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Von der Leyen spricht mit Sunak über Nordirland-Protokoll
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reist am Montag nach Großbritannien, um mit Premierminister Rishi Sunak Änderungen am Nordirland-Protokoll zu erörtern. Sie hätten vereinbart, in der Grafschaft Berkshire bei London "ihre Arbeit persönlich fortzusetzen, um gemeinsame, praktische Lösungen für die komplexen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Protokoll über Irland und Nordirland zu finden", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.
Schwere Ausschreitungen im Westjordanland nach Tötung zweier Israelis
Nach der Tötung zweier israelischer Siedler ist es am Sonntagabend im Westjordanland zu schweren gewalttätigen Konfrontationen gekommen. Dabei wurde ein 37-jähriger Palästinenser in dem Dorf Saatara nahe der Stadt Nablus erschossen, wie das palästinensische Gesundheitsministerium mitteilte. Israelische Medien berichteten von Zusammenstößen zwischen israelischen Siedlern, die Rache suchten, mit Palästinensern nahe dem Ort Huwara.
Hoffnungen auf Einigung über Nordirland-Protokoll steigen
Die Hoffnungen auf eine Einigung zwischen der EU und Großbritannien über die mit Nordirland verbundenen Handelsfragen haben starken Auftrieb bekommen. Beide Seiten kündigten kurzfristig einen Besuch von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Großbritannien an diesem Montag an, bei dem über das Nordirland-Protokoll beraten werden soll. Das Büro des britischen Premierministers Rishi Sunak erklärte, von der Leyen reise zu "abschließenden Gesprächen" an.
Besiktas-Fans fordern in Sprechchören Rücktritt der türkischen Regierung
Fans des türkischen Fußball-Erstligisten Besiktas Istanbul haben sich mit den Opfern im Erdbebengebiet solidarisiert und den Rücktritt der Regierung gefordert. Während des Spiels gegen Antalyaspor am Sonntag warfen sie als symbolischen Akt des Gedenkens an die Erdbebenopfer hunderte Stofftiere auf das Spielfeld. In Sprechchören riefen sie: "Regierung, tritt zurück!"
Zehntausende Menschen demonstrieren in Mexiko-Stadt gegen Wahlreform
In Mexiko-Stadt haben zehntausende Menschen gegen eine geplante Wahlreform demonstriert. Die Menge versammelte sich am Sonntag unter dem Motto "Meine Stimme wird nicht angerührt" auf dem Zócalo, dem zentralen Platz der mexikanischen Hauptstadt, und angrenzenden Straßen. Der Hauptredner, der frühere Verfassungsrichter Ramón Cossío, warf Präsident Andrés Manuel López Obrador vor, sich mit der Reform "des Wahlsystems bemächtigen" zu wollen.
Zwei israelische Siedler im Westjordanland erschossen
Im Westjordanland sind am Sonntag zwei israelische Siedler erschossen worden. Die beiden jungen Männer wurden nach den Schüssen auf ihr Auto an einem Kontrollpunkt bei Nablus ins Krankenhaus gebracht, erlagen aber ihren schweren Verletzungen. Die israelische Regierung sprach von einem "terroristischen palästinensischen Angriff". Bei einem Treffen in Jordanien vereinbarten Vertreter Israels und der Palästinenser unterdessen, auf eine Deeskalation der angespannten Lage in den Palästinensergebieten hinzuwirken.
Vizeparteichefin der Linken kritisiert Wagenknecht wegen Kundgebung in Berlin
Die Vize-Parteivorsitzende der Linken, Katina Schubert, hat den Auftritt von Sahra Wagenknecht bei der Kundgebung "Aufstand für den Frieden" in Berlin scharf kritisiert. "Unsere Befürchtungen haben sich bestätigt: Wer einen Aufruf startet, der querfronttauglich ist, erntet Querfront", sagte Schubert der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Bei der Demonstration vor dem Brandenburger Tor waren auch zahlreiche Teilnehmer aus dem rechten und rechtsextremen Milieu anwesend.
Vertreter Israels und der Palästinenser beraten in Jordanien über Gewalteskalation
Vertreter Israels und der Palästinenser sind am Sonntag in Jordanien zusammengekommen, um über die angespannte Lage in den Palästinensergebieten zu beraten. Das erste Treffen dieser Art seit Jahren fand in der Hafenstadt Akaba am Roten Meer statt, wie das jordanische Staatsfernsehen meldete. An einem Kontrollpunkt im von Israel besetzten Westjordanland wurden unterdessen zwei israelische Siedler erschossen.
Bekanntgabe von Wahlergebnis in Nigeria verzögert sich
Nach der Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Nigeria hat sich die Bekanntgabe der Ergebnisse am Sonntag verzögert - was Sorgen hinsichtlich der Akzeptanz des Wahlausgangs auslöste. Fast 90 Millionen Wahlberechtigte waren am Samstag aufgerufen, den Nachfolger von Präsident Muhammadu Buhari zu bestimmen, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten durfte. Zum ersten Mal gab es in der bevölkerungsreichsten Demokratie Afrikas gleich drei Favoriten für das höchste Staatsamt, der Ausgang der Präsidentschaftswahl war daher völlig offen.
Macron begrüßt Zwölf-Punkte-Plan und warnt China vor Waffenlieferungen an Russland
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Chinas Zwölf-Punkte-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs begrüßt und Peking zugleich aufgefordert, keinesfalls Waffen an Russland zu liefern. "Die Tatsache, dass China sich an Friedensbemühungen beteiligt, ist sehr gut", erklärte Macron am Wochenende. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte, das Positionspapier aus Peking habe "ganz erkennbar Licht und Schatten". Dem ukrainischen Militärgeheimdienst zufolge verfügt Russland derzeit nicht über Waffen aus China; Peking selbst bestreitet, Waffenlieferungen an Russland zu planen.
Bundeswehrverband fordert sofortigen Abzug aus Mali wegen UN-Abstimmung
Der Chef des Bundeswehrverbands, André Wüstner, fordert wegen Malis offener Unterstützung für Russland bei der UN-Vollversammlung den sofortigen Abzug deutscher Soldaten aus dem Land. "Das Regime in Mali lässt mit seinem Verhalten keinen Zweifel, dass es auf die Bundeswehr-Unterstützung keinen Wert legt", sagte Wüstner dem "Spiegel". "Die Bundesregierung sollte nun militärisch den Stecker ziehen und den Abzug der deutschen Truppen einleiten."
Rund 13.000 Teilnehmer bei Ukraine-Kundgebung von Wagenknecht und Schwarzer
An der umstrittenen Kundgebung "Aufstand für den Frieden" der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer in Berlin haben am Samstag nach Schätzungen der Polizei rund 13.000 Menschen teilgenommen. Wagenknecht zufolge waren es 50.000 Menschen, die vor dem Brandenburger Tor zusammenkamen. Schwarzer wehrte sich gegen Kritik, auch der rechten Szene und Verschwörungsideologen eine Bühne zu bieten.
Zutrittsregeln für Bundestag werden verschärft
Nach Bekanntwerden der Umsturzpläne einer Reichsbürger-Gruppierung im Dezember werden die Zutrittsregeln für den Deutschen Bundestag verschärft. Ehemalige Bundestagsabgeordnete würden künftig nicht mehr automatisch einen lebenslangen Zugang zum Gebäude erhalten, berichtete die "Berliner Morgenpost" am Sonntag unter Verweis auf die Grünen-Abgeordnete Irene Mihalic. Außerdem werde es stichprobenartig Personen- und Taschenkontrollen am Einlass geben.
Bericht: Tempolimit spart laut Gutachten für FDP weniger CO2 ein als angenommen
Ein Tempolimit von 120 Kilometern pro Stunde auf Deutschlands Autobahnen würde laut einem Gutachten für die FDP deutlich weniger CO2 einsparen als vom Umweltbundesamt berechnet. "Realistischerweise" sei eine Einsparung von "maximal 1,1 Millionen Tonnen" CO2 zu erwarten, zitierte die "Bild am Sonntag" aus dem Gutachten. Das Umweltbundesamt (UBA) hatte im Januar die Höhe der Einsparungen mit 6,7 Millionen Tonnen angegeben.
Putin wirft Nato "Beteiligung" am Ukraine-Konflikt durch Waffenlieferungen vor
Wegen ihrer Waffenlieferungen an Kiew hat Russlands Präsident Wladimir Putin den Nato-Mitgliedstaaten eine "Beteiligung" am Ukraine-Konflikt vorgeworfen. "Sie schicken Waffen im Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar in die Ukraine. Das ist wirklich eine Beteiligung", sagte Putin in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem Sender Rossija-1. "Das bedeutet, dass sie sich, wenn auch indirekt, an den Verbrechen des Kiewer Regimes beteiligen."
Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern in Jordanien
Nach der jüngsten Gewalteskalation in den Palästinensergebieten kommen Vertreter Israels und der Palästinenser am Sonntag in Jordanien zu Gesprächen zusammen. Ziel des "sicherheitspolitischen" Treffens sei es, "Vertrauen" zwischen beiden Seiten aufzubauen, sagte ein Vertreter der jordanischen Regierung. Das Treffen solle dazu beitragen, die Lage zu beruhigen. Teilnehmen sollen auch Vertreter der USA und Ägyptens.
Bundeskanzler Scholz schließt Indien-Besuch in Bangalore ab
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) reist zum Abschluss seines Indien-Besuchs am Sonntag in die Wirtschaftsmetropole Bangalore im Süden des Landes. Dort stehen unter anderem Besuche einer Niederlassung des deutschen Softwarespezialisten SAP und eines Herstellers von austauschbaren Batteriezellen für Elektro-Kleintransporter auf dem Programm.
Starke Verzögerungen bei Wahlen in Nigeria
Bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nigeria ist es aufgrund organisatorischer und technischer Probleme zu starken Verzögerungen gekommen. Stunden nach der offiziellen Schließungszeit der Wahllokale standen am Samstagabend noch vielerorts Menschen Schlange, um ihre Stimmen abzugeben. Während die Auszählungen bereits begannen, ordnete die Nationale Wahlkommission wegen der Verzögerungen an, dass im südlichen Bundesstaat Bayelsa die Wahl am Sonntag weitergehen sollte.
Bundeswehrverband beklagt fehlendes Tempo bei Modernisierung der Truppe
Ein Jahr nach der Ankündigung des Sondervermögens für die Bundeswehr beklagt der Deutsche Bundeswehrverband ein zu schleppendes Tempo bei der Modernisierung der Truppe. Seit der "Zeitenwende"-Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe sich für die Soldatinnen und Soldaten "noch nichts spürbar verbessert", sagte Verbandschef André Wüstner der "Bild am Sonntag".
Faeser warnt vor russischen Sabotageakten in Deutschland
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat angesichts des fortdauernden russischen Angriffskriegs in der Ukraine vor einer hohen Gefahr durch russische Desinformation, Spionage und Sabotage gewarnt. "Die Cyber-Sicherheitslage hat sich durch den Krieg weiter verschärft. Die Angriffe pro-russischer Hacker haben zugenommen", sagte Faeser den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem am Sonntag veröffentlichten Interview. Auch die Gefahr durch staatlich gesteuerte Spionage- und Sabotageaktivitäten bleibe hoch.
G20-Treffen ohne Abschlusserklärung wegen Differenzen über Ukraine
Wegen Meinungsverschiedenheiten über den Ukraine-Krieg haben sich die Finanzminister der G20-Gruppe bei einem Treffen in Indien nicht auf eine gemeinsame Abschlusserklärung einigen können. Stattdessen gab Indien als amtierender Gruppenvorsitzender eine "Zusammenfassung" heraus, wonach der Konflikt in der Ukraine von den meisten Mitgliedern "scharf verurteilt" wurde, es aber "unterschiedliche Einschätzungen der Lage und der Sanktionen" gab.
Neuer Massenprotest gegen Justizreform in Israel
Die Proteste gegen die geplante Justizreform der ultrarechten Regierung in Israel reißen nicht ab. Am Samstag gingen erneut tausende Menschen in Tel Aviv auf die Straße. "Demokratie, Demokratie", riefen die Demonstranten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.
Berichte: Vorsprung der SPD auf die Grünen in Berlin schrumpft auf 53 Stimmen
Der Vorsprung der SPD auf die Grünen bei der Wiederholungswahl zum Abgeordnetenhaus ist Medienberichten zufolge noch kleiner als bislang angenommen. Laut dem endgültigem Wahlergebnis habe die SPD nur 53 Stimmen mehr als die Grünen geholt, berichteten die "Bild am Sonntag" und mehrere andere Medien am Samstag.
