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Konjunkturerwartungen von Finanzexperten fallen weiter
Die Konjunkturerwartungen von Finanzmarktexpertinnen und -experten in Deutschland sind im Oktober den fünften Monat in Folge gefallen. Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim sank um 4,2 Punkte auf 22,3 Punkte, wie das ZEW am Dienstag mitteilte. Auch die Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage verschlechterte sich - das ist den Angaben zufolge der erste Rückgang seit Februar 2021. "Der konjunkturelle Ausblick für die deutsche Wirtschaft hat sich spürbar eingetrübt. Der erneute Rückgang der ZEW-Konjunkturerwartungen geht hauptsächlich auf die weiterhin bestehenden Lieferengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten zurück", erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die Finanzmarktexpertinnen und -experten erwarten demnach vor allem bei den exportorientierten Branchen wie dem Fahrzeugbau und den Branchen Chemie und Pharma eine Verschlechterung der Ertragslage. Das ZEW fragt monatlich rund 200 Experten aus Banken, Versicherungen und Finanzabteilungen von Großunternehmen nach ihren Einschätzungen zu den wichtigen internationalen Finanzmarktdaten wie Inflationsraten, Zinsen, Aktienindizes, Wechselkursen und dem Ölpreis. Der Index für die aktuelle konjunkturelle Lage in Deutschland ging laut ZEW um 10,3 Punkte auf 21,6 Punkte im Oktober zurück. (H. Müller--BTZ)
Handelsverband: Weihnachtseinkäufe sind in diesem Jahr sicher
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat Befürchtungen vor größeren Engpässen des Einzelhandels im Weihnachtsgeschäft zurückgewiesen. "Die Weihnachtseinkäufe sind auch in diesem Jahr gesichert, da muss sich niemand Sorgen machen", sagte HDE-Sprecher Stefan Hertel am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Natürlich könne es passieren, dass begehrte Produkte oder Neuerscheinungen "auch mal knapp werden" - das seien jedoch bekannte Phänomene aus den vergangenen Jahren.
Macron: Hilfen von 30 Milliarden Euro für französische Industrie
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Staatshilfen in Höhe von 30 Milliarden Euro für die Industrie seines Landes angekündigt. Diese Hilfen sollten Frankreich in den kommenden Jahren zu einer Führungsrolle bei Innovationen und Forschung verhelfen, sagte Macron am Dienstag in einer Rede in Paris. Eine Milliarde Euro der Summe soll in den Ausbau der Atomenergie investiert werden.
Deutlich weniger Fahrgäste in Fernbussen im Jahr 2020
Die Zahl der Fahrgäste in Fernbussen im Linienverkehr ist im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag erklärte, sanken die Fahrgastzahlen gegenüber 2019 um 70 Prozent auf insgesamt 6,5 Millionen. Im Inlandsverkehr sanken die Fahrgastzahlen um 69 Prozent, im grenzüberschreitenden Verkehr waren es 74 Prozent. Grund für den stärkeren Rückgang waren laut Statistischem Bundesamt unter anderem Reisewarnungen und Grenzschließungen.
Lufthansa zahlt Teil der Coronahilfen früher als geplant zurück
Altkanzler Schröder: Hauptursache für steigende Gaspreise ist Nachfrage Chinas
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder sieht die Hauptursache für den stark gestiegenen Gaspreis in der wachsenden Nachfrage Chinas. Die aktuelle Situation mache deutlich, dass sich der Handel mit Gas mittlerweile immer stärker globalisiere, schreibt Schröder in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" vom Dienstag. "Europa steht hier in einer scharfen Konkurrenz zu anderen Weltregionen, deren Energiehunger ungestillt ist."
Ifo-Umfrage: Einzelhandel klagt über Lieferprobleme
Die Beschaffungsprobleme der Industrie sind laut einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts im Einzelhandel angekommen. Im September klagten demnach 74 Prozent der Einzelhändler über Lieferprobleme, wie das Ifo am Dienstag mitteilte. "Gegenwärtig ist Sand im Getriebe der weltweiten Logistik", hieß es. Zudem seien Frachtraten in der Schifffahrt deutlich erhöht worden. "Manches Weihnachtsgeschenk wird vielleicht nicht lieferbar sein oder teuer werden."
