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Festnahme nach Tod von US-Schauspielerin Banes durch Unfall mit Fahrerflucht
Die New Yorker Polizei hat am Donnerstag einen Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Tod der US-Schauspielerin Lisa Banes festgenommen. Der 26-Jährige werde beschuldigt, Banes bei einem von ihm verschuldeten Verkehrsunfall tödlich verletzt und anschließend Fahrerflucht begangen zu haben, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Italien führt den Corona-Gesundheitspass für Museen und Restaurants ein
"Haben Sie Ihren Grünen Pass?": Mit dieser Frage sind Besucher in ganz Italien am Freitag konfrontiert worden, als neue Coronavirus-Bestimmungen für Museen und Innenräume von Restaurants in Kraft traten. In den Vatikanischen Museen wurden mehrere Touristen abgewiesen, obwohl sie Eintrittskarten im Voraus gebucht hatten. Denn wer die Eingangsfrage mit "Nein" beantwortete und keinen Gesundheitspass mit Nachweis über Testung, Genesung oder Impfung vorlegen konnte, musste draußen bleiben.
Zwei Tote bei Bränden im Norden Athens
Die verheerenden Brände in der Ägäis haben nun auch in Griechenland erste Todesopfer gefordert. Am Freitag starb in einem nördlichen Vorort von Athen ein Mann durch einen umstürzenden Strommast, in einem anderen Vorort in der Nähe wurde ein lebloser Mann in einer Fabrik aufgefunden. In der Region fielen immer mehr Häuser den Flammen zum Opfer. Auch in der Türkei wüteten weiter schwere Brände.
Ganz Griechenland ein "Pulverfass"
Brennende Häuser und Firmen, Evakuierungen, zerstörte Ernten: Die Waldbrände in Griechenland und der Türkei richten weiter verheerende Verwüstungen an. Besonders kritisch war die Situation am Freitag nördlich von Athen, dort fielen immer mehr Häuser den Flammen zum Opfer. Ein Mann starb durch einen umstürzenden Strommast, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
Transporterfahrer verursacht zahlreiche Verkehrsunfälle in Berlin
Ein Fahrer eines Transporters hat am Donnerstagabend in Berlin 13 Verkehrsunfälle verursacht. Der 32-Jährige fiel gegen 17.50 Uhr einem Autofahrer auf der Autobahn 100 auf, wo er nacheinander drei Wagen anfuhr und seine Fahrt fortsetzte, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
Zwei Autofahrerinnen bauen mit je viereinhalb Promille Alkohol im Blut Unfälle
Mit jeweils mehr als vier Promille Alkohol im Blut haben zwei Frauen in Niedersachsen und Hessen Unfälle gebaut. Verletzt wurde niemand, wie die jeweils zuständige Polizei am Freitag mitteilte. Im niedersächsischen Goslar fuhr eine 49-Jährige am Donnerstagnachmittag rückwärts gegen eine Hauswand. Davor hatte sie nach Angaben der Polizei mehrmals erfolglos versucht, ihr Auto rückwärts von einer gegenüberliegenden Straße auszuparken.
"Dixie Fire" in Kalifornien breitet sich weiter rasant aus
Die Feuerwehr in Kalifornien bekommt das verheerende "Dixie Fire" nicht in Griff: Nachdem der riesige Flächenbrand im Norden des US-Westküstenstaats bereits die Kleinstadt Greenville aus der Zeit des Goldrauschs zerstört hat, ordneten die Behörden am Donnerstag die Evakuierung zweier weiterer Orte an. Doch nicht alle Einwohner gehen freiwillig.
Mit fast 90 nochmal zum Ironman: Japaner Hiromu Inada holt sich Tipps bei Olympia
Man lernt nie aus: Obwohl er es schon dreimal geschafft hat, holt sich der weltweit älteste erfolgreiche Ironman-Teilnehmer gerade Tipps bei den Athleten der Olympischen Spiele. Im nächsten Jahr will Hiromu Inada nochmal beim härtesten Triathlon der Welt antreten und schaut deshalb den Athleten in Tokio besonders aufmerksam zu. "Es gibt so viel zu lernen. Ich wende es bei meinem Training an - und es funktioniert", sagt der 88-Jährige der Nachrichtenagentur AFP.
Zwei Männer wegen sogenannten Ehrenmords an Schwester in Berlin festgenommen
Berliner Ermittler haben zwei Männer wegen des Verdachts eines sogenannten Ehrenmords an ihrer Schwester festgenommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt am Freitag mitteilten, sind die 22 und 25 Jahre alten Verdächtigen dringend verdächtig, ihre 34-jährige Schwester am 13. Juli in Berlin getötet zu haben. Die Tat sollen sie demnach "aus gekränktem Ehrgefühl" begangen haben.
Ermittlungen gegen Landrat von Ahrweiler wegen Flutkatastrophe
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Ermittlungen gegen den Landrat des Landkreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler (CDU), wegen der Flutkatastrophe vor rund drei Wochen aufgenommen. Gegen ihn bestehe der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen, teilten die Behörde und das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt am Freitag mit. Zudem werde gegen ein weiteres Mitglied des Krisenstabs ermittelt.
Polizei auf Phuket leitet Mordermittlungen im Fall von getöteter Schweizerin ein
Nach dem Tod einer 57-jährigen Schweizerin auf der thailändischen Urlaubsinsel Phuket hat die Polizei Mordermittlungen eingeleitet. Die halbnackte Leiche der 57-Jährigen war am Donnerstag in eine schwarze Plane gehüllt am Fuße eines Wasserfalls gefunden worden. Die Touristin hatte die Insel im Rahmen des sogenannten "Sandbox"-Programms besucht, das es geimpften Reisenden ermöglicht, ohne Quarantäne-Auflagen einzureisen.
Einsatzkräfte kämpfen gegen Feuer vor den Toren Athens
Hunderte griechische Feuerwehrleute haben in der Nacht weiter gegen einen verheerenden Großbrand vor den Toren der Hauptstadt Athen gekämpft. Am Freitagmorgen wurden die Einsatzkräfte laut Behördenangaben durch 82 französische Helfer unterstützt. Bei dem Brand rund 30 Kilometer nördlich von Athen wurden demnach mindestens fünf Menschen verletzt und mehrere Häuser zerstört. Fünf Ortschaften seien evakuiert worden.
Hiroshima erinnert mit kleiner Zeremonie an Atombombenabwurf vor 76 Jahren
Hiroshima hat am Freitag mit einer kleinen Zeremonie an den ersten Atombomben-Angriffs der Geschichte vor 76 Jahren erinnert. Überlebende, Angehörige sowie Politiker und Würdenträger nahmen an der Hauptveranstaltung in der Stadt teil, um den Opfern zu gedenken und zum Weltfrieden aufzurufen. Das zweite Jahr in Folge fand die Gedenkveranstaltung wegen der Corona-Pandemie in relativ kleinem Rahmen statt. Die Zeremonie wurde online übertragen.
Erneut strikte Ausgangssperre in philippinischer Hauptstadt Manila verhängt
Angesichts einer Zunahme der Corona-Neuinfektionen haben die Behörden in der philippinischen Hauptstadt Manila erneut eine strikte Ausgangssperre verhängt. An Polizeikontrollpunkten in der Hauptstadtregion bildeten sich am Freitag lange Schlangen, da jeder kontrolliert wurde, der unterwegs war. Die Einschränkungen sehen vor, dass nur Arbeiter mit als notwendig erachteten Jobs zum Arbeitsplatz fahren dürfen.
Tropensturm zieht am letzten Tag der Olympischen Spiele über Tokio hinweg
Ein Tropensturm zieht auf Tokio zu und könnte die japanische Hauptstadt am letzten Tag der Olympischen Spiele treffen. Wie die Veranstalter am Freitag mitteilten, ist jedoch keine Änderung im Programm der Wettkämpfe vorgesehen. Ein Sprecher des Organisationskomitees sagte vor Journalisten, der Verlauf des Sturms werde "aufmerksam, aber gelassen" verfolgt.
Apple will Geräte von US-Nutzern auf Bilder von Kindesmissbrauch untersuchen
Nach einem Update des Betriebssystems sollen Geräte von Apple künftig Bilder mit sexuellem Missbrauch von Kindern erkennen und melden, sobald sie in den Vereinigten Staaten in den Online-Speicher hochgeladen werden. "Wir wollen dazu beitragen, Kinder vor Tätern zu schützen, die Kommunikationsmittel nutzen, um sie anzuwerben und auszubeuten, und die Verbreitung von Material mit sexuellem Kindesmissbrauch einschränken", erklärte der US-Technologiekonzern am Donnerstag (Ortszeit).
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 20,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 20,4. Wie das Robert-Koch-Institut am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 3448 Neuinfektionen sowie 24 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 16,5.
Virgin Galactic verdoppelt Ticketpreise für Weltraumtouristen
Nach seinem ersten Flug ins All hat der britische Unternehmer Richard Branson die Preise für künftige Weltraumtouristen kräftig angehoben: Tickets könnten nun ab 450.000 Dollar (knapp 380.000 Euro) erworben werden, teilte das Unternehmen Virgin Galactic am Donnerstag mit. Die rund 600 Passagiere, die bereits zwischen 2005 und 2014 gebucht hatten, mussten "nur" 200.000 bis 250.000 Dollar zahlen. Der nächste Testflug, dann mit Mitgliedern der italienischen Luftwaffe, ist für September geplant.
Tigray-Rebellen nehmen äthiopische Unesco-Welterbestätte Lalibela ein
Rebellen aus der äthiopischen Unruheregion Tigray haben laut Berichten von Augenzeugen die Unesco-Weltkulturerbestätte Lalibela in der benachbarten Region Amhara eingenommen. Kämpfer der Rebellenorganisation TPLF seien in die Stadt einmarschiert und hätten sie kampflos erobert, sagte ein Bewohner am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Von den örtlichen Sicherheitskräften sei nichts zu sehen gewesen. Ein anderer Einwohner berichtete, viele Menschen verließen nun die Stadt.
Bill Gates sieht Treffen mit Sexualtäter Epstein als "riesigen Fehler"
Microsoft-Gründer Bill Gates sieht seine früheren Treffen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein nach eigenen Worten rückblickend als "riesigen Fehler". Es sei falsch gewesen, "Zeit mit ihm zu verbringen und ihm durch meine Anwesenheit Glaubwürdigkeit zu verleihen", sagte Gates am Mittwochabend (Ortszeit) dem Sender CNN. Grund der Treffen sei sein Wunsch gewesen, Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln.
China will dieses Jahr zwei Milliarden Corona-Impfdosen ins Ausland liefern
China will in diesem Jahr nach den Worten von Präsident Xi Jinping insgesamt zwei Milliarden Impfdosen gegen das Coronavirus ins Ausland liefern. Zudem werde Peking 100 Millionen Dollar (85 Millionen Euro) an die Covax-Initiative zur Impfstoffverteilung an arme Länder spenden, erklärte Xi laut chinesischen Staatsmedien am Donnerstag.
Hoher Schutz durch Moderna-Impfung hält nach Herstellerangaben mindestens sechs Monate
Der hohe Schutz durch den Corona-Impfstoff von Moderna bleibt nach Herstellerangaben mindestens sechs Monate lang erhalten. Nach klinischen Studien mit tausenden Menschen sei das Vakzin sechs Monate nach der zweiten Dosis zu 93 Prozent wirksam, erklärte Moderna anlässlich der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen am Donnerstag. Verschiedene Studien zur Wirksamkeit von Auffrischungsdosen zeigten zudem "robuste" Immunantworten gegen Varianten des Coronavirus.
Charlie Watts fällt wohl für USA-Tournee der Rolling Stones aus
Die Rolling Stones müssen bei der ab Ende September geplanten Fortsetzung ihrer USA-Tournee voraussichtlich auf ihren Schlagzeuger Charlie Watts verzichten. Der 80-Jährige habe eine medizinische Behandlung hinter sich, weshalb es "unwahrscheinlich" sei, dass er für diese Konzerte zur Verfügung stehe, teilte ein Sprecher des Musikers am Donnerstag mit.
Israel verteidigt Auffrischungsimpfungen als "großen Dienst" für die Welt
Israels Ministerpräsident Naftali Bennett hat die Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen als "großen Dienst" für die Welt verteidigt, während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen der Ungleichverteilung von Impfstoffen einen vorübergehenden Stopp für dritte Impfdosen gefordert hat. "Israel geht hier mit etwas voran, das einen grundlegenden Beitrag zum globalen Wissen leistet", sagte Bennett am Donnerstag. Sein Land erweise der Welt einen Dienst, indem es die dritte Impfung an seiner Bevölkerung teste.
Ibiza will mit Privatdetektiven gegen illegale Partys vorgehen
Achtung Party-Polizei: Die spanische Insel Ibiza will mit Privatdetektiven rigoros gegen illegale Feiern inmitten der neuen Corona-Welle vorgehen. Die als Touristen getarnten Ermittler sollen durch Kontakt mit eingeladenen Gästen "die Partys ausfindig machen, bevor sie beginnen", sagte Armando Tur, Sprecher der Regierung der Baleareninsel, am Donnerstag. Damit könne die Polizei vor Beginn der Feier dort sein und eingreifen.
Löwen töten drei Kinder in der Nähe von Naturschutzgebiet in Tansania
In der Nähe eines Naturschutzgebiets in Tansania haben Löwen drei Kinder getötet und ein weiteres Kind verletzt. Die Kinder im Alter zwischen neun und elf Jahren hatten sich auf die Suche nach vermisstem Vieh gemacht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. In einem Wald nahe des Ngorongoro-Schutzgebietes wurden sie dann von den Löwen angegriffen.
NRW-Landesumweltamt gibt nach Explosion in Leverkusen Entwarnung für Umgebung
Mehr als eine Woche nach einer schweren Explosion mit anschließendem Großbrand im Chemiepark in Leverkusen hat das nordrhein-westfälische Landesumweltamt Entwarnung für die Umgebung des Unglücksorts gegeben. Die Analyse von Pflanzen- und Bodenproben auf Bestandteile von Agrarchemikalien hätten "keine relevanten Konzentrationen und keinerlei Grenzwertüberschreitungen" ergeben, teilte die Behörde am Donnerstag in Recklinghausen mit. Die Proben seien auf mehr als 450 Bestandteile untersucht worden.
Hunderte Forellen aus Fischteichen in Baden-Württemberg gestohlen
Unbekannte haben hunderte Forellen aus zwei Fischteichen in der baden-württembergischen Gemeinde Schöntal gestohlen. Die Tat ereignete sich zwischen Montagnachmittag und Dienstagvormittag, wie das Polizeipräsidium Heilbronn am Donnerstag mitteilte.
Mann in Hannover von Straßenbahn mitgeschleift und tödlich verletzt
Ein 65-Jähriger ist in Hannover von einer Straßenbahn mitgeschleift und tödlich verletzt worden. Der Mann lief am Donnerstag an einer Haltestelle vor einer gerade losfahrenden Straßenbahn über die Gleise, wie die Polizei in der niedersächsischen Hauptstadt mitteilte. Zu einer Kollision mit dieser Bahn kam es nicht, allerdings wurde er unmittelbar darauf von einer aus der Gegenrichtung einfahrenden zweiten Bahn erfasst.
Mordprozess gegen mutmaßlichen Kannibalen in Berlin beginnt in kommender Woche
Nach einem kannibalistisch und sexuell motivierten Gewaltverbrechen beginnt in der kommenden vor dem Berliner Landgericht der Mordprozess gegen den mutmaßlichen Täter. Der erste Verhandlungstag wurde auf Dienstag terminiert, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Dem 41-jährigen Stefan R. wird Mord zur Befriedigung des Geschlechtstriebs und aus niedrigen Beweggründen vorgeworfen.
Melbourne geht wegen mysteriöser Neuinfektionen in den sechsten Lockdown
Angesichts eines mysteriösen Corona-Ausbruchs hat die australische Metropole Melbourne erneut einen Lockdown ausgerufen. Er habe "keine Wahl", er müsse nur knapp eine Woche nach dem Ende der letzten Ausgangssperre wieder einen Lockdown anordnen, sagte am Donnerstag der Regierungschef des Bundesstaats Victoria, Dan Andrews. Es gebe inzwischen acht Corona-Fälle, deren Ursprung noch unklar sei. Mit Beginn der Ausgangssperre am Donnerstagabend waren rund 60 Prozent von Australiens 25 Millionen Einwohnern von Ausgangseinschränkungen betroffen.
Google-Gründer Page durfte trotz Corona-Verbots nach Neuseeland einreisen
Google-Mitbegründer Larry Page ist im Januar von den Fidschi-Inseln nach Neuseeland eingereist - obwohl die Grenzen des Landes wegen der Corona-Pandemie eigentlich geschlossen waren. Page habe eine Ausnahme beantragt und seinen minderjährigen Sohn begleitet, der zu dringender medizinischer Behandlung eingeflogen worden sei, sagte Einwanderungsminister Kris Faafoi am Donnerstag. Der US-Milliardär habe sichergehen wollen, "dass sein Sohn die Behandlung bekommt, die nötig ist".