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Ethikrats-Vorsitzende erwägt Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte
Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, hält zur Eindämmung der vierten Welle der Corona-Pandemie womöglich auch stärkere Einschränkungen für Geimpfte für notwendig. Die Frage sei, ob Beschränkungen nur für Ungeimpfte ausreichen oder ob "zumindest in den am schlimmsten betroffenen Regionen zusätzlich auch Einschränkungen für Geimpfte notwendig werden", sagte Buyx der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Mittwoch. Sie verwies dabei auch auf Risiken durch die neue Omikron-Variante.
Razzia gegen vietnamesisch-stämmige Schleuser
Bei einem Großeinsatz der Bundespolizei gegen vietnamesisch-stämmige Schleuser sind am Mittwochmorgen laut einem Bericht des RBB mehr als 40 Gebäude in Berlin, Brandenburg und Thüringen durchsucht worden. Es gehe um den Verdacht des gewerbsmäßigen Einschleusens von vietnamesischen Frauen und die Vermittlung von sogenannten Scheinvaterschaften in 36 Fällen, erfuhr BERLINER TAGESZEITUNG. Mehrere hundert Beamten durchsuchten demnach 38 Objekte in Berlin, je eines in Potsdam und Spremberg sowie eines im thüringischen Sondershausen. Im Zentrum der Ermittlungen steht dem Bericht zufolge eine 52-jährige in Berlin lebende Vietnamesin. Die Ermittlungen richteten sich außerdem gegen 18 Männer mit deutscher Staatsbürgerschaft und 23 weitere vietnamesische Frauen. Nach Informationen des rbb24 sollen in die aktuellen Fälle auch mehrere Notare aus dem Raum Berlin verwickelt sein. Nach Auskunft des Kammergerichts seien seit 2017 mindestens sechs disziplinarrechtliche Verfahren gegen Berliner Notare wegen missbräuchlicher Vaterschaftsanerkennungen durchgeführt worden. Die 52-Jährige soll schwangeren Vietnamesinnen Männer mit deutscher Staatsbürgerschaft vermittelt haben, die sich gegen eine Geldzahlung bereit erklärten, die Vaterschaft für die Kinder der Frauen anzuerkennen. Nach rbb-Informationen soll es sich bei den Männern zum Teil um vorbestrafte Kriminelle handeln, denen Gewalt-, Drogen-, Waffen- und Sexualdelikte vorgeworfen wurden. Nach Erkenntnissen der Bundespolizei erhielten die Männer dafür 3000 bis 6000 Euro. Die vietnamesischen Frauen müssen 5000 bis 10.000 Euro zahlen. Seit dem Jahr 1993 haben nichteheliche Kinder nach der Vaterschaftsanerkennung durch einen deutschen Staatsbürger einen Anspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Mütter erhalten als Erziehungsberechtigte ein Aufenthaltsrecht - mindestens bis zum 18. Lebensjahr der Kinder. (K. Berger--BTZ)
Sieben-Tage-Inzidenz sinkt nur gering auf 442,9
Nach einem wochenlangen Anstieg ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen den zweiten Tag in Folge zurückgegangen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen sank der Wert auf 442,9. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 67.186 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 446 auf 101.790. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Seit Anfang November stieg der Wert rasant an, am 8. November übersprang er erstmals die Schwelle von 200. In der Folge wurden täglich neue Höchststände registriert. Am Dienstag meldete das RKI dann erstmals seit mehr als drei Wochen einen Rückgang der Inzidenz, die von 452,4 auf 452,2 sank. Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder am 18. November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wieviele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Ab einem Wert von drei gilt in einem Bundesland flächendeckend für Veranstaltungen die 2G-Regel - das heißt, nur gegen das Coronavirus Geimpfte und von Covid-19 Genesene sind zugelassen. Am Dienstag lag die Hospitalisierungsinzidenz laut RKI bundesweit bei 5,73. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg den RKI-Angaben zufolge auf 5.903.999. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 4.937.600. (S. Soerensen--BTZ)
Großeinsatz der Bundespolizei gegen Schleusungskriminalität in drei Ländern
Die Bundespolizei hat bei einem Großeinsatz gegen Schleusungskriminalität am Mittwoch mehr als 40 Gebäude in Berlin, Brandenburg und Thüringen durchsucht. Es ging um den Verdacht des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern in Form von sogenannten Scheinvaterschaften, wie die Behörde mitteilte.
Archäologen in Peru entdecken eine gefesselte Mumie
Archäologen in Peru haben eine bis zu 1200 Jahre alte Mumie entdeckt. Es handele sich mutmaßlich um einen zum Todeszeitpunkt 18 bis 22 Jahre alten Mann, teilten die Archäologen mit. Die Mumie sei mit einem Seil gefesselt und halte ihre Hände vor das Gesicht. Es handele sich um einen "ungewöhnlichen und einzigartigen" Fund, sagte der leitende Archäologe Pieter Van Dalen.
US-Gremium: Einsatz von Corona-Medikament Molnupiravir
Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich für eine Zulassung des Corona-Medikaments Molnupiravir des US-Pharmakonzerns MSD ausgesprochen. Die Wissenschaftler votierten mit 13 zu zehn Stimmen für den Einsatz der auch unter dem Namen Lagevrio bekannten Pillen, die vor schweren Covid-19-Verläufen schützen sollen. Es wird nun damit gerechnet, dass die FDA bald eine Notfallzulassung für das Medikament erteilt.
Mutmaßliches Epstein-Opfer erhebt Vorwürfe gegen Maxwell
Im Prozess gegen Ghislaine Maxwell hat die erste Hauptzeugin schwere Vorwürfe gegen die langjährige Vertraute des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein erhoben. Die 59-Jährige sei manchmal anwesend gewesen und habe sich aktiv an sexuellen Handlungen beteiligt, als sie von Epstein missbraucht worden sei, sagte die Frau, die am Dienstag vor einem Bundesgericht in New York unter dem Pseudonym Jane aussagte. Sie sei erst 14 Jahre alt gewesen, als der Missbrauch begonnen habe.
Jahrestag: Gedenkgottesdienst für Opfer von Trierer Amokfahrt
Genau ein Jahr nach der Amokfahrt von Trier mit sechs Toten findet am Mittwoch um 13.46 Uhr ein ökumenischer Gedenkgottesdienst für die Opfer der Gewalttat statt. Der Gottesdienst im Trierer Dom wird live im Fernsehen übertragen. An der Gedenkveranstaltung nehmen unter anderem die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe (beide SPD) und Bischof Stephan Ackermann teil.
Omikron-Variante erstmals in Lateinamerika nachgewiesen
Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist erstmals in Lateinamerika nachgewiesen worden. Die Regierung des brasilianischen Bundesstaats São Paulo teilte am Dienstag mit, dass sich zwei Verdachtsfälle nach einer sogenannten Sequenzierung der Proben bestätigt hätten.
WHO rät älteren Menschen ohne Impfschutz wegen Omikron-Variante zu Reiseverzicht
Nach dem Auftreten der neuen Omikron-Variante des Coronavirus hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Risikopatienten und älteren Menschen ohne Impfschutz aufgerufen, ihre Reiseaktivitäten anzupassen. Menschen ab 60 Jahren und Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Krebs, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, sollten Reisen in Länder und Regionen, in denen lokale Übertragungen der neuen Corona-Variante nachgewiesen wurden, verschieben, erklärte die WHO am Dienstag in Genf.
15-Jähriger erschießt an Schule in US-Bundesstaat Michigan drei Mitschüler
An einer Schule im US-Bundesstaat Michigan hat ein 15-Jähriger drei Mitschüler erschossen und sechs weitere Menschen verletzt. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach wurde eine Handfeuerwaffe sichergestellt. Unter den Verletzten ist ein Lehrer.
Ehefrau von "El Chapo" in USA wegen Drogenhandels zu drei Jahren Haft verurteilt
Wegen Drogenhandels und Geldwäsche ist die Ehefrau des inhaftierten mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán in den USA zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Bundesrichter in der Hauptstadt Washington verhängte am Dienstag eine 36-monatige Haftstrafe gegen die 32-jährige Emma Coronel Aispuro. Sie muss außerdem 1,5 Millionen Dollar (rund 1,3 Millionen Euro) zahlen - Geld, das sie durch Drogenschmuggel gewonnen haben soll.
Theranos-Gründerin Holmes wirft Ex-Freund und Geschäftspartner Missbrauch vor
Die wegen Betrugs vor Gericht stehende frühere US-Bluttestunternehmerin Elizabeth Holmes ist nach eigenen Angaben Opfer sexuellen Missbrauchs durch ihren früheren Freund und Geschäftspartner geworden. "Er ist manchmal sehr wütend über mich geworden", sagte die Gründerin des Bluttest-Unternehmens Theranos am Montag (Ortszeit) vor dem Gericht im kalifornischen San José über Ramesh "Sunny" Balwani. "Dann ist er manchmal nach oben in unser Schlafzimmer gekommen und hat mich zum Sex gezwungen, wenn ich nicht wollte."
Drei freilaufende Ponys verursachen Unfälle auf Autobahn in Nordrhein-Westfalen
Drei freilaufende Ponys haben auf der Autobahn 2 nahe Bielefeld in Nordrhein-Westfalen Verkehrsunfälle verursacht. Zwei der Tiere starben bei Kollisionen mit Autos, wie die Bielefelder Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach wurden in der Nacht mehrmals drei Ponys auf dem Seitenstreifen gemeldet. Die Unfälle ereigneten sich, als die Polizei schon unterwegs war.
Prozess um tödliche Schüsse auf Autofahrer an Kreuzung in Hannover begonnen
In Hannover hat am Dienstag ein Prozess um tödliche Schüsse auf einen Autofahrer nach einem Streit an einer Kreuzung begonnen. Ein 33-Jähriger muss sich vor dem Landgericht der niedersächsischen Landeshauptstadt verantworten, weil er im Juni während der Auseinandersetzung auf zwei Insassen eines anderen Autos geschossen haben soll. Der Fahrer des Wagens wurde dabei tödlich getroffen.
Dreyer ein Jahr nach Amokfahrt in Trier immer noch "fassungslos"
Anlässlich des ersten Jahrestags der Amokfahrt von Trier mit sechs Toten hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erneut ihr Entsetzen über die Tat zum Ausdruck gebracht. "Auch ein Jahr danach macht mich diese furchtbare Tat immer noch fassungslos", erklärte Dreyer am Dienstag. Die Amokfahrt habe sich "tief in das kollektive Gedächtnis von Rheinland-Pfalz eingegraben".
Nasa verschiebt nach Trümmer-Warnung Außeneinsatz an der ISS
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat einen Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS wegen herumfliegender Weltraumtrümmer verschoben. Die US-Astronauten Thomas Marshburn und Kayla Barron sollten die ISS am Dienstag für sechseinhalb Stunden verlassen, um eine defekte Funkantenne zu ersetzen. Die Nasa erhielt dann aber eine "Trümmermeldung" für die Raumstation und sagte den Einsatz ab, wie sie auf Twitter mitteilte.
Frankreich empfiehlt Corona-Impfung für Kinder mit Vorerkrankungen
Frankreich hat grünes Licht für Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer für vorerkrankte Kinder ab fünf Jahren gegeben. Fünf- bis Elfjährige, bei denen ein Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht, sollten den Impfstoff erhalten können, erklärte die zuständige Behörde am Dienstag. Auch Kinder, die mit immungeschwächten Menschen zusammenleben, die ihrerseits nicht geimpft werden können, können demnach geimpft werden.
Omikron-Fälle in den Niederlanden schon früher aufgetreten
In den Niederlanden ist die neue Omikron-Variante des Coronavirus schon deutlich früher aufgetreten als bisher vermutet. Wie das niederländische Institut für öffentliche Gesundheit (RIVM) am Dienstag mitteilte, wurde die Variante in zwei Testproben nachgewiesen, die auf den 19. und 23. November datiert sind. Südafrika hatte die Entdeckung der neuen Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 am 24. November offiziell bekanntgegeben.
Rentner muss nach Streit mit Nachbar Schmerzensgeld zahlen
Wegen einer gewalttätigen Auseinandersetzung nach einem eskalierten Nachbarschaftsstreit ist ein 71-Jähriger vom Amtsgericht Frankfurt am Main zur Zahlung von Schmerzensgeld verurteilt worden. Das Gericht sah es laut Mitteilung vom Dienstag als erwiesen an, dass er mit einem Knüppel auf seinen 88-jährigen Nachbarn losgegangen war, weil dieser während der ARD-"Sportschau" lautstark an der Kreissäge arbeitete. Dabei handle es sich um vorsätzlich begangene Körperverletzung.
Fidschi will trotz Omikron-Variante Touristen ins Land lassen
Die Fidschi-Inseln wollen trotz der Ausbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus ab Mittwoch wieder ausländische Touristen ins Land lassen. Regierungschef Frank Bainimarama sagte im Parlament, seine Regierung halte an der seit langem geplanten Grenzöffnung fest. Das Land müsse sich von der "schrecklichen Pandemie" und ihren wirtschaftlichen Folgen erholen, sagte Bainimarama, der den ersten Flug von Fiji Airways von Australien persönlich am Flughafen von Nadi in Empfang nehmen will.
Vier Tote bei Brand in besetzter Bankfiliale in Barcelona
Bei einem Brand in einer besetzten Bankfiliale in Barcelona sind am Dienstag vier Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei kleine Kinder. Unter den Toten seien ein Baby und ein dreijähriger Junge, erklärte die Feuerwehr der zweitgrößten Stadt Spaniens. Vier weitere Menschen überlebten das Feuer, erlitten aber Rauchvergiftungen.
BKA fahndet nach Unbekanntem wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs
Das Bundeskriminalamt (BKA) fahndet mit Bildern von Kleidungsstücken und Tatorten nach einem bislang unbekannten Täter wegen sexuellen Kindesmissbrauchs. Der heute 31 bis 51 Jahre alte Beschuldigten soll in den Jahren 2010 bis 2019 mindestens sieben Jungen schwer sexuell missbraucht haben, wie das BKA am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.
Moderna-Chef befürchtet geringe Wirksamkeit von Impfstoff gegen Omikron-Variante
Angesichts der Ausbreitung der stark mutierten Omikron-Variante des Coronavirus steigt die Besorgnis um die Wirksamkeit der existierenden Impfstoffe. Der Chef des US-Impfstoffherstellers Moderna, Stéphane Bancel, geht von einer "erheblichen Abnahme" der Schutzwirkung aus, wie er der "Financial Times" vom Dienstag sagte. Zugleich scheint die zuerst in Südafrika nachgewiesene Variante schon deutlich früher als gedacht nach Europa gelangt zu sein.
Moderna-Chef befürchtet schlechte Wirksamkeit von Vakzin gegen Omikron-Variante
Der Chef des US-Impfstoffherstellers Moderna, Stephane Bancel, befürchtet eine stark eingeschränkte Wirksamkeit der existierenden Impfstoffe gegen die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus. Wegen der vielen Mutationen der Variante gingen Wissenschaftler von einer "erheblichen Abnahme" der Schutzwirkung aus, sagte Bancel der "Financial Times" vom Dienstag. Sein Unternehmen habe bereits mit der Arbeit an einem überarbeiteten Impfstoff begonnen, aber dies werde einige Monate dauern.
Bundeskriminalamt zerschlägt internationale Bande von Kokainschmugglern
Das Bundeskriminalamt hat eine internationale Drogenbande zerschlagen. Bei einer Razzia am Dienstag sei ein Schlag gegen Organisatoren des Kokainschmuggels von Südamerika nach Deutschland gelungen, teil die Behörde am Dienstag in Wiesbaden mit. Die Tatverdächtigen sollen demnach mehrere Tonnen Kokain nach Deutschland geschmuggelt haben.
Erster Omikron-Fall in Japan
In Japan hat die Regierung einen ersten Omikron-Fall bestätigt. Ein aus Namibia eingereister Mann, der bei einem Routinetest am Flughafen positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sei mit der neuen Virus-Variante infiziert, teilte Regierungssprecher Hirokazu Matsuno am Dienstag mit. Der Mann, der zwischen 30 und 40 Jahre alt sei, stehe in einer medizinischen Einrichtung unter Quarantäne.
Knapp acht Jahre nach Mord in NRW-Rockerszene Festnahme bei Hells Angels
Knapp acht Jahre nach einem Mord in Mönchengladbach hat die Polizei zwei mutmaßliche Mitglieder der Rockerbande Hells Angels festgenommen. Die beiden Männer im Alter von 43 und 45 Jahren sollen an der Beseitigung der Tatwaffe und der Leiche des Anfang 2014 ermordeten Kai M. beteiligt gewesen sein, wie die Mordkommission Duisburg am Dienstag mitteilte. Es seien Haftbefehle wegen Strafvereitlung bezüglich eines gemeinschaftlichen Mordes beantragt worden.
Empire State Building zu Ehren von Josephine Baker beleuchtet
Zu Ehren der französisch-amerikanischen Tänzerin und Bürgerrechtlerin Josephine Baker ist das New Yorker Empire State Building am Montagabend (Ortszeit) in den Farben Frankreichs beleuchtet worden. Ab Einbruch der Dunkelheit erstrahlte der obere Teil des berühmten US-Wolkenkratzers in blau, weiß und rot. Anlass war die für Dienstag geplante Aufname Bakers ins Pariser Panthéon.
Josephine Baker bekommt als erste schwarze Frau Platz im Pantheon
Die Tänzerin, Widerstandskämpferin und Bürgerrechtlerin Josephine Baker bekommt am Dienstag einen Platz im Pariser Pantheon. Sie wird damit die erste schwarze Frau, der diese Ehre zuteil wird. Präsident Emmanuel Macron will bei ihrer feierlichen Aufnahme in den französischen Ruhmestempel am späten Nachmittag eine Rede halten. Bei der Feier soll symbolisch ein Sarg in die ehemalige Kirche getragen werden.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit Wochen leicht gesunken
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erstmals seit Wochen leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen liegt der Wert nun bei 452,2. Am Montag war er auf den neuen Höchststand von 452,4 gestiegen. Am Dienstag vergangener Woche hatte die Inzidenz bei knapp 400 gelegen.
Mann in den USA wegen Tötung seiner vier Kinder festgenommen
Ein Vater soll in den USA seine vier Kinder und ihre Großmutter getötet haben. Der 29-Jährige sei nach den tödlichen Schüssen nahe Los Angeles festgenommen worden, teilte die Polizei am Montag mit.