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Studie: Emissionen der großen europäischen Fleisch- und Milchkonzerne steigen
Die Emissionen der 35 größten Fleisch- und Milchkonzerne in Europa nehmen einer Studie zufolge auch wegen wachsender Exporte weiter zu. Im Jahr 2018 betrugen sie fast sieben Prozent der Gesamtemissionen der EU, wie es in der am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Landwirtschafts- und Handelspolitik (IATP) heißt. Statt die Emissionen zu reduzieren, wendeten die Konzerne "Strategien" an, die den Beitrag der Branche zum Klimawandel "verschleiern", so der Vorwurf.
Baerbock: Keine Grundlage für Inbetrieb von Nord Stream 2
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sieht derzeit keine Grundlage für eine abschließende Genehmigung der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2. Die Pipeline erfülle die Vorgaben des europäischen Energierechts nicht, sagte Baerbock am Sonntag im ZDF-"heute journal". Zudem sei klar, "dass bei weiteren Eskalationen diese Pipeline so nicht weiter ans Netz gehen könnte". Dies sei noch von der alten Bundesregierung mit der US-Regierung vereinbart worden.
Bahn baut Nachtzug-Angebot weiter aus
Ein Comeback der Nachtzüge soll mehr Menschen zum Umstieg vom Flugzeug auf die klimafreundlichere Schiene bewegen - ab Ende 2023 sind nun auch zwischen Berlin und Brüssel sowie zwischen Berlin und Paris Verbindungen geplant. Bereits am Montag gehen zwei neue Nachtzugverbindungen an den Start: auf der Strecke Wien-München-Paris und zwischen Zürich, Köln und Amsterdam.
Coca-Cola wirft kleinem Unternehmen in Kolumbien Verstoß gegen Markenrechte vor
Der US-Getränkeriese Coca-Cola wirft einem kleinen Unternehmen in Kolumbien einen Verstoß gegen Markenrechte vor und droht mit einer Klage. Die Firma Coca Nasa soll den Namen ihrer Biermarke Coca Pola ändern, wie aus einem Schreiben der Anwälte von Coca-Cola hervorgeht.
Aktionäre von Shell stimmen für Verlegung von Steuersitz nach Großbritannien
Die Aktionäre des Energieriesen Shell haben mit großer Mehrheit dafür gestimmt, den Steuersitz des Unternehmens von den Niederlanden nach Großbritannien zu verlegen. Bei einer Hauptversammlung in Rotterdam stimmten am Freitag mehr als 99 Prozent der Anteilseigner für den Vorschlag der Konzernspitze. Konzernchef Andrew Mackenzie bedankte sich für die "überwältigende Unterstützung" der Aktionäre.
Mehr als 850 Unternehmen schließen sich Impfkampagne mit Werbeslogans an
Mehr als 850 weitere Unternehmen und Marken haben sich der Aktion #ZusammenGegenCorona angeschlossen, bei der deutsche Firmen mit abgewandelten Werbesprüchen zum Impfen aufrufen. Die Initiative, die am Dienstag mit gut 150 Firmen und Marken gestartet war, hat inzwischen mehr als tausend Teilnehmer, wie die Initiatoren am Freitag mitteilten.
EU hofft auf Lösung im Fischerei-Streit zwischen Frankreich und Großbritannien
Im Streit zwischen Frankreich und Großbritannien um Fischerei-Rechte im Ärmelkanal hofft die EU auf eine Lösung vor Ablauf einer von ihr gesetzten Frist. Eine EU-Sprecherin sagte in Brüssel, das Ziel laufender Gespräche mit Großbritannien sei, noch am Freitag eine Einigung zu erzielen. Beide Seiten hätten sich festgelegt, "diese Gespräche heute mit einem erfolgreichen Ergebnis zu beenden", sagte die Sprecherin Vivian Loonela.
Inflation in den USA erreicht höchsten Wert seit 1982
Die Inflationsrate in den USA ist im November auf den höchsten Wert seit fast 40 Jahren gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Verbraucherpreise um 6,8 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Das ist demnach der höchste Anstieg seit 1982. Im Oktober hatte die Inflationsrate bereits einen Wert von 6,2 Prozent erreicht.
Weitere bei Flut zerstörte Bahnstrecken wieder befahrbar
Fünf Monate nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nimmt die Deutsche Bahn mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag weitere Verbindungen wieder in Betrieb. Damit fahren auf rund 80 Prozent der beschädigten Strecken wieder Züge, wie die Bahn am Freitag mitteilte.
Rückläufiger Trend bei Zahl der Unternehmensinsolvenzen setzt sich fort
Bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der rückläufige Trend fortgesetzt. Wie das Bundesamt am Freitag mitteilte, meldeten die deutschen Amtsgerichte von Januar bis September 2021 insgesamt 10.682 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren demnach 14,5 Prozent weniger als im entsprechenden Zeitraum 2020 und 25,7 Prozent weniger als 2019.
Bundesnetzagentur genehmigt höheres Porto der Post
Verbraucherinnen und Verbraucher müssen für den Versand von Briefen und Postkarten im kommenden Jahr mehr bezahlen. Die Bundesnetzagentur genehmigte am Freitag die neuen Briefporti der Deutschen Post, wie die Behörde in Bonn mitteilte. "Der Standardbrief kostet somit ab Januar 0,85 Euro", erklärte die Netzagentur. Bislang werden für Standardbriefe 80 Cent an Porto fällig.
Verdi: Neue Bundesregierung muss gegen Ausbeutung in Paketbranche vorgehen
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert von der neuen Bundesregierung ein entschlossenes Vorgehen gegen Ausbeutung und prekäre Arbeitsbedingungen in der Paketbranche. Nötig seien verstärkte Kontrollen bei den Kurier-, Express- und Paketdiensten sowie schärfere gesetzliche Regelungen, erklärte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis am Freitag.
Bahn: Bauarbeiten auf ICE-Strecke Berlin-Hamburg planmäßig fertig
Nach den monatelangen Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und Hamburg sind die ICE-Zügen zwischen den beiden Metropolen nach Angaben der Deutschen Bahn ab Sonntag wieder regulär unterwegs. Die Modernisierung der Strecke werde "planmäßig" beendet, teilte die Bahn am Freitag mit. Zum Fahrplanwechsel am Sonntag fahren die Züge demnach wieder mit Tempo 230 zwischen den beiden Städten.
Studie: Ärmere Haushalte und Rentner tragen Hauptlast der hohen Inflation
Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr - die Folgen der hohen Inflation bekommen vor allem Arme und Alte zu spüren. Im November lag die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 5,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag seine bisherige Schätzung bestätigte. Die Hauptlast tragen laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ärmere Haushalte und Rentner.
Statistisches Bundesamt bestätigt Inflationsrate von 5,2 Prozent im November
Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Im November erreichte die Inflationsrate einen Wert von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte und damit seine erste Schätzung von Ende November bestätigte. Die Energiepreise zogen binnen eines Jahres um mehr als 22 Prozent an - besonders Heizöl und Kraftstoffe verteuerten sich.
Klimaministerium will auf Entschärfung von EU-Naturschutzrichtlinien hinwirken
Für einen schnelleren Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen in Deutschland will das neue Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz von Robert Habeck (Grüne) bei der EU-Kommission eine Entschärfung von Naturschutzrichtlinien erwirken. "Sobald ein Rotmilan in einem Planungsgebiet auftaucht, kann dort im Prinzip nicht mehr gebaut werden", sagte der Europaabgeordnete und künftige Staatssekretär der Grünen, Sven Giegold, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitag).
Mitarbeiter der US-Kaffeehauskette Starbucks bekommen erstmals Betriebsrat
Erstmals bekommen Mitarbeiter der Kaffeehauskette Starbucks in den USA einen Betriebsrat. Die Beschäftigten von zwei Starbucks-Cafés im Bundesstaat New York stimmten nach Angaben der Nationalen Behörde für Arbeitsbeziehungen am Donnerstag für die Gründung von Arbeitnehmervertretungen. Prominente Vertreter des linken Flügels der Demokraten wie der Senator Bernie Sanders und die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez lobten den hart erkämpften Sieg der Gewerkschaften.
Schleppendes Weihnachtsgeschäft: HDE fordert Nachbesserungen bei Kurzarbeitergeld
In vielen Geschäften bleiben wegen der 2G-Regel die Kunden aus: Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel läuft laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) schleppend. "Deshalb brauchen wir dringend schon heute die Verlängerung der Regelung zur vollständigen Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bei Kurzarbeit über das Jahresende hinaus", forderte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Donnerstag. Die Regelung müsse mindestens bis Ende März 2022 verlängert werden.
Bauernverband: Wirtschaftliche Lage der Bauern hat sich deutlich verschlechtert
Die wirtschaftliche Situation der deutschen Landwirte hat sich nach Angaben des Deutschen Bauernverbands im abgelaufenen Wirtschaftsjahr deutlich verschlechtert. Die Gewinne der landwirtschaftlichen Betriebe gingen von Juli 2020 bis Juni 2021 durchschnittlich um 15 Prozent auf 52.100 Euro zurück, wie der Bauernverband am Donnerstag mitteilte. Grund dafür waren demnach vor allem starke Umsatzeinbrüche in der Schweinehaltung, die durch die Corona-Pandemie verursacht wurden.
EuGH: Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit keine Gehaltskürzung im Urlaub
Einem wegen Krankheit teilweise arbeitsunfähigen Arbeitnehmer darf während seines bezahlten Urlaubs nicht das Gehalt gekürzt werden. Der Betreffende soll bei Urlaub in dieser Zeit denjenigen gleichgestellt werden, die tatsächlich gearbeitet haben, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag. Es ging um einen Fall aus den Niederlanden. (Az. C-217/20)
EuGH: Auch Abbildungen von Zigarettenschachteln benötigen Warnhinweise
Warnhinweise zum Rauchen müssen nach Ansicht des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg auch auf Abbildungen einer Zigarettenpackung am Automaten gezeigt werden - und dürfen nicht erst beim Bezahlen sichtbar werden. Das entschied der Gerichtshof in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil. Geklagt hatte der Verbraucherverein "Pro Rauchfrei" gegen den Betreiber von zwei Supermärkten in München. Dieser betrieb Ausgabeautomaten für Zigarettenpackungen an den Kassen. (Az. C-370/20)
Deutschland: Tariflöhne steigen 2021 im Schnitt um 1,7 Prozent
Die Tariflöhne sind in diesem Jahr durchschnittlich um 1,7 Prozent gestiegen. Wie eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Hans-Böckler-Stiftung ergab, müssen die Beschäftigten mit Tarifvertrag wegen der hohen Inflation real aber Verluste hinnehmen. Weil die Verbraucherpreise mit 3,1 Prozent im Gesamtjahr deutlich stärker zulegen dürften, ergebe sich "ein ungewöhnlich starker Reallohnverlust" von 1,4 Prozent.
EU-Kommission will Bedingungen für Beschäftigte bei Uber, Deliveroo und Co. verbessern
Die EU-Kommission will die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten bei Dienstleistern wie Uber und Deliveroo verbessern. "Mit immer mehr Jobs, die durch digitale Arbeitsplattformen entstehen, müssen wir anständige Arbeitsbedingungen für alle sicherstellen, die ihr Einkommen aus dieser Arbeit beziehen", erklärte Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager am Donnerstag. Mit dem Vorschlag sollen klare Regeln über den Status der Beschäftigung für die Millionen bisher selbstständigen Fahrer und Lieferanten geschaffen werden.
Zigaretten: Neuseeland will den Verkauf für immer verbieten
Neuseeland will den Verkauf von Zigaretten langfristig ganz verbieten. Wie die Regierung am Donnerstag ankündigte, soll das Mindestalter für den Kauf von Tabakprodukten schrittweise angehoben werden. So soll erreicht werden, dass Jugendliche, die heute noch im Teenager-Alter sind, auch als Erwachsene nie legal Zigaretten kaufen können.
Mittelstand: Nur wenig Unternehmen investieren in Klimaschutz
Viele mittelständische Unternehmen investieren bereits, doch es bleibt viel zu tun: Bei einem Viertel der mittelständischen Unternehmen steht der Klimaschutz laut einer aktuellen Studie der Förderbank KfW aktuell auf der Agenda. "Das heißt im Umkehrschluss allerdings auch: drei von vier Unternehmen haben im vergangenen Jahr keine Investitionsprojekte mit Klimaschutzfokus umgesetzt und haben dies absehbar auch nicht vor", erklärte die KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib am Donnerstag.
Ratingagentur Fitch: Evergrande und Kaisa zahlungsunfähig
Die US-Ratingagentur Fitch hat die beiden verschuldeten chinesischen Immobilienkonzerne Evergrande und Kaisa als teilweise zahlungsunfähig eingestuft. Fitch stufte die Kreditwürdigkeit der Unternehmen am Donnerstag auf die Stufe RD (restricted default) herab - das ist die letzte Stufe vor dem Zahlungsausfall.
Weiter Trend zum Urlaub im eigenen Land in Pandemie-Zeiten
Der durch die Corona-Pandemie befeuerte Trend zum Urlaub im eigenen Land hält weiter an: Im Oktober 2021 verbuchten deutsche Beherbergungsbetriebe insgesamt 43,3 Millionen Übernachtungen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahresvergleich war das ein Plus von 30,3 Prozent. Insgesamt 38,6 Millionen, also knapp 90 Prozent der Gäste, kamen aus dem Inland. Dies entsprach einem Zuwachs von 24,2 Prozent.
Deutsche Exporte ziehen im Oktober 2021 wieder leicht an
Der deutsche Außenhandel zieht wieder an: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, stiegen die Exporte im Oktober verglichen mit dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 4,1 Prozent, gegenüber dem Vorjahresmonat Oktober 2020 waren das sogar ein Plus von 8,1 Prozent. Damit lagen die Ausfuhren 3,8 Prozent über dem Vorkrisenniveau. Im September und August waren die deutschen Exporte noch zurückgegangen.
Geywitz setzt beim Neubau von Wohnungen auf Bauwirtschaft
Die neue Bauministerin Klara Geywitz (SPD) will zur Umsetzung des Ziels von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr den Dialog mit der Bauwirtschaft suchen. Dazu werde die private Wirtschaft gebraucht, sagte Geywitz am Donnerstag dem Sender RBB. "Wir müssen natürlich Baukapazitäten aufbauen und deshalb braucht es auch eine Verlässlichkeit für die Bauwirtschaft", sagte sie.
Bahn stockt Angebot an Fernzügen zur Weihnachtszeit auf
Die Deutsche Bahn (DB) will ihr Zugangebot im Fernverkehr zur Weihnachtszeit aufstocken. "Rund um Weihnachten, vom 22. Dezember bis zum 2. Januar, setzen wir zusätzlich rund 100 Sonderzüge vor allem auf den stark nachgefragten Verbindungen ein", sagte der Vorstandschef der DB Fernverkehr, Michael Peterson, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Donnerstag. "Wir werden damit Ende dieses Jahres so viele Fernzüge auf der Schiene haben wie nie zuvor."
Käufer muss bei Neulieferung im Dieselskandal unter Umständen zuzahlen
Wer für einen vom Dieselskandal betroffenen Wagen ein neues Modell als Ersatz will, muss unter Umständen etwas dazuzahlen. Eine Ersatzlieferung sei innerhalb von zwei Jahren nach Vertragsabschluss nicht grundsätzlich unmöglich - auch nicht, wenn bereits das Nachfolgemodell auf dem Markt sei, bekräftigte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch seine frühere Rechtsprechung. Wenn der Listenpreis aber um mehr als ein Viertel höher liege, müsse eine Zuzahlung des Käufers geprüft werden. (Az. VIII ZR 190/19)
Wirtschaft fordert von neuer Regierung Stabilität in unsicheren Zeiten
Stabilität in unsicheren Zeiten, Entlastung der Unternehmen und ein Fokus auf Energiewende und Digitalisierung: Die Liste der Forderungen aus der deutschen Wirtschaft an die neue Ampel-Regierung ist lang. Verbände quer durch die Wirtschaftsbereiche des Landes mahnten dabei am Mittwoch zur Eile und boten der Koalition ihre Unterstützung an. Am Nachmittag übergab der scheidende Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) das Zepter an seinen Nachfolger Robert Habeck (Grüne).