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Russland verzeichnet erstmals mehr als 1000 Corona-Tote binnen 24 Stunden
Die russischen Behörden haben erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 1000 Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages verzeichnet. Es seien 1002 Tote sowie 33.208 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert worden, teilte die Regierung am Samstag mit. Laut der Website "Gogow", welche angesichts fehlender landesweiter Impf-Statistiken Daten aus den Regionen zusammenträgt, sind nur rund 31 Prozent der 146 Einwohner Millionen Russlands vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
Drei Tote bei Erdbeben der Stärke 4,8 auf Bali
Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Bali sind am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen und sieben weitere verletzt worden. Wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte, wurde nicht mit weiteren Toten gerechnet. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 4,8 lag nordöstlich der Stadt Banjar Wanasari in einer relativ niedrigen Tiefe von zehn Kilometern.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 70,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 70,8 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 10.949 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Golden Globes finden ohne TV-Übertragung durch NBC statt
Die Verleihung der US-Filmpreise Golden Globes soll am 9. Januar auch ohne eine TV-Übertragung durch den Sender NBC stattfinden. Die Hollywood Foreign Press Association (HFPA), die die Preisverleihung organisiert, machte am Freitag keine näheren Angaben zum Ablauf der Veranstaltung. Die HFPA war zuletzt massiv in Kritik geraten: Ihr wurde Diskriminierung, Rassismus und teils auch Korruption vorgeworfen.
Verkauf von 400 Kleidungsstücken des Schriftstellers Márquez
Fans des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez dürfen sich freuen: 400 Kleidungsstücke aus der persönlichen Garderobe des Autors werden in der kommenden Woche in Mexiko zum Verkauf angeboten, wie dessen Familie am Freitag mitteilte. Der Erlös komme einer Stiftung zugute, die Kinder aus indigenen Gemeinden im Süden Mexikos unterstützt.
Franzose knackt Rekord-Jackpot von 220 Millionen Euro
Noch nie war so viel Geld im Lotterietopf: Ein glücklicher Gewinner in Frankreich hat den bislang größten Jackpot der Lotterie Euromillionen geknackt. Er darf sich über 220 Millionen Euro freuen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag von der französischen Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ) erfuhr. Der glückliche Gewinner habe nun 60 Tage Zeit, um sich bei der FDJ zu melden und seinen Gewinn abzuholen.
24 Nilpferde von Ex-Drogenbaron Pablo Escobar sterilisiert
Die Behörden in Kolumbien haben 25 Nilpferde auf der ehemaligen Farm des verstorbenen Drogenbarons Pablo Escobar sterilisiert. Die Tiere hätten sich unkontrolliert vermehrt, erklärte die Umweltschutzorganisation Cornare am Freitag (Ortszeit). Escobar hatte zwei Nilpferde sowie weitere exotische Tiere wie Giraffen, Zebras und Kängurus auf der Farm gehalten. Nach seinem Tod wurden alle Tiere verkauft - bis auf die Nilpferde. Diese pflanzten sich zu einer Herde von 80 Tieren fort.
Kinderärzte empfehlen Corona-Impfung für Kinder ab 12 Jahren
Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin rät Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren zu einer Corona-Impfung. "Nachdem Daten von über zehn Millionen Kindern und Jugendlichen erhoben wurden, empfehle ich die Impfung den über Zwölf-Jährigen heute allgemein und uneingeschränkt", sagte der Vorsitzende der Gesellschaft, Jörg Dötsch, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Ich werbe dafür so dringlich wie bei Erwachsenen."
Angeklagter früherer Boeing-Testpilot sieht sich als "Sündenbock"
Der wegen seiner Rolle bei den verheerenden Abstürzen zweier Boeing-Maschinen vom Typ 737 MAX angeklagte frühere Testpilot sieht sich selbst als Sündenbock. "Diese Tragödie verdient eine Suche nach der Wahrheit - und nicht die Suche nach einem Sündenbock", teilte Mark Forkner am Freitag (Ortszeit) über seine Anwälte mit. Der ehemalige technische Chefpilot soll der US-Flugaufsichtsbehörde FAA "falsche, ungenaue und unvollständige Informationen über einen neuen Teil der Flugsteuerung der Boeing 737 MAX" geliefert haben, wie das US-Justizministerium mitteilte.
Taikonauten erreichen chinesische Raumstation "Tiangong"
Es soll die bislang längste bemannte Weltraummission Chinas werden: Drei chinesische Astronauten haben Medienberichten zufolge am Samstag die Raumstation "Tiangong" ("Himmlischer Palast") erreicht. Das Raumschiff "Shenzhou-13" habe erfolgreich an die Raumstation angedockt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die chinesische Raumfahrtbehörde.
Ex-US-Präsident Clinton verbringt weitere Nacht im Krankenhaus
Der frühere US-Präsident Bill Clinton wird eine weitere Nacht im Krankenhaus verbringen. Er wird dort Medienberichten zufolge wegen einer Sepsis behandelt. "Alle Werte bewegen sich in die richtige Richtung, einschließlich der Anzahl der weißen Blutkörperchen, die deutlich gesunken ist", teilte Clintons Sprecher Angel Urena am Freitag (Ortszeit) mit. Der Ex-Präsident erhalte weiterhin Antibiotika.
Knochenfunde versprechen Erkenntnisse über Vesuv-Ausbruch
Der Fund eines Skeletts in der antiken Stadt Herculaneum bei Pompeji verspricht neue Erkenntnisse über den Ausbruch des Vesuvs. Es handle sich dabei um die sterblichen Überreste eines Mannes im Alter von 40 bis 45 Jahren, sagte der Leiter des archäologischen Parks von Herculaneum, Francesco Sirano, am Freitag der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. "Er könnte ein Rettungshelfer gewesen sein."
US-Experten empfehlen Auffrischung auch bei Corona-Vakzin von Johnson&Johnson
Ein Expertenausschuss der US-Arzneimittelbehörde FDA hat grünes Licht für Auffrischungsimpfungen mit dem Corona-Vakzin des Herstellers Johnson&Johnson (J&J) gegeben. Die Entscheidung des Gremiums fiel am Freitag einstimmig. Eine offizielle Notfallzulassung für die Zweitimpfung mit dem Vakzin wird in den kommenden Tagen oder Wochen erwartet. Die Empfehlung gilt für alle Erwachsene, deren Impfung bereits länger als zwei Monate her ist.
Taikonauten zu bisher längster chinesischer Mission ins All gestartet
Es soll die bislang längste bemannte Weltraummission Chinas werden: Wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, startete am Samstag (Ortszeit; Freitagabend MESZ) eine Rakete mit drei chinesischen Astronauten vom Raumfahrtbahnhof Jiuquan im Nordwesten der Wüste Gobi aus ins All. Das dreiköpfige Team soll sechs Monate im Kernmodul der im Bau befindlichen chinesischen Raumstation "Tiangong" verbringen.
Weiteres Banksy-Werk für 3,7 Millionen Euro versteigert
Ein zweiteiliges Werk mit dem Titel "Mädchen mit Ballon" des britischen Künstlers Banksy ist am Freitag für umgerechnet 3,7 Millionen Euro versteigert worden. Die Versteigerung fand im Londoner Auktionshaus Christies statt. Auf zwei Leinwänden ist das berühmte Motiv "Girl and Balloon" zu sehen: ein Mädchen, das sich nach einem herzförmigen roten Ballon streckt. Das Diptychon stammt aus dem Jahr 2005.
Schütze von Parkland-Schulmassaker will sich schuldig bekennen
Mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida mit 17 Toten will sich der Schütze schuldig bekennen. Das kündigte der Anwalt von Nikolas Cruz am Freitag bei einem Gerichtstermin an. Der 23-Jährige dürfte damit versuchen, die ihm drohende Todesstrafe abzuwenden. Cruz ist wegen 17-fachen Mordes und 17-fachen Mordversuchs angeklagt. Der nächste Gerichtstermin ist am kommenden Mittwoch.
Biontech beantragt Zulassung von Corona-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren in EU
Der Mainzer Impfstoff-Hersteller Biontech hat zusammen mit dem US-Partnerunternehmen Pfizer nun auch in der EU die Zulassung seines Corona-Impfstoffs auf Fünf- bis Elfjährige beantragt. Am Freitag teilten die beiden Unternehmen mit, dass sie dafür Daten aus einer klinischen Studie bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA eingereicht haben. Es handelte sich demnach um dieselben Daten, die bei einem ähnlichen Antrag in den USA vor einer Woche eingereicht worden waren.
Bundesgerichtshof bestätigt Urteil gegen Verursacher von BASF-Unglück 2016
Fünf Jahre nach der Explosion auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen mit fünf Toten ist das Urteil gegen einen 65-Jährigen rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf die Revision des Angeklagten, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Der Mann hatte im Oktober 2016 an einer stillgelegten Rohrleitung gearbeitet und einen Trennschleifer versehentlich an einer gasführenden Leitung angesetzt. (Az. 4 StR 19/20)
Erbenheim: Baukran stürzt in Wiesbaden auf ein Wohnhaus
In Wiesbaden ist am Freitag ein Baukran auf ein Wohnhaus gestürzt. Mindestens ein Gebäude im Stadtteil Erbenheim wurde beschädigt, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Der Kran lehnte instabil auf dem Haus. Mehrere mobile Krane wurden zur Einsatzstelle gebracht, um den umgefallenen Kran wieder in eine sichere Lage zu bringen.
Vier Verletzte nach Nachbarschaftsstreit um Parkplätze in Nordrhein-Westfalen
Bei einem Nachbarschaftsstreit um Parkplätze sind in Nordrhein-Westfalen vier Menschen verletzt worden. Zwei Männer wurden vorläufig festgenommen, teilten die Staatsanwaltschaft Hagen und die Polizei Wuppertal am Freitag mit. An der Auseinandersetzung am Donnerstagabend in Hagen war auch ein Polizist beteiligt. Ein 30-Jähriger wurde mit einem Messer verletzt. Zeugen hatten die Beamten über eine größere Schlägerei informiert.
USA lassen ab 8. November geimpfte Reisende wieder ins Land
Die USA lassen gegen das Coronavirus geimpfte Reisende ab dem 8. November wieder ins Land. "Die neue Reiseregelung der USA, die für ausländische Reisende eine Impfung verlangt, wird am 8. November beginnen", erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses am Freitag im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Die USA hatten im März vergangenen Jahres wegen der Corona-Pandemie Einreiseverbote unter anderem für Europäer verhängt.
Vermisste Frau aus Ahrtal tot in Rotterdam gefunden
Eine seit der Flutkatastrophe vermisste Frau aus dem rheinland-pfälzischen Ahrtal ist tot in Rotterdam gefunden worden. Die Leiche sei bereits vor einigen Wochen entdeckt worden, sagte ein Sprecher der für das Ahrtal zuständigen Polizei Koblenz am Freitag. Offenbar wurde die Frau durch den Rhein bis nach Rotterdam getrieben.
Mann nach Fund von zwei Toten in Landkreis Aschaffenburg festgenommen
In Laufach im Landkreis Aschaffenburg hat ein Spezialeinsatzkommando nach dem Fund von zwei Toten einen Mann festgenommen. Dieser komme aus dem sozialen Umfeld einer der beiden Toten, einer 47 Jahre alten Frau, teilte das Polizeipräsidium Unterfranken am Freitag in Würzburg mit. Der zweite Tote sei der 83 Jahre alte Vater der Frau.
Tausende Italiener protestieren gegen neue Corona-Regeln
Tausende Italiener haben am Freitag gegen die neu eingeführte Pflicht zur Vorlage eines Corona-Passes am Arbeitsplatz protestiert. Allein am Hafen von Triest demonstrierten laut Behördenangaben mehr als 6500 Menschen, in Genua blockierten rund 300 Arbeiter die Zufahrt zum Hafen. Die Hafenarbeiter in Triest drohten mit unbefristetem Streik, obwohl ihnen kostenlose Corona-Tests angeboten wurden. Für den Abend waren landesweit weitere Demos angekündigt.
Italienische Hafenarbeiter demonstrieren gegen neue Corona-Regeln
Hunderte Hafenarbeiter haben am Freitag in Italien gegen die neu eingeführte Pflicht zur Vorlage eines Corona-Passes am Arbeitsplatz protestiert. Rund 300 Arbeiter blockierten am Morgen die Zufahrt zum Hafen von Genua und sorgten für Verspätungen beim Warenumschlag. Auch am Hafen von Triest demonstrierten hunderte Arbeiter.
Vermeintliches Gasleck in Australien entpuppt sich als Stinkefrucht
Der intensive Geruch einer Stinkefrucht hat in Australien die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Die Rettungskräfte rückten am Freitag in der Hauptstadt Canberra wegen eines vermeintlichen Gaslecks in einem Einkaufsviertel an. Eine Stunde lang suchte die Feuerwehr nach eigenen Angaben vergeblich nach dem Leck, bis sie schließlich ein Mieter aus einer Wohnung oberhalb der Läden auf die mögliche Ursache hinwies - die auch als Stinkefrucht bekannte exotische Durian-Frucht.
Sydney hebt ab November Hotel-Quarantäne für vollständig Geimpfte auf
Sydney hebt ab November die Hotel-Quarantäne für geimpfte Reisende auf. "Für doppelt Geimpfte aus aller Welt" sei die australische Metropole ab 1. November wieder "offen", sagte der Regierungschef von New South Wales, Dominic Perrottet, am Freitag. Die 14-tägige Hotel-Quarantäne gehöre dann der Vergangenheit an. "Dies ist ein bedeutender Tag für unseren Bundesstaat", sagte Perrottet.
Eliteuniversität Harvard bleibt reichste Universität der Welt
Die Eliteuniversität Harvard in den USA ist weiterhin die reichste Hochschule der Welt. Wie aus dem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Jahresfinanzbericht hervorgeht, erhöhte die renommierte Hochschule im US-Bundesstaat Massachusetts ihr Vermögen binnen eines Jahres um 27 Prozent. Das bei US-Universitäten übliche Stiftungsvermögen wird hauptsächlich aus privaten Spenden generiert.
Staatsanwalt in Mexiko zu U-Bahn-Unglück Anklage erheben
Rund fünf Monate nach einem verheerenden U-Bahn-Unglück in Mexiko will die Generalstaatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes, Körperverletzung und Sachbeschädigung erheben. Dabei werde man "gegen eine Reihe von Unternehmen und Menschen" in Zusammenhang mit dem durch Baufehler verursachten Unglück vorgehen, erklärte Staatsanwältin Ernestina Godoy am Donnerstag (Ortszeit).
Pelé meldet sich nach Entlassung aus der Klinik bei den Fans
Zwei Wochen nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus hat der brasilianische Fußball-Star Pelé sich erstmals bei seinen Fans gemeldet. "Gott sei Dank geht es mir gut, mir geht es besser, ich bin sogar bereit, am Sonntag zu spielen", scherzte der frühere Fußball-Star in einem Video, das am Donnerstag auf den Instagram-Accounts seiner Töchter veröffentlicht wurde. "Im Ernst: Danke für alles, danke an alle, die mir Kraft gegeben haben", fügte er hinzu.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 68,7
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 68,7 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 11.518 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Britische Band Coldplay spielt umweltfreundliche Tournee
Die britische Band Coldplay will bei ihren künftigen Auftritten auf mehr Umweltfreundlichkeit achten: Auf ihrer nächsten Tournee würden die Bewegungen der Fans in den Konzerthallen mittels kinetischer Energie in Strom umgewandelt, kündigte Frontmann Chris Martin am Donnerstag in der BBC an. Martin räumte aber ein gewisses Maß an Doppelmoral ein: Er und seine Bandkollegen würden zu den Konzerten mit Privatjets fliegen.