IWF-Chefin Georgieva darf nach Vorwürfen wegen China-Bericht im Amt bleiben
Die wegen der angeblichen Schönung eines Berichts zugunsten Chinas unter Druck geratene IWF-Chefin Kristalina Georgieva darf ihr Amt behalten. "Nach Prüfung aller vorgelegten Beweise" erklärte das Exekutivdirektorium des Internationale Währungsfonds (IWF) am Montagabend "sein volles Vertrauen" in die 68-Jährige, die ihre Aufgaben "weiterhin effektiv" erfüllen werde. Georgieva begrüßte die Entscheidung und bekräftigte, die Anschuldigungen gegen sie seien "unbegründet".
EU-Agrarminister beraten über Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik
Die EU-Landwirtschaftsminister haben am Montag über die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in den Mitgliedstaaten beraten. Dabei forderten sie von der EU-Kommission ein transparentes Vorgehen bei der Bewertung der Strategiepläne, die jedes Mitgliedsland bis Ende des Jahres vorlegen soll, berichtete der slowenische Agrarminister Jože Podgorsek nach einem Treffen der für Landwirtschaft und Fischerei zuständigen EU-Minister in Luxemburg.
Frankreich hebt Wachstumsprognose auf 6,25 Prozent an
Die französische Regierung hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 6,0 auf 6,25 Prozent angehoben. "Das Wachstum ist stark, solide und dynamisch", sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag in der Nationalversammlung. "Wir werden im Dezember 2021 wieder dasselbe Niveau der Aktivität wie vor der Krise haben", fügte er mit Blick auf die Corona-Krise hinzu.
Gurken mit Plastikhülle in Frankreich von 2021 an verboten
Eingeschweißte Gurken und in Plastik gehüllte Paprika sind in Frankreich bald verboten. Etwa 30 Obst- und Gemüsesorten seien von dem Verpackungsverbot betroffen, teilte die französische Regierung am Montag mit. "Eine Milliarde Plastikverpackungen" können demnach eingespart werden. Je empfindlicher die Sorten, desto länger haben die Anbieter Zeit für die Umstellung. Das Dekret soll am Dienstag veröffentlicht werden.
Roquefort-Lobby wehrt sich gegen negative Einstufung durch Nutri-Score
Die Roquefort-Lobby in Frankreich wehrt sich entschieden gegen eine negative Einstufung des traditionellen Blauschimmelkäses durch die Nährwertampel Nutri-Score. Der Roquefort-Verband sprach am Montag von einer Bestrafung und forderte eine Ausnahme für den bekannten Käse aus Schafsmilch, der in Aveyron in Südfrankreich hergestellt wird.
Bundesgerichtshof befasst sich mit dem Infinus-Skandal
Vor dem Bundesgerichtshof (BGH) ging es am Montag um einen großen Finanzskandal: Der fünfte Strafsenat verhandelte in Leipzig über die Revisionen von sechs früheren Mitarbeitern des Dresdner Finanzdienstleisters Infinus. Sie waren 2018 vom Landgericht Dresden zu Freiheitsstrafen zwischen viereinhalb und acht Jahren verurteilt worden. Der BGH prüft die Urteile auf mögliche Rechtsfehler. (Az. 5 StR 443/19)
Kanadische Firma Rock Tech Lithium plant Lithium-Fabrik in Brandenburg
Die kanadische Firma Rock Tech Lithium will im brandenburgischen Guben eine Fabrik zur Herstellung von batteriefähigem Lithium aufbauen. In der Fabrik, nach Unternehmensangaben die erste ihrer Art in Europa, sollen jährlich rund 24.000 Tonnen Lithium-Hydroxid hergestellt werden, wie Rock Tech Lithium am Montag mitteilte. Dies sei ausreichend, um eine halbe Million Elektroautos mit Lithium-Ionen-Batterien auszustatten.
Studie: Ein Drittel der EU-Importe sind anfällig für wirtschaftliche Schocks
Medizinprodukte oder Halbleiter für die Autoindustrie: Die Corona-Pandemie hat laut Studie viele Lieferketten an ihr Limit gebracht. 30 Prozent aller in die Europäische Union importierten Güter weisen bei weltwirtschaftlichen Schocks ein "Verfügbarkeitsrisiko" auf, wie das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) am Montag mitteilte. In Deutschland mit seiner starken Industrie falle ein überdurchschnittlich hoher Anteil von 35 Prozent der importierten Güter in die Kategorie "riskant".
Weltpremiere: Erste automatische fahrende Züge in Hamburg
Weltpremiere in Hamburg: Durch die Hansestadt ist am Montag die erste digitale S-Bahn gerollt. Die Deutsche Bahn und Siemens präsentierten gemeinsam den ersten Zug, der mittels digitaler Technik gesteuert wird und automatisch fährt. Die Lokführer und Lokführerinnen bleiben zur Überwachung der Fahrt mit Fahrgästen weiterhin an Bord. Das Rangieren erfolgt ohne Personal.
