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Fußballidol Pelé verlässt nach Darm-Operation Intensivstation
Das brasilianische Fußballidol Pelé hat nach seiner Darm-Operation die Intensivstation verlassen. "Der Patient Edson Arantes do Nascimento befindet sich in einem guten klinischen Zustand und ist aus der Intensivstation entlassen worden", erklärte das Albert-Einstein-Krankenhaus in São Paulo am Dienstag. Der 80-Jährige war Anfang September operiert worden und wurde anschließend auf der Intensivstation behandelt.
Klage auf mehr Schmerzensgeld nach Germanwings-Absturz erneut abgewiesen
Das Oberlandesgericht Hamm hat eine erneute Klage auf mehr Schmerzensgeld von Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes 2015 abgewiesen. Das Gericht bestätigte am Dienstag eine erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Essen zugunsten der Lufthansa. Demnach ergibt sich aus dem Fall keine rechtliche Grundlage für Schmerzensgeldforderungen gegenüber der Fluggesellschaft.
Zwei Mitglieder der "Pink Panther"-Diebesbande in Österreich verurteilt
Zwei Mitglieder der berüchtigten "Pink Panther"-Diebesbande sind in Österreich zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Wie das Landgericht Innsbruck am Dienstag mitteilte, wurde ein 37-Jähriger wegen schweren Raubes in elf Fällen zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Ein 35-Jähriger wurde zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er 2016 gemeinsam mit dem anderen Angeklagten ein Luxusuhrengeschäft überfallen und die Verkäufer mit einer Waffe bedroht hatte.
Kassette mit unveröffentlichtem Song von John Lennon wird versteigert
Eine Kassette mit einem unveröffentlichten Song von Beatles-Legende John Lennon soll Ende September in Dänemark versteigert werden. Auf der Aufnahme aus dem Jahr 1970, die nach einer Pressekonferenz stattfand, ist das nie veröffentlichte Lied "Radio Peace" zu hören, wie das Auktionshaus Bruun Rasmussen am Dienstag mitteilte. Die 33-minütige Kassette soll am 28. September in Kopenhagen unter den Hammer kommen. Ihr Wert wird auf 27.000 bis 40.000 Euro geschätzt.
Weiterer Prozess um Sektenmord an Vierjährigem vor 33 Jahren in Hanau begonnen
Vor dem Landgericht im hessischen Hanau hat ein weiterer Prozess um einen Sektenmord an einem Vierjährigen vor 33 Jahren begonnen. Die Mutter des Jungen muss sich seit Dienstag wegen Mordes verantworten, wie ein Gerichtssprecher sagte. Laut Anklage kann für die Frau bei einer Verurteilung aber auch Beihilfe zum Mord in Betracht kommen.
Vermeintlich rassistischer Angriff auf Statue erweist sich als harmlos
Ein vermeintlich rassistischer Angriff auf eine Statue einer Sklavin in Bordeaux hat sich als harmlos erwiesen. Ein Kunststudent habe ohne Erlaubnis einen Gipsabdruck von der Statue nehmen wollen, teilte die Stadt am Dienstag mit. Am Vortag hatte die Stadt noch eine Strafanzeige angekündigt, weil es aussah, als habe jemand aus rassistischen Motiven die Statue mit weißer Farbe beschmiert.
EU bleibt an Valneva-Impfstoff interessiert
Die EU ist nach Angaben der französischen Regierung weiter am Covid-Impfstoff von Valneva interessiert. "Die Vertragsverhandlungen mit der EU-Kommission gehen voran", sagte ein Sprecher des französischen Wirtschaftsministeriums am Dienstag in Paris. Erste Lieferungen seien für 2022 geplant. Der Impfstoff wird derzeit noch in einer klinischen Studie getestet.
Transmensch zündet sich auf Berliner Alexanderplatz an
Auf dem Berliner Alexanderplatz hat sich am frühen Dienstagnachmittag ein 40-jähriger Transmensch mit Benzin übergossen und angezündet. Der Vorfall ereignete sich vor einem Kaufhaus und laut Zeugen wortlos, wie die Polizei der Hauptstadt mitteilte. Ein Mitarbeiter des Kaufhauses löschte den Angaben zufolge das Feuer und alarmierte die Feuerwehr.
