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Jäger in Baden-Württemberg erschießt versehentlich zwei Pferde
Ein Jäger hat in Baden-Württemberg versehentlich zwei Pferde statt zweier Wildschweine erschossen. Die beiden Tiere verendeten an ihren Verletzungen, wie die Polizei in Heilbronn am Montag mitteilte. Demnach wollte der Jäger in der Nacht zum Dienstag vergangener Woche bei Wertheim im Main-Tauber-Kreis ein bewirtschaftetes Feld vor Schäden durch Wildschweine schützen.
Polizei: Attentäter in Norwegen erstach seine Opfer mit "scharfem Gegenstand"
Die fünf Todesopfer des Anschlags im norwegischen Kongsberg sind nicht durch Pfeil und Bogen getötet worden, sondern wurden erstochen. Bei seinen Angriffen habe der Täter "irgendwann Pfeil und Bogen weggeworfen oder verloren", sagte Polizeiinspektor Per Thomas Omholt am Montag vor Medienvertretern. Seine Opfer habe er dann mit einem "scharfen Gegenstand" erstochen, darunter auch eine 52-jährige Deutsche.
Prozess gegen Ex-Profifußballer wegen Vortäuschens von eigenem Tod begonnen
Vor dem Landgericht Essen hat am Montag ein Prozess um den vorgetäuschten Tod eines ehemaligen Profifußballers aus Marl im Kreis Recklinghausen begonnen. Der jahrelang totgeglaubte Angeklagte schwieg zum Prozessauftakt, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der heute 35-jährige gebürtige Kongolese und seine 41-jährige Ehefrau sollen im Jahr 2015 eine Lebensversicherung über 1,2 Millionen Euro für ihn abgeschlossen und dann seinen Tod vorgetäuscht haben.
Fußballstar Benzema sechs Jahre nach Sexvideo-Affäre vor Gericht
Sechs Jahre nach der sogenannten Sexvideo-Affäre muss sich der französische Fußballstar Karim Benzema von Mittwoch an vor Gericht verantworten. Dem 33-Jährigen wird vorgeworfen, 2015 in die versuchte Erpressung seines damaligen Kollegen in der Nationalmannschaft, Mathieu Valbuena, verwickelt zu sein - er selbst weist das zurück. Gemeinsam mit Benzema sind vier Männer wegen versuchter Erpressung angeklagt.
Ursache für Hubschrauberabsturz mit drei Toten bei Heilbronn weiter unklar
Einen Tag nach einem Hubschrauberabsturz mit drei Toten nördlich von Heilbronn ist die Unglücksursache am Montag weiterhin unklar gewesen. Die Ermittlungen an der Absturzstelle in der Nähe von Buchen wurden fortgesetzt, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Gutachter und Sachverständige seien hinzugezogen worden. Die Bergung der Leichen dauerte bis zum späten Sonntagabend. Das Wrack wurde von Polizei und Feuerwehr bewacht.
Hundert tote Aquarienfische auf Straße im thüringischen Ilmenau verteilt
Unbekannte haben in Thüringen etwa hundert tote Aquarienfische auf einer Straße verteilt. Wie die Polizei am Montag in Gotha mitteilte, wurden die Tiere in Ilmenau im Bereich eines Kreisverkehrs auf einer Strecke von rund 50 Metern abgelegt. Einzelheiten waren unklar.
Vier Menschen bei Explosion an Güterbahnhof in Köln verletzt
Bei einer Explosion auf dem Gelände des Kölner Güterbahnhofs Eifeltor sind vier Menschen leicht verletzt worden. Bei der Reinigung eines Silotanks kam es am Montagmorgen zu einer Verpuffung und einer starken Rauchentwicklung, wie die Stadt mitteilte. Die dabei Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.
Valneva: "Positive" Studienergebnisse für Corona-Impfstoff
Der französisch-österreichische Konzern Valneva hat "positive erste" Ergebnisse aus der klinischen Phase-3-Studie für seinen Impfstoffkandidaten gegen das Coronavirus bekanntgegeben. Im Vergleich zum Astrazeneca-Impfstoff sei bei den Probanden ein höherer mittlerer Wert an neutralisierenden Antikörpern festgestellt worden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das Mittel sei zudem "im Allgemeinen gut verträglich". An der Studie hatten den Angaben zufolge 4012 Menschen ab 18 Jahren in Großbritannien teilgenommen.
Sekte gibt per E-Mail Hinweis zu in Bayern elfjährigem Kind
Eine in Bayern vermisste Elfjährige aus dem Landkreis Dillingen soll bei ihren leiblichen Eltern sein. Der Pflegevater des Kinds habe von der Sekte Zwölf Stämme eine E-Mail erhalten, wonach das Kind bei den Eltern sei, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord am Montag in Augsburg. Es werde nun die Authentizität der E-Mail geprüft, weitere Suchmaßnahmen seien aber vorerst nicht geplant.
Zwei Australier nach mehreren Tagen ohne Verpflegung aus dem Outback gerettet
Ein Australier und sein jugendlicher Begleiter haben mehrere Tage ohne Verpflegung im Outback überlebt. Der 21-Jährige und der 14-Jährige seien am Dienstag als vermisst gemeldet worden, teilte die Polizei am Montag mit. Sie seien nach einem Wochenendausflug nicht in die abgelegene Gemeinde Hermannsburg zurückgekehrt.
Unbekannte werfen Fahrrad von Brücke auf Tankmotorschiff
Unbekannte Täter haben am Sonntagabend von einer Brücke bei Mainz ein Fahrrad auf ein vorbeifahrendes Tankmotorschiff geworfen. Wie die Polizei am späten Sonntagabend mitteilte, berichteten Zeugen von drei jugendlichen Tätern, die auf der Konstheimer Brücke bei Mainz warteten, bis sich das Schiff unter der Brücke befand. Anschließend warfen sie ein silbernes Damenrad auf das Tankmotorschiff. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 74,4 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 74,4. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 4056 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Aktivisten in Haiti fordern die Freilassung entführter Missionare
Nach der Entführung von 17 nordamerikanischen Missionaren und ihren Kindern in Haiti haben zivilgesellschaftliche Organisationen in dem Karibikstaat die sofortige Freilassung der Menschen gefordert. Die Situation der Betroffenen stehe der Menschenwürde "diametral entgegen", kritisierte der Leiter des in Port-au-Prince ansässigen Zentrums für die Analyse und Erforschung von Menschenrechten, Gedeon Jean, am Sonntag.
Prinz William verleiht Earthshot-Preise für Umweltengagement
Zwei Wochen vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz im Vereinigten Königreich hat der britische Prinz William erstmals den Earthshot-Preis für Engagement im Umweltschutz verliehen. Zu den Preisträgern in fünf Kategorien, die am Sonntagabend geehrt wurden, gehören das lateinamerikanische Land Costa Rica, die norditalienische Stadt Mailand sowie innovative Unternehmen. An die Preisträger gingen jeweils eine Million Pfund (1,17 Millionen Euro) zur Fortentwicklung ihrer Umweltschutzprojekte.
Heilbron: Hubschrauberabsturz mit drei Toten, Ursache ist unklar
Nach einem Hubschrauberabsturz mit drei Todesopfern sucht die Polizei der baden-württembergischen Stadt Heilbronn nach der Ursache. Die Gründe für das Unglück, das sich am Sonntag in der Nähe von Buchen nördlich von Heilbronn ereignet habe, sei noch "völlig unklar", teilte das Polizeipräsidium Heilbronn am Abend mit.
Gut für's Kino: Streik von Hollywood-Beschäftigten abgewendet
Kinogänger und Serienfans können aufatmen: Ein Streik der Beschäftigten in Hollywood ist im letzten Moment abgewendet worden. Die US-Gewerkschaft Iatse, die zehntausende Filmschaffende vertritt, verkündete am Samstagabend auf ihrer Webseite eine Einigung mit den Produktionsfirmen. Iatse-Präsident Matthew Loeb nannte die auf drei Jahre angelegte Einigung in einer Erklärung ein "Hollywood-Ende". Die Vereinbarung muss noch von den Gewerkschaftsmitgliedern bestätigt werden.
Ex-US-Präsident Bill Clinton wurde aus Krankenhaus entlassen
Nach einem mehrtägigem Krankenhausaufenthalt hat der frühere US-Präsident Bill Clinton die Klinik verlassen. Nach der Behandlung einer Infektion sei der 75-Jährige am Sonntagmorgen (Ortszeit) aus dem Krankenhaus im kalifornischen Irvine entlassen worden, teilte der Leiter seines dortigen Ärzteteams, Alpesh N. Amin, in einer von Clintons Sprecher via Twitter verbreiteten Erklärung mit.
Elfjährige in Bayern verschwunden - Sind die Eltern beteiligt?
In Bayern fahndet die Polizei öffentlich nach einer vermissten Elfjährigen aus dem Landkreis Dillingen. Wie die Ermittler am Sonntag in Augsburg mitteilten, kehrte das Mädchen am Samstag nicht von einer nachmittäglichen Joggingrunde zu seinem Wohnhaus im schwäbischen Holzheim-Eppisburg zurück.
Polizei: Streit um Halteverbot weitet sich zu Schlägerei aus
Ein Streit zwischen zwei Frauen um ein im Halteverbot geparktes Auto hat sich im nordrhein-westfälischen Lünen zu einer Schlägerei unter Beteiligung einer Hochzeitsgesellschaft entwickelt. Nach Angaben der Polizei in Dortmund waren am Ende etwa 15 Menschen an dem Konflikt beteiligt. Die im Halteverbot parkende Autofahrerin wurde bei dem Geschehen am Samstag demnach durch Schläge mit einer Krücke leicht verletzt.
15-Jähriger will Jugendliche in Hannover mit brennendem Haarspray anzünden
In Hannover hat ein 15-Jähriger in der Nacht zum Sonntag offenbar versucht, eine Jugendliche auf offener Straße anzuzünden. Wie die Polizei in der niedersächsischen Hauptstadt mitteilte, versprühte er dazu Haarspray und setzte dieses mit einem Feuerzeug in Brand. Die Stichflamme verfehlte das 18-jährige Opfer aber, es blieb unverletzt. Zeugen riefen die Polizei, Beamte nahmen den Verdächtigen kurz darauf fest.
Große Moschee in Mekka hebt Corona-Abstandsregeln auf
In der Großen Moschee in der für Muslime heiligen Stadt Mekka in Saudi-Arabien darf wieder ohne die Corona-Abstandsregeln gebetet werden. "Dies steht im Einklang mit der Entscheidung, die Vorsichtsmaßnahmen zu lockern und Pilgern den Besuch der Großen Moschee in vollem Umfang zu ermöglichen", berichtete die staatliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA am Sonntag. Erstmals seit Beginn der Pandemie saßen die Gläubigen beim Gebet wieder Schulter an Schulter beisammen.
Zweifel an geistiger Zurechnungsfähigkeit des Bogen-Attentäters in Norwegen
Wenige Tage nach dem Anschlag in Norwegen mit fünf Toten haben die Behörden große Zweifel an der geistigen Zurechnungsfähigkeit des mutmaßlichen Bogen-Attentäters von Kongsberg. Polizeiinspektor Per Thomas Omholt sagte am Samstag, dass die laufenden Ermittlungen den Verdacht erhärtet hätten, dass der Festgenommene psychische Probleme hat. Er wurde deshalb für die Untersuchungshaft in einer medizinischen Einrichtung untergebracht. Wie das Auswärtige Amt bestätigte, war unter den Opfern des Angriffs auch eine 52-jährige Deutsche.
Das Sterben geht weiter - Inzidenz schon bei 72,7
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 72,7 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 8682 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 70,8 gelegen, vor einer Woche hatte sie 66,1 betragen. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 17 Fälle auf 94.618. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Pandemiebeginn liegt laut RKI bei 4.373.789, die Zahl der Genesenen bei rund 4.147.000. (A. Madsen--BTZ)
Russische Crew zurück nach Arbeiten für ersten Film im Weltall
Ein russisches Filmteam ist nach Dreharbeiten für den ersten Kinostreifen im Weltall wieder auf die Erde zurückgekehrt. Die Sojus-Kapsel mit dem Regisseur Klim Tschipenko und der Schauspielerin Julia Peressild sowie dem Kosmonauten Oleg Nowitzki landete am Sonntagmorgen in der kasachischen Wüste, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Regisseur und Schauspielerin hatten zwölf Tage auf der Internationalen Raumstation ISS gedreht.
Etwa 15 US-Missionare in Haiti von bewaffneter Bande entführt
Im von Krisen geplagten Karibikstaat Haiti sind mindestens 15 US-Missionare von einer bewaffneten Bande entführt worden. Die Gruppe "400 Mawozo", die seit Monaten ihr Unwesen in der Region treibe, habe 15 bis 17 Menschen in einem Vorort der Hauptstadt Port-au-Prince in ihre Gewalt gebracht, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Samstag (Ortszeit) aus Sicherheitskreisen. Auch eine unbestimmte Zahl haitianischer Staatsbürger soll bei dem Überfall entführt worden sein.
PR & Marketing für's Geld? Greta Thunberg mit Gesangseinlage
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die Besucher eines von Klimaschützern organisierten Konzerts mit einer Gesangs- und Tanzeinlage überrascht. Vor der Menge in Stockholm sang Thunberg am Samstag zu dem 80er-Jahre Song "Never Gonna Give You Up" von Rick Astley.
Wegen Mord verurteilter US-Immobilienerbe Durst hat Covid-19
Der wegen Mordes an seiner besten Freundin zu lebenslanger Haft verurteilte US-Immobilienerbe Robert Durst ist seinem Anwalt zufolge schwer an Covid-19 erkrankt. Durst sei ins Krankenhaus gebracht worden und werde dort künstlich beatmet, sagte der Anwalt Dick DeGuerin laut einem am Samstag in der "Los Angeles Times" veröffentlichten Bericht. Das Strafmaß gegen den 78-jährigen Durst war am Donnerstag verkündet worden.
Jekaterinburg: 18 Russen an gepanschtem Schnaps gestorben
Nach 18 Todesfällen durch den Konsum von gepanschtem Schnaps hat die russische Polizei zwei Menschen festgenommen. Dies teilten die Behörden am Samstag in Jekaterinburg im Ural mit. Demnach waren dort in den vergangenen zwei Wochen 18 Menschen nach dem Kauf und Konsum des Alkohols gestorben. Den Festgenommenen drohen bis zu zehn Jahre Haft.
Norwegen: Auch Deutsche unter Opfern des Bogen-Attentäters
Unter den fünf Menschen, die der mutmaßliche Bogen-Attentäter von Kongsberg am Mittwoch getötet hatte, ist auch eine Deutsche. "Wir müssen leider bestätigen, dass unter den Opfern eine in Norwegen lebende deutsche Staatsangehörige ist", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Samstagabend in Berlin. Nähere Angaben machte er nicht.
Polizei zweifelt am islamischen Glauben des Bogen-Attentäters von Norwegen
Die norwegische Polizei hat Zweifel an der Ernsthaftigkeit des islamischen Glaubens des mutmaßlichen Bogen-Attentäters von Kongsberg. Der Polizeibeamte Per Thomas Omholt sagte am Samstag auf einer Pressekonferenz, dass neuere Erkenntnisse den selbsterklärten Übertritt des Verdächtigen Espen Andersen B. immer "weniger glaubwürdig" erscheinen ließen. Der 37-jährige Däne habe sich "nicht an die in dieser Kultur und Religion üblichen Traditionen" gehalten.
Nordossetien: Massenaufstand in russischem Gefängnis
Nach einem Massenaufstand in einem russischen Gefängnis haben die Behörden eine Untersuchung eingeleitet. An der Meuterei am Freitag in einer Strafkolonie in Wladikawkas, der Hauptstadt der Kaukasusrepublik Nordossetien, hätten sich mindestens 200 Häftlinge beteiligt, teilte das für die Untersuchung schwerer Straftaten zuständige Ermittlungskomitee am Tag danach mit. In der Anstalt sei es zu "Massenunruhen" und "Zerstörung von Eigentum" gekommen. Spezialeinheiten hätten die "Ordnung wiederhergestellt".
"Lucy in the Sky" - Nasa startet erste Erkundungsmission zu Jupiters Asteroiden
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ihre erste Erkundungsmission zu den Asteroiden des Planeten Jupiter begonnen. Die Atlas-V-Trägerrakete mit der Raumsonde "Lucy" startete am Samstagmorgen um 05.34 Uhr (Ortszeit, 11.34 Uhr MESZ) in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. "Lucy" - benannt nach einem fossilen Skelett eines Vormenschen - ist die erste solarbetriebene Raumsonde, die sich so weit von der Sonne entfernt.