerste Geldstück der Welt: Die Münze mit einem Nennwert von 20 Dollar wurde am Dienstag bei Sothebys in New York zum Rekordpreis von 18,87 Millionen Dollar (rund 15,5 Millionen Euro) versteigert. Sie gehört zur Serie der letzten als "Double Eagle" bekannten und als reguläres Zahlungsmittel bestimmten Goldmünzen, die in den USA bis 1933 geprägt wurden.
US-Goldmünze für Rekordpreis von 19,5 Millionen Dollar versteigert
Eine in den 30er Jahren geprägte US-Goldmünze ist das teuerste Geldstück der Welt: Die Münze mit einem Nennwert von 20 Dollar wurde am Dienstag bei Sothebys in New York zum Rekordpreis von 19,51 Millionen Dollar (rund 16 Millionen Euro) versteigert. Sie gehört zur Serie der letzten als "Double Eagle" bekannten und als reguläres Zahlungsmittel bestimmten Goldmünzen, die in den USA bis 1933 geprägt wurden.
Vietnams Regierung bittet Bürger um Spenden für Corona-Impfstoffe
Im Kampf gegen eine neue Corona-Ansteckungswelle hat die vietnamesische Regierung die Bevölkerung zu Spenden für die Beschaffung von Impfstoffen aufgerufen. Seit vergangener Woche erhielten Handy-Nutzer bis zu drei SMS mit der Aufforderung, in einen neuen Impfstoff-Fonds einzuzahlen. Beamte wurden aufgefordert, einen Tageslohn zu spenden.
Zwei Tote bei Absturz von Sportflugzeug in Hessen
Beim Absturz eines Sportflugzeugs sind in Hessen am Dienstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Nachmittag in Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis nahe dem dortigen Flugplatz, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die beiden Insassen seien ums Leben gekommen.
Polizei findet bei Glücksspielrazzia in Berliner Hotel falsche Ausweise und Drogen
Bei einer Razzia in einem Berliner Hotel haben Polizisten in der Nacht zum Dienstag gefälschte Ausweise, Glücksspielgeräte und mehrere Kilogramm Marihuana beschlagnahmt. Etwa 300 Einsatzkräfte durchsuchten das Gebäude im Stadtteil Charlottenburg wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt mitteilten. In dem gewerblich abgemeldeten Hotel seien sie auf 103 Menschen, darunter zwei Kinder, gestoßen.
27 Tote durch Blitze während Unwetters im Westen Indiens
Kampfjets der Bundeswehr müssen Übung wegen Autofahrer abbrechen
Wegen eines Autofahrers haben mehrere Kampfjets der Bundeswehr eine Übung auf einem Testgelände in Niedersachsen abbrechen müssen. Wie die Polizei in Lingen an der Ems am Dienstag mitteilte, fuhr der Mann unerlaubt in den militärischen Sicherheitsbereich. Demnach passierte er eine Schranke, die von Mitarbeitern eines Räumdiensts kurz geöffnet wurde. Halteaufforderungen der Angestellten ignorierte er laut Polizei ebenso wie Warnschilder.
Ausländische Reporter sollen bei Olympia in Tokio per GPS überwacht werden
Ausländische Journalisten sollen bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio wegen der Corona-Pandemie per GPS überwacht werden. Die rund 6000 akkreditierten Reporter aus dem Ausland müssen vorab eine detaillierte Liste derjenigen Orte vorlegen, die sie während der ersten zwei Wochen ihres Aufenthaltes in Japan besuchen wollen. Um sicherzugehen, dass die Journalisten dann tatsächlich nur an die vorgesehen Orte gehen, "werden wir GPS nutzen um ihr Benehmen streng zu regeln", sagte Cheforganisatorin Seiko Hashimoto am Dienstag.
Prozess um Entführung eines Schweizer Bankiers in Paris eröffnet
Wegen der Entführung und Erpressung eines Schweizer Bankiers müssen sich in Paris sechs Männer vor Gericht verantworten. Hauptangeklagter in dem am Dienstag eröffneten Prozess ist der vorbestrafte französische Börsenmakler Arnaud Mimran. Er hatte erst vor einem Monat eine Haftstrafe wegen millionenschweren Betrugs abgesessen.
ADAC: Deutlich mehr Reiseverkehr über Pfingsten als im Vorjahr
Der Reiseverkehr über Pfingsten hat in Deutschland gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen. 2020 habe es an den drei Wochenenden rund um die Pfingstferien in einigen Bundesländern pandemiebedingt deutlich weniger Staus als üblich gegeben, teilte der ADAC am Dienstag mit. Dies habe sich in diesem Jahr "etwas normalisiert", nach Fronleichnam am ersten Juniwochenende seien sogar deutlich mehr Staus als 2019 gezählt worden.
Diebe stehlen bei Freiburg 900 Kilogramm Kirschen von Bäumen
Diebe haben in Riegel bei Freiburg rund 900 Kilogramm Kirschen von Bäumen gestohlen. Die unbekannten Täter ernteten ihre Beute zwischen Freitagabend und Samstag von Kirschbäumen an einer Straße, wie die Polizei in Freiburg am Dienstag mitteilte.
Britischer Polizist gesteht Entführung und Vergewaltigung von Sarah Everard
Drei Monate nach dem Verschwinden einer jungen Londonerin hat ein britischer Polizist gestanden, die 33-Jährige entführt und vergewaltigt zu haben. Zudem bekannte sich der 48-Jährige am Dienstag in einer Anhörung vor Gericht dazu, für den Tod der der jungen Sarah Everard verantwortlich zu sein. Der Fall hatte Anfang März große Anteilnahme in Großbritannien ausgelöst und eine Debatte um die Sicherheit von Frauen entfacht.
OECD: Psychische Probleme haben in Corona-Krise massiv zugenommen
Psychische Probleme haben in der Corona-Krise in vielen Industrieländern massiv zugenommen. Das geht aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die am Dienstag in Paris veröffentlicht wurde. Nicht nur die Furcht vor der Pandemie machte demnach vielen Menschen zu schaffen, sondern auch die Corona-Maßnahmen der Regierungen.
China lässt als erstes Land Corona-Impfungen für kleine Kinder zu
China hat als erstes Land Corona-Impfungen für kleine Kinder zugelassen. Der chinesische Hersteller Sinovac bestätigte am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP, dass sein Corona-Impfstoff eine Notfallzulassung für Kinder ab drei Jahren erhalten habe. Unklar war allerdings, wann die Impfungen bei Kindern in der Volksrepublik tatsächlich beginnen. Darüber werde die Nationale Gesundheitskommission "entsprechend Chinas gegenwärtiger Anforderungen für die Epidemie-Vorbeugung und -Kontrolle und der Impfstoffbelieferung" entscheiden, erklärte Sinovac.
Stars rufen G7-Staaten zum Abgeben von Corona-Impfdosen an arme Länder auf
Vor dem G7-Gipfel ab Freitag haben Dutzende Stars wie Katy Perry und David Beckham die sieben führenden Industriestaaten aufgerufen, Corona-Impfdosen an ärmere Länder abzugeben. Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die USA, Kanada und Japan sollten mindestens 20 Prozent ihrer Impfstofflieferungen zwischen Juni und August spenden, forderten rund 30 Prominente in einem Brief an die G7-Länder. Dies entspräche 150 Millionen Impfdosen.
Cannabisplantage mit rund 1600 Pflanzen in Esslingen entdeckt
Im baden-württembergischen Esslingen haben Fahnder eine Cannabisplantage mit rund 1600 Pflanzen entdeckt. Diese sei professionell betrieben worden und habe sich in einem mehrstöckigen Gebäude über insgesamt 360 Quadratmeter erstreckt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Stuttgart mit. Zwei Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft.