Mai-Hitzerekorde in Frankreich und Großbritannien - vier Badetote in England
In Frankreich und Großbritannien sind im Zuge der Hitzewelle in Westeuropa am Dienstag neue Temperaturrekorde für den Monat Mai gemessen worden. In Frankreich erreichte der landesweite Temperaturindikator am Dienstag nach vorläufigen Daten von Météo-France 24,8 Grad, wie der nationale Wetterdienst mitteilte.
Damit wurde der erst am Montag aufgestellte Mai-Rekord von 24,6 Grad bereits wieder eingestellt. Der Temperaturindikator misst die Durchschnittstemperatur für das gesamte Land.
Auch in Großbritannien wurde nach Angaben des Wetterdiensts Met Office am Dienstag ein neuer Mai-Hitzerekord verzeichnet. Nahe London wurden demnach 35 Grad gemessen. Bereits am Montag hatte Großbritannien mit 33,5 Grad einen neuen Höchstwert für einen Mai-Tag registriert.
In England kamen seit Sonntag vier Jugendliche beim Baden in Seen ums Leben. In Lincolnshire im Nordosten Englands ertrank am Sonntag nach Polizeiangaben ein Jugendlicher. In Warwickshire in Mittelengland starb am Montag nach Behördenangaben ein Mädchen. In Yorkshire im Nordosten ertrank am Montag ein Junge in einem Stausee, zudem wurde am frühen Dienstag in einem Landschaftspark die Leiche eines weiteren Jungen geborgen, wie die Polizei mitteilte.
Die ungewöhnlich frühe Hitzewelle erfasst derzeit weite Teile Westeuropas, Ursache ist eine Hitzeglocke über Teilen des Kontinents. In Frankreich wurden bislang sieben Todesfälle im Zusammenhang mit der Hitzewelle gemeldet, darunter fünf durch Ertrinken.
D.Gu--SG