Experten setzen auf zweistufigen Sozialausgleich bei Klimakosten
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung RWI und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) setzen beim Sozialausgleich für Mehrkosten für den Klimaschutz auf ein zweistufiges Modell. Zunächst sollten mit den Einnahmen aus der CO2-Bepreisung die Steuern und Abgaben auf Strom verringert werden, hieß es in einer gemeinsamen Analyse am Montag. Bei höheren CO2-Preisen sollten dann zusätzliche Einnahmen durch eine Pro-Kopf-Erstattung an die Bevölkerung zurückfließen.
Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sagt Tarifrunde mit privaten Banken ab
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die für Mittwoch angesetzten Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV) abgesagt. "Es gab von der Arbeitgeberseite keinerlei Signale, dass sie ihr bisheriges Angebot nachbessern wollen", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck am Montag. Die Zeichen stünden auf Streik. Der AGV reagierte mit Unverständnis.
Wohnungswirtschaft fordert mehr Fördermittel zur Umsetzung der Klimaziele
Die Wohnungswirtschaft fordert zur Umsetzung der Klimaziele mehr Fördermittel von der neuen Bundesregierung. "Damit die extrem ambitionierten Klimaziele beim Wohnen sozial verträglich umgesetzt werden können, brauchen wir ein neues, langfristiges Versprechen für bezahlbare Mieten", erklärte der Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW und Vorsitzende der "Initiative Wohnen.2050" (IW.2050), Axel Gedaschko, am Montag. Der Fokus müsse auf CO2-Einsparungen liegen, zeitliche Herausforderungen müssten von der Politik anerkannt und regulatorische Rahmenbedingungen angepasst werden.
Wirtschafts-Nobelpreis geht an drei Forscher für Arbeiten zum Arbeitsmarkt
Mit dem diesjährigen Wirtschafts-Nobelpreis werden der Kanadier David Card, der US-israelische Forscher Joshua Angrist sowie der US-Niederländer Guido Imbens geehrt. Das gab die Königliche Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekannt. Die Forscher hätten mit ihrer Arbeit "neue Einblicke in den Arbeitsmarkt" gegeben und gezeigt, welche Schlussfolgerungen aus Ursache und Wirkung von Experimenten gezogen werden könnten.
Umfrage: Große Unterschiede bei Unternehmensplänen zur Zuknuft des Homeoffice
Die Pläne deutscher Unternehmen bei der künftigen Ausgestaltung von Homeoffice-Regelungen fallen einer aktuellen Umfrage zufolge sehr unterschiedlich aus. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Montag erklärte, wollen rund zwei Drittel der Unternehmen Homeoffice künftig im selben Umfang ermöglichen wie vor der Corona-Pandemie. Jeder zehnte Betrieb plant hingegen weniger Homeoffice, ein Fünftel der Unternehmen möchte mehr Flexibilität ermöglichen.
Onlinehändler Zalando startet Reparaturservice für Kleidung in Berlin
Der Onlineversandhändler Zalando startet gemeinsam mit dem Londoner Startup Save Your Wardrobe einen Reparaturservice für Kleidungsstücke in Berlin. Seit Montag können Kundinnen und Kunden über das Logistiknetzwerk von Zalando beschädigte Kleidungsstücke an regionale Reinigungsbetriebe, Schuster oder Änderungsschneidereien abgeben. So sei es beispielsweise möglich, "einen abgenutzten Schuhabsatz zu erneuern, eine Vintage-Tasche zu reparieren oder eine Hose zu kürzen", erklärte Zalando.
Wirtschaft und Wissenschaft fordern mehr Klimaschutz von neuer Bundesregierung
Anlässlich der Sondierungen in Berlin haben Klimaforscher sowie fast 70 deutsche Unternehmen konkretere Maßnahmen für den Klimaschutz von einer neuen Bundesregierung gefordert. Deutschland müsse auf einen "klaren, verlässlichen und planbaren Pfad zur Klimaneutralität" gebracht werden, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Appell der Unternehmen. Eine Reihe von Forscherinnen und Forschern forderte außerdem mehr Tempo beim Klimaschutz, um Deutschland bis 2045 zur Klimaneutralität zu bringen.
