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Letzte Nachrichten
Zwei Tote und dutzende Verletzte bei Zugunglück in Tschechien
Bei einem Zugunglück in Tschechien sind am Mittwoch zwei Menschen ums Leben gekommen und dutzende weitere verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stieß ein aus München kommender Expresszug im Dorf Milavce nahe der Grenze zu Bayern mit einem tschechischen Regionalzug zusammen.
Höchstwerte bei Infektionszahlen nach Corona-Tests in China
China hat nach Massentests zur Eindämmung eines Corona-Infektionsherdes neue Höchststände bei der Zahl der Neuinfektionen gemeldet. Wie die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mitteilten, wurde das Virus binnen eines Tages bei 71 Menschen nachgewiesen, der höchste Wert seit Januar. Die neuen Infektionsfälle gehen nach Einschätzung der chinesischen Gesundheitsbehörden auf einen Infektionsherd in der ostchinesischen Metropole Nanjing zurück, wo inzwischen Einschränkungen für hunderttausende Menschen gelten.
Israel verschärft Corona-Beschränkungen wegen Delta-Variante
Mit neuen Beschränkungen will Israel die wieder zunehmende Ausbreitung des Coronavirus im Land in den Griff bekommen. Unter anderem müssten ab Sonntag Masken bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als hundert Teilnehmern getragen werden, teilten die Behörden am Dienstagabend mit. In Innenräumen müsse auch beim Zusammentreffen von weniger als hundert Menschen jeder Teilnehmer mit dem "grünen Pass" eine vollständige Impfung oder eine Genesung nachweisen.
Aggressiver Eisbär in Grönland wird möglicherweise erschossen
Ein Eisbär in Grönland soll möglicherweise erschossen werden, wenn er noch einmal Menschen gefährlich nah kommt. Das teilte das dänische Militär am Dienstag mit, nachdem der Bär einem Dokumentarfilmer auf einer Forschungsstation im Nordosten Grönlands in die Hand gebissen hatte. Die Armee erklärte das Tier zum "Problembär" und erlaubte dessen Tötung bei einem erneuten Vorfall.
Vergewaltiger nach 40 Jahren anhand von DNA der gezeugten Tochter gefasst
In Großbritannien ist ein Rentner 40 Jahre nach der Vergewaltigung einer Minderjährigen aufgrund einer DNA-Analyse zu elf Jahren Haft verurteilt worden - das Genmaterial stammte von seiner bei dem Verbrechen gezeugten Tochter. Der heute 74-jährige Täter konnte gefasst werden, weil die Tochter "die Hartnäckigkeit und Entschlossenheit" gehabt habe, Gerechtigkeit "für sich selbst und ihre Mutter" zu erreichen, sagte am Dienstag der Richter in Birmingham.
Boeing verschiebt unbemannten Testflug zur ISS
Der US-Luftfahrtriese Boeing hat den unbemannten Testflug seiner "Starliner"-Kapsel zur Internationalen Raumstation (ISS) wenige Stunden vor dem geplanten Start verschoben. "Wir bestätigen, dass der heutige Test abgesagt wurde", erklärte Boeing Space am Dienstag im Onlinenetzwerk Twitter. Weitere Details würden folgen.
Rentnerin verwechselt Bremse mit Gas und verursacht teuren Unfall
Eine Rentnerin hat am Dienstag in Schleswig-Holstein das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt und einen teuren Autounfall mit drei Fahrzeugen verursacht. Ein 83-Jähriger wurde leicht verletzt und kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Flensburg mitteilte. Demnach wollte der Mann am Mittag auf einem Supermarktparkplatz in Bredstedt im Kreis Nordfriesland einparken.
Prozess gegen 84-jährigen Panzerbesitzer endet mit Bewährungsstrafe
Rund sechs Jahre nach dem Fund einer großen privaten Waffensammlung inklusive eines alten Weltkriegspanzers hat das Kieler Landgericht einen 84-Jährigen am Dienstag zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten sowie zahlreichen Auflagen verurteilt. So muss der Sammler nach Angaben eines Gerichtssprechers wegen mehrerer Verstöße gegen die Waffen- sowie Sprengstoffgesetze 250.000 Euro bezahlen. Außerdem muss er den Panzer und eine Flugabwehrkanone an geeignete Stellen verkaufen.
Bangladesch will zehn Millionen Menschen in einer Woche gegen Corona impfen
Bangladesch will binnen einer Woche mindestens zehn Millionen Menschen gegen das Coronavirus impfen. Wie der Minister A.K.M Mozammel Haque am Dienstag bekanntgab, sollen die Impfungen ab Samstag in 14.000 Impfzentren im ganzen Land erfolgen. Alte Menschen, Arbeiter und Ladenbesitzer sollen demnach bevorzugt geimpft werden.