Nigeria hat einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament gewählt
Die Menschen in Nigeria haben am Samstag einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament gewählt. Fast 90 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, den Nachfolger von Präsident Muhammadu Buhari zu bestimmen, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten durfte. Zum ersten Mal gab es in der bevölkerungsreichsten Demokratie Afrikas drei Favoriten für das höchste Staatsamt, der Ausgang war daher völlig offen.
Käßmann findet Beteiligung rechter Gruppen an Friedensinitiativen "belastend"
Die evangelische Theologin Margot Käßmann empfindet die Beteiligung rechter Gruppen an Friedensinitiativen wie dem Manifest der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer als "belastend". "Wir müssen uns offenbar damit abfinden, dass die rechte Szene rund um die AfD ständig Aktionen kapern will", sagte Käßmann am Samstag dem Sender Phönix. Im Fall des Manifests habe sie nicht damit gerechnet.
Rund 13.000 nehmen an Wagenknecht-Kundgebung in Berlin teil
Rund 13.000 Menschen haben am Samstagnachmittag in Berlin bei der Großkundgebung "Aufstand für den Frieden" der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer teil genommen. Der polizeilichen Schätzung zufolge waren damit trotz Kälte und Schneeregen mehr Protestierende am BrandenburgerTor als zuvor von den Veranstaltern angemeldet - diese hatten mit zehntausend Menschen gerechnet.
Zehntausend versammeln sich bei Wagenknecht-Kundgebung in Berlin
Rund zehntausend Menschen haben sich am Samstagnachmittag in Berlin bei der Großkundgebung "Aufstand für den Frieden" der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer versammelt. Der polizeilichen Schätzung zufolge waren damit trotz Kälte und Schneeregen ungefähr so viele Menschen am Brandenburger Tor, wie zuvor von den Veranstaltern angemeldet.
Wagenknecht-Kundgebung in Berlin begonnen
In Berlin hat die Großkundgebung "Aufstand für den Frieden" der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer begonnen. Einem Polizeisprecher zufolge versammelten sich am Samstagnachmittag zu Beginn der Kundgebung trotz Kälte und Schneeregen rund 5000 Menschen vor dem Brandenburger Tor. Aufgrund eines "starken Zustroms" an Menschen sei mit einer weiter steigenden Zahl an Protestierenden zu rechnen.
Hessische Grüne küren Al-Wazir zu Kandidat für Amt des Ministerpräsidenten
Rund sieben Monate vor der Landtagswahl haben die Grünen in Hessen Landeswirtschaftsminister Tarek Al-Wazir offiziell zu ihrem Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten gekürt. Der 52-Jährige erhielt auf dem Landesparteitag in Wetzlar am Samstag die nötige Stimmenzahl, wie die Partei auf Twitter mitteilte. Das Spitzenduo für die Wahl komplettiert Landeswissenschaftsministerin Angela Dorn.
Nigeria wählt einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament
In Nigeria hat die Wahl eines neuen Präsidenten und eines neuen Parlaments stattgefunden. Kurz nach Öffnung der Wahllokale waren in zahlreichen Städten - darunter Lagos, Port Harcourt oder Kano - noch keine Wahlhelfer vor Ort oder Material fehlte, wie AFP-Journalisten berichteten. Die Wahlbeteiligung war zunächst gering.
Scholz fordert bei Indien-Besuch klare Haltung im Ukraine-Krieg
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei seinem Indien-Besuch eine klare Haltung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gefordert. "Die Welt leidet unter dieser Aggression", sagte Scholz am Samstag nach einem Treffen mit Premierminister Narendra Modi in Neu Delhi. Der Krieg sei auch "vor allem eine große Katastrophe", weil Russland den internationalen Grundsatz verletzt habe, "dass man nämlich nicht mit Gewalt Grenzen verschiebt".
Linken-Chefin Wissler kritisiert Wagenknecht für Demonstrationsaufruf
Die Parteichefin der Linken, Janine Wissler, hat den Aufruf ihrer Parteikollegin Sahra Wagenknecht zu einer "Friedenskundgebung" am Samstag in Berlin mit Blick auf den Krieg in der Ukraine kritisiert. "Ich bedauere, dass die Partei weder angefragt noch informiert war über diesen Aufruf", sagte Wissler den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie selbst werde an der Demonstration nicht teilnehmen.