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Prozess gegen Boris Becker wegen Insolvenzverschleppung in London verschoben
In London hätte in der kommenden Woche der Prozess gegen die Tennis-Legende Boris Becker wegen Insolvenzverschleppung beginnen sollen - nun wurde der Prozessauftakt verschoben. Wie das Southwark-Gericht in London am Freitag mitteilte, soll das Verfahren gegen Becker nun am 21. März 2022 beginnen. Grund für die geplatzte Verhandlung ist laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung ein kurzfristiger Wechsel in Beckers Anwaltsteam.
19-Jähriger zieht Lastwagenanhänger mit Traktor durch Minden
Einen von einem Traktor gezogenen Lastwagenanhänger mit Frachtcontainer haben Polizisten mitten im nordrhein-westfälischen Minden gestoppt. Wie die Beamten in der Stadt am Freitag mitteilten, wurden sie nur zufällig im Rahmen einer Kontrolle des Fahrradverkehrs auf das ungewöhnliche Gespann aufmerksam. Am Steuer saß demnach ein 19-Jähriger, der den tonnenschweren Frachtcontainer vom Mindener Hafen in das rund 25 Kilometer entfernte Löhne bringen wollte.
ABBA steigt mit neuen Songs weit oben in deutsche Charts ein
Die schwedische Kultband ABBA ist mit ihren beiden neuen Songs "I Still Have Faith In You" und "Dont Shut Me Down" in den offiziellen deutschen Singlecharts auf hohen Plätzen eingestiegen. Sie erreichten die Ränge drei und fünf, wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) Entertainment am Freitag in Baden-Baden mitteilte. Bei den Songs handelt es sich um die ersten Veröffentlichungen der Band seit fast 40 Jahren.
Zwei ausgebüxte Rhesusaffen halten Anwohner in Ostsachsen in Atem
Zwei ausgebüxte Rhesusaffen haben die Menschen im ostsächsischen Löbau in Atem gehalten. In einem Fall klaute einer der Affen die Früchte aus einer Bowle und fraß Kuchen vom Tisch, wie die Polizei in Görlitz am Freitag mitteilte. Die Rhesusaffen waren bereits am Samstag einem privaten Tierhalter im Löbauer Ortsteil Georgewitz ausgerissen.
Thailand will Hauptstadt Bangkok im Oktober für geimpfte Urlauber öffnen
Vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Touristen sollen ab Oktober wieder in die thailändische Hauptstadt Bangkok und vier weitere Provinzen reisen können. Wie die thailändische Tourismusbehörde am Freitag mitteilte, fällt für ausländische Reisende mit Impfnachweis in Bangkok und den Provinzen Chiang Mai, Chon Buri, Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan ab dem 1. Oktober die bisher obligatorische Hotel-Quarantäne weg.
Astronaut Matthias Maurer für Allflüge mit europäischen Raketen
Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer hat sich vor Beginn seiner Weltraummission für die Idee ausgesprochen, mit europäischen Raketen ins All zu fliegen, um unabhängig von der Nasa zu sein. "Natürlich möchte ich, dass Europa einen unabhängigen Zugang für Astronauten ins All hat", sagte der 51-Jährige am Freitag in Berlin. Europa müsse das gemeinsam schaffen. "Wir fliegen gemeinsam ins All und nicht, wie bislang, per Anhalter durch die Galaxis."
Trauergottesdienst für Belmondo in Paris
Einen Tag nach dem Staatsakt im Hof des Invalidendoms nehmen Familie und Freunde in einem Trauergottesdienst Abschied von dem Star-Schauspieler Jean-Paul Belmondo. "Ich bin noch gerührter als gestern", sagte Thierry Frémaux, Chef der Filmfestspiele von Cannes, am Freitag beim Eintreffen an der Kirche.
Mindestens 50 Fahrzeuge bei Verkehrsunfall im Saarland beschädigt
Bei einem Verkehrsunfall sind im Saarland mindestens 50 Fahrzeuge beschädigt worden. Ein Lastwagen einer Glasbaufirma verlor auf der Autobahn 8 mehrere Glasscheiben, wie die Polizei in Neunkirchen am Freitag mitteilte. Diese fielen am Donnerstagabend bei Elversberg auf die Straße und zerbrachen. Dutzende Autos fuhren daraufhin über die Scherben und wurden dadurch beschädigt.
Dänemark hebt letzte Corona-Beschränkungen auf
Dänemark hat die letzten Corona-Beschränkungen im Land in der Nacht zum Freitag aufgehoben. Auch bei Großveranstaltungen und Diskothek-Besuchen muss nun kein Impfnachweis mehr gezeigt werden. Grund dafür ist neben der geringen Fallzahl vor allem die hohe Impfquote: 73 Prozent der 5,8 Millionen Einwohner sind bereits vollständig gegen das Virus geimpft, bei den über 65-Jährigen liegt die Impfquote sogar bei 96 Prozent.
"Höhle der Löwen"-Investor Maschmeyer attackiert Pharmaunternehmen
Der aus der Fernsehshow "Die Höhle der Löwen" einem breiten Publikum bekannte Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer hat nach Bekanntwerden seiner überstandenen Tablettensucht Pharmaunternehmen attackiert. "Ich mache den Unternehmen den Vorwurf, dass sie diese Mittel als Schlaftabletten verkaufen, die nicht zum Schlaf führen, sondern dass sie ein Narkotikum sind, an das man auch viel zu schnell rankommt", sagte der 62-Jährige dem Magazin "Focus" laut Mitteilung vom Freitag.
Schauspieler Fahri Yardim findet sich deutlich uncooler als seine TV-Charaktere
Der Schauspieler Fahri Yardim findet sich selbst sehr viel uncooler als seine Film- und Fernsehcharaktere. "Es ist geradezu grotesk, dass die Macker, die ich spiele, so gelassene Fatalisten sind, die gut auf der Welt klarkommen und alles hübsch Udo-Lindenberg-mäßig weglachen", sagte der 41-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Freitag. "Eine reine Wunschfantasie - so bin ich nicht."
Peter Maffay erbettelte als Kind leere Zigarettenschachteln
Der Sänger Peter Maffay hat sich in seiner Kindheit in Rumänien leere Zigarettenschachteln erbettelt. "Das Einzige, das ich von westlicher Kultur mitbekommen habe, waren leere Zigarettenschachteln, die wir uns erbettelt haben, wenn irgendwelche Ausländer aus dem Hotel in Kronstadt herauskamen", sagte der 72-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag mit Blick auf seine Geburtsstadt Brasov in Rumänien. Der Geruch der Schachteln sei "der Duft der großen weiten Welt" gewesen.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 83,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte, erhöhte sich die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf 83,8. Am Vortag hatte der Wert noch bei 83,5 gelegen.
Fußballer Boateng wegen Körperverletzung zu Geldstrafe verurteilt
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng ist wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1,8 Millionen Euro verurteilt worden. Das Münchner Amtsgericht verhängte am Donnerstag eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen in Höhe von 30.000 Euro gegen den früheren Fußballweltmeister. Boateng hatte vor Gericht den Vorwurf der Staatsanwaltschaft bestritten, seine mittlerweile von ihm getrennte Lebensgefährtin attackiert und verletzt zu haben.
Schulbehörde in Los Angeles will Impfpflicht für Schüler ab Zwölf beschließen
Schulkinder ab zwölf Jahren könnten in Los Angeles bald zu einer Corona-Impfung verpflichtet werden. Die Schulbehörde der Stadt will am Donnerstag als erste größere US-Schulbehörde eine entsprechende Regelung beschließen. Die USA kämpfen derzeit gegen einen erneuten Anstieg der Corona-Neuinfektionen - insbesondere im Zusammenhang mit der ansteckenderen Delta-Variante.
Österreicher versteckt tote Mutter ein Jahr lang im Keller
Ein Österreicher hat den Leichnam seiner Mutter über ein Jahr lang im Keller versteckt, um weiterhin ihr Pensions- und Pflegegeld zu erhalten. Die 89-Jährige, die mit ihrem Sohn in der Nähe von Innsbruck lebte, sei bereits im Juni 2020 gestorben, teilte die österreichische Polizei am Donnerstag mit. Der 66-Jährige habe die Tote daraufhin mit Kühlakkus gelagert, um Geruchsbelästigung zu vermeiden.
Hunderte Menschen vor Waldbrand in Südspanien in Sicherheit gebracht
Wegen eines Waldbrands im Süden von Spanien haben hunderte Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Rund 250 Feuerwehrleute und 26 Löschflugzeuge waren am Donnerstag im Einsatz, wie die Regionalregierung von Andalusien mitteilte. Das Feuer sei am Mittwochabend in den Wäldern der Gebirgskette Sierra Bermeja in der südspanischen Provinz Málaga ausgebrochen.
Frankreich nimmt mit bewegender Trauerzeremonie Abschied von Filmstar Belmondo
Für die Franzosen bleibt er für immer "das As der Asse": Mit einer nationalen Trauerzeremonie im Ehrenhof des Pariser Invalidendoms hat Frankreich am Donnerstag Abschied von dem verstorbenen Filmstar Jean-Paul Belmondo genommen. "Wir lieben Belmondo, weil er uns ähnelte", sagte Präsident Emmanuel Macron in seiner Trauerrede. "Lieber Jean-Paul, Sie zu verlieren, bedeutet einen Teil unseres Lebens zu verlieren."
Frankreich nimmt Abschied von Belmondo
Im Ehrenhof des Pariser Invalidendoms hat die Trauerfeier für den verstorbenen Filmstar Jean-Paul Belmondo begonnen. Zum Auftakt spielte die Republikanische Garde die Nationalhymne. Die Trauerrede hielt Präsident Emmanuel Macron. Belmondo war am Montag im Alter von 88 Jahren in Paris gestorben. Zahlreiche Regierungsmitglieder und Prominente nehmen an der Gedenkfeier teil.
Mikis Theodorakis auf Kreta beigesetzt
Mehrere tausend Menschen haben am Donnerstag dem verstorbenen, griechischen Komponisten Mikis Theodorakis die letzte Ehre erwiesen. Der weltberühmte Musiker und ehemalige Widerstandskämpfer wurde bei Chania auf Kreta beigesetzt. Zuvor nahmen am aufgebahrten Sarg in der Kathedrale von Chania tausende Griechen Abschied von Theodorakis, der vom griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis als "großer Botschafter des Griechentums" gewürdigt wurde. Theodorakis war vor einer Woche im Alter von 96 Jahren gestorben.
ARD/ZDF-Studie: 89 Prozent der Deutschen schauen täglich fern
Zwei Löwen-Babys in französischem Zoo geboren
Im Zoo von Amnéville im Nordosten Frankreichs sind zwei Löwen-Babys geboren worden. Die Geburt der kleinen Löwen am 22. August habe die Zooverwaltung völlig "überrascht", teilte der Tierpark am Donnerstag mit. Angesichts des fortgeschrittenen Alters des Vaters sei dies nicht für möglich gehalten worden. Der männliche Löwe ist 17 Jahre alt, seine Gefährtin zwölf Jahre. In freier Wildbahn werden Löwen gewöhnlich nur zwölf Jahre alt.
EU-Arzneimittelbehörde stuft Mu-Variante als "potenziell besorgniserregend" ein
Die erstmals in Kolumbien aufgetretene Coronavirus-Variante Mu wird von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) als "potenziell besorgniserregend" beobachtet. Die EMA konzentriere sich zwar hauptsächlich auf die hochansteckende Delta-Variante, untersuche aber auch andere Varianten wie die Mu-Variante, sagte der Leiter für Impfstoffstrategie, Marco Cavaleri, am Donnerstag. Mu weise möglicherweise immunevasive Merkmale auf, sodass Geimpfte oder Genesene vor dieser Variante nicht geschützt sein könnten.
EU-Arneimittelbehörde stuft Mu-Variante als "potenziell besorgniserregend" ein
Die erstmals in Kolumbien aufgetretene Coronavirus-Variante Mu wird von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) als "potenziell besorgniserregend" beobachtet. Die EMA konzentriere sich zwar hauptsächlich auf die hochansteckende Delta-Variante, untersuche aber auch andere Varianten wie die Mu-Variante, sagte der Leiter für Impfstoffstrategie, Marco Cavaleri, am Donnerstag. Mu weise möglicherweise immunevasive Merkmale auf, sodass Geimpfte oder Genesene vor dieser Variante nicht geschützt sein könnten.
Thailändische Forscher wollen Coronavirus in Achselschweiß nachweisen
Thailändische Wissenschaftler arbeiten an einer neuen Testmethode, um das Coronavirus in Achselschweiß nachzuweisen. Dazu untersuchten sie den Schweiß von Markthändlern in der Hauptstadt Bangkok, die in der Regenzeit bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit besonders ins Schwitzen kommen. "Durch die Proben haben wir herausgefunden, dass Corona-Infizierte ganz bestimmte Chemikalien ausscheiden", sagte Professor Chadin Kulsing von der Chulalongkorn-Universität in Bangkok.
Tote Frau in Auto in schleswig-holsteinischem Sankt Michaelisdonn entdeckt
In einem Auto in schleswig-holsteinischen Sankt Michaelisdonn ist am Donnerstag die Leiche einer 35-Jährigen gefunden worden. Die tote Frau sei von Polizisten in dem in einer Nebenstraße abgestellten Fahrzeug entdeckt worden, wie die Polizei in Itzehoe mitteilte. Die Beamten gingen nach eigenen Angaben von einem Gewaltverbrechen aus.
Französischer Ex-Gesundheitsministerin droht wegen Corona-Politik Gerichtsverfahren
Der früheren französischen Gesundheitsministerin Agnès Buzyn droht wegen ihres Vorgehens in der Corona-Krise ein Gerichtsverfahren. Buzyn werde am Freitag zu ihrer ursprünglichen Reaktion auf die Pandemie verhört, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Justizkreisen. Die Befragung der Ex-Ministerin soll vor einem Gericht stattfinden, das eigens für das Fehlverhalten von Regierungsmitgliedern zuständig ist. Buzyn wollte sich zunächst nicht dazu äußern.
Weitere Häftlinge nach Brand in Gefängnis in Indonesien gestorben
Nach dem Brand in einem Gefängnis in Indonesien sind drei weitere Häftlinge gestorben. Drei der mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebrachten Häftlinge seien inzwischen tot, sagte Justizminister Yasonna Laoly am Donnerstag. Damit stieg die Opferzahl auf 44. Die Hinterbliebenen der Häftlinge reichten DNA-Proben ein, um die sterblichen Überreste zu identifizieren.
Unbekannte setzen in NRW in Stoffsack verpackte Hühner in Garten aus
Unbekannte haben in Nordrhein-Westfalen in einem geschlossenen Stoffsack verpackte Hühner in einem Garten ausgesetzt. Ein Anwohner wurde morgens gegen fünf Uhr von einem krähenden Hahn geweckt, wie die Polizei Unna am Donnerstag mitteilte. Demnach war der Mann am Mittwochmorgen verwundert, weil es in der Nachbarschaft schon seit Jahren keinen Hahn mehr gab.
China lässt "verweichlichte" Inhalte aus Videospielen entfernen
Aus Angst vor einer "verweichlichten" Gesellschaft geht Chinas Staatsführung rigoros gegen Videospiele-Hersteller vor und verpflichtet sie zur Entfernung "unmännlicher" Inhalte. "Obszöne und gewalttätige Inhalte sowie solche, die ungesunde Tendenzen wie Geldanbetung und Verweiblichung fördern, sollten entfernt werden", meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwochabend. Unternehmen, die gegen die neuen Vorschriften verstoßen, würden bestraft.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 83,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist nach einem kurzzeitigen Rückgang wieder angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mitteilte, erhöhte sich die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf 83,5. Am Vortag hatte der Wert noch bei 82,7 gelegen.
Rauch und Brandgeruch im russischen Teil der Raumstation ISS
Im russischen Teil der Internationalen Raumstation ISS hat es in der Nacht zum Donnerstag einen Feueralarm gegeben - nach Angaben der Besatzung roch es nach verbranntem Plastik. Wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte, löste um 03.55 Uhr (MESZ) ein Rauchmelder im russischen Servicemodul "Swesda" bei einer automatischen Batterieaufladung Alarm aus. Danach sei ein Luftfilter in Betrieb genommen worden, um eine "mögliche" Luftverschmutzung durch Rauch zu entfernen.