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Erzeugerpreise steigen im Juni so stark wie seit 1982 nicht mehr
Der deutliche Preisanstieg unter anderem bei Metallen und Holz hat die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Juni so stark steigen lassen wie seit fast vierzig Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2020 legten sie um 8,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dies war demnach der höchste Anstieg seit Januar 1982, als die Erzeugerpreise im Rahmen der zweiten Ölkrise um 8,9 Prozent zugelegt hatten.
Verbraucherschützer fordern Elementarschaden-Versicherung für alle
Der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Klaus Müller, hat nach der Hochwasser-Katastrophe die Versicherungsbranche aufgefordert, allen Hausbesitzern Elementarschaden-Policen anzubieten. "Die Versicherungsbranche steht in der Pflicht, allen Verbrauchern einen bezahlbaren Versicherungsschutz anzubieten", sagte Müller der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe).
Internationale Energieagentur erwartet für 2023 neuen Höchststand bei CO2-Emissionen
Die weltweiten Hilfspakete und Konjunkturprogramme zur wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Pandemie fließen nach Angaben der Internationalen Energie-Agentur (IEA) nur zum Bruchteil in saubere Energie. Von insgesamt rund 16 Billionen Dollar (knapp 13,6 Billionen Euro) an staatlichen Hilfsmaßnahmen seien nur 380 Milliarden Dollar für saubere Energie vorgesehen, teilte die IEA am Dienstag mit. Falls alle Projekte wie geplant umgesetzt würden, sei deshalb für 2023 ein neues Rekordhoch bei den CO2-Emissionen zu erwarten.
EU-Landwirtschaftsminister einigen sich auf 25 Prozent Bio-Anbau
In Brüssel haben sich die EU-Agrarminister auf einen Aktionsplan für mehr ökologische Landwirtschaft geeinigt. Mit diesem Plan der EU-Kommission soll erreicht werden, dass bis 2030 mindestens 25 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in der Europäischen Union für biologischen Landbau genutzt werden. Der Plan sei ein "ganzheitlicher Ansatz", sagte Agrarkommissar Janusz Wojciechowski am Montag in Brüssel.
Sparkassenverband ruft zu Spenden für Menschen in Hochwassergebieten auf
Nach den verheerenden Hochwassern in Teilen Deutschlands hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) zu Spenden für die Menschen in den betroffenen Gebieten aufgerufen. "Wir wissen von den Instituten und Mitarbeitenden vor Ort, dass die Lage dramatisch ist", erklärte DSGV-Präsident Helmut Schleweis am Montag. "Zugleich sind viele private und berufliche Existenzen vernichtet worden". Auch die örtliche Kreditversorgung sei an vielen Stellen beeinträchtigt.
Umstrittener Nil-Staudamm in Äthiopien bereit für Stromproduktion
Der umstrittene äthiopische Mega-Staudamm am Nil steht nach Abschluss der zweiten Flutung für die Stromproduktion bereit. Wie ein Behördenvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP sagte, reichen die in dem riesigen Staubecken gespeicherten Wassermengen nun aus, um Energie zu gewinnen. Der Abschluss der zweiten Flutung werde am Montag oder Dienstag offiziell bekanntgegeben.
Ausmaß der massiven Schäden an der Verkehrsinfrastruktur noch immer unklar
Zerstörte Autobahnabschnitte, Schienen oder Brücken - die Unwetterkatastrophe in Teilen Deutschlands hat an der Infrastruktur massive Schäden hinterlassen. Das genaue Ausmaß war am Montag immer noch unklar. Im Rheinland gab es nach Angaben der Autobahn GmbH auch angesichts der Entspannung der Wetterlage zumindest keine wesentlichen Überflutungen mehr, es bestanden aber weiterhin mehrere Vollsperrungen auf zwei betroffenen Autobahnen, die vermutlich noch längere Zeit andauern. Gleise sind nach Angaben der Deutschen Bahn auf mehr als 600 Kilometern Länge betroffen.
Verwendung von Glyphosat im privaten Bereich wird im Juli oder August verboten
Die Verwendung des Unkrautvernichters Glyphosat im privaten Bereich wird in Kürze verboten sein. Wie eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums am Montag mitteilte, wird das Verbot voraussichtlich Ende Juli oder Anfang August in Kraft treten. Nicht mehr verspritzt werden darf das Mittel dann auf Flächen, die von der Allgemeinheit genutzt werden, wie beispielsweise Spielplätze oder Parks, aber auch nicht mehr im Haus- und Kleingartenbereich. Zuerst hatte der "Tagesspiegel" berichtet.
Toyota verzichtet auf Werbung mit Bezug auf Olympische Spiele
Kurz vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Japan hat der Sponsor Toyota eine Werbekampagne mit Bezug auf das Sportereignis gestoppt. Toyota werde auch keine Vertreter zur Eröffnungszeremonie entsenden, sagte eine Sprecherin am Montag. Hauptgrund dafür sei, dass keine Zuschauer zugelassen sind. Die Mehrheit der Japaner ist einer Umfrage zufolge wegen der Corona-Pandemie dagegen, die Olympischen Spiele jetzt abzuhalten.
Hochwasser: Versicherer sichern unkomplizierte Bearbeitung zu
Nach der Hochwasserkatastrophe im Westen und Süden Deutschlands hat die Versicherungsbranche eine schnelle und unkomplizierte Bearbeitung von Anträgen ihrer Kundinnen und Kunden versprochen. "Die Branche wird alles tun, um pragmatisch und effizient zu helfen", erklärte am Montag der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen. Die Unternehmen verfügten über "krisenerprobte Abläufe: Personal wird versetzt, Prozesse verschlankt, externes Personal aus dem eigenen Netzwerk berufen".
Klöckner mahnt bei Hochwasser-Soforhilfen Berücksichtigung der Landwirtschaft an
Zerstörte Ernten oder ertrunkene Tiere: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Schäden für die Bauern infolge der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands als teils existenzbedrohend bezeichnet. Nötig sei deshalb, dass bei Soforthilfen des Bundes auch ausdrücklich die Landwirtschaft berücksichtigt werde, forderte Klöckner. Über Soforthilfen berät am Mittwoch das Kabinett in Berlin.
Gutachten: Mieter sparen im Schnitt 2,4 Kaltmieten durch Bestellerprinzip bei Maklerkosten
Wer den Makler bestellt, bezahlt ihn auch: Seit Einführung dieses sogenannten Bestellerprinzips sparen Mieter im Schnitt 2,4 Monatsnettokaltmieten an Maklerkosten. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten der Wirtschaftsberatung DIW Econ, das im Auftrag des Bundesjustizministeriums erstellt wurde und das AFP am Montag vorlag. Das Ziel, Mieter mit der Neuregelung zu entlasten, sei somit "überwiegend erreicht worden", heißt es in der Untersuchung. Zuerst hatte die "Berliner Zeitung" berichtet.
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe auf Höchststand
Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe hat im Mai den höchsten Stand seit Beginn der Statistik Anfang 2015 erreicht. Kalender-, saison- und preisbereinigt lag der Bestand 2,2 Prozent über dem Wert vom April, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Demnach steigt der Auftragsbestand in Industrie und verarbeitendem Handwerk seit Juni 2020.
Baufirmen wollen mit Geräten und Maschinen schnelle Krisenhilfe leisten
Nach der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands steht das Baugewerbe nach eigenen Angaben für rasche Krisenhilfe bereit. Es müsse jetzt darum gehen, "mit vereinten Kräften Schutzräume zu schaffen für die Menschen, deren Häuser und Wohnungen unbewohnbar geworden sind", erklärte der Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Reinhard Quast. Außerdem gehe es darum, Straßen und Brücken für Hilfstransporte und Rettungsfahrzeuge nutzbar zu machen.
Stiftung Warentest: Nur vier von 20 FFP2-Masken rundum empfehlenswert
Die Stiftung Warentest hat zum zweiten Mal FFP2-Masken untersucht. Die Filterwirkung ist bei allen insgesamt 20 geprüften Masken hoch, wie die Zeitschrift "test" am Montag berichtete. Manche könnten aber das Atmen stark beeinträchtigen. Andere säßen nicht bei jedem optimal.
Deutschland: Preise für Hotels und Ferienwohnungen gestiegen
Die Preise für ein Hotel oder eine Ferienwohnung sind in diesem Sommer in Deutschland deutlich höher als im Vorkrisenjahr 2019. Die Reiselust der Deutschen führe zu einem großen Nachfrageschub, dadurch stiegen die Preise, erklärte am Montag das Vergleichsportal Check24. Eine Hotelübernachtung kostet im August demnach im Schnitt 115 Euro, 26 Prozent mehr als im August 2019. Bei Ferienwohnungen stieg der Preis demnach um 14 Prozent auf 110 Euro pro Nacht.
