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Tausende bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in London
In London haben am Samstag tausende Menschen gegen die anhaltenden Corona-Maßnahmen in England demonstriert. Die Menschenmenge zog vom Hyde Park und durch die Einkaufsstraße Oxford Street bis zum Parlament. Die Demonstranten forderten eine sofortige Aufhebung aller Beschränkungen. Das Parlament und der Regierungssitz von Premierminister Boris Johnson in der Downing Street wurden mit Tennisbällen beworfen, auf einem Plakat wurde die Festnahme von Gesundheitsminister Matt Hancock gefordert.
Coronavirus: Keine Maskenpflicht im Freien mehr in Spanien
Nur wenige lächelnde Gesichter auf den Straßen Madrids: Obwohl in Spanien die Pflicht zum Tragen von Corona-Schutzmasken seit Samstag weitgehend aufgehoben ist, waren in der Hauptstadt kaum Passanten ohne Gesichtsschutz unterwegs. Dafür nannten sie unterschiedliche Gründe. Einige fühlen sich mit Maske sicherer, andere fanden es zu kompliziert, dass sie weiterhin Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, wenn sich der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht einhalten lässt.
Navigationsgerät führt Autofahrerin in abgelegenen Wassergraben
Auf Abwege geraten ist eine Autofahrerin in Mecklenburg-Vorpommern, die sich nach eigenen Angaben auf ihr Navigationsgerät verließ. Wie die Polizei am Samstag in Neubrandenburg mitteilte, meldete sich die 62-Jährige am späten Freitagabend beim Notruf der Polizei und gab an, mir ihrem Wagen in einem Wassergraben zu stehen. Dabei habe sie allerdings nicht gewusst, wo genau sie sich befinde.
159 Menschen nach Hauseinsturz in Florida weiterhin vermisst
Drei Tage nach dem teilweisen Einsturz eines Wohnhochhauses in Florida ist die Suche nach Vermissten in der Nacht zu Samstag fortgesetzt worden. Bei den Bergungsarbeiten wurden bis Freitag vier Leichen geborgen, der Verbleib von 159 Menschen war weiter unklar, wie die Behörden mitteilten. Die Rettungsmannschaften suchten in den Trümmern weiter fieberhaft nach möglichen Überlebenden, obwohl die Chancen immer geringer wurden.
48-Millionen-Euro-Jackpot in Brandenburg geknackt
Ein noch unbekannter Glückspilz in Brandenburg hat beim Lottospielen den Eurojackpot geknackt - und kann sich nun über einen Millionengewinn freuen. Wie Lotto Brandenburg am Freitagabend mitteilte, darf der oder die Glückliche insgesamt 48.195.035,90 Euro mit nach Hause nehmen. Zu dem Geldregen führten demnach die Glückszahlen 4,17,22,30,47 und die Eurozahlen 1 und 8.
Betrunkener Lkw-Fahrer hinterlässt in Duisburg Spur der Verwüstung
Ein betrunkener Sattelzugfahrer hat in Duisburg nach Polizeiangaben ein "Trümmerfeld" hinterlassen. Der 29-Jährige habe zunächst die Autobahn A40 befahren und diese dann an einer Anschlussstelle in Duisburg verlassen, teilte die Politei am Samstag mit. Vermutlich aufgrund seiner starken Alkoholisierung sei er danach mit seinem Lkw zunächst von der Fahrbahn abgekommen und über einen Grünstreifen gefahren.
Erdbeben der Stärke 3,9 erschüttert Region um Straßburg
Ein Erdbeben der Stärke 3,9 hat am Samstagmorgen die Region um Straßburg erschüttert. Das Epizentrum des Bebens wurde nach Angaben des nationalen seismischen Überwachungsnetzes (Renass) in fünf Kilometern Tiefe in der Gemeinde La Wantzenau, nördlich des Großraums Straßburg, gemessen. Fünf Minuten später sei an der gleichen Stelle ein Nachbeben der Stärke 2,3 registriert worden.
Behörden verhängen zweiwöchigen Lockdown über Sydney
Australiens größte Stadt Sydney wird wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus abgeriegelt. Nach einem Lockdown für Teile der Stadt weiteten die Behörden am Samstag die Maßnahme auf den Großraum Sydney sowie umliegende Regionen aus. Mehr als fünf Millionen Menschen sind von den Einschränkungen betroffen.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 5,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut zurückgegangen und liegt nun bei 5,9. Dies teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 6,2 gelegen, vor einer Woche bei 9,3.
Jodie Foster wundert sich über ihre lange Schauspiel-Karriere
US-Hollywood-Star Jodie Foster ist selbst verwundert über ihre lange Schauspiel-Karriere. Sie habe nie erwartet, dass sie Schauspielerin werden würde, sagte die zweifache Oscar-Preisträgerin der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagsausgabe). "Ja, mit drei habe ich Werbespots gedreht, aber nie gab es den Plan, das mein Leben lang fortzusetzen. Ich kann es selbst kaum glauben, dass ich mit 58 immer noch das Gleiche mache."
Kunstwerk von David Bowie für mehr als 100.000 kanadische Dollar versteigert
Ein erst kürzlich in einem kanadischen Spendenshop entdecktes Kunstwerk der britischen Pop-Ikone David Bowie ist für mehr als 100.000 kanadische Dollar (rund 73.500 Euro) versteigert worden. Wie das Auktionshaus Cowley Abbot am Freitag mitteilte, ging das Bild, dessen Wert auf 9000 bis 12.000 Dollar geschätzt wurde, für 108.120 Dollar an einen Sammler aus den USA. Nach Angaben von Auktionator Rob Cowley hatten sich ein Dutzend Interessenten an der Online-Versteigerung beteiligt.
Psychiaterin von Maradona weist jegliche Schuld von sich
Die Psychiaterin von Diego Maradona hat jegliche Schuld am Tod des argentinischen Fußball-Nationalhelden von sich gewiesen. Maradona sei an Herzversagen gestorben, sagte der Anwalt von Agustina Cosachov am Freitag vor einer der Anhörung in San Isidro bei Buenos Aires. Mit den "psychiatrischen Problemen", die seine Mandantin behandelt habe, hätten Maradonas Herzprobleme nichts zu tun gehabt. Als Psychiaterin sei sie auch nicht an seiner medizinischen Versorgung beteiligt gewesen.
US-Geheimdienste veröffentlichen mit Spannung erwarteten Ufo-Bericht
Die US-Geheimdienste haben einen mit Spannung erwarteten Bericht über Ufo-Sichtungen des Militärs veröffentlicht - und viele Fragen bleiben offen. In dem am Freitag vorgelegten Dokument heißt es, es gebe keine eindeutige und einheitliche Erklärung für die unbekannten Flugobjekte. "In unserem Datensatz fehlt es derzeit an ausreichenden Informationen, um Vorfälle spezifischen Erklärungen zuzuordnen." Hinweise auf mögliches außerirdisches Leben finden sich in dem Bericht nicht.
Symbolische Strafe für Französin für Mord an ihrem Vergewaltiger
Die Französin Valérie Bacot ist wegen des Mordes an ihrem Mann, der sie jahrelang verprügelt und vergewaltigt hatte, zu einer symbolischen Haftstrafe verurteilt worden. Das Schwurgericht in Chalon-sur-Saône in Ostfrankreich verurteilte die 40-Jährige am Freitag zu vier Jahren Haft und setzte drei davon zur Bewährung aus. Bacot kommt damit nun frei, weil ihr ein Jahr in Untersuchungshaft angerechnet wird.
Drei Tote und mehrere Schwerverletzte bei Messerangriff in Würzburg
Bei einem Messerangriff in der Würzburger Innenstand sind am Freitag drei Menschen getötet worden. Es gebe zudem "fünf weitere Schwer- und Schwerstverletzte und noch weitere Verletzte", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Abend in der unterfränkischen Stadt. Bei den sehr schwer Verletzten sei noch nicht sicher, ob alle überleben. Bei dem Täter handelt es sich um einen 24-jährigen Somalier, der Herrmann zufolge zuvor psychisch auffällig war.
Polizei bestätigt drei Tote in Würzburg - Mehrere teils "Schwerstverletzte"
Bei dem Messerangriff am Freitag in Würzburg sind drei Menschen getötet worden. Es gebe zudem "fünf weitere Schwer- und Schwerstverletzte und noch weitere Verletzte", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Bei den Schwerstverletzten sei noch nicht sicher, ob alle überleben würden.
Polizei bestätigt drei Tote in Würzburg
Bei dem Messerangriff am Freitag in Würzburg sind drei Menschen getötet worden. Das bestätigte die Polizei Unterfranken im Kurzbotschaftendienst Twitter. Mehrere weitere Menschen seien verletzt worden, einige auch schwer. Eine genauere Zahl nannte die Polizei zunächst nicht.
Portugal und Russland als Virusvariantengebiete eingestuft
Die Bundesregierung hat Portugal und Russland als Virusvariantengebiete eingestuft, für die besonders strenge Regeln bei der Wiedereinreise nach Deutschland gelten. Die Einstufung gilt ab Dienstag um Mitternacht, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagabend mitteilte. Die Einstufung Portugals erfolgt den Angaben zufolge zunächst für zwei Wochen, eine Verlängerung ist aber möglich.
Wissenschaftler ordnen Schädel aus China neuer Frühmenschenart zu
Ein im Nordosten Chinas entdeckter Schädel könnte nach Einschätzung von Wissenschaftlern zu einer prähistorischen Menschenart gehören, die enger mit dem modernen Menschen verwandt ist als der Neandertaler. Wie die Forscher im Fachmagazin "The Innovation" schreiben, könnte das Gehirn des Homo longi oder "Drachenmenschen" in etwa so groß wie das des modernen Menschen gewesen sein. Die großen Augenhöhlen, die dicken Augenbrauenwülste, der breite Mund und die großen Zähne erinnern dagegen eher an den Neandertaler.
Uefa ermittelt zu "diskriminierenden Vorfällen" bei EM-Spiel Deutschland-Ungarn
Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat Ermittlungen wegen "möglicher diskriminierender Vorfälle" beim Fußball-Europameisterschaftsspiel Deutschland gegen Ungarn in München aufgenommen. Der Verband machte in einer Erklärung am Freitag zunächst keine näheren Angaben zu den untersuchten Vorfällen. Ein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, es gehe um "Vorfälle und Verhalten" in der Fankurve.
Tel Aviv feiert Pride-Parade trotz hoher Corona-Infektionszahlen
Tausende Menschen haben am Freitag trotz steigender Infektionszahlen auf der ersten Pride-Parade in Tel Aviv seit Beginn der Pandemie gefeiert. Der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, begrüßte die Veranstaltung als "Zeichen der Gleichberechtigung, Akzeptanz, Menschen- und Bürgerrechte". Nur wenige der Teilnehmer trugen die von der Regierung empfohlenen Masken, wie AFP-Reporter berichteten.
Notfallübung von Fluglehrer - Großeinsatz von Rettungskräften
Die Notfallübung eines Fluglehrers hat in Baden-Württemberg einen Großeinsatz von Rettungskräften ausgelöst. Feuerwehr, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk und Polizei rückten am Freitag in Bad Säckingen aus, nachdem ein Zeuge ein schnell sinkendes Kleinflugzeug gemeldet hatte, wie das Polizeipräsidium Freiburg mitteilte. Das Flugzeug sei bedrohlich nahe am Boden gesichtet worden, hieß es.
Große Umweltschäden nach Schiffsunglück vor Sri Lankas Küste
Die Umweltschäden nach dem verheerenden Brand auf einem mit Chemikalien und Plastik beladenen Containerschiff vor der Küste Sri Lankas sind nach Angaben eines Behördenvertreters noch schlimmer als befürchtet. Bis Donnerstag seien die Kadaver von mehr als 130 Schildkröten, Delfinen und Walen aus dem Indischen Ozean an die Strände des Inselstaats gespült worden, sagte der Beamte der Naturschutzbehörde am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Werbung mit Slogan "Oktoberfest goes Dubai" wird verboten
Veranstalter dürfen nicht mit dem Slogan "Oktoberfest goes Dubai" für ein solches Volksfest in den Vereinigten Arabischen Emiraten werben. Das Landgericht München I verbot den Veranstaltern des Oktoberfests Dubai laut Mitteilung vom Freitag unter anderem, mit dieser Formulierung sowie der dazugehörigen Abbildung zu werben. Untersagt ist ihnen auch, unter dieser Bezeichnung Schausteller und Gastronomen in Deutschland für ihre Veranstaltung in Dubai anzuwerben. (Az. 17 HKO 7040/21)
Tornado: Zahl der Todesopfer in Tschechien auf fünf gestiegen
Nach dem Tornado im Südosten Tschechiens ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens fünf gestiegen. Es gebe mindestens fünf Tote und 63 Verletzte in Krankenhäusern, sagte ein Sprecher der örtlichen Polizei am Freitag. Zehn der Verletzten befänden sich in einem ernsten Zustand.
USA: Vier Tote nach Hauseinsturz, 159 Menschen weiter vermisst
Nach dem teilweisen Einsturz eines Wohnhochhauses in Florida ist die Zahl der Toten auf vier gestiegen. Die Zahl der Menschen, deren Verbleib unklar ist, stieg auf 159, wie die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade County, Daniella Levine Cava, am Freitag sagte. "Wir werden den Such- und Rettungseinsatz fortsetzen, weil wir noch Hoffnung haben, Lebende zu finden", sagte Levine Cava.
Wertvolle Geige nach Odyssee wieder bei Besitzer
Nach einer tagelangen Odyssee ist eine wertvolle Geige in Sachsen wieder zur ihrem Besitzer gelangt. Ein Geigenbauer in Leipzig erkannte das gesuchte Instrument wieder, das ein Musiker vergangene Woche in einem Zug vergessen hatte, wie die Bundespolizei in der Messestadt am Freitag mitteilte.
Suche nach Verschütteten nach Teil-Einsturz von Hochhaus in Florida geht weiter
Nach dem teilweisen Einsturz eines zwölfstöckigen Wohngebäudes in Florida haben Rettungskräfte am Freitag die Suche nach möglichen Verschütteten fortgesetzt. Nach Angaben der Behörden war nach dem Unglück im Badeort Surfside der Verbleib von 99 Bewohnern des Hauses weiter unklar. Es wurde befürchtet, das viele von ihnen in ihren Wohnungen schliefen, als am frühen Donnerstagmorgen Teile des Gebäudes einstürzten, absackten oder beschädigt wurden.
Identität von Mädchen nach tragischem Badeunfall ist geklärt
Nach dem tragischen Badeunfall im Rhein bei Duisburg ist die Identität der beiden zunächst vermissten 13 und 14 Jahre alten Mädchen zweifelsfrei bestätigt worden. Das ist das Ergebnis von rechtsmedizinischen Untersuchungen in den Niederlanden, wo die Leichen gefunden worden waren, wie die Polizei Duisburg am Freitag mitteilte.
Paris: Chef von Picasso-Museum nun Chef von Centre Pompidou
Der derzeitige Chef des Pariser Picasso-Museums, Laurent Le Bon, übernimmt die Leitung des Centre Pompidou. In dem berühmten Museum für moderne Kunst in der französischen Hauptstadt folgt er auf Serge Lasvignes, wie der Elysée-Palast am Freitag einen Bericht des Wochenmagazins "Le Point" bestätigte.
Flucht einer Kuh samt seiner 40 Artgenossinnen hat Happy End
Diese Flucht hat sich gelohnt: Eine Kuh, die mit 40 Artgenossinnen aus einem Schlachthaus im Bezirk Los Angeles entkommen war, ist nach ihrer mehrtägigen Flucht auf Betreiben von Grammy-Preisträgerin Diane Warren begnadigt worden. Anders als ihre schon früher wieder eingefangenen Artgenossinnen werde diese Kuh sicher nicht geschlachtet, teilte ein Vertreter der Stadtverwaltung von Piko Rivera am Donnerstag (Ortszeit) mit.
Barmer empfiehlt Masken und Schnelltests für den Urlaub
Die Krankenkasse Barmer empfiehlt anlässlich der beginnenden Sommerferien, ausreichend Masken, Schnelltests und Desinfektionsmittel in den Urlaub mitzunehmen. In die Reiseapotheke gehörten zudem Medikamente für den eigenen Bedarf sowie Mittel gegen kleinere Beschwerden, teilte die Barmer am Freitag mit.