Großbritannien startet Auffrischungsimpfung für Ältere und Risikogruppen
In Großbritannien sollen Menschen über 50 Jahren sowie besonders gefährdete Menschen wie Vorerkrankte und Pflegekräfte ab der kommenden Woche eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Wie Gesundheitsminister Sajid Javid am Dienstag sagte, folgt die Regierung damit einer Empfehlung der zuständigen Expertenkommission, dem Gemeinsamen Ausschuss für Impfungen und Immunisierung (JCVI). Beschlossen wurde zudem die umstrittene Empfehlung, künftig auch Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren zu impfen.
Kleinkind stürzt in Halle (Sachsen-Anhalt) aus Fenster und stirbt
In Halle an der Saale ist ein Kleinkind aus dem Fenster eines Wohnhauses gefallen und gestorben. Das anderthalbjährige Kind stürzte am Sonntag aus dem vierten Stock, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage sagte. Ein Gericht habe die Obduktion der Leiche angeordnet.
Knapp drei Jahre Haft wegen Diebstahls von 242 Tablets aus Berliner Schule
Wegen des Diebstahls von 242 während der Corona-Pandemie angeschafften Tablets aus einer Schule hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten am Dienstag einen 27-Jährigen zu zwei Jahren und elf Monaten Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Leonardo D. in der Nacht zum 28. Januar aus einem Schulgebäude in Berlin-Wedding die Tablets im Gesamtwert von fast hunderttausend Euro entwendet hatte.
Verirrter Ballon löste vermutlich Stromausfall in Dresden aus
Der großflächige Stromausfall in Dresden und im Umland der sächsischen Landeshauptstadt am Montagnachmittag ist von einem aluminiumummantelten Ballon ausgelöst worden, der an einer neuralgischen Stelle eines Umspannwerks im Süden der Stadt einen Kurzschluss auslöste. Die Polizei gehe aktuell davon aus, dass es sich um Fahrlässigkeit oder Zufall handle, sagte ein Sprecher am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Energieversorger Sachsen Energie. Der Ballon sei nicht präpariert gewesen.
Paris: Rock-Ikone Johnny Hallyday bekommt Platz und Statue
Als er vor vier Jahren starb, berichteten die französischen Sender einen Tag lang nur über ihn - nun hat Rock-Legende Johnny Hallyday in Paris einen nach ihm benannten Platz und eine Statue bekommen. Zur Einweihung am Dienstag kamen etwa 150 Motorradfahrer. "Johnny wäre so stolz", sagte seine Witwe Laeticia.
Fuchs versteckt sich unter Eckbank und will Haus nicht verlassen
In Waldshut-Tiengen in Baden-Württemberg hat ein Anwohner die Polizei gerufen, weil er einen Fuchs in seinem Haus unter der Eckbank fand. Der Mann habe schon am Montagmittag einen merkwürdigen Geruch bemerkt, teilte die Polizei in Freiburg am Dienstag mit. Abends fand er dann den Fuchs - war sich aber nicht sicher, ob dieser noch lebte.
Lockdown in australischer Hauptstadt Canberra um einen Monat verlängert
Der Lockdown in der australischen Hauptstadt Canberra wird um einen Monat verlängert. Er gilt nun bis Mitte Oktober, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Die Ausgangsbeschränkungen für die rund 400.000 Einwohner waren Mitte August verhängt worden, nachdem in Canberra ein einziger Corona-Infektionsfall festgestellt worden war. Obwohl der Ausbruch der hochansteckenden Delta-Variante mit gut 250 aktiven Fällen immer noch vergleichsweise klein ist, wollen die Behörden vorsichtig bleiben.
Wild kostümierte Stars bei legendärer Met-Gala in New York
Die wild kostümierten Stars sind zurück in New York: Nach zwei Absagen wegen der Corona-Pandemie haben rund 400 Schauspieler, Musiker, Models und Sportler bei der legendären Jahresgala des New Yorker Metropolitan Museum of Art (Met) sich selbst und die Mode gefeiert. Mit besonders extravaganten Kreationen liefen am Montagabend (Ortszeit) Sängerin Billie Eilish, Rapper Lil Nas X und Turnerin Simone Biles über den cremefarbenen Teppich.
Hunderte Heuballen an A4 in Hessen in Brand geraten
Durch einen Brand hunderter Heuballen ist es am Abend und in der Nacht in der Nähe von Wildeck in Hessen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Die Autobahn A4 musste stundenlang gesperrt werden, wie die Polizei in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Dichter Rauch hatte dort die Sicht massiv beeinträchtigt.
China: Größerer Corona-Ausbruch - Schulen sind geschlossen
Angesichts eines größeren Corona-Ausbruchs bei meist ungeimpften Schulkindern in der südchinesischen Provinz Fujian sind zahlreiche Schulen geschlossen worden. Die rund 3,2 Millionen Einwohner der Stadt Putian wurden am Dienstag zu verpflichtenden Corona-Tests aufgerufen, um den jüngsten Ausbruch einzudämmen. Ein Fall mit der ansteckenderen Delta-Variante, der auf einen Reiserückkehrer aus Singapur zurückgeführt wird, hatte sich zu einem örtlichen Ausbruch von mehr als hundert Ansteckungen ausgeweitet.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt nur ganz leicht auf 81,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank der Wert auf 81,1. Am Vortag hatte die Inzidenz 81,9 betragen. Am Dienstag vergangener Woche hatte der Wert bei 83,8 gelegen.
USA: Mächtiger Tropensturm nähert sich texanischer Küste
Der Tropensturm "Nicholas" ist auf seinem Weg zur Küste des US-Bundesstaats Texas zum Hurrikan angeschwollen. Dies teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) am Montagabend (Ortszeit) mit. Der Sturm näherte sich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern der Golfküste. Die Meteorologen sagten voraus, dass "Nicholas" am Anfang seines Weges über das Festland auf die Millionenmetropole Houston prallen würde.
Hausärzte warnen vor Vernachlässigung der Grippe-Impfung
Hausärzte warnen angesichts des derzeitigen starken öffentlichen Fokus auf der Corona-Impfkampagne vor einer Vernachlässigung des Schutzes vor der Grippe. Die Influenza-Impfung dürfe keineswegs vergessen werden, auch sie trage entscheidend zum Schutz der Bevölkerung wie auch zur Entlastung des Gesundheitswesens bei, sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe).
Mehr als 80 Tote bei Überschwemmungen im Sudan
Bei Überschwemmungen im Sudan sind mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt gebe es 84 Todesopfer der Fluten, weitere 67 Menschen seien verletzt worden, teilte ein Sprecher des Zivilschutzes am Montag mit. Ein Teil der Todesopfer sei ertrunken. Andere Menschen seien durch Stromschläge und den Einsturz von Häusern getötet worden.
Prinz Andrew stellt Zuständigkeit von Gericht bei Missbrauchsklage in Frage
Der britische Prinz Andrew wehrt sich mit formaljuristischen Mitteln gegen die Klage eines mutmaßlichen Missbrauchsopfers. Wie aus einem am Montag eingereichten Gerichtsdokument hervorgeht, stellt der 61-Jährige die Zuständigkeit des New Yorker Bundesgerichts in Frage, vor dem ihn die Frau verklagt hat. Er ficht außerdem die Art und Weise an, wie ihm die Klageschrift überreicht worden sein soll.
Forscher trainieren Toilettengang von Kühen für den Klimaschutz
Im Rahmen eines Forschungsprogramms zur Verringerung von Treibhausgasemissionen haben Wissenschaftler Kühen beigebracht, in einem dafür vorgesehenen Bereich zu urinieren. Die Möglichkeit, den Urin aufzufangen, könnte die Umweltbelastung durch Rinderhaltung erheblich reduzieren, erklärte ein Team neuseeländischer und deutscher Wissenschaftler in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Current Biology".
"Lancet": Experten sehen keine Notwendigkeit für Auffrischungsimpfung für alle
Die Corona-Impfstoffe sind einer Studie zufolge gegen die derzeit verbreiteten Virusvarianten so wirksam, dass die breite Bevölkerung derzeit keine dritte Impfung benötigt. "Selbst angesichts der Delta-Bedrohung sind Auffrischungsimpfungen für die Allgemeinbevölkerung in diesem Stadium der Pandemie nicht angebracht", heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht im Fachmagazin "The Lancet".
Zwölf bunte Zwergenfiguren von Brücke in Baden-Württemberg gestohlen
Im baden-württembergischen Wertheim sind von einer Brücke zwölf bunte Zwergenfiguren gestohlen worden. Die Kleinplastiken in der Form von Gartenzwergen mit nach oben gestreckten rechten Daumen wurden in der Nacht zum Donnerstag entwendet, wie das Polizeipräsidium Heilbronn am Montag mitteilte. Die rund 44 Zentimeter hohen verschiedenfarbigen Figuren werden demnach auch als "Optimisten" bezeichnet.
Regen verschafft Feuerwehr bei Bekämpfung von Waldbrand in Spanien Erleichterung
Leichter Regen hat den Einsatzkräften im Kampf gegen einen riesigen Waldbrand in Südspanien eine Verschnaufpause verschafft. Der Chef der Feuerwehr in der Region Andalusien, Juan Sánchez, erklärte am Montag jedoch: "Der Regen wird das Feuer nicht löschen." Er könne jedoch helfen, die Zeit bis zum vollständigen Löschen zu verkürzen.
Kenneth Branagh erinnert sich gern an Kindheit im nordirischen Belfast
Der britische Regisseur und Schauspieler Kenneth Branagh erinnert sich immer noch gern an seine Kindheit im nordirischen Belfast. Mit seinem autobiografischen Film "Belfast", der den Beginn des Nordirland-Konflikts Ende der 60er Jahre aus der Sicht eines neunjährigen Jungen erzählt, habe er zeigen wollen, dass die Stadt trotz großer Gefahren, Chaos und Gewalt auch "tolle Eigenschaften" hatte, sagte Branagh am Sonntag (Ortszeit) beim Filmfestival in Toronto.
Nordrhein-Westfalen beginnt mit Wiederaufbauhilfe nach Hochwasserkatastrophe
In Nordrhein-Westfalen können ab Freitag Anträge für Aufbauhilfen nach der Hochwasserkatastrophe gestellt werden. Aus dem Aufbaufonds von Bund und Ländern stünden in dem Bundesland 12,3 Milliarden Euro bereit, teilte die Staatskanzlei in Düsseldorf am Montag mit. Unter anderem Privathaushalte, Unternehmen und Landwirte können Anträge einreichen.
47-Jähriger fährt mit Fahrrad irrtümlich von Ungarn bis Flensburg
Auf einem Fahrrad von Ungarn bis nach Skandinavien: An der deutsch-dänischen Grenze haben es Bundespolizisten mit einem Libyer zu tun bekommen, der anscheinend deutlich vom Weg abkam. Wie die Beamten am Montag mitteilten, übernahmen sie den 47-Jährigen am Sonntag am früheren Grenzübergang Ellund bei Flensburg von dänischen Kollegen. Diese hatten den Mann gestoppt, weil er auf der Autobahn unterwegs war.
Verschärfte Corona-Testpflicht für Ungeimpfte in Griechenland
In Griechenland ist eine verschärfte Corona-Testpflicht für Ungeimpfte in Kraft getreten. Sie müssen seit Montag, dem ersten Schultag nach den Sommerferien, am Arbeitsplatz und in Schulen und Universitäten regelmäßig einen Test-Nachweis vorlegen. Dies gilt für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren, die nicht vollständig geimpft sind. Die Tests, die in Griechenland bisher kostenlos waren, müssen zudem nun selbst bezahlt werden.
Polizei in Vietnam entdeckt 15 Corona-"Flüchtlinge" in Kühllaster
In Vietnam haben sich 15 Menschen in einem Kühllaster versteckt, um trotz strenger Reisebeschränkungen aus einem Corona-Hotspot im Süden des Landes zu fliehen. Wie die staatliche Zeitung "Phap Luat" am Montag auf ihrer Internetseite berichtete, wurde das Versteck am Sonntag bei einer Polizeikontrolle in der Provinz Binh Thuan entdeckt. "Die Polizisten waren sehr überrascht, 15 Menschen in dem Laster zu finden", hieß es in dem Bericht.