Waldbrände in der Türkei wüten weiter
In der Türkei kämpfen tausende Feuerwehrleute weiter gegen die seit einer Woche wütenden Waldbrände. Am Dienstag mussten erneut Einwohner und Touristen vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Im Urlaubsort Marmaris an der Ägäis-Küste scheuchten Bauern ihr Vieh aus brennenden Ställen an den Strand. In der Stadt Milas näherte sich das Feuer einem Wärmekraftwerk. Die Situation sei sehr ernst, sagte der Bürgermeister in einem Video im Onlinedienst Twitter.
AFP-Zählung: Hälfte der EU-Bevölkerung vollständig gegen Corona geimpft
Die Hälfte der Bevölkerung in der EU ist inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Knapp 224 Millionen Menschen in den 27 EU-Mitgliedstaaten haben den vollen Impfschutz, wie aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage offizieller Daten vom Dienstag hervorgeht. Malta steht dabei mit 74 Prozent an der Spitze, gefolgt von Belgien (59 Prozent) und Spanien (58 Prozent). In Deutschland liegt die Impfquote bei 52 Prozent.
Scholz: Wiederaufbau in Unwettergebieten wird "viele Milliarden verschlingen"
Der Wiederaufbau in den von schweren Unwettern verwüsteten Gebieten im Westen Deutschlands wird nach Schätzung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) "viele Milliarden verschlingen". "Das Geld steht vom Bund und von den Ländern bereit", sagte der Vizekanzler am Dienstag bei einem gemeinsamen Besuch mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) in Stolberg. Mit der Aufbauarbeit könne sofort begonnen werden.
Sattelzug stürzt bei Unfall von Autobahnbrücke in Hessen
In Hessen ist am Dienstag ein Sattelzug bei einem Unfall von einer Autobahnbrücke gestürzt. Der Fahrer sei im Führerhaus eingeklemmt worden, sagte ein Polizeisprecher. Seine Identität stand zunächst nicht fest. Die Beamten gingen davon aus, dass er den Unfall nicht überlebte.
Boeing startet zweiten Versuch für unbemannten Testflug zur ISS
Der US-Luftfahrtriese Boeing startet einen zweiten Versuch für einen unbemannten Testflug seiner "Starliner"-Kapsel zur Internationalen Raumstation (ISS). Das Raumschiff soll am Dienstagnachmittag (Ortszeit; 19.20 Uhr MESZ) mit einer Rakete vom Typ Atlas V vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida starten. Planmäßig an der ISS andocken soll "Starliner" 24 Stunden später. In die Quere kommen könnte dem Start aber noch das Wetter.
Prozess um versuchten Diebstahl von Trierer Goldschatz begonnen
Vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Trier hat am Dienstag der Prozess um den versuchten Diebstahl des Trierer Goldschatzes begonnen. Angeklagt ist ein 28-Jähriger wegen versuchten schweren Bandendiebstahls. Er soll mit zwei unbekannten Mittätern in der Nacht zum 8. Oktober 2019 versucht haben, die im Rheinischen Landesmuseum Trier ausgestellten römischen Goldmünzen zu stehlen. Der Schatz besteht aus mehr als 2500 Münzen.
Mann stirbt nach Explosion von Auto in nordrhein-westfälischem Hürth
Bei der Explosion eines Autos in Hürth in Nordrhein-Westfalen ist ein Mann schwer verletzt worden und gestorben. Wie die Polizei in Bergheim am Dienstag mitteilte, erlag der 55-Jährige am Montagabend seinen Verbrennungen. Den Ermittlern zufolge verursachte der Mann den Fahrzeugbrand selbst.
Seniorin stirbt nach Brand von Sauerstoffgerät in Nordrhein-Westfalen
Eine Seniorin ist im nordhrein-westfälischen Bad Salzuflen nach dem Brand eines Sauerstoffgeräts gestorben. Wie die örtliche Feuerwehr am Dienstag mitteilte, brannte es am Montagabend in einem Patientenzimmer einer Senioreneinrichtung. Demnach liefen zwei Pfleger nach einem Brandalarm in das Zimmer und fanden das brennende Sauerstoffgerät vor. Auch die Seniorin hatte bereits Feuer gefangen.
Kunsthändler scheitern in Karlsruhe mit Klage gegen Kulturgutschutzgesetz
Mehrere Kunst- und Antiquitätenhändler sowie Auktionshäuser sind vor dem Bundesverfassungsgericht mit einer Klage gegen Teile des Kulturgutschutzgesetzes gescheitert. Die Verfassungsbeschwerden seien aus verschiedenen Gründen unzulässig, teilte das Gericht am Dienstag in Karlsruhe mit. Das Kulturgutschutzgesetz war 2016 in Kraft getreten. Es soll wertvolles Kulturgut schützen, indem es die Ein- und Ausfuhr regelt. (Az. 1 BvR 1727/17 u.a.)
Republikaner kritisieren Geburtstagsfeier von Obama
Mit Plänen für seine Geburtstagsfeier ist der frühere US-Präsident Barack Obama in die Kritik geraten: Obwohl der Demokrat seinen 60. Geburtstag unter Einhaltung der Corona-Regeln feiern will, warfen mehrere republikanische Politiker ihm unüberlegtes Handeln vor. "Wenn dies der Geburtstag von Präsident Trump wäre", würden die Demokraten sagen: "Wie kann jemand so leichtsinnig sein?", schrieb der republikanische Kongressabgeordnete Jim Jordan bei Twitter. "Gibt es eine Ausnahme für Partys, die von reichen liberalen Prominenten besucht werden?", fragte die Vorsitzende des republikanischen Nationalkomitees, Ronna McDaniel. Auch der republikanische Kongressabgeordnete Lance Gooden kritisierte die Pläne: "Barack Obama wird am Samstag eine Geburtstagsparty mit 700 Gästen abhalten", schrieb er bei Twitter. "Werden die Demokraten von ihm verlangen, dass alle seine Gäste Masken tragen?" Die Feier soll US-Medienberichten zufolge am Wochenende auf der Ostküsteninsel Marthas Vineyard stattfinden - unter freiem Himmel. Dabei sollen die von der US-Gesundheitsbehörde CDC vorgeschriebenen Corona-Richtlinien eingehalten werden. Alle Gäste müssen vollständig geimpft und negativ auf das Coronavirus getestet worden sein, wie US-Medien berichteten. Auch US-Regierungssprecherin Jen Psaki wies am Montag darauf hin, dass zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen getroffen würden. Der ehemalige Präsident sei "ein großer Befürworter von Impfungen und der Befolgung der Ratschläge von Gesundheitsexperten". US-Präsident Joe Biden, der Obamas Stellvertreter war, wird voraussichtlich nicht an der Feier teilnehmen. Die US-Republikaner waren mehrfach in die Kritik geraten, weil sie im vergangenen Jahr auf dem Höhepunkt der Pandemie große Veranstaltungen abgehalten hatten, ohne die Corona-Regeln einzuhalten. Insbesondere eine Veranstaltung zu Ehren der Obersten Richterin Amy Coney Barrett steht im Verdacht, ein Superspreader-Event gewesen zu sein. (H. Müller--BTZ)
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt massiv an: Jetzt 17,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen und liegt nun bei 17,9. Wie das Robert-Koch-Institut am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 1766 Neuinfektionen sowie 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 14,5.
China: Stadt Wuhan testet alle Einwohner auf das Coronavirus
Rund ein Jahr nach dem Auftreten der letzten Corona-Infektionen in der chinesischen Stadt Wuhan haben die Behörden Massentests für alle Einwohner angekündigt. Wie der Behördenvertreter Li Tao am Dienstag mitteilte, sollen nach sieben gemeldeten Corona-Fällen in Wuhan alle elf Millionen Bewohner der Stadt "rasch" auf das Virus getestet werden. Die jüngsten Infektionen seien bei Wanderarbeitern festgestellt worden.
Kinderärzte fordern von Stiko Neubewertung der Impfempfehlung
Nach der Konferenz der Gesundheitsminister von Bund und Ländern hat der Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte die Ständige Impfkommission (Stiko) zu einer Neubewertung der Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren aufgerufen. "Das Risiko von Nebenwirkungen durch die Impfung ist extrem gering, das zeigen alle Daten aus anderen Ländern", sagte Verbandspräsident Thomas Fischbach der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Er persönlich sei ein "Befürworter dieser Impfungen".
Studie: Schätzungsweise 4,7 Millionen weniger Mädchengeburten weltweit bis 2030
Weiblicher Nachwuchs unerwünscht: Aufgrund von Praktiken zur Geschlechtsselektion könnten einer Studie zufolge in den kommenden zehn Jahren weltweit rund 4,7 Millionen Mädchen weniger zur Welt kommen. Die am Dienstag in der Fachzeitschrift BMJ veröffentlichte Studie untersuchte die kurz- und langfristigen Auswirkungen der pränatalen Geschlechtsselektion auf Gesellschaften. Ein internationales Forscherteam analysierte dafür Daten von mehr als drei Milliarden Geburten und errechnete mögliche Szenarien.
Amazon-Serie basierend auf "Herr der Ringe"-Trilogie startet im Herbst 2022
Fantasy-Fans dürfen sich freuen: Die erste Staffel der Amazon-Serie auf Grundlage der "Herr der Ringe"-Bücher soll im September 2022 veröffentlicht werden. Wie der US-Versand- und Streamingdienst Amazon mitteilte, wurden die Dreharbeiten in Neuseeland am Montag abgeschlossen. Die einzelnen Episoden der bislang namenlosen Serie sollen im wöchentlichen Rhythmus auf der Plattform erscheinen. Amazon veröffentlichte auch erste Bilder aus der Serie.
Gemeinde in Kolumbien verhängt Ausgangssperre für Ungeimpfte
Die Behörden der kolumbianischen Gemeinde Sucre haben eine achttägige Ausgangssperre für Ungeimpfte verhängt. "Alle müssen geimpft werden, sonst können sie sich in der Gemeinde Sucre nicht frei bewegen", sagte Bürgermeisterin Elvira Julia Mercado am Montag dem Radiosender Blu. Wer sich nicht an die Regelung halte, dem drohe eine Geldbuße oder sogar eine Haftstrafe.
Forscher finden weiteren Beweis für künstlerisches Wirken der Neandertaler
Forscher haben einen weiteren Beleg dafür gefunden, dass die Neandertaler entgegen einer lange Zeit gängigen Annahme durchaus über künstlerisches Talent verfügten. Ein am Montag in der US-Fachzeitschrift "PNAS" erschienener Artikel schreibt die Bemalung von Stalagmiten in einer Höhle in Südspanien eindeutig den Verwandten des modernen Menschen zu.
USA erreichen Bidens Impfziel mit knapp einem Monat Verspätung
Die USA haben mit knapp einem Monat Verspätung das von Präsident Joe Biden gesetzte Ziel erreicht, 70 Prozent der Bevölkerung mindestens einfach gegen das Coronavirus zu impfen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC wurde diese Marke am Montag übertroffen. Biden hatte als Stichtag für das 70-Prozent-Ziel den Nationalfeiertag am 4. Juli genannt.
Laschet fordert Wiederaufbaufonds für Flutopfer per Bundesgesetz
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat einen Wiederaufbaufonds für die Opfer der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands gefordert. "Dazu brauchen wir eine Kraftanstrengung von Bund und Ländern", sagte der Unionskanzlerkandidat am Montag im besonders vom Unwetter betroffenen Ort Schleiden. Ziel sei es, innerhalb von fünf Wochen einen Fonds per Bundesgesetz aufzubauen.
35-Jähriger stirbt in Bremer Polizeigewahrsam
In Bremen ist am Sonntag ein 35-jähriger Mann in Polizeigewahrsam gestorben. Er wurde zusammen mit zwei anderen Männern festgenommen, als er einen Zigarettenautomat aufbrechen wollte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zwei von ihnen hätten offensichtlich unter Drogeneinfluss gestanden und seien in eine Klinik gebracht worden, der 35-Jährige habe aber keine Ausfallerscheinungen gezeigt und sei im Präsidium geblieben.
Libyen erhält zwei Millionen Dosen von chinesischem Corona-Impfstoff
Libyen hat am Montag zwei Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs des chinesischen Herstellers Sinopharm erhalten. Regierungschef Abdulhamid Dbeibah nahm die bisher größte Impfstofflieferung in das nordafrikanische Krisenland am Flughafen Mitiga nahe der Hauptstadt Tripolis in Empfang und rief seine Landsleute auf, sich impfen zu lassen. In den kommenden Wochen erwartet die libysche Regierung seinen Angaben zufolge 1,5 Millionen weitere Impfdosen.
EuGH: Umzug zu Bearbeitung von Asylantrag ist keine Kindesentführung
Eine iranische Frau, die zur Bearbeitung ihres Asylantrags mit ihrem Kind von Schweden nach Finnland gebracht wurde, hat das Kind damit nicht widerrechtlich entführt - auch wenn der Vater nicht einverstanden war. Die Mutter habe der Überstellung nach Finnland zustimmen müssen, was ihr nicht angelastet werden könne, teilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Montag in Luxemburg mit. Der oberste finnische Gerichtshof hatte ihn um Auslegung des EU-Rechts im Eilverfahren gebeten. (Az. C-262/21 PPU A)
Hongkong führt Impfpflicht für Beamte und Pflegekräfte ein
Die Hongkonger Regierung hat eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen erlassen. Beamte, Lehrer und Beschäftigte des Gesundheitswesens müssen sich gegen das Coronavirus impfen lassen - oder selbst für regelmäßige Tests bezahlen, wie Regierungschefin Carrie Lam am Montag ankündigte. Trotz ausreichend verfügbaren Impfstoffes ist die Impfbereitschaft in der chinesischen Sonderverwaltungszone vergleichsweise gering.