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Zehntausende Menschen nehmen an Klimamarsch in Brüssel teil
Gut vier Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Antalya haben in Brüssel zehntausende Menschen an einer Demonstration für mehr Klimaschutz teilgenommen. An dem Protestmarsch, zu dem rund hundert Organisationen und Gewerkschaften aufgerufen hatten, beteiligten sich nach Angaben der belgischen Polizei rund 45.000 Demonstrantinnen und Demonstranten. Sie zogen zum Europaviertel, wo die EU-Institutionen ihren Sitz haben.
Stachelschweine in Thüringen ausgebrochen
Die Polizei in Thüringen fahndet nach zwei Stachelschweinen: Wie die Polizei am Samstag berichtete, waren die Tiere aus dem Tierheim in Sonneberg ausgebrochen. Versuche, sie einzufangen, sollten nach Polizeiangaben jedoch unterbleiben, da die Stacheln für unkundige Menschen gefährlich sein könnten.
An Baumspitzen geklammert: Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien gerettet
Neue dramatische Rettungsaktionen für Orang-Utans in den Waldbrandgebieten in Indonesien: Auf der Insel Borneo haben Tierschützer am Donnerstag ein Affenmännchen gerettet, das sich inmitten dichter Rauchschwaden an die Spitze eines schon fast kahlen Baumes klammerte. Das Bara getaufte Tier sei "relativ gesund" und habe nur leichte Verbrennungen erlitten, sagte Handi Nasoka von der Naturschutzbehörde in der Provinz Zentral-Kalimantan am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
WWF: Wildtierpopulation weltweit seit 1970 um fast drei Viertel geschrumpft
Wenige Tage vor der UN-Konferenz COP17 zur Biodiversität hat die Umweltschutzorganisation WWF auf den dramatischen Schwund von Wildtieren hingewiesen. Zwischen 1970 und 2022 seien die weltweit erfassten Populationsgrößen von Säugetieren, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Fischen im Durchschnitt um 73 Prozent geschrumpft, erklärte der WWF am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung seines jüngsten Berichts "Living Planet Report".
Wadephul betont Bedeutung von Klimaschutz für die Sicherheit
Zum Auftakt der Berlin Climate and Security Conference am Dienstag in Berlin hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) die Bedeutung von Klimaschutzmaßnahmen für die Sicherheit von Staaten betont. "Wenn Russland diesen Winter erneut gezielt die Energieinfrastruktur der Ukraine angreift, könnten dezentrale, erneuerbare Energiequellen zur Lebensversicherung werden", erklärte Wadephul nach Angaben des Auswärtigen Amts. "Investitionen in den Klimaschutz sind auch Investitionen in unsere Sicherheit."
UN-Klimagipfel: Möglicherweise entscheidende Vorverhandlungen auf Fidschi-Inseln
Einen Monat vor dem UN-Klimagipfel in der Türkei haben auf den Fidschi-Inseln die möglicherweise entscheidenden Vorverhandlungen begonnen. Fidschis Klimaschutzministerin Lynda Tabuya forderte die Industrieländer zum Auftakt der Beratungen in der Stadt Nadi eindringlich auf, einen "gerechten Übergang" zu erneuerbaren Energien zu unterstützen. Der UN-Klimagipfel (COP31) findet im November in Antalya statt, eine Einigung über die wichtigsten Fragen steht bisher noch aus.
Vorbereitungstreffen für UN-Klimagipfel auf den Fidschi-Inseln
Einen Monat vor dem UN-Klimagipfel in der Türkei kommen Unterhändler aus aller Welt ab Montag auf den Fidschi-Inseln zu möglicherweise entscheidenden Vorverhandlungen zusammen. An den viertägigen Beratungen in der Stadt Nadi nehmen auch mehrere Staats- und Regierungschefs der Pazifikregion teil. Sie wollen die Zusammenkunft nutzen, um auf die Gefahren des Klimawandels für ihre Länder hinzuweisen. Diese sind durch den nach UN-Angaben im Rekordtempo steigenden Meeresspiegel besonders bedroht.
Niedrigwasser: Umweltminister ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf
Angesichts der niedrigen Pegelstände deutscher Gewässer hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) die Bundesländer zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur aufgerufen - die Bundesnetzagentur warnte vor Auswirkungen des Niedrigwassers auf die Energieversorgung. "Die Lage am Rhein und am Bodensee ist eine dramatische Belastung, nicht nur für die Natur, sondern auch für die Wirtschaft", sagte Schneider dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Sonntag). Deutschland brauche einen anderen Umgang mit Wasser, betonte der Minister.
Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor
Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.
Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt
Tourismus oder Industrie? Umwelt oder Öl? Der Startschuss für das größte Industrieprojekt aller Zeiten im ostafrikanischen Kenia bring die malerische Insel Lamu in eine Zwickmühle. Während sich die Bewohner des auch bei Prominenten beliebten Eilands durch die geplante Mega-Raffinerie teils überrumpelt fühlen, setzt die Regierung auf Fortschritt. Getrübt wird die Hoffnung auf Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze allerdings auch von der Sorge um wertvolle Ökosysteme.
"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent
Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.
Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September
Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".
에쓰오일, 장항습지 보호 사업에 1억원 지원
에쓰오일이 고양 장항습지의 철새 서식지와 생태계 보호, 교육·모니터링 사업을 위해 1억원을 지원한다.
Energieversorgung weitergedacht
Rheingas bündelt technische Kompetenz und stärkt dezentrale Energielösungen für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden
부캉아, 이리 오면 안 돼!…물줄기 피해 되돌아간 상어, 북항 귀환작전 숨바꼭질
29일 오전 부산 동구 북항 친수공원 인공수로에서 부산해경 구조정이 3m급 상어 ‘부캉이’를 바다로 돌려보내기 위한 유도 작업용 물대포를 수면에 쏘고 있다. 수로변에는 비가 내리는 가운데 우산을 쓴 시민과 관광객들이 길게 늘어서 구조 작업을 지켜보고 있다.
고양이 있는 텐트 들어가 빗자루·쇠집게로 ‘퍽퍽’…보령 글램핑장서 길고양이 학대 의혹
29일 보령경찰서 등에 따르면 경찰은 전날 보령의 한 글램핑장 관계자들을 동물보호법 위반 등의 혐의로 수사해달라는 고소장과 고발장을 접수했다.
네팔 총리, 대홍수 피해 알리며 국제사회 기후 대응 지원 요청
발렌드라 샤 네팔 총리가 유엔총회에서 지난달 히말라야산맥에서 발생한 대홍수는 지구 평균기온 상승으로 인한 기후재난이라며 국제사회에 지원을 호소했다. 샤 총리는 24일(현지시간) 유엔총회 고위급 회기 일반토의 연설에서 “(지구 온난화가) 취약한 히말라야 생태계를 불안정하게 만들고 있다”며 영구동토층과 빙하를 녹이고 재해 발생을 가속화하고 있다고 말했다.
Leo XIV. ruft zu "vorausschauendem" Handeln gegen Klimawandel auf
Kurz vor seinem Staatsbesuch in Frankreich hat Papst Leo XIV. zu "vorausschauendem" Handeln gegen den Klimawandel aufgerufen. "Die Klimafrage nicht nur eine ökologische Herausforderung, sondern auch eine Frage der Gerechtigkeit, der Menschenwürde und der Solidarität", sagte der Papst am Donnerstag im Vatikan.
Letztes Walfangunternehmen Islands kündigt Klage gegen mögliches Verbot an
Das letzte Walfangunternehmen Islands, Hvalur, will gegen die Regierung klagen, sollte der Fang von Finnwalen vor der Insel verboten werden. Hvalur-Chef Kristjan Loftsson sagte der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag, er werde sich "natürlich" an ein Verbot halten. "Aber wir werden die Regierung verklagen - also werden sie es nicht wagen." Denn Havlur werde eine "hohe Entschädigung fordern", ein Verbot werde den Staat also "eine Menge Geld kosten", sagte der 83-Jährige.
Deutschlands größter Offshore-Windpark eingeweiht
64 Windräder, die rechnerisch rund 1,1 Millionen Haushalte mit Strom versorgen können: Mit einer Feier in Hamburg ist am Donnerstag Deutschlands bislang größter Offshore-Windpark eingeweiht worden. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) begrüßte dies bei der Einweihungsfeier als gute Nachricht für den Wirtschaftssandort Deutschland. Erneuerbare seien nicht nur die klimafreundlichste, sondern "auch die günstigste und die sicherste Art, Strom zu erzeugen".
Wissenschaftler: Klimawandel ein Haupttreiber für Sturzflut im Himalaya
Der Klimawandel war nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern ein Haupttreiber für die verheerende Sturzflut im Himalaya mit mehr als 1400 Toten. Die Katastrophe sei jedoch nicht durch ein einzelnes extremes Wetterereignis ausgelöst worden, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA). Vielmehr handele es sich um eine Kombination aus langfristiger Erwärmung, dem Rückzug der Gletscher, dem Auftauen des Permafrosts sowie einer Instabilität der Berge.
Bericht: Banken kritisieren Energiepolitik in Brief an Ministerin Reiche
Mehrere Bankinstitute haben einem Medienbericht zufolge die geplanten Energiegesetze der Bundesregierung kritisiert. Das Gelingen der Energiewende hänge neben einer soliden Planung "entscheidend von der breiten Bereitstellung von Finanzierungsmitteln ab“, heißt es laut dem Pro-Newsletter Energie und Klima des Nachrichtenmagazins Politico in einem Brief an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller.
Rostock und Nordwest-Niedersachsen prüfen Meerwasserentsalzung für neue Wasserbedarfe
Häufigere Trockenphasen und neue Industrieprojekte erhöhen das Interesse an Meerwasserentsalzung in Deutschland. Planungen in Rostock und Forschung in Niedersachsen befassen sich dabei auch mit Energiebedarf und ökologischen Folgen.
Waldbrände in Tolima werfen Fragen zu Landnutzung und Rohstoffinteressen auf
In Kolumbiens Departamento Tolima haben Brände große Wald- und Landwirtschaftsflächen zerstört. Auswertungen zeigen Überschneidungen mit Bergbaugebieten, belegen aber keine Verantwortung bestimmter Unternehmen oder politischer Gruppen.
Wanderer im Allgäu fürchtet Bärenattacke: Polizei identifiziert Hirsche
Ein Wanderer hat sich am Samstagabend in den Allgäuer Alpen durch einen Bären verfolgt gewähnt und deshalb den Polizeinotruf gewählt. Beamte in der Einsatzzentrale hätten den Mann beruhigen können, wie die Polizei in Kempten am Sonntag berichtete. Bereits am Telefon sei "das unverkennbare Röhren" von Hirschen in der Brunft zu hören gewesen. Nach etwas gutem Zureden habe der Wanderer dies realisiert und seinen Weg daraufhin fortgesetzt.
Bilger drängt Bahn zur Wiedereinführung der vergünstigten Familienreservierung
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) drängt die Bahn zur Wiedereinführung der vor mehr als einem Jahr abgeschafften vergünstigten Familienreservierung in Fernverkehrszügen. "Wir sind mit der Bahn dazu im Gespräch", sagte Bilger den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagausgaben). Der Wegfall der Familienreservierung habe "zurecht viel Unzufriedenheit" hervorgerufen.
인천 미래 숲 사업 추진…2035년까지 3000만 그루 식재
인천시가 공공·민간 부문에서 나무 3000만 그루를 심어 녹지 연결과 온실가스 감축을 추진한다.
Unicef: Jedes zehnte Schulkind 2025 von klimabedingtem Schulausfall betroffen
Wegen extremer Wetterereignisse wie Stürmen, Hitzewellen, Überschwemmungen oder Waldbränden ist im vergangenen Jahr weltweit jedes zehnte Schulkind von Unterrichtsausfall betroffen gewesen. Laut einer am Donnerstag vom UN-Kinderhilfswerk Unicef veröffentlichten Analyse fiel für 171 Millionen Kinder vom Vorschulalter bis zur Oberstufe die Schule aus. Dabei bestehe für Mädchen ein größeres Risiko, für immer aus dem Bildungssystem herauszufallen.
Heißester August weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
Der vergangene Monat war nach Angaben des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der heißeste August weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Weltweit lag die Durchschnittstemperatur im August bei 16,96 Grad, wie der EU-Klimadienst Copernicus am Donnerstag mitteilte. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 2023 noch übertroffen. Auch Westeuropa erlebte demnach seinen wärmsten Sommer aller Zeiten. Zugleich wurden für die Meerestemperaturen beispiellose Höchstwerte gemessen.
Schneider: Klimawandel zeigt zuvor nie erlebte Konsequenzen
Auf die immer dramatischeren Folgen des Klimawandels hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) im Bundestag hingewiesen. "Wir sind in Deutschland mitten im menschengemachten Klimawandel", sagte Schneider am Dienstag in der Haushaltsdebatte des Parlaments. "Das hat konkrete Konsequenzen, wie wir sie bisher noch nicht erlebt haben", verwies er auf Hitzewellen mit hierzulande mehr als 16.000 Toten, Dürre und landwirtschaftliche Produktionsausfälle.
Bundesamt: Nord- und Ostsee in diesem Sommer "deutlich" zu warm
Nord- und Ostsee haben sich in diesem Sommer ungewöhnlich stark aufgeheizt. Wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Montag in Hamburg mitteilte, lagen die Wassertemperaturen der zwei Meere in den Monaten Juni bis August "deutlich" über dem langjährigen Mittelwerten. Insgesamt sei es der fünftwärmste Sommer für die Nordsee und der siebtwärmste für die Ostsee jeweils seit dem Jahr 1997 gewesen.
Schweiz: Fünf Freisprüche im Prozess um Bergsturz mit vier deutschen Todesopfern
Gut neun Jahre nach dem tödlichen Bergsturz von Bondo in den Schweizer Alpen mit vier deutschen Todesopfern sind alle fünf Angeklagten vom Vorwurf der mehrfachen fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. Das Regionalgericht Maloja kam am Freitag zu dem Schluss, dass sich eine schwere Naturkatastrophe in den Wochen vor dem Unglück nicht anhand eindeutiger Hinweise habe vorhersehen lassen.