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Medien: Johnson will Aufhebung der letzten Corona-Restriktionen verschieben
Der britische Regierungschef Boris Johnson will Medienberichten zufolge die eigentlich für kommende Woche geplante Aufhebung der letzten Corona-Restriktionen verschieben. Grund dafür sei die zunehmende Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus im Königreich, berichteten am Montag die BBC und andere Medien. In Großbritannien steigt die Zahl der Neuinfektionen nach einem monatelangen Sinken inzwischen wieder an, zuletzt wurden täglich mehr als 7000 neue Ansteckungen registriert.
26 Bullen verenden bei Stallbrand in Nordrhein-Westfalen
Bei einem Stallbrand sind in Nordrhein-Westfalen insgesamt 26 Mastbullen verendet. Das Gebäude in Vlotho brannte am Sonntag nahezu vollständig ab und stürzte teilweise ein, wie die Polizei Herford mitteilte. Die Feuerwehr konnte ein Überspringen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern.
USA: Klage von Krankenhauspersonal gegen Arbeitgeber
Eine US-Richterin hat eine Klage von mehr als hundert Angestellten eines der größten Krankenhäuser des Bundesstaates Texas gegen eine faktische Impfpflicht an ihrem Arbeitsplatz abgeschmettert. "Eine Covid-19-Impfung ist keine illegale Handlung und wird nicht strafrechtlich geahndet", erklärte Bundesrichterin Lynn Hughes am Samstag (Ortszeit).
Deutschland: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 16,6
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken und liegt nun bei 16,6 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 549 Neuinfektionen sowie zehn Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert.
Berlinale-Preise unter freiem Himmel auf Museumsinsel verliehen
Auf der Berliner Museumsinsel sind am Sonntag die Preise der diesjährigen 71. Berlinale verliehen worden. Der Goldene Bär ging an den Film "Bad Luck Banging or Loony Porn" des rumänischen Filmemachers Radu Jude. Mit Silbernen Bären zeichnete die Jury "Guzen to sozo" der japanischen Regisseurin Ryusuke Hamaguchi und die Langzeitdokumentation "Herr Bachmann und seine Klasse" von Maria Speth aus.
Joe und Jill Biden nach G7-Gipfel von der Queen empfangen
Nach seiner Teilnahme am G7-Gipfel ist US-Präsident Joe Biden mit seiner Frau Jill von der britischen Königin Elizabeth II. auf Schloss Windsor empfangen worden. Die 95-jährige Queen, die ein rosa Kleid mit Blumenmuster und passendem Hut trug, und ihre beiden Gäste aus den USA nahmen am Sonntagabend zunächst im Hof von Schloss Windsor eine Parade der Ehrengarde ab.
Randale bei Feiern in Münster und Düsseldorf
Bei Randalen in Münster und Düsseldorf sind am Wochenende mehrere Polizisten mit Flaschen beworfen worden. Hunderte Menschen feierten Freitag- und Samstagabend in beiden Städten, wobei es auch zu mehreren Auseinandersetzungen mit Verletzten kam. In Münster wurde in der Nacht zum Samstag ein 20-Jähriger bei einem Streit mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt.
G7-Länder fordern vertiefte WHO-Untersuchung zu Corona-Ursprung in China
Die G7-Staaten fordern eine vertiefte Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ursprung der Corona-Pandemie. In der Abschlusserklärung ihres Gipfeltreffen in Carbis Bay mahnten die Staats- und Regierungschefs am Sonntag eine "transparente" und "von Experten geleitete" Studie an. Dazu seien auch weitere Untersuchungen in China nötig.
Zwei Menschen aus dem Bodensee gerettet
Am Bodensee sind am Wochenende zwei Menschen vor dem Ertrinken bewahrt worden. In Konstanz zog eine Frau einen bewusstlosen Neunjährigen aus dem Wasser, in Friedrichshafen wurde ein 35-Jähriger gerettet. Beide kamen ins Krankenhaus.
Zahl offener Haftbefehle in Deutschland zurückgegangen
Die Zahl der offenen Haftbefehle ist in Deutschland zum ersten Mal seit mehreren Jahren deutlich gesunken. Zum Stichtag 31. März 2021 waren 173.407 Personen zur Fahndung ausgeschrieben, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Ein Jahr zuvor waren es demnach 192.801 nicht vollstreckte Haftbefehle gewesen.
Treffen mit der Queen war für Merkel "einzigartiges Erlebnis"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das Treffen mit der britischen Königin Elizabeth II. am Rande des G7-Gipfels als "einzigartiges Erlebnis" bezeichnet. "Es war eine große Ehre, dass drei Generationen der königlichen Familie mit uns gesprochen haben und zu uns kamen, insbesondere natürlich The Majesty The Queen, die Königin", sagte Merkel am Sonntag im englischen Carbis Bay.
