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Letzte Nachrichten
Corona-Impfkampagne in Australien gestartet
In Australien hat die Impfkampagne gegen das Coronavirus begonnen. In Fernsehbildern war zu sehen, wie am Montag in den Millionenmetropolen Sydney und Melbourne die ersten Spritzen mit dem Vakzin der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer an Mitarbeiter des Gesundheitswesens und von Quarantäne-Einrichtungen verabreicht wurden.
Tausende Helfer säubern Strände in Israel nach massiver Ölverschmutzung
In Israel sorgt eine massive Ölverschmutzung der Mittelmeerstrände für Schlagzeilen: Tausende Freiwillige und Soldaten versuchten am Sonntag, die verdreckten Strände zu säubern. Die Regierung forderte die Bevölkerung auf, sich wegen möglicher Gesundheitsgefahren von der Küste fernzuhalten. Starker Wind und ungewöhnlich hohe Wellen hatten am Dienstag und Mittwoch Tonnen von Teer an die Strände an einem 160 Kilometer langen Küstenabschnitt zwischen Rosch Hanikra und Aschkelon gespült.
500 Kilo schwerer Blindgänger in Frankfurt entschärft
Der hessische Kampfmittelräumdienst hat am Sonntagnachmittag eine Weltkriegsbombe in Frankfurt am Main entschärft. 4500 Anwohner mussten zwischenzeitlich die Gefahrenzone verlassen, teilte die Feuerwehr mit. Der 500 Kilo schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Dienstag bei Arbeiten in einer Baugrube gefunden worden.
Münchner Polizei findet Waffen bei mutmaßlichem Volksverhetzer
Die Münchner Polizei hat Waffen bei einem Mann gefunden, gegen den wegen Volksverhetzung im Internet ermittelt wird. Der 52-Jährige soll Hasseinträge in einem sozialen Netzwerk veröffentlicht haben, weswegen ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt worden sei, teilte die Polizei am Sonntag mit. In der Wohnung des Verdächtigen hätten die Beamten mehrere Schusswaffen, Munition und Pfefferspray gefunden.
Nicht angemeldeter Tiertransport aus Portugal und Spanien in Köln gestoppt
Umweltamt und Ordnungsdienst der Stadt Köln haben am Samstag einen nicht angemeldeten Tiertransport von der Iberischen Halbinsel kontrolliert. 52 Hunde und sechs Katzen seien in dem Transporter gewesen, teilte die Stadt am Sonntag mit. Drei Hundewelpen und vier Katzen in schlechtem Zustand wurden demnach ins Tierheim gebracht, die anderen an Vertreter von Tierschutzvereinen übergeben.
Flugverkehr am Frankfurter Airport wegen Drohne zeitweise unterbrochen
Die Flugsicherung hat am Samstagabend zwischen 20.25 und 23.00 Uhr den Betrieb am Frankfurter Flughafen wegen Drohnen unterbrochen. Ein Jäger hatte in der Nähe der Startbahn 18 West eine Drohne gesichtet und die Polizei alarmiert, wie diese am Sonntag mitteilte. Beamte der Bundes- und Landespolizei sahen später noch weitere Drohnen.
Anzeigen gegen zahlreiche Autotuner wegen Corona-Verstößen
In Nürnberg, Dortmund und Düsseldorf hat die Polizei am Wochenende Autotuner und Raser kontrolliert. Es seien zahlreiche Anzeigen aufgenommen worden, unter anderem wegen Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen und Verkehrsverstößen, teilten die Polizeidienststellen der drei Städte am Sonntag mit.
Israel öffnet Fitnessstudios und Schwimmbäder für Geimpfte und Genesene
Mit der Öffnung von Geschäften und Einkaufszentren hat Israel am Sonntag die Rückkehr zur Normalität nach dem dritten Corona-Lockdown eingeläutet. Einige Einrichtungen bleiben allerdings denjenigen vorbehalten, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft wurden oder nach einer Covid-Erkrankung genesen sind. Fitnessstudios, Schwimmbäder, Hotels und einige kulturelle Einrichtungen dürfen nur von Inhabern eines sogenannten grünen Passes betreten werden, der die Impfung beziehungsweise Erkrankung bezeugt.
Fünf Tote durch Überschwemmungen in Jakarta
In der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind durch Überschwemmungen fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter vier Kinder. Wie die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mitteilte, befanden sich unter den Toten zudem ein 67-jähriger Mann. Drei Jungen wurden vom Hochwasser mitgerissen, ein Mädchen ertrank. Die Meteorologen warnten vor weiteren schweren Regenfällen in der kommenden Woche.
Löwe greift Tierpflegerin in Osnabrück an
Im Osnabrücker Zoo ist eine Tierpflegerin am Sonntagmorgen von einem Löwen verletzt worden. Die 25 Jahre alte Frau sei im Gehege von dem Tier angegriffen worden, bestätigte ein Polizeisprecher. Sie sei schwer verletzt ins Krankenhaus gekommen.
Irischer Pub wird in Pandemie-Zeiten zu Wildtier-Krankenhaus umfunktioniert
In gewöhnlichen Zeiten spielt sich im irischen Pub Tara Na Rí das ab, was jeder von einem irischen Pub erwarten würde: Hier wird Bier gezapft und die Dorfgemeinde versammelt sich zu geselligem Beisammensein. Doch seit dem Lockdown im März 2020 wird in diesem Pub kein Bier mehr ausgeschenkt. Die Eigentümerfamilie um James McCarthy hat sich darauf eingestellt, eine neue Art von Gästen aufzunehmen. Derzeit sind es drei Schwäne, ein Bussard und ein Fuchs.
Klöckner: Tote und kranke Vögel dem Veterinäramt melden
Nach dem Bericht über eine weltweit erste Übertragung das Vogelgrippe-Virus H5N8 auf Menschen in Russland hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) darauf hingewiesen, dass tote und kranke Vögel dem zuständigen Veterinäramt gemeldet werden sollen. An sich sei das Auffinden eines toten Vogels in Feld oder Wald nichts Besonderes, teilte das Ministerium am Sonntag mit. Wenn aber mehrere Vögel an einem Fundort verendet seien, sei das Informieren des Veterinäramtes sinnvoll.
Alle Erwachsenen in Großbritannien sollen bis Ende Juli erstes Impfangebot erhalten
In Großbritannien sollen alle Erwachsenen bis Ende Juli ihre erste Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten können. Alle über 50-Jährigen sollen dabei bereits bis Mitte April eine erste Impfung angeboten bekommen, wie die britische Regierung am Sonntag in London mitteilte. Damit wird der ambitionierte Zeitplan nochmals beschleunigt: Bisher waren die Zielmarken die Impfung aller über 50-Jährigen bis Mai und aller Erwachsenen bis September.
Berichte: Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu fast 90 Prozent
Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer kann die Übertragung des Virus Berichten von "Spiegel" und "Bild" zufolge zu 89,4 Prozent verhindern. Dies gehe aus einer großen Beobachtungsstudie in Israel hervor, schrieb der "Spiegel" am Sonntagmorgen auf seiner Website. Bei den Infektionen habe sich ein Rückgang in immer größeren Teilen der Bevölkerung gezeigt.
Flugzeugteile stürzen auf Wohngebiet nahe US-Stadt Denver
Nach dem Brand eines Triebwerks sind Flugzeugteile auf ein Wohngebiet nahe der US-Stadt Denver niedergegangen. Die Passagiermaschine der Fluglinie United Airlines musste kurz nach dem Start am Samstag notlanden, wie die Behörden mitteilte. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.
Mehr als 7600 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 7600 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden 7676 neue Ansteckungsfälle verzeichnet. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.386.559.
Tausende Haushalte in Texas haben wieder Strom und Trinkwasser
Nach dem historischen Wintereinbruch im US-Bundesstaat Texas sind tausende Haushalte wieder an die vorübergehend unterbrochene Strom- und Trinkwasserversorgung angeschlossen worden. Der Betrieb habe sich wieder normalisiert und Einschränkungen beim Energieverbrauch seien nicht mehr nötig, erklärte der texanische Netzbetreiber Ercot am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Allerdings waren weiter mehr als 60.000 Haushalte ohne Strom.
Bildhauer des New Yorker Wall-Street-Bullen gestorben
Der Erschaffer des berühmten Wall-Street-Bullen in New York, Arturo Di Modica, ist tot. Der italienische Bildhauer starb am Freitagabend im Alter von 80 Jahren in seinem Haus in Vittoria auf Sizilien, wie italienische Medien am Samstag berichteten. Der Zeitung "La Repubblica" zufolge kämpfte Di Modica schon seit Jahren gegen eine Krebserkrankung.
Prinz Charles besucht seinen Vater Philip in Londoner Krankenhaus
Prinz Charles hat am Samstag seinen Vater Prinz Philip im Krankenhaus besucht. Der britische Thronfolger und älteste Sohn von Philip und Queen Elizabeth II. betrat das King-Edward-VII.-Krankenhaus in London am Nachmittag mit Mund-Nasen-Schutz und verließ es nach rund einer halben Stunde wieder. Er war das erste Mitglied der Königsfamilie, das dem 99-Jährigen einen Besuch abstattete, seit dieser am Dienstag ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
Tausende demonstrieren in Armenien gegen Ministerpräsident Paschinjan
Tausende Demonstranten haben am Samstag in der armenischen Hauptstadt Eriwan den Rücktritt von Ministerpräsident Nikol Paschinjan gefordert. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot riefen die Menschen auf dem Freiheitsplatz im Zentrum der Stadt "Armenien ohne Nikol!" und "Nikol, Verräter". Der Regierungschef steht seit Wochen in der Kritik, weil er im November einem von Moskau vermittelten Waffenstillstandsabkommen mit Aserbaidschan zugestimmt hatte.
Nach drei Briefbomben Verdächtiger aus Raum Ulm in Untersuchungshaft
Im Fall mehrerer Briefbomben an Lebensmittelhersteller und -händler ