Leserbrief verlangt Entlastung Österreichs als EU-Nettozahler
Rudolf H. Krenn begrüßt in einem Leserbrief Bundeskanzler Christian Stockers Gespräche über eine EU-Sparbremse und fordert eine vorübergehende Entlastung Österreichs.
Rudolf H. Krenn bewertet in einem Leserbrief die Reise von Bundeskanzler Christian Stocker nach Berlin und dessen Gespräche mit sparsamen Staatschefs über eine EU-Sparbremse positiv. Zugleich kritisiert er die geplante Aufstockung des EU-Budgets gegenüber der laufenden Finanzperiode um 60 Prozent sowie den Bedarf an 2.500 zusätzlichen Beamten.
Krenn fordert Stocker auf, Österreichs Rolle als Nettozahler anzusprechen. Wegen des heimischen Budgetdefizits solle die Regierung bei der EU um Zahlungserleichterungen oder eine Aussetzung für zwei oder drei Jahre ersuchen. Nach seiner Einschätzung könnten dadurch das Defizit verringert und Mittel für die Unterstützung der Landwirtschaft frei werden.
Der Autor kritisiert außerdem aus seiner Sicht unnötige Bürokratie, Lobbykosten und den Umgang der EU mit öffentlichen Geldern. Der Beitrag gibt die Position des Leserbriefautors wieder.
Z.Ryu--SG