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Geistig Behinderter in den USA hingerichtet
Im US-Bundesstaat Missouri ist ein verurteilter Mörder mit einer geistigen Behinderung hingerichtet worden. Der 61-jährige Ernest Lee Johnson wurde am Dienstag (Ortszeit) mit einer Giftspritze exekutiert, wie die Behörden mitteilten. Der republikanische Gouverneur von Missouri, Mike Parson, hatte Forderungen des Vatikans und der Anwälte des Mannes, ihn aufgrund seiner geistigen Behinderung vor der Todesstrafe zu verschonen, nicht gelten lassen.
Großeinsatz gegen Organisierte Kriminalität in NRW, Bremen und Niedersachsen
In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen sind seit dem frühen Mittwochmorgen mehr als tausend Einsatzkräfte an einem Großeinsatz gegen die Organisierte Kriminalität beteiligt. Nach Angaben der Polizei Düsseldorf durchsuchten Polizisten, Steuerfahnder und Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft mehr als 80 Häuser, Wohnungen, Büros und Geschäfte. Auf Grundlage von Haftbefehlen wurden zehn Beschuldigte festgenommen.
Berichte: Ölpipeline vor Kaliforniens Küste womöglich durch Anker beschädigt
Die Ölpest an der kalifornischen Küste ist möglicherweise durch einen Schiffsanker ausgelöst worden. Wie die Zeitung "Los Angeles Times" am Dienstag berichtete, prüft die Küstenwache, ob ein großes Handelsschiff an der falschen Stelle ankerte und die Ölpipeline beschädigte. Demnach wurde ein Teil der Leitung am Meeresgrund verschoben. Zudem sei ein etwa 30 Zentimeter langer Riss in der Rohrleitung entdeckt worden.
US-Hellseherin hällt sich nicht an Zusage und wird verklagt
Weil sie das Versprechen, einen auf seiner Ehe lastenden Fluch aufzuheben, nicht eingelöst hat, hat ein Mann in Kalifornien eine Hellseherin verklagt. Der in einer Ehekrise steckende Mauro Restrepo stieß im Internet auf Sophia Adams, ein "auf Herzensangelegenheiten spezialisiertes Medium". Sie legte ihm die Karten und versprach, Restrepo werde wieder ein glücklicher Ehemann sein, wenn er 5100 Dollar zahle. Dafür werde sie den auf seiner Ehe lastenden Fluch auflösen.
Mutter von krebskrankem Jungen verliert Prozess gegen Bayer-Tochter Monsanto
Die Mutter eines krebskranken Jungen hat in Kalifornien einen Prozess gegen die Bayer-Tochter Monsanto verloren. Wie die Anwälte der Klägerin Destiny Clark am Dienstag mitteilten, gab es aus Sicht der Geschworenen keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen dem glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Roundup und der Krankheit des Jungen Ezra Clark.
Klima-Aktivisten stürmen Modenschau von Louis Vuitton
Aktivisten der Klimaschutzbewegung Extinction Rebellion haben eine Modenschau des Luxus-Labels Louis Vuitton in Paris gestürmt. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, bestieg eine Aktivistin der Gruppe inmitten der Pariser Fashion Week am Dienstag den Laufsteg im Kunstmuseum Louvre. Dort hielt sie ein Banner mit der Aufschrift: "Überkonsum = Aussterben" in die Höhe, bevor Wachleute sie verscheuchten.
Johnson&Johnson beantragt Zulassung für Booster-Impfungen in den USA
Der Arzneimittelhersteller Johnson&Johnson (J&J) hat bei der US-Arzneimittelbehörde FDA die Zulassung von Auffrischungsimpfungen mit seinem Corona-Impfstoff für Menschen über 18 Jahren beantragt. Konzerneigene Untersuchungen hätten ergeben, dass eine Booster-Impfung die Schutzwirkung des Impfstoffs auf 94 Prozent erhöhe, sagte Mathai Mammen, Leiter der Forschung und Entwicklung bei J&J-Tochter Janssen, am Dienstag. Im Gegensatz zu anderen Vakzinen genügt beim Impfstoff von J&J offiziell eine Dosis.
EMA könnte in den kommenden Tagen Prüfung von Corona-Medikament von Merck starten
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA könnte schon bald mit der Prüfung des Corona-Medikaments von US-Pharmakonzern Merck&Co. beginnen. EMA-Experten erwägen, "in den nächsten Tagen eine fortlaufende Prüfung für diesen Wirkstoff einzuleiten", sagte Marco Cavaleri, Leiter der Impfstoffstrategie bei der in Amsterdam ansässigen EMA, am Dienstag. Merck&Co. hatte am Freitag angekündigt, "so bald wie möglich" eine Notfallzulassung in den USA und anderswo beantragen zu wollen.
Ältester Franzose im Alter von 112 Jahren gestorben
Der älteste Franzose ist tot. Jules Théobald starb am Dienstag im Alter von 112 Jahren in seinem Haus in Fort-de-France im französischen Übersee-Département Martinique, wie seine Familie der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.
Russisches Filmteam zu Premiere in der Internationalen Raumstation eingetroffen
Ein russisches Filmteam ist am Dienstag in der Internationalen Raumstation ISS eingetroffen, um dort den ersten Spielfilm im All zu drehen. Der 38-jährige Regisseur Klim Tschipenko und die 37-jährige Schauspielerin Julia Peressild kommen damit einem US-Projekt mit Tom Cruise zuvor.
Emirate wollen Asteroiden-Gürtel zwischen Mars und Jupiter erforschen
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Dienstag eine 3,6 Milliarden Kilometer lange Weltraummission angekündigt, die 2033 mit einer Landung auf einem Asteroiden zwischen Mars und Jupiter enden soll. Die fünfjährige Mission werde 2028 beginnen, teilte die Raumfahrtbehörde der Emirate mit.
Ehepaar stirbt bei Schwelbrand in Wohnhaus in Baden-Württemberg
Bei einem Schwelbrand in einem Wohnhaus in Baden-Württemberg ist ein Ehepaar ums Leben gekommen. Ein 72-Jähriger und seine 69-jährige Ehefrau konnten nur noch tot geborgen werden, wie die Polizei in Ludwigsburg am Dienstag mitteilte. Demnach wurden beide am Montagnachmittag in ihrer verrußten Wohnung in Schwieberdingen gefunden, als ein Taxifahrer den 72-Jährigen zu einem Arzttermin abholen wollte.
Neuer James Bond-Film bricht mehrere Zuschauer-Rekorde
Nach der mehrfach verschobenen Weltpremiere hat der neue James-Bond-Film bereits nach wenigen Tagen mehrere Zuschauer-Rekorde gebrochen. "Keine Zeit zu sterben" spielte schon am Eröffnungswochenende beispiellose 29 Millionen Euro ein, wie Universal Pictures am Dienstag mitteilte. Das voraussichtlich letzte Abenteuer mit Daniel Craig in der Rolle des britischen Geheimagenten 007 war zuvor wegen der Corona-Pandemie um eineinhalb Jahre verschoben worden.
Film von Oscar-prämiertem Regisseur-Duo über spektakuläre Höhlenrettung in Thailand
Für ihren Dokumentarfilm "Free Solo" über einen völlig furchtlosen Kletterer haben Elizabeth Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin bereits einen Oscar erhalten. Nun haben sie einen weiteren Dokumentarfilm gemacht, der "Free Solo" noch in den Schatten stellen soll: Es geht dabei um die sensationelle Rettung einer Jugend-Fußballmannschaft aus zwölf Jungen, die 2018 nach 18 Tagen aus einer überfluteten Höhle befreit worden war.
Arbeiter stirbt nach Stromschlag auf Autobahnbaustelle in Bayern
Auf einer Autobahnbaustelle in der Nähe von Neumarkt in der Oberpfalz hat ein Arbeiter am Montag einen tödlichen Stromschlag erlitten. Der 21-Jährige war auf der A3 dabei, einen Kompressor mithilfe eines Autokrans zu verladen, als der Kranausleger offenbar eine Hochspannungsleitung berührte, wie die Polizei in Regensburg am Dienstag mitteilte. Der junge Mann habe das Bewusstsein verloren und sei einige Stunden später in einer Klinik gestorben.
Urteil gegen Serienvergewaltiger von Berlin rechtskräftig
Fünfeinhalb Monate nach der Verurteilung eines Serienvergewaltigers durch das Landgericht Berlin ist das Urteil rechtskräftig. Die Überprüfung durch den in Leipzig ansässigen fünften Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) habe keine Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben, teilte der BGH am Dienstag in Karlsruhe mit. Seine Revision wurde verworfen. (Az. 5 StR 290/21)
Physik-Nobelpreis für deutschen Klimaforscher Hasselmann und zwei weitere Wissenschaftler
Der diesjährige Physik-Nobelpreis geht an den deutschen Klimaforscher Klaus Hasselmann und an seinen US-japanischen Kollegen Syukuro Manabe sowie an den Italiener Giorgio Parisi. Damit würden Hasselmann und Manabe für ihre physikalischen Modelle für eine "zuverlässige Vorhersage der Erderwärmung" geehrt, teilte die Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit. Die beiden Wissenschaftler hätten zum Verständnis beigetragen, wie das Erdklima funktioniert und wie der Mensch es beeinflusst.
35-Jähriger in Berlin verletzt auf Flucht vor Polizeikontrolle drei Beamte
Ein 35-Jähriger ohne Führerschein ist am Montagabend vor einer Polizeikontrolle in Berlin geflüchtet und hat dabei drei Beamte verletzt. Wie die Polizei in der Hauptstadt am Dienstag mitteilte, entdeckten Beamte im Bezirk Neukölln einen in zweiter Reihe stehenden Wagen, dessen Fahrer plötzlich stark beschleunigte, als sich das Polizeifahrzeug näherte.
Studie: Massives Korallensterben durch Klimawandel und Meeresverschmutzung
Fischerei mit Dynamit, die Verschmutzung der Meere, aber vor allem der Klimawandel haben laut einer umfassenden Studie in den vergangenen Jahren ein massives Korallensterben verursacht. Von 2009 bis 2018 seien 14 Prozent der weltweiten Korallenriffe abgestorben, ergab die größte jemals erstellte Untersuchung zu Korallenbeständen, die das Wissenschaftsnetzwerk Global Coral Reef Monitoring Network am Dienstag vorstellte.
Abbau von prominentem Gerüst am Kölner Dom verschiebt sich wegen starken Winds
Der Abbau eines prominenten Baugerüsts am Kölner Dom ist wegen ungünstiger Wetterbedingungen verschoben worden. Aufgrund der starken Windverhältnisse könne das rund zehn Tonnen schwere Hängegerüst voraussichtlich erst am Donnerstag oder Freitag abgenommen werden, teilte die für Renovierungen des Sakralbaus zuständige Kölner Dombauhütte am Dienstag mit. Das Gerüst befindet sich in 105 Metern Höhe an der Nordwestecke des Nordturms und sollte nach zehn Jahren entfernt werden.
Statistikamt sucht zehntausend Haushalte für Befragung zu Zeitnutzung
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden sucht zehntausend Haushalte in ganz Deutschland für eine freiwillige Befragung zur Nutzung der Zeit. Dabei möchten die Statistiker unter anderem wissen, wie viel Zeit neben Arbeit, Schule oder Haushalt für Freundschaften und Familie bleibt, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Die Befragung zur Zeitverwendung 2022 steht unter dem Motto "Wo bleibt die Zeit?".
Indischer Minister will Klang von Autohupen durch Musikinstrumente ersetzen
Melodischer Klang anstelle des Großstadtlärms: Indiens Verkehrsminister will das Geräusch von Autohupen in seinem Land durch Musikinstrumente ersetzen lassen. "Ich untersuche dies und plane, bald ein Gesetz zu erlassen, das vorsieht, dass die Hupen aller Fahrzeuge wie indische Musikinstrumente klingen", sagte Nitin Gadkari örtlichen Medien am Montag. Der Verkehrslärm sei dann "angenehmer".
EMA genehmigt Auffrischungsimpfungen mit Biontech-Vakzin
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für Auffrischungsimpfungen mit dem Corona-Impfstoff von Biontech gegeben. Eine Booster-Impfung mit dem Vakzin des Mainzer Unternehmens und seines US-Partner Pfizer komme für Menschen ab 18 Jahren in Betracht, erklärte die EMA am Montag. Die Drittimpfung soll demnach frühestens sechs Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis erfolgen.
EMA gibt grünes Licht für Auffrischungsimpfungen mit Biontech-Vakzin
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus mit dem Biontech-Impfstoff genehmigt. Eine Booster-Impfung mit dem Corona-Vakzin des Mainzer Unternehmens und seines US-Partner Pfizer komme für Menschen ab 18 Jahren in Betracht, erklärte die EMA am Montag. Die dritte Impfung soll demnach frühestens sechs Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis erfolgen.
Französischer Astronaut Pesquet übernimmt Kommando auf ISS
Der französische Astronaut Thomas Pesquet übernimmt am Montagabend das Kommando auf der Internationalen Raumstation ISS. Der 43-Jährige wird damit der Chef der sechs weiteren Raumfahrer an Bord, die aus den USA, Russland und Japan stammen. Ende Oktober wird auf der ISS der deutsche Astronaut Matthias Maurer erwartet, der mit Pesquet befreundet ist, und sechs Monate im All verbringen soll. Die symbolische Schlüsselübergabe wird von der NASA live übertragen.
Rekorderlös bei Auktionen für zeitgenössische Kunst
Online-Auktionen und digitale Kunst haben den Markt für zeitgenössische Kunst angekurbelt. Im vergangenen Jahr wurde bei Auktionen für zeitgenössische Kunst ein Rekorderlös von 2,7 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Dollar) erzielt, wie das auf Kunstmärkte spezialisierte französische Unternehmen Artprice am Montag in Paris mitteilte. Besonders begehrt seien digital geschützte virtuelle Werke (NTFs), die bereits ein Drittel der Online-Aktionen ausmachen.
Steinmeier reist am Sonntag ins Ahrtal
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht am Sonntag das Ahrtal, um sich ein Bild vom Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe zu machen. Steinmeier werde nach Ahrweiler und Mayschoß reisen und außerdem einen Termin im Helfercamp in Grafschaft wahrnehmen, teilten das Bundespräsidialamt in Berlin und die rheinland-pfälzische Staatskanzlei in Mainz am Montag mit. Die stellvertretende rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Anne Spiegel (Grüne) und Innenminister Roger Lewentz (SPD) begleiten den Bundespräsidenten.
Mann in Asylunterkunft in Niedersachsen von Polizisten erschossen
Polizisten haben bei einem Einsatz in einer Asylbewerberunterkunft im niedersächsischen Harsefeld einen Mann erschossen. Der 40-Jährige habe die Beamten in der Nacht zum Montag zuvor mit einem Messer angegriffen, teilte die Staatsanwaltschaft Stade mit. Daraufhin hätten die Polizisten mehrere Schüsse abgegeben.
Autofahrer stirbt nach Zusammenprall mit Notarztwagen
Beim Zusammenprall mit einem Notarztwagen ist ein Autofahrer in Thüringen ums Leben gekommen. Der 47-Jährige starb am Sonntagnachmittag noch an der Unfallstelle, wie die Polizei in Suhl am Montag mitteilte. Der 63-jährige Fahrer des Notarztwagens und eine 39-jährige Mitfahrerin wurden schwer verletzt. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden gesperrt.
Medizin-Nobelpreis geht an US-Forscher David Julius und Ardem Patapoutian
Maskenpflicht für Grundschüler endet in weiten Teilen Frankreichs
Grundschüler brauchen in weiten Teilen Frankreichs seit Montag keinen Mund-Nasen-Schutz mehr zu tragen. In 47 von 101 Départements, in denen der Inzidenzwert unter 50 liegt, entfällt die Maskenpflicht für Grundschüler. "Das ist eine gute Nachricht, aber die Frage ist: für wie lange?", sagte Marion, eine zweifache Mutter, am Montag in Les Deux-Sèvres in Westfrankreich.
Bürgermeister von Rio de Janeiro hofft auf Karneval ohne Abstandsregeln
Der Bürgermeister von Rio de Janeiro hofft auf einen Karneval ohne Abstandsregeln im kommenden Jahr. "Wer wird im Karneval weiter Abstand halten? Es ist absurd, einen Meter Abstand zu fordern", sagte Eduardo Paes am Sonntag. Bis November solle "die gesamte Bevölkerung" der brasilianischen Millionenmetropole mit zwei Impfdosen gegen das Coronavirus geimpft werden. "Ab dann werden wir voraussichtlich keine Beschränkungen mehr haben und wir werden bestimmt einen Karneval ohne Beschränkungen haben."