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Polizei: 13-Jährige in Rheinland-Pfalz beinahe von Zug überrollt
Glück im Unglück für eine 13-Jährige in Rheinland-Pfalz: Weil sie eine Biene verscheuchen wollte, stürzte die Jugendliche an einem Bahnhof in Rheinzabern (Landkreis Germersheim) mit ihrem Fahrrad auf die Gleise, teilte die Bundespolizei Kaiserslautern am Freitag mit. Nur zwei bis drei Minuten später überfuhr eine S-Bahn das Fahrrad mit rund 100 Kilometern in der Stunde - das Mädchen konnte sich retten. Der Zug fuhr dann über das Fahrrad.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt bedrohlich auf 13,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Sie liegt jetzt bei 13,2, wie das Robert-Koch-Institut am Freitagmorgen meldete. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 8,6 gelegen.
Mann eine Woche lang in Wildnis von Alaska von Bär verfolgt
In der Wildnis von Alaska ist ein Mann offenbar eine Woche lang von einem Bären verfolgt worden, der ihn zuvor attackiert hatte. Mit viel Glück entdeckten die Retter der Küstenwache den Verletzten von einem Hubschrauber aus, wie die Behörden mitteilten. Während des Fluges zwischen den Städten Kotzebue und Nome im abgelegenen Nordwesten Alaskas sei der Mann vergangenen Freitag in einem Bergbau-Camp gesichtet worden - dank "eines SOS-Zeichens über einer Hütte".
Zahl der Todesopfer nach Hochwasser in Ostbelgien auf 37 gestiegen
Nach der Unwetterkatastrophe im Osten Belgiens ist die zahl der Todesopfer auf 37 gestiegen. Sechs weitere Menschen wurden noch immer vermisst, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Krisenzentrums der Regierung hervorging. In einer vorherigen Zwischenbilanz waren 32 Tote und 18 Vermisste verzeichnet worden.
Barack Obama und Bruce Springsteen veröffentlichen ein Buch
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und Rocklegende Bruce Springsteen werden im Oktober ein gemeinsames Buch rausbringen. "Renegades: Born in the USA" (Abtrünnige: Geboren in den USA) soll am 26. Oktober weltweit erscheinen, wie der Verlag Random House am Donnerstag mitteilte. Das Buch basiert auf den Gesprächen der beiden aus dem gleichnamigen Podcast. Es gehe um den Zustand Amerikas und die "anhaltende Liebe" der beiden zu ihrem Land, erklärte der Verlag.
Venedig entgeht knapp Listung als gefährdetes Unesco-Welterbe
Dank einer Änderung der Regeln für Kreuzfahrtschiffe in Venedig ist die italienische Lagunenstadt knapp einer Listung als gefährdetes Unesco-Welterbe entgangen. Das Welterbekomitee, das derzeit in China tagt, nahm das kürzlich verhängte Einfahrtsverbot für Kreuzfahrtschiffe am Donnerstag zur Kenntnis. Es erteilte den italienischen Behörden eine Frist bis zum 1. Dezember 2022, um ihre Bemühungen zum Erhalt des Ökosystems und des historischen Erbes der Stadt zu dokumentieren.
Indien weist Studien zu angeblich Millionen Corona-Toten zurück
Indien hat die Einschätzung von US-Forschern zurückgewiesen, wonach die Zahl der Corona-Toten in dem Land bei mindestens 3,4 Millionen liegen dürfte - und damit um ein Mehrfaches höher als offiziell angegeben. Mehrere Bundesstaaten würden nun ihre Daten zu den Todesfällen abgleichen, erklärte am Donnerstag die Regierung in Neu Delhi. Dass Todesfälle nicht registriert worden seien, sei aber "unwahrscheinlich". In Indien wurden bislang 419.000 Corona-Tote offiziell verzeichnet.
Mann zündet in Sachsen-Anhalt Frau auf Friedhof an
In Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt soll ein 31-Jähriger am Mittwoch eine Frau mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Der Mann sei offenbar auf einem Friedhof unvermittelt auf zwei Frauen im Alter von 68 und 93 Jahren zugelaufen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Dessau-Roßlau am Donnerstag mit. Zuerst habe er die 93-Jährige umgerannt und zu Fall gebracht, dann die 68-Jährige angezündet.
Mehr als Hälfte der Erwachsenen in EU vollständig gegen Corona geimpft
Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in der EU ist nach Angaben der Europäischen Kommission inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Bis zum Donnerstag wurden rund 200 Millionen Menschen in der EU vollständig geimpft, wie eine Kommissionssprecherin in Brüssel mitteilte. Dies entspreche 54,7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung.
Gigantische Trümmermengen in Hochwassergebieten bringen Entsorger an Grenzen
Die Aufräumarbeiten in den verwüsteten Flutgebieten im Westen Deutschlands entwickeln sich zunehmend zu einer bundesweiten Anstrengung. Nach Angaben von Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet (CDU) müssen die immensen Trümmer- und Müllmengen auch in anderen Bundesländern entsorgt werden, weil sie die Kapazitäten vor Ort übersteigen. Die Landesregierung koordiniere die entsprechenden Maßnahmen mit den Verbänden der Abfallwirtschaft, sagte er am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung in Düsseldorf.
WHO warnt vor langfristigen Folgen von Corona-Pandemie für psychische Gesundheit
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit gewarnt. "Von der Angst rund um die Ausbreitung des Virus und Auswirkungen von Lockdowns und Isolation über die Folgen von Arbeitslosigkeit, finanziellen Sorgen und sozialer Ausgrenzung bis hin zur direkten Versorgung - jeder ist auf irgendeine Weise betroffen", erklärte die Organisation am Donnerstag anlässlich eines Treffens von WHO-Vertretern und Gesundheitsministern in Athen.
Wetterdienst: Unwetter an vielen Orten "mindestens Jahrhundertereignis"
Bei der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands fiel nach einer ersten ausführlicherer Bewertung des Deutschen Wetterdienst (DWD) binnen Stunden oder Tagen häufig doppelt so viel Regen wie sonst üblichweise im ganzen Monat Juli. Die Unwetterlage der vergangenen Woche sei in vielen Gegenden "mindestens als Jahrhundertereignis" einzustufen, hieß es einem am Donnerstag in Offenbach vom DWD veröffentlichten Sonderbericht zu den Eregnissen. Vielfach sei diese Marke sogar noch "sehr deutlich überschritten" worden.
Zollfahnder finden zwei vollautomatische Sturmgewehre bei Mann in Essen
Zollfahnder haben in der Wohnung eines Mannes in Köln zwei vollautomatische Sturmgewehre sowie nicht registrierte Pistolen ohne Seriennummern entdeckt. Wie das Zollfahndungsamt Essen am Donnerstag mitteilte, hatte sich der Mann durch eine Postsendung mit einem Laserzielgerät aus China verdächtig gemacht. Die Beamten rückten deshalb zu einer Razzia an. Dabei fanden sie zahlreiche illegale Waffen.
Zwei mutmaßlich in Norddeutschland entführte Männer wieder aufgetaucht
Zwei mutmaßlich in Schleswig-Holstein entführte Männer sind von allein wieder aufgetaucht. Sie seien am Mittwochabend an ihrer Anschrift angetroffen worden oder hätten sich selbst bei der Polizei gemeldet, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag in Lübeck mit. Den Ermittlern zufolge blieb der Fall nach Befragungen der Männer unklar.
Australiens Premier entschuldigt sich für langsame Impfkampagne
Australiens Premierminister Scott Morrison hat wegen der langsamen Impfkampagne gegen das Coronavirus um Entschuldigung gebeten. "Es tut mir Leid, dass wir die erhofften Zielmarken nicht erreichen konnten", sagte Morrison am Donnerstag. Die Behörden in der Metropole Sydney hatten zuvor angekündigt, dass es wegen des anhaltenden Anstiegs der Ansteckungszahlen wohl zu längerfristigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommen wird.
Direktor von Olympia-Eröffnungsfeier gefeuert
Einen Tag vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio ist deren künstlerischer Leiter gefeuert worden. Show-Direktor Kentaro Kobayashi stolperte über einen alten Sketch, in dem er sich über den Holocaust lustig gemacht hatte, wie die Organisatoren der Spiele am Donnerstag erklärten.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 12,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Sie liegt jetzt bei 12,2, wie das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen meldete. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 8,0 gelegen.
US-Energieversorger will Leitungen in Kalifornien unter die Erde verlegen
Nachdem eine defekte Stromleitung den folgenschwersten Waldbrand in der jüngsten Geschichte Kaliforniens ausgelöst hatte, will ein US-Energieversorger einen Teil seiner Kabel künftig unter die Erde verlegen. In den am meisten gefährdeten Gebieten Kaliforniens sollten 16.000 Kilometer Stromleitungen vergraben werden, um künftige Waldbrände zu verhindern, kündigte das Unternehmen Pacific Gas and Electric (PG&E) am Mittwoch an.
Mars-Rover "Perseverance" soll mit Sammlung von Proben beginnen
Der Mars-Rover "Perseverance" der US-Raumfahrtbehörde Nasa soll in den kommenden zwei Wochen mit der Sammlung von Gesteinsproben beginnen. Seit seiner Landung auf dem Roten Planeten im Februar habe sich der Rover rund einen Kilometer Richtung Süden fortbewegt und befinde sich jetzt in einem Gebiet mit wesentlich älterem Gestein, sagte der Nasa-Wissenschaftler Ken Farley am Mittwoch (Ortszeit). Dort solle er Gesteinsproben sammeln.
US-Pharmafirmen sagen Zahlung von 26 Milliarden Dollar wegen Opioid-Krise zu
Im Zuge der juristischen Aufarbeitung der Opioid-Krise in den USA haben vier Unternehmen der Pharmabranche in Zahlungen von insgesamt 26 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro) eingewilligt. Im Rahmen einer Vereinbarung mit den Strafverfolgungsbehörden mehrerer US-Bundesstaaten sollen durch die Zahlungen rund 4000 vor Gerichten anhängige Schadenersatzforderungen beigelegt werden, wie die Generalstaatsanwältin des Bundesstaats New York, Letitia James, am Mittwoch mitteilte.
Harvey Weinstein plädiert bei Anhörung in Los Angeles auf "nicht schuldig"
Der wegen Sexualverbrechen verurteilte frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein hat vor einem Gericht in Los Angeles angesichts weiterer Anklagen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung von fünf Frauen auf "nicht schuldig" plädiert. Der 69-Jährige tauchte am Mittwoch in einem Rollstuhl im Gerichtssaal auf, ließ jedoch nur seinen Anwalt sprechen. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 140 Jahren.
Russland schickt neues Labor zur ISS
Russland hat ein neues Labor auf den Weg zur Internationalen Raumstation (ISS) geschickt. Vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan hob am Mittwoch eine Proton-M-Rakete mit dem Labor-Modul "Nauka" ab, wie die russische Weltraumbehörde Roskosmos mitteilte. Die Reise des 20 Tonnen schweren Labors bis zur ISS soll acht Tage dauern.
Spaniens Polizei nimmt Verdächtigen wegen Hackerangriffs auf Twitter-Konten fest
Spanische Polizisten haben einen Verdächtigen wegen des großangelegten Hackerangriffs auf Twitter-Konten zahlreicher Prominenter im vergangenen Jahr festgenommen. Wie das US-Justizministerium am Mittwoch mitteilte, handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 22-jährigen Briten. Er war per Haftbefehl gesucht worden.
Zahl der Todesopfer durch Hochwasser in Rheinland-Pfalz auf 123 gestiegen
Eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Toten dort auf 123 gestiegen. 155 weitere Menschen gelten weiterhin als vermisst, wie ein Sprecher der Einsatzleitung der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch sagte. Dies waren deutlich weniger als am Dienstag, als noch 876 Menschen vermisst wurden. Bei der Katastrophe wurden zudem 764 Menschen verletzt.
Kirchen planen am Freitag gemeinsame Andachten für Opfer der Flutkatastrophe
Als Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen der Flutkatastrophe werden am Freitag viele Kirchen in Deutschland ihre Glocken läuten und zu gemeinsamen Gebeten einladen. Am Mittwoch riefen unter anderem das katholische Bistum im hessischen Limburg und die Evangelische Kirche im Rheinland ihre Pfarreien und Gemeinden zur Teilnahme an der Aktion auf, um ein Zeichen der Solidarität an die Menschen in den westdeutschen Hochwassergebieten zu senden.
Niederländer nehmen Abschied von ermordetem Journalisten de Vries
Tausende Niederländer haben am Mittwoch Abschied von dem vor wenigen Tagen niedergeschossenen Investigativjournalisten Peter R. de Vries genommen. Bereits um 07.00 Uhr morgen bildete sich vor dem Königlichen Theater Carré in Amsterdam eine lange Schlange, wo der prominente Kriminalreporter in einem weißen Sarg mit roten Rosen aufgebahrt war. In einem Rahmen neben dem Sarg erinnerte ein Ajax-Trikot mit seinem Namen an die Begeisterung des 64-Jährigen für den Amsterdamer Fußballverein.
14-Jährige fährt unfreiwillig 70 Kilometer auf Güterzug durch Baden-Wüttemberg
Unfreiwillig ist eine 14-Jährige in Baden-Württemberg rund 70 Kilometer auf einem Güterzug mitgefahren - und hat sich bei einem waghalsigen Absprung am Ende verletzt. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, war das Mädchen am Dienstag gemeinsam mit einer etwa gleichaltrigen Freundin an einem Bahnhof in Ettlingen auf einen stehenden Güterzug geklettert. Als dieser sich plötzlich in Bewegung setzte, konnte nur die Freundin rechtzeitig abspringen.
Corona-Impfstoff von Biontech wird künftig auch in Südafrika produziert
Der Corona-Impfstoff der Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer soll künftig auch in Südafrika hergestellt werden. Dazu sei eine Kooperationsvereinbarung mit dem in Kapstadt ansässigen Unternehmen Biovac geschlossen worden, teilten der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer am Mittwoch mit. Biovac werde die Wirkstoffsubstanz aus Werken in Europa erhalten und in einem letzten Herstellungsschritt das Abfüllen und Verpacken des Impfstoffs übernehmen.
Liverpool verliert Status als Weltkulturerbe
Die britische Küstenstadt Liverpool hat ihren Status als Unesco-Weltkulturerbe verloren. Der außergewöhnliche Wert des historischen Hafengebiets in der Stadt werde durch zahlreiche Bauprojekte beschädigt, teilte die UN-Kulturorganisation am Mittwoch mit. Das Unesco-Komitee votierte mit 13 zu fünf Stimmen für den Entzug des Welterbetitels.
Linken-Chefin Hennig-Wellsow träumte von Olympia-Teilnahme
Die Linken-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow hat als Jugendliche davon geträumt, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. "Die Eisschnellläuferinnen der DDR feierten bei den Olympischen Spielen große Erfolge - ich habe davon geträumt, das auch zu erreichen", sagte die 43-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.
US-Pharmahändler stimmen milliardenschwerem Vergleich in Opioid-Krise zu
Opioid-Überdosen sind in den USA für hunderttausende Todesfälle verantwortlich - im Skandal um die massenhafte Verschreibung opioidhaltiger Schmerzmittel haben im Bundesstaat New York nun die drei größten Arzneimittelhändler des Landes einem milliardenschweren Vergleich zugestimmt. Wie Generalstaatsanwältin Letitia James am Dienstag mitteilte, willigten die Unternehmen McKesson, Cardinal Health und Amerisource Bergen in die Zahlung einer Summe von insgesamt 1,18 Milliarden Dollar (umgerechnet rund eine Milliarde Euro) ein.
Ermittlungen wegen mutmaßlicher Entführung von zwei Männern in Norddeutschland
In Schleswig-Holstein ermitteln die Sicherheitsbehörden wegen einer mutmaßlichen Entführung von zwei Männern. Es sei von einer möglichen Geiselnahme auszugehen, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Lübeck. Bei den beiden mutmaßlich Verschleppten handelt es sich demnach um Männer im Alter von 41 und 42 Jahren aus Hamburg und dem schleswig-holsteinischen Geesthacht. Zu den möglichen Hintergründen äußerten sich die Ermittler nicht.