Allianz deutscher Unternehmen fordert mehr Klimaschutz von neuer Bundesregierung
Anlässlich des Beginns der Sondierungsverhandlungen in Berlin am Montag haben 69 deutsche Unternehmen mehr konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz von einer neuen Bundesregierung gefordert. Deutschland müsse auf einen "klaren, verlässlichen und planbaren Pfad zur Klimaneutralität" gebracht werden, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Appell. Zu den Unterzeichnern gehören Unternehmen wie die Allianz Versicherungen, Bayer, Adidas, General Electrics, die Deutsche Post, Ikea und mehrere Energieunternehmen sowie Supermarktketten.
Produktion von Autoreifen erreicht krisenbedingt neuen Tiefstand
Die Produktion von Autoreifen hat in Deutschland krisenbedingt einen neuen Tiefstand erreicht: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, wurden 2020 rund 36,3 Millionen Reifen für Pkw produziert – das war über ein Viertel (26,6 Prozent) weniger als im Vorjahr. Verglichen mit dem Jahr 2015 ergab sich sogar ein Rückgang um 40,6 Prozent.
Verband: Zahlreiche Solaranlagen stehen ungenutzt auf dem Feld
In Deutschland stehen nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft zahlreiche Solaranlagen ungenutzt auf Feldern herum. Grund sei die schleppende Zertifizierung: Es warten "einige Anlagen auf den Anschluss, weil das Zertifikat fehlt", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Carsten Körnig, der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag. Die Wartezeiten betragen demnach teilweise bis zu einem Jahr. Wieviel Megawatt an Solarleistung betroffen sei, wisse der Verband aber nicht genau.
"Bild": Altmaier will mit "Ampel"-Parteien über Senkung von Energiepreisen sprechen
Der scheidende Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will mit SPD, Grünen und FDP über Maßnahmen zur Abschwächung der sozialen Folgen der steigenden Energiepreise sprechen. Er werde sich an die Fraktionsspitzen der drei an den Sondierungsgesprächen für eine neue Regierung beteiligten Parteien wenden - "und auch an meine eigene natürlich", sagte er am Sonntagabend "Bild TV". "Wir können Probleme, die die Bürger besonders betreffen, abmildern, und dafür sorgen, dass Dinge verkraftbar bleiben."
Bericht: BDI legt Vorschläge für mehr Tempo bei Digitalisierung der Verwaltung vor
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat von einer künftigen Bundesregierung Tempo bei der Digitalisierung der Verwaltung gefordert. "Die neue Bundesregierung muss die öffentliche Verwaltung mit Hochdruck modernisieren", sagte BDI-Präsident Siegfried Russwum dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Der aktuelle Stand der Digitalisierung sei für Unternehmen und Bürger "immer noch ungenügend". Unter anderem schlägt der Verband die Einrichtung eines eigenen Digitalministeriums vor.
Bericht: Abgaben an den Staat in vergangenen Jahrzehnten deutlich gesunken
Die Steuer- und Abgabenlast der Bürger ist einem Medienbericht zufolge in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gesunken. Wie das "Handelsblatt" am Montag aus einer Studie des Münchener Ifo-Instituts berichtete, musste ein Single, der vor 35 Jahren umgerechnet 30.000 Euro verdiente, damals von seinem Gehalt 36,1 Prozent in Form von Steuern und Sozialabgaben an den Staat abgeben. Dieses Jahr waren es noch 32,0 Prozent.
Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister für Ausbau der Atomkraft in Europa
Im Kampf gegen den Klimawandel hat Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire den Ausbau der Atomkraft in Europa gefordert. "Kernenergie muss ein Teil dieser Lösung sein", schrieb Le Maire gemeinsam mit weiteren europäischen Ministern in einem offenen Brief, der der "Welt" (Montagausgabe) vorlag.
Verbraucherschützer und Sozialverbände warnen vor sozialen Folgen der Inflation
Angesichts der hohen Inflation haben Verbraucherschützer und der Sozialverband VdK die Politik zur Entlastung der Bürger aufgefordert. Wenn der Anstieg der Energie- und Benzinpreise ungebremst weitergehe, drohe eine "dramatische soziale Schieflage", sagte Klaus Müller, Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (Vzbv), dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). "Die Politik muss dringend die gegenwärtige Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren, auf Energieeinsparungen setzen und Energiearmut verhindern."
Spitzenvertreter der USA und Chinas sprechen über angespannte Wirtschaftsbeziehungen
Die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai hat mit dem chinesischen Vize-Regierungschef Liu He über die angespannten Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern gesprochen. Wie eine ungenannte US-Regierungsvertreterin am Freitagabend erklärte, war das virtuelle Treffen eine "Gelegenheit", um "verantwortungsvoll geführte Handelsbeziehung aufzubauen, da diese nicht nur die Menschen in unseren Ländern, sondern in der ganzen Welt betreffen".