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Münchner Oberbürgermeister: 2022 "definitiv keine Wiesn für alle"
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) kündigt schon jetzt klare Corona-Eindämmungsmaßnahmen für das Oktoberfest 2022 an. "Es wird definitiv keine Wiesn für alle geben", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. "Wenn sich jemand nicht testen oder impfen lassen will, dann wird er auch 2022 nicht aufs Oktoberfest gehen können." Nur für Kinder gebe es Ausnahmen.
Schauspielstar Mikkelsen findet junge Männer "ein bisschen verloren"
Der in Hollywood erfolgreiche Schauspieler Mads Mikkelsen sieht jüngere Männer in einer schwierigen Lage. "Meine Generation hatte es gut. Kindheit, Jugend, Erwachsenwerden und nun das mittlere Alter - da sind wir überall prima durchgekommen", sagte der 55-Jährige den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag. "Bei der nächsten Generation sieht das schon anders aus."
Nächtlicher Rettungseinsatz für zwei Fischer auf der Nordsee nach Schiffsbrand
Nach einem Brand auf ihrem Krabbenkutter sind zwei Fischer in der Nacht verletzt aus der Nordsee geborgen worden. Die beiden Männer waren am späten Freitagabend in eine Rettungsinsel gestiegen, nachdem aus unbekannter Ursache im Maschinenraum ihres Holzkutters ein Feuer ausgebrochen war, wie die Polizei in Harrislee am Samstag mitteilte. Ein Hubschrauber der Seenotrettung, der zufällig in der Nähe unterwegs war, wurde alarmiert und entdeckte die beiden Männer.
Fußballidol Pelé kurzzeitig wieder auf der Intensivstation
Die brasilianische Fußball-Legende Pelé ist am Freitag kurzzeitig auf die Intensivstation des ihn behandelnden Albert-Einstein-Krankenhauses in São Paulo verlegt worden. Dies sei eine "präventive Maßnahme" gewesen, teilte die Klinik mit. Inzwischen habe er die Intensivstation wieder verlassen können, das Herz-Kreislauf-System und seine Atemfunktion seien stabil.
New Yorker Immobilienerbe Durst wegen Mordes schuldig gesprochen
In einem aufsehenerregenden Mordprozess ist der New Yorker Immobilienerbe Robert Durst schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen in Los Angeles gelangten am Freitag nach kurzer Beratung zu der Überzeugung, dass Durst im Dezember 2000 seine enge Freundin Susan Berman in ihrem Haus in Los Angeles mit einem Schuss in den Hinterkopf tötete.
Fernsehpreis Goldene Henne für Joko Winterscheidt und Jungstar Jamal Musiala
Der Fernsehmoderator Joko Winterscheidt und der Fußballer Jamal Musiala gehören zu den Gewinnern der diesjährigen Goldenen Henne. Bei einer Gala in Leipzig am Freitagabend wurden auch die Schauspielerin Claudia Michelsen und der Popsänger Wincent Weiss mit dem TV-Publikumspreis ausgezeichnet. Die von Kai Pflaume in Leipzig moderierte Liveshow fand wegen der Corona-Pandemie nur vor rund 350 Zuschauern statt.
Wertvolles Originalexemplar der US-Verfassung wird versteigert
Ein seltenes Originalexemplar der US-Verfassung mit einem geschätzten Wert zwischen 15 und 20 Millionen Dollar (12,7 bis 17 Millionen Euro) kommt unter den Hammer. Wie das Auktionshaus Sothebys am Freitag mitteilte, handelt es sich um eines der letzten elf erhaltenen Originalexemplare aus dem Jahr 1787. Das Dokument soll im November in New York versteigert werden.
US-Expertengremium für Corona-Drittimpfung für Ältere und Risikogruppen
Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich für eine Zulassung von Corona-Drittimpfungen für Menschen ab 65 Jahren und für bestimmte Risikogruppen ausgesprochen. Die Mitglieder der unabhängigen Impfkommission lehnten am Freitag aber eine grundsätzliche Auffrischungsimpfung für alle ab einem Alter von 16 Jahren ab - ein Dämpfer für die Regierung von Präsident Joe Biden. Sie verwiesen unter anderem auf mögliche Nebenwirkungen bei jüngeren Menschen.
US-Expertengremium gegen Corona-Drittimpfung für alle ab 16 Jahren
Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich gegen Corona-Drittimpfungen für alle Menschen ab einem Alter von 16 Jahren ausgesprochen. Die Mitglieder der unabhängigen Impfkommission stimmten am Freitag gegen eine grundsätzliche Auffrischungsimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer. Sie verwiesen unter anderem auf mögliche Nebenwirkungen bei jüngeren Menschen. Es dürfte aber noch eine zweite Abstimmung zu einer Booster-Impfung für ältere Menschen folgen.
Studie: Moderna-Impfung schützt besser vor schwerer Corona-Erkrankung als Biontech
Laut einer US-Studie schützt der Impfstoff des Pharmakonzerns Moderna langfristig besser gegen schwere Corona-Erkrankungen als der Impfstoff von Biontech/Pfizer. Die am Freitag von der US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) veröffentlichte Studie ergab, dass der Impfschutz von Biontech nach vier Monaten deutlich abnahm, während er bei Moderna nahezu stabil blieb.
Mehr als 80 Prozent der über Zwölfjährigen in Frankreich mindestens einmal geimpft
In Frankreich haben inzwischen mehr als 86 Prozent der Einwohner ab zwölf Jahren mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten. 50 Millionen Menschen über zwölf Jahren wurden nach Regierungsangaben vom Freitag mindestens einmal geimpft. "Der Impfstoff rettet Leben, das Virus tötet, so einfach ist das", sagte Präsident Emmanuel Macron in einem in den Online-Netzwerken veröffentlichten Video.
Löwen und Tiger im Zoo von Washington positiv auf Corona getestet
Im Zoo der US-Hauptstadt Washington sind neun Raubkatzen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Zoo am Freitag mitteilte, werden sechs Löwen und drei Tiger wegen der Symptome behandelt. Am vergangenen Wochenende hatten Pfleger demnach beobachtet, dass die sechs afrikanischen Löwen, ein Sumatra-Tiger und zwei Sibirische Tiger unter vermindertem Appetit und Husten litten und lethargisch waren.
Chef des weltgrößten Impfstoff-Herstellers verurteilt Drittimpfungen als "unethisch"
Der Chef des weltgrößten Impfstoff-Herstellers hat angesichts der Vakzin-Knappheit in armen Ländern Corona-Auffrischungsimpfungen kritisiert. "Es ist unethisch, jemandem drei Dosen zu verabreichen, wenn andere in bestimmten Ländern und Bevölkerungsgruppen noch nicht einmal zwei Dosen erhalten haben", sagte Adar Poonawalla, Geschäftsführer des Serum Institute of India (SII) am Freitag.
Die Niederländer schrumpfen
Sie sind zwar noch immer die größten Menschen der Welt, doch ihr seit Jahrzehnten andauerndes Wachstum ist gestoppt: Die Niederländer schrumpfen laut einer am Freitag veröffentlichten Studie der Statistikbehörde. Im Schnitt sind demnach die heute 19 Jahre alten Männer 182,9 Zentimeter groß und damit einen Zentimeter kleiner als die 1980 geborenen Männer. Die Frauen sind mit 169,3 Zentimetern sogar 1,4 Zentimeter kleiner als die ältere Generation.
Prinz Philips letzter Wille bleibt noch jahrzehntelang geheim
Der letzte Wille des im April verstorbenen Ehemanns der britischen Königin Elizabeth II. soll erst im kommenden Jahrhundert öffentlich werden: Um "die Würde und den Stand" der Monarchin zu schützen, bleibe das Testament von Prinz Philip für die nächsten 90 Jahre geheim, entschied ein Richter des Obersten Gerichts in London am Donnerstag. Erst dann werde es für Historiker freigegeben.
Produzenten von geplanter Reality-Show "The Activist" machen Rückzieher
Nach einem Aufschrei der Empörung haben die Produzenten der geplanten US-Reality-Wettbewerbsshow "The Activist" zu gemeinnützigem Engagement einen Rückzieher gemacht. "Die Bemühungen für weltweiten Wandel sind kein Wettbewerb", erklärten der US-Sender CBS, die Nichtregierungsorganisation Global Ciziten und die Produktionsfirma Live Nation am Donnerstagabend (Ortszeit).
Georgische Schachspielerin verklagt Netflix wegen Verleumdung auf Schadenersatz
Die georgische Schachspielerin Nona Gaprindaschwili hat den Streamingdienst Netflix wegen ihrer Darstellung in der erfolgreichen Mini-Serie "Das Damengambit" auf fünf Millionen Dollar (4,24 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. Die Darstellung ihrer Person sei "sexistisch und herabsetzend", heißt es in der Klageschrift, die Gaprindaschwili bei einem kalifornischen Gericht einreichte.
Landgericht Limburg muss erneut über Lastwagenattacke verhandeln
Das Landgericht im hessischen Limburg muss erneut über die Lastwagenattacke mit 18 Verletzten im Oktober 2019 verhandeln. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hob bereits im Juli das Urteil teilweise auf, wie er am Donnerstagabend mitteilte. Der Schuldspruch wegen versuchten Mordes bleibe zwar grundsätzlich bestehen - das vom Landgericht angenommene Mordmerkmal der Heimtücke sei aber nicht belegt. (Az. 4 StR 53/21)
US-Experten beraten über Zulassung von Corona-Drittimpfung
Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat am Freitag über eine mögliche grundsätzliche Zulassung einer Drittimpfung gegen das Coronavirus beraten. Die Frage ist umstritten: Während einige Experten für eine Auffrischungsimpfung plädieren, halten andere sie für derzeit nicht angebracht. Führende Gesundheitsvertreter der Regierung von Präsident Joe Biden hatten schon Mitte August angekündigt, allen US-Bürgern solle ab dem 20. September eine Booster-Impfung angeboten werden. In der Folge wurden aber Zweifel an dem Vorhaben laut.
Drohne wirft in hessischem Hanau stinkende Substanz auf Demonstranten ab
Unbekannte haben in Hessen mit Hilfe einer Drohne eine stinkende Substanz auf Demonstranten abgeworfen. Die Teilnehmer der Kundgebung am Mainufer in Hanau am Donnerstagabend bemerkten eine Drohne in mehreren Metern über sich, wie die Polizei in Offenbach am Freitag mitteilte. Von dieser sei dann eine Tüte mit einer übel riechenden flüssigen Substanz herabgefallen.
Nashorn ertrinkt bei Paarungsunfall in niederländischem Zoo
Ein weibliches Nashorn ist in einem niederländischen Zoo nach einem missglückten Paarungsversuch ertrunken. Wie der Zoo in der Stadt Emmen nahe der deutschen Grenze am Freitag mitteilte, wurde das Tier namens Elena vom Anblick des männlichen Breitmaulnashorns namens Limpopo am Donnerstag "aufgeschreckt". Nach einer Verfolgungsjagd sei Elena erschöpft in ein flaches Wasserbecken gerutscht, umgefallen und ertrunken.
Anwälte von Prinz Andrew könnten gegen Unterrichtung über Klage gegen ihn vorgehen
Im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew haben dessen Verteidiger nun sieben Tage Zeit, um gegen eine offizielle Unterrichtung des Herzogs von York über eine in den USA laufende Klage gegen ihn vorzugehen. Das teilte das zuständige Londoner Gericht am Freitag mit. Das mutmaßliche Missbrauchsopfer Virginia Giuffre hatte den 60-Jährigen Anfang August verklagt - dieser hatte jedoch die Zuständigkeit des New Yorker Gerichts in Frage gestellt und die Art und Weise angefochten, mit der ihm die Klageschrift von dem US-Gericht überreicht worden war.
Frau auf Bauernhof in Bayern von Heuballen erschlagen
Bei einem Betriebsunfall auf einem Bauernhof im oberbayerischen Penzing ist eine Frau am Donnerstagnachmittag tödlich verletzt worden. Der Landwirt habe die 35 Jahre alte Aushilfskraft leblos unter einem etwa 300 Kilogramm schweren Heuballen gefunden, teilte die Polizei in Ingolstadt am Freitag mit. Der Notarzt habe nur noch den Tod der Frau feststellen können.
Angst vor Corona führt zu mehr Unfällen in Londoner U-Bahn-Stationen
Nicht nur das Coronvirus, auch die Angst davor kann gefährlich sein. So ist in Londoner U-Bahn-Stationen die Zahl der Unfälle zuletzt stark angestiegen, weil viele Passagiere aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus davor zurückschrecken, den Handlauf der Rolltreppen zu berühren. Die Folge sei ein Anstieg potenziell tödlicher Stürze, zitierten britische Medien am Freitag die Londoner Verkehrsgesellschaften.
Weltraumtouristen verbringen ersten Tag mit Studien und Kinderfragen
Die Weltraumtouristen an Bord eins SpaceX-Raumschiffs haben ihren ersten Tag im All mit wissenschaftlichen Untersuchungen und Gesprächen mit Patienten eines Kinderkrankenhauses verbracht. Die auf Krebserkrankungen spezialisierte US-Einrichtung St. Judes Hospital erklärte am Freitag bei Twitter, die kleinen Patienten hätten den Teilnehmern der Mission viele Fragen gestellt, wie zum Beispiel: "Gibt es Kühe auf dem Mond?" Der Milliardär Jared Isaacman, der den Flug gechartert hatte, sammelt mit der Mission Spenden für die Klinik.
117 Millionen Kinder gehen wegen Corona-Pandemie noch nicht wieder in die Schule
Eineinhalb Jahre nach den weltweiten Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie gehen 117 Millionen Kinder noch immer nicht wieder in die Schule. "Je länger die Schulen geschlossen bleiben, desto schlimmer sind die Folgen", betonte die Bildungsbeauftragte der UN-Bildungsorganisation Unesco, Stefania Giannini, in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Erklärung. Möglicherweise entstünden dadurch bleibende Schäden hinsichtlich der Gesundheit und Ausbildung der Kinder.
Erster Zivilprozess wegen Corona-Ansteckung in österreichischem Ski-Ort Ischgl
In Österreich hat der erste Zivilprozess wegen des massenhaften Corona-Ausbruchs im vergangenen Jahr im Wintersportort Ischgl begonnen. Zum Prozessauftakt vor dem Wiener Landgericht am Freitagvormittag erschien unter anderem der Sohn des an Covid-19 gestorbenen Hannes Schopf. Zusammen mit Schopfs Witwe fordert er von Österreich 100.000 Euro Schadenersatz. Die Witwe nahm nicht an der Verhandlung teil, die von einem großen Medienaufgebot begleitet wurde.
Chinesische Raumfahrer kehren nach dreimonatiger Mission auf die Erde zurück
China hat seine erste bemannte Mission zu seiner neuen Raumstation erfolgreich abgeschlossen. Die drei Taikonauten, die 90 Tage auf der Station "Tiangong" (Himmlischer Palast) verbracht hatten, kehrten am Freitag auf die Erde zurück, wie der staatliche TV-Sender CCTV berichtete. Die Besatzung des Raumschiffs Shenzhou-12 sei bei "guter Gesundheit". Die Kapsel mit den Taikonauten landete demnach um 13.35 Uhr Ortszeit (07.35 Uhr MESZ) mit einem Fallschirm in der Wüste Gobi.
Rauschgiftspürhund findet nahe Osnabrück 232.000 Euro Bargeld in Auto
Zöllner aus Osnabrück haben mit Hilfe von Rauschgiftspürhund "Raptor" hunderttausende in einem Auto versteckte Euro gefunden. Die Zöllner hätten am Dienstag an der Autobahn 30 bei Bad Bentheim einen aus den Niederlanden kommenden Wagen kontrolliert, teilte das Hauptzollamt am Freitag mit. Die Insassen hätten angegeben, für eine polnische Firma für Saatgut und Getreide zu arbeiten und geschäftlich in Rotterdam gewesen zu sein.
Österreichs Verbraucherschutzverein: "Multi-Organversagen der Behörden" in Ischgl
Vor dem ersten Zivilprozess wegen massenhafter Corona-Ansteckungen im Skiort Ischgl hat ein Vertreter der Kläger den österreichischen Behörden massives Versagen vorgeworfen. Bei dem Ausbruch im Frühjahr 2020 habe es ein "Multi-Organversagen der Behörden" gegeben, sagte am Freitag im RBB-Inforadio Peter Kolba, Vorsitzende des österreichischen Verbraucherschutzvereins (VSV), der die Klagen wegen des Corona-Ausbruchs in Ischgl unterstützt.
RKI: Mehr als 11.000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden
In Deutschland sind binnen 24 Stunden mehr als 11.000 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen mitteilte, meldeten die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages 11.022 Covid-19-Fälle. Am Vortag waren es 12.925.
Schauspielerin Sibel Kekilli kritisiert deutsches Fernsehprogramm
Die Schauspielerin Sibel Kekilli hat das deutsche Fernsehprogramm kritisiert. "Es gibt doch fast nur noch Krimis, schlichte Komödien, Arztserien und Quizshows - als Zuschauerin bin ich da schon etwas beleidigt, dass man mich so unterfordert", sagte die 41-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag. Ihr komme es so vor, als würden die Bedürfnisse des älteren Publikums eher berücksichtigt als die der Jüngeren. Es brauche ein Gegengewicht.