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Letzte Nachrichten
Medien: Rettungsdienste gehen nach Bergwerksunglück in Sibirien von 52 Toten aus
Nach dem schweren Bergwerksunglück in Sibirien wird mittlerweile von 52 Toten ausgegangen. "Nach vorläufigen Informationen ist niemand mehr in der Mine am Leben", berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS am Donnerstag unter Berufung auf die örtlichen Rettungsdienste. Die Nachrichtenagenturen Interfax und Ria Nowosti berichteten ebenfalls von 52 Toten, laut TASS und Ria Nowosti sind darunter auch sechs Rettungskräfte.
Einstiges "Mädchen mit den grünen Augen" nach Italien ausgeflogen
Sie stand in den 1980er Jahren sinnbildlich für das Leiden der Menschen in Afghanistan: Die durch ein Pressefoto als "Mädchen mit den grünen Augen" bekannt gewordene Afghanin Sharbat Gula ist nach der Machtübernahme der Taliban nach Italien ausgeflogen worden. "Die afghanische Staatsbürgerin Sharbat Gula ist in Rom angekommen", erklärte die italienische Regierung am Donnerstag. Rom habe ihre Ausreise "ermöglicht und organisiert".
Peruanischer Schriftsteller Mario Vargas Llosa in Académie française gewählt
Der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa ist in die prestigeträchtige Académie française gewählt worden. Der Literaturnobelpreisträger von 2010 erhielt direkt im ersten Wahlgang am Donnerstag genügend Stimmen für die Aufnahme in die Institution, wie diese in einer Pressemitteilung bekanntgab. Die Académie française gilt als Hüterin der französischen Sprache.
Ermittlungen gegen Polizisten nach offenbar fremdenfeindlicher Gewalttat
Gegen zwei Polizisten ist in Leipzig ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie fremdenfeindlicher, verhetzender Beleidigungen aufgenommen worden. Wie die Leipziger Polizeidirektion am Donnerstag mitteilte, wurde Beamte am späten Mittwochabend in die Südvorstand entsandt, wo ein Zeuge eine gewaltsame Auseinandersetzung beobachtet hatte. Dort wurden zunächst zwei rumänische Staatsbürger mit sichtbaren Verletzungen sowie der Zeuge angetroffen.
Karnevalshochburgen in NRW lehnen Verschiebung von Session strikt ab
Nach der Verschiebung des Düsseldorfer Rosenmontagszugs haben die übrigen großen Karnevalshochburgen im Rheinland einem Aufschub der Session eine klare Absage erteilt. "Der Karneval ist kein reines Partyevent, das man beliebig planen und verschieben kann. Er ist ein jahrhundertealtes Brauchtum und bewegt sich als solches in einem festen zeitlichen Rahmen", erklärte das Festkomitee Kölner Karneval am Donnerstag. Entsprechend dem Kirchenkalender ende das Fest "zwangsläufig" an Aschermittwoch mit dem Beginn der Fastenzeit.
Polizist schießt bei Einsatz auf Autobahn in Mecklenburg-Vorpommern auf Auto
Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ist ein Auto auf der Autobahn 20 in Mecklenburg-Vorpommern auf einen Beamten zugerast. Wie die Polizei in Rostock am Donnerstag mitteilte, sprang der Polizist bei dem Vorfall in der Nähe von Wismar zur Seite und schoss mehrfach auf den Wagen. Dieser fuhr aber weiter, verletzt wurde niemand. Das Auto wurde kurz darauf verlassen aufgefunden, später wurde ein Verdächtiger gefasst.
Nach Autorennen mit drei Todesopfern in Berlin Anklage gegen 21-Jährigen erhoben
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nach einem Autorennen mit drei Todesopfern vor dem Landgericht der Hauptstadt Anklage gegen einen 21-Jährigen Anklage erhoben. Diese lautet auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge und Straßenverkehrsgefährdung, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte.
Unbekannte entsorgen in Thüringen tote Schafe in Altkleidercontainer
Unbekannte haben in Nordthüringen drei tote Schafe in Altkleidercontainern entsorgt. Ein Fahrer des Entsorgungsunternehmens entdeckte die Tierkadaver am Mittwoch in verschiedenen Containern in Heiligenstadt, Niederorschel und Worbis, wie die Polizei in Nordhausen am Donnerstag mitteilte. Die Sammelbehälter standen auf Parkplätzen von Einkaufsmärkten.
Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt
In Südafrika ist Wissenschaftlern zufolge eine neue Variante des Coronavirus entdeckt worden. Die Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 "weist eine sehr hohe Anzahl von Mutationen auf", sagte der Virologe Tulio de Oliveira auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Sie gebe in dem Land "Anlass zur Sorge". Die Wirksamkeit der Vakzine gegen diese Virusvariante sei noch unklar.
EU-Kommission schlägt dritte Dosis für gültiges Impfzertifikat vor
Die EU-Kommission hat eine Auffrischungsimpfung gegen Corona als Voraussetzung für die weitere Gültigkeit des digitalen Covid-Zertifikats der EU vorgeschlagen. "Wir schlagen eine Gültigkeitsdauer von neun Monaten für den EU-weiten Impfpass vor, danach würde er ohne den Nachweis einer Auffrischungsimpfung seine Gültigkeit verlieren", sagte Justizkommissar Didier Reynders am Donnerstag in Brüssel.
EU-Kommission schlägt Auffrischungsimpfung für gültigen EU-Covid-Pass vor
Im Kampf gegen die jüngste Corona-Welle hat die EU-Kommission eine Auffrischungsimpfung zur weiteren Gültigkeit des digitalen EU-Covidpasses vorgeschlagen. "Wir schlagen eine Gültigkeitsdauer von neun Monaten für das EU-weite Covid-Zertifikat vor, danach würde es ohne den Nachweis einer Auffrischungsimpfung seine Gültigkeit verlieren", sagte Justizkommissar Didier Reynders am Donnerstag in Brüssel.
Kölner Polizei findet nach Unfallflucht gefälschte Impfpässe
Zufallsfund in Köln: Bei der Aufnahme einer Verkehrsunfallflucht im Stadtteil Raderthal haben Polizisten am Mittwoch zehn gefälschte Impfpässe in einem verlassenen Unfallwagen gefunden. Eine Streife traf den mutmaßlichen Fahrer wenig später betrunken an dessen Wohnanschrift in Hürth an, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein Alkoholatemtest zeigte einen Wert von knapp anderthalb Promille an.
Moritz Bleibtreu waren Statussymbole früher wichtig
Dem Schauspieler Moritz Bleibtreu sind Statussymbole früher wichtig gewesen. "Meine Erziehung war geprägt von einer Einstellung, in der Geld eine Sünde ist - Geld war dazu da, um verschwendet zu werden", sagte der 50-Jährige dem Wochenendmagazin von "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung" laut Vorabmeldung vom Donnerstag. Geld sei "uncool" gewesen.
EU-Arzneimittelbehörde genehmigt Biontech-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren
Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer für Kinder von fünf bis einschließlich elf Jahren gegeben. Das teilte die EMA nach einem Treffen des zuständigen Expertengremiums am Donnerstag mit. Sie machte damit den Weg frei für die Impfung einer der Altersgruppen, in denen sich das Virus zurzeit am schnellsten verbreitet.
Verlorener Adelstitel nicht durch Berichtigung in Geburtenregister wieder zu erlangen
Einen durch die französische Revolution verlorenen Adelstitel kann ein Nachfahre nicht durch eine Berichtigung seines Geburtenregisters wieder erlangen. Das gilt, wenn nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann, dass der zuvor eingetragene Familienname des Vaters falsch ist, wie das Oberlandesgericht (OLG) im rheinland-pfälzischen Zweibrücken laut Mitteilung vom Donnerstag entschied.
Mindestens elf Tote und dutzende Vermisste nach Bergwerksunglück in Sibirien
Bei einem schweren Bergwerksunglück in Sibirien sind mindestens elf Menschen getötet worden, Dutzende weitere wurden noch vermisst. 46 Bergleute seien noch in der Kohlemine nahe der Stadt Belowo eingeschlossen, erklärte der Gouverneur der Region Kemerowo, Sergej Ziwilew, am Donnerstag. "Es besteht kein Kontakt zu ihnen." Wegen Explosionsgefahr mussten die Rettungsteams ihre Suche nach den Vermissten unterbrechen, sagte ein Sprecher der Rettungsteams später der Nachrichtenagentur Tass.
Mindestens sechs Tote und dutzende Vermisste nach Bergwerksunglück in Sibirien
Bei einem Bergwerksunglück in Sibirien sind mindestens sechs Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. 49 Menschen seien noch in der Kohlemine nahe der Stadt Belowo eingeschlossen, sagte der Gouverneur der Region Kemerowo, Sergej Ziwilew, am Donnerstag. "Es besteht kein Kontakt zu ihnen." Insgesamt befanden sich nach Angaben des Gouverneurs zum Zeitpunkt des Unglücks 285 Menschen in der Mine.
Umstrittener Generalmajor aus den Emiraten zum neuen Interpol-Präsidenten gewählt
Der wegen Foltervorwürfen in der Kritik stehende Generalmajor Ahmed Nasser al-Raisi ist zum neuen Präsidenten der internationalen Polizeiorganisation Interpol gewählt worden. Al-Raisi sei in Istanbul zum Nachfolger des Südkoreaners Kim Jong Yang bestimmt worden, teilte Interpol am Donnerstag im Online-Dienst Twitter mit. Gegen Al-Raisis Kandidatur hatte es große Vorbehalte von Menschenrechtlern sowie von Abgeordneten des Europaparlaments gegeben.
Drei Tote bei Unfällen an Bahnstrecken in NRW und Thüringen sowie Bayern
Bei Unfällen an Bahnstrecken in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Bayern sind drei Menschen ums Leben gekommen. Auf einer Baustelle bei Gollhofen in Bayern wurde am Donnerstag nach Polizeiangaben ein 46-jähriger Bahnmitarbeiter von einem Personenzug erfasst und dabei tödlich verletzt. Der Lokführer habe noch Warnsignale ausgelöst, den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern können. Den Angaben zufolge befand sich der Arbeiter wohl zu nah an den Gleisen.
Zwei Tote bei Unfällen an Bahnübergängen in Nordrhein-Westfalen und Thüringen
In Nordrhein-Westfalen und Thüringen sind zwei Menschen bei Unfällen an Bahnübergängen ums Leben gekommen. Bei Rath im Kreis Düren befuhr ein 67-Jähriger am Dienstag mit einem Radlader einen unbeschrankten Bahnübergang und übersah einen herannahenden Zug, wie die Polizei in Düren am Donnerstag mitteilte. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen.
Deutschland überschreitet Schwelle von 100.000 Corona-Toten
Die Zahl der Corona-Toten in Deutschland hat die Schwelle von 100.000 überschritten. Wie das Robert-Koch-Institut am frühen Donnerstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter meldete, starben binnen 24 Stunden weitere 351 Menschen nach einer Corona-Infektion, die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 100.119. Mehr als 5,5 Millionen Menschen in Deutschland infizierten sich laut RKI bisher mit dem Coronavirus.
Kanada beginnt mit Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren
Kanada hat am Mittwoch mit den Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren begonnen. Nachdem der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer am vergangenen Freitag für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen freigegeben wurde, reihten sich in einem Impfzentrum in Montréal die ersten jüngeren Kinder in die Impfschlange ein.
44-Jährige aus der Karibik gewinnt bei Lotterie zwei Weltraumflüge
Zwei Tickets im Gesamtwert von 900.000 Dollar für einen Flug in den Weltraum hat eine Frau aus dem Karibikstaat Antigua und Barbuda gewonnen. Die 44-jährige Keisha Schahaff will ihre 17-jährige Tochter mit ins All nehmen, wie das Unternehmen Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson am Mittwoch mitteilte. Die Teenagerin studiert derzeit Astrophysik in Großbritannien und träumt von einem Job bei der US-Weltraumagentur Nasa.
Unschuldig verurteilter Schwarzer besucht nach 43 Jahren Haft Grab seiner Mutter
43 Jahre lang saß der Afroamerikaner Kevin Strickland unschuldig im Gefängnis, verurteilt wegen eines Dreifachmordes, den er nicht begangen hat. Nach der Aufhebung des Fehlurteils hat der 62-Jährige jetzt seinen ersten Tag in Freiheit dazu genutzt, das Grab seiner im August verstorbenen Mutter zu besuchen.
WHO: Impfstoffe reduzieren Übertragung der Delta-Variante nur um 40 Prozent
Die Corona-Impfstoffe vermindern die Übertragung der hochansteckenden Delta-Variante des Virus nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nur um 40 Prozent. "Die Datenlage deutet darauf hin, dass die Übertragung vor dem Auftreten der Delta-Variante durch die Impfstoffe um etwa 60 Prozent reduziert wurde. Mit Delta ist dieser Wert auf etwa 40 Prozent gesunken", erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf.
Russischer Impfstoff Sputnik V laut Entwicklern länger wirksam als andere Vakzine
Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V ist nach Angaben seiner Entwickler länger wirksam als andere Vakzine, darunter die mRNA-Wirkstoffe. Sputnik V sei sechs bis acht Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis zu 80 Prozent gegen das Coronavirus wirksam, erklärten die Forscher am Mittwoch. Das habe eine Studie mit 18.600 Menschen in San Marino ergeben, wo mehr als 70 Prozent der Bevölkerung mit Sputnik V geimpft wurden.
Sieben Jahre Jugendhaft nach Tötung von 16-Jährigem in Flensburg
In einem Prozess um den gewaltsamen Tod eines 16-Jährigen hat das Landgericht Flensburg einen 20-Jährigen zu sieben Jahren Haft wegen Totschlags nach dem Jugendstrafrecht verurteilt. Die Richter sahen es nach Angaben eines Sprechers am Mittwoch als erwiesen an, dass der Angeklagte sein Opfer am Osterwochenende in Flensburg bei einer Konfrontation mit einem Messer erstochen hatte. Die jungen Männer kannten sich.
EU-Gesundheitsagentur ruft "dringend" zu mehr Corona-Impfungen auf
Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen hat die EU-Gesundheitsbehörde die Mitgliedsstaaten aufgefordert, "dringend" mehr Menschen gegen das Coronavirus zu impfen. Es gebe eine "große Impflücke", die dem Virus "viel Raum zur Ausbreitung gibt", warnte am Mittwoch die Direktorin des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), Andrea Ammon. Sie empfahl Auffrischungsimpfungen für alle Erwachsenen über 18 Jahren - "mit Priorität für Menschen über 40 Jahren".
Frankreichs Regierung mahnt zum Maskentragen und Abstandhalten
Angesichts steigender Corona-Zahlen mahnt die französische Regierung zum Maskentragen und Abstandhalten. "Wir wollen verhindern, was wir schon einmal durchlebt haben, (...) und was sich gerade bei unseren Nachbarn abspielt", sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einer Kabinettsitzung. Masken sollten künftig auch wieder verstärkt in Innenräumen getragen werden, forderte Attal.
Hund soll Kleinkind in Mecklenburg-Vorpommern ins Gesicht gebissen haben
In Parchim in Mecklenburg-Vorpommern soll ein Hund einem anderthalb Jahre alten Kleinkind ins Gesicht gebissen und es dabei schwer verletzt haben. Das Mädchen wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei in Ludwigslust am Mittwoch erklärte. Demnach ereignete sich der Vorfall am Dienstagabend in einer Wohnung, wurde der Polizei aber erst am Tag darauf bekannt.
Indischer Bauer macht laute Hochzeitsmusik für Tod von 63 Hühnern verantwortlich
In Indien hat ein Gefügelbauer einen traditionellen Hochzeitsumzug mit lauter Musik, Feuerwerk, Tanz und einer Blaskapelle für den Tod von 63 Hühnern verantwortlich gemacht. Der Bauer Ranjit Kumar Parida sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Hochzeitsgesellschaft habe "ohrenbetäubenden Lärm" gemacht, als sie Sonntagnacht an seiner Geflügelfarm im ostindischen Bundesstaat Odisha vorbeigekommen sei.
Eine Festnahme bei Razzia wegen Betrugs mit Corona-Hilfen im Baugewerbe in Sachsen
Bei einer Razzia wegen des Vorwurfs des Betrugs mit Coronahilfen und der Scheinselbstständigkeit im Baugewerbe haben Ermittler in Sachsen einen Verdächtigen festgenommen. Das Verfahren richte sich insgesamt gegen sechs Beschuldigte, teilte die Polizei in Dresden am Mittwoch mit. Konkret werfen die Beamten der Gruppe bandenmäßigen Subventionsbetrug in bis zu 20 Fällen vor.