Vergleichsportal: Flüge derzeit 29 Prozent teurer als 2019
Die Lust auf Reisen ist den Deutschen trotz der Corona-Pandemie offenbar nicht vergangen - dafür müssen sie aber tiefer in die Tasche greifen. Aktuell liegen die Flugpreise für die zehn am häufigsten gebuchten Ziele 29 Prozent höher als im gleichen Zeitraum 2019, wie das Vergleichsportal Check24 am Sonntag mitteilte. Am stärksten stiegen die Preise für Hin- und Rückflug nach Spanien. Sie sind demnach derzeit 34 Prozent teurer als vor der Corona-Pandemie.
Dritter Fall von Afrikanischer Schweinepest bei Hausschweinen in Brandenburg
In Brandenburg ist auf einem dritten landwirtschaftlichen Betrieb die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen festgestellt worden. Es handle sich um einen Kleinstbetrieb im Landkreis Märkisch-Oderland, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin am Samstag mit. Das Friedrich-Loeffler-Institut habe die Seuche nachgewiesen.
US-Finanzministerin: Globale Mindeststeuer würde Amazon womöglich nicht betreffen
Zahlreiche Länder drängen auf eine globale Mindeststeuer für Großkonzerne - den US-Versandhandelsriesen Amazon als eines der umsatzstärksten Unternehmen würde die Abgabe aber womöglich nicht betreffen. US-Finanzministerin Janet Yellen äußerte sich diesbezüglich skeptisch: "Es hängt davon ab, ob sie die Grenze der Profitabilität erreichen", sagte sie dem Sender CNBC am Donnerstag. "Und da bin ich mir nicht sicher", fügte sie hinzu.
Klöckner will unbürokratische Hilfen für Landwirte und Winzer in Hochwasser-Gebieten
Von der Unwetterkatastrophe sind auch zahlreiche landwirtschaftliche Höfe und Felder betroffen. "Ernten, Maschinen, Scheunen, Keller sind überflutet, Winzerinnen und Winzer können nicht in ihre Weinberge", erklärte am Freitag Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Aufgrund der Nässe herrsche etwa ein enormer Pilzerregerdruck in den Weinbergen, komplette Ernteverluste drohten.
ZEW-Ökonom: "Schnelle Hilfe untergräbt Anreize zu privater Hochwasser-Vorsorge"
Der Hochwasser-Experte im Forschungsbereich Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW), Daniel Osberghaus, hat sich gegen schnelle und unbürokratische Hilfen für Hochwasser-Opfer ausgesprochen. So notwendig diese Hilfen "im Einzelfall auch erscheinen mögen", wirkten sie doch "langfristig kontraproduktiv", erklärte Osberghaus am Freitag. "Sie untergraben die Anreize zur privaten Vorsorge wie beispielsweise zum Abschluss einer Elementarschadenversicherung oder bauliche Vorsorgemaßnahmen."
Fast sechs von zehn Beschäftigten in Ballungsräumen könnten Homeoffice nutzen
Homeoffice wird vor allem in Ballungsräumen angeboten - das Potenzial ist aber noch größer. In Städten wie Berlin, Frankfurt, München oder Stuttgart könnten über 57 Prozent aller Erwerbstätigen überwiegend oder vollständig von zuhause arbeiten, ergab eine am Freitag veröffentlichte Analyse des Instituts für angewandte Sozialwissenschaft (Infas) und des Ifo-Instituts. Besonders im Nordwesten der Republik bleiben demnach viele Homeoffice-Möglichkeiten "unausgeschöpft".
Schweinehalter fürchten einen Preisverfall wegen Schweinepest
Nach den ersten Fällen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen in Deutschland fürchtet der Dachverband der Schweinehalter einen weiteren Preisverfall. "Die Bauern machen jetzt schon 30 bis 40 Euro Verlust pro Schwein, während andere sich die Taschen vollmachen", sagte der Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der Schweinehalter (ISN), Torsten Staack, am Freitag der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er rief Schlachtunternehmen und Handelskonzerne zur Solidarität mit den Landwirten auf.
Umweltschutz: China startet erstmals sinnvollen Emissionshandel
China hat am Freitag sein lang erwartetes Emissionshandelssystem gestartet. An der Umwelt- und Energiebörse in Shanghai begann am Morgen (9.30 Uhr Ortszeit) der Kauf und Verkauf von Verschmutzungszertifikaten, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. China hatte erste Pläne für den Emissionshandel schon vor einem Jahrzehnt angekündigt.
IfW-Chef Felbermayr: "Wir müssen uns Sorgen um unsere Weihnachtsgeschenke machen"
Angesichts des weltweiten Lieferketten-Chaos und der aktuellen Containerkrise im südchinesischen Meer warnt der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, vor Lieferengpässen zu Weihnachten. "Die Deutschen müssen sich Sorgen um ihre Weihnachtsgeschenke machen", sagte Felbermayr dem Portal t-online. Auch die Preise für viele Waren dürften steigen.
Verdi-Chef gegen massiven Anstieg der Fleischpreise durch Klima-Politik
Verdi-Chef Frank Werneke hat gewarnt, dass Fleisch im Zuge des ökologischen Wandels nicht zu einem Konsumgut nur für Reiche werden dürfe. In einem Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitagsausgaben) hob Werneke hervor, dass zu hohe Fleischpreise die Akzeptanz des ökologischen Wandels gefährden würden.
Weniger Strom aus erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr
Ein windarmer Frühling hat dafür gesorgt, dass die aus erneuerbaren Energien erzeugte Strommenge in Deutschland in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist. Die Menge ging im ersten Halbjahr im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 um mehr als zehn Prozent auf 122 Milliarden Kilowattstunden zurück, wie das Umweltbundesamt am Donnerstag mitteilte.
WTO-Chefin fordert gemeinsames Handeln gegen schädliche Fischereisubventionen
Zum Auftakt der internationalen Beratungen über den Abbau schädlicher Fischereisubventionen hat die Chefin der Welthandelsorganisation WTO, Ngozi Okonjo-Iweala, die internationale Gemeinschaft zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung aufgerufen. Nötig sei ein "Mentalitätswechsel", mahnte Okonjo-Iweala am Donnerstag. Auf dem Spiel stünden "die Gesundheit der Ozeane und des Planeten".
Bahn sucht das Gespräch mit den konkurrierenden Gewerkschaften GDL und EVG
Die Deutsche Bahn hat den beiden im Konzern miteinander konkurrierenden Gewerkschaften Vorschläge unterbreitet, wie sie nebeneinander bestehen können. Das Unternehmen habe die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zu Gesprächen über ein "geordnetes Miteinander" eingeladen, erklärte die Bahn am Donnerstag. Die Tarifverhandlungen mit der GDL laufen demnach unabhängig davon weiter.
Geschäftsklima in der Digitalbranche "besser denn je"
Die digitale Wirtschaft wächst nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom in diesem Jahr stark. Für 2021 werde für die Unternehmen der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik ein Umsatzplus von vier Prozent auf 178,2 Milliarden Euro erwartet, teilte der Digitalverband am Donnerstag mit. Das Geschäftsklima in der Branche ist demnach "besser denn je".
EuGH-Generalanwalt hält Regeln für Uploadfilter für vereinbar mit Meinungsfreiheit
Die Vorgaben für Online-Plattformen zum Schutz der Urheberrechte etwa durch Uploadfilter stehen nach Einschätzung des zuständigen Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof (EuGH) nicht im Widerspruch zur Meinungsfreiheit. Der Gesetzgeber könne Online-Diensten bestimmte Maßnahmen zur Überwachung ganz bestimmter unzulässiger Informationen vorschreiben, argumentierte Generalanwalt Henrik Saugmandsgaard Oe am Donnerstag in seinen Schlussanträgen vor dem EuGH. Er empfahl dem Gericht deshalb, eine Klage Polens gegen die EU-Richtlinie zum Urheberrecht abzuweisen. (Az. C-401/19)
Niederlage für Lufthansa in Streit um Beihilfen für Airport Frankfurt-Hahn
In einem Rechtsstreit um Beihilfen für den Flughafen Frankfurt-Hahn hat die Lufthansa vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine Niederlage erlitten. Der EuGH bestätigte am Donnerstag ein Urteil des erstinstanzlichen Gerichts der Europäischen Union, mit dem dieses eine Klage der Fluggesellschaft gegen einen Beschluss der EU-Kommission als unzulässig zurückgewiesen hatte. (Az. C-453/19 P)