EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit niedersächsischer Landesmedaille geehrt
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist mit der höchsten Auszeichnung Niedersachsens geehrt worden. Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) zeichnete die 67-jährige CDU-Politikerin am Dienstag in Hannover mit der niedersächsischen Landesmedaille aus, wie die Staatskanzlei des Bundeslands mitteilte. Von der Leyen hat ihre Wurzeln in Niedersachsen. Sie ist Tochter des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU), zudem war sie Landtagsabgeordnete und Landesministerin.
Lies würdigte von der Leyen als Politikerin "mit Nähe, klarer Haltung und einem feinen Gespür für gesellschaftlichen Zusammenhalt". Von der Leyen sprach bei der Verleihung laut Redetext von einer großen Ehre. "Sie berührt mich und bedeutet mir viel." Schon vor mehr als 26 Jahren sei sie dabei gewesen, als ihr Vater diese Medaille erhalten habe. Sie habe an vielen Orten gelebt, Niedersachsen jedoch sei ihre "Heimat".
Von der Leyen wurde in Belgien geboren und wuchs in Niedersachsen auf. Dort studierte die promovierte Ärztin auch. Für die CDU saß von der Leyen von 2003 bis 2005 im Landtag in Hannover, parallel dazu amtierte sie als Landesministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit.
Anschließend ging von der Leyen in die Bundespolitik. Von 2005 bis 2019 war sie nacheinander Bundesfamilienministerin, Minsterin für Arbeit und Soziales sowie Bundesverteidigungsministerin unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Seit 2019 ist sie Präsidentin der EU-Kommission.
X.Eom--SG