Bürgermeister will Moskauer mit Auto-Tombola zu Impfung motivieren
Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin will die Bewohner der russischen Hauptstadt mit einer Auto-Tombola zur Impfung gegen das Coronavirus motivieren. Wer zwischen dem 14. Juni und 11. Juli seine erste Impfdosis erhalte, nehme automatisch an der Lotterie teil, kündigte Sobjanin am Sonntag an.
Mann stirbt vor Kölner Einkaufszentrum - Angehörige greifen Rettungskräfte an
In Köln-Chorweiler haben Angehörige eines Verstorbenen am Samstagabend die angerückten Rettungskräfte angegriffen. Der 59-Jährige sei aus bislang ungeklärter Ursache vor dem Eingang des Einkaufszentrums City-Center gestorben, teilte die Polizei mit. Während des Rettungseinsatzes sei es zu Angriffen auf das Personal des Rettungsdienstes und auf hinzugerufene Polizisten gekommen.
Frau rettet Jungen im Bodenseee vor dem Ertrinken
Eine Frau hat am Samstag am Bodensee ein neunjähriges Kind vor dem Ertrinken gerettet. Der Junge sei in Konstanz auf einen Baum geklettert und von dort etwa fünf Meter tief in das nur einen Meter tiefe Wasser gefallen, in dem Betonblöcke standen, teilte die Polizei in Göppingen am Samstagabend mit. Er habe dann bewusstlos mit dem Gesicht im Wasser gelegen.
Polizisten erschießen Randalierer in Wuppertal
Im Wuppertal haben Polizisten in der Nacht zu Sonntag einen Mann erschossen, der in einem Mehrfamilienhaus randalierte. Anwohner hätten die Polizei gerufen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Beamten seien dann zur Wohnung des Randalierers gegangen.
Notlandung von US-Flugzeug nach Angriff eines Passagiers auf Flugbegleiter
Wegen eines Tumults mit einem aggressiven Passagier hat ein Flugzeug der US-Airline Delta eine Notlandung einlegen müssen. Auf dem Flug 1730 von Los Angeles nach Atlanta habe ein Mitreisender zwei Flugbegleiter angegriffen und gedroht, "das Flugzeug runterzuholen", wie die Behörden am Wochenende mitteilten. Mit Hilfe anderer Passagiere sei der Mann überwältigt worden. Er wurde nach der Notlandung in Oklahoma City festgenommen.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 17,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken und liegt nun bei 17,3 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 1489 Neuinfektionen sowie 18 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert.
Berlinale-Preise werden verliehen
Auf der Berliner Museumsinsel werden am Sonntag (21.00 Uhr) die Preise der diesjährigen 71. Berlinale verliehen. Die Gewinner der Bären wurden schon im März verkündet, als das Filmfestival rein digital für das Fachpublikum stattfand. Die Verleihung der Preise erfolgt nun im Rahmen des Berlinale Summer Specials. Das Festival zeigt die 126 Berlinale-Filme an 16 Freiluftspielstätten.
Geldstrafe für Bolsonaro wegen Verstoßes gegen Corona-Auflagen in São Paulo
Weil er ohne Mund-Nasen-Schutz an einem Motorrad-Korso teilnahm, muss Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro knapp 90 Euro zahlen. Die Behörden in São Paulo verhängten die Strafe, nachdem Bolsonaro dort am Samstag mit einem Helm ohne Visier tausende Teilnehmer des Korsos "Lasst uns Gas geben für Christus" anführte. Auch sein Sohn Eduardo und Infrastrukturminister Tarcisio Gomes müssen jeweils knapp 90 Euro zahlen, weil sie wie Bolsonaro keine Masken trugen und bei der anschließenden Kundgebung die Abstandsregeln nicht einhielten.
Johnson: Ausbreitung der Delta-Variante in Großbritannien "sehr besorgniserregend"
Der britische Premierminister Boris Johnson hat wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus Zweifel, ob er die Corona-Beschränkungen im Vereinigten Königreich wie geplant in wenigen Tagen vollständig aufheben kann. Es sei eindeutig, dass diese zuerst in Indien aufgetretene Virus-Variante ansteckender sei, sagte Johnson am Samstag dem Sender Sky News am Rande des G7-Gipfels in Cornwall. Es sei ein Anstieg der Corona-Fallzahlen und der Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern zu beobachten.
Platz in Blue Origins erstem bemannten Raumflug für 28 Millionen Dollar versteigert
Ein Platz beim ersten bemannten Flug des US-Raumfahrtunternehmens Blue Origin ist am Samstag für 28 Millionen Dollar (23 Millionen Euro) versteigert worden. Die Online-Versteigerung der besonderen Mitfluggelegenheit dauerte am Samstag weniger als zehn Minuten, der Startpreis hatte bei 4,8 Millionen Dollar gelegen. Die Identität des erfolgreichen Bieters wird erst in ein paar Wochen bekannt gegeben.
Dänischer Fußballer Eriksen nach Kollaps bei EM "wach" und in stabilem Zustand
Bei der Fußball-Europameisterschafthat es einen dramatischen Zwischenfall gegeben: Im Vorrundenspiel Dänemark gegen Finnland brach der dänische Nationalspieler Christian Eriksen zusammen, so dass auf dem Spielfeld Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden mussten. Mitspieler und das Publikum bei dem Match in Kopenhagen reagierten erschüttert, einige weinten. Später meldeten der europäische und der dänische Fußballverband, der 29-Jährige sei in einem "stabilen" Zustand und befinde sich "wach" im Krankenhaus.
Dänischer Fußballer Eriksen nach Kollaps bei EM in stabilem Zustand
Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen hat seinen Zusammenbruch bei einem Vorrundenspiel der Fußball-Europameisterschaft überlebt. Eriksen befinde sich in einem "stabilen" Zustand, teilte die Europäische Fußball-Union (Uefa) am Samstagabend mit. Der dänische Fußballverband erklärte, der 29-Jährige befinde sich "wach" im Krankenhaus.
30 Millionen Menschen in Frankreich mindestens ein Mal gegen Corona geimpft
Frankreich hat am Samstag die symbolisch bedeutsame Schwelle von 30 Millionen Menschen mit mindestens einer Corona-Impfung überschritten. "Ziel erreicht! Danke an alle, die für die Impfungen mobil machen", erklärte Premierminister Jean Castex im Onlinedienst Twitter. Das Ziel, 30 Millionen der insgesamt rund 67 Millionen Bürger mindestens eine Corona-Impfspritze zu verabreichen, hatte sich die Regierung in Paris für Mitte Juni gesetzt.
Johnson&Johnson liefert Deutschland 6,5 Millionen Impfdosen weniger als geplant
Nach einer Panne in einem Impfstoff-Werk in den USA muss Deutschland auf einen Großteil der vom Hersteller Johnson&Johnson zugesagten Lieferungen vorerst verzichten. Das Pharmaunternehmen werde im zweiten Quartal nach neuestem Stand etwa 6,5 Millionen Impfdosen weniger liefern als geplant, teilte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Samstag auf AFP-Anfrage mit. "Das ist bedauerlich, denn jede Impfdose zählt. Daher erwarten wir von Johnson&Johnson, dass diese Menge im Juli schnellstmöglich nachgeliefert wird."
Saudi-Arabien erlaubt 60.000 geimpften Bürgern Teilnahme am Hadsch
Trotz der Corona-Pandemie will Saudi-Arabien 60.000 geimpften Bürgern die Teilnahme an der größten islamischen Pilgerfahrt Hadsch nach Mekka gewähren. Das gab das Ministerium für Pilgerfahrten am Samstag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur SPA bekannt. Im vergangenen Jahr hatte die Pilgerfahrt wegen der Pandemie in stark reduzierter Form stattgefunden - nur rund 10.000 Gläubige waren zugelassen worden.
Offenbar von Schiff stammender Ölteppich treibt auf Korsika zu
Ein im Mittelmeer treibender Ölteppich hat die Behörden auf der französischen Urlauberinsel Korsika in Alarm versetzt. "Wir befürchten, dass Teile dieser Verschmutzung heute die korsische Küste erreichen", sagte am Samstag die zuständige Behördensprecherin Christine Ribbe der Nachrichtenagentur AFP. Zwei Marine-Schiffe mit speziell geschulter Besatzung und dem nötigen Gerät seien zu dem Ölteppich entsandt worden.
Vier Fälle mit Delta-Variante des Coronavirus in Straßburg festgestellt
Mehr als jeder Vierte in Deutschland vollständig geimpft
Mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland ist vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut (RKI) gaben die Impfquote am Samstag mit 25,7 Prozent an. Dabei sind alle Impfungen bis einschließlich Freitag berücksichtigt.
Polizei löst in Paris Feier im Freien mit hunderten Jugendlichen auf
In Paris ist die Polizei am Freitagabend gegen hunderte Jugendliche vorgegangen, die sich nach Beginn der Ausgangssperre zu einer Feier im Freien zusammengefunden hatten. Nach Angaben der Pariser Polizeipräfektur versammelten sich die Feiernden auf der Grünfläche vor dem Hôtel des Invalides im Zentrum der Stadt. Viele trugen keine Mund-Nase-Bedeckung und missachteten die Abstandsregeln.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 18,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter leicht gesunken und liegt nun bei 18,3 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 1911 Neuinfektionen sowie 129 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert.
Mexikanische Einsatzkräfte retten zwei Hunde aus riesigem Erdloch
In Mexiko haben Einsatzkräfte in einer spektakulären Rettungsaktion zwei Hunde aus einem riesigen Erdloch geborgen. Die Vierbeiner Spay und Spike hatten die Sicherheitsabsperrung rund um das Erdloch in einer ländlichen Gegend im Zentrum des Landes überwunden und waren hinein gestürzt, wie die Lokalbehörden am Donnerstag (Ortszeit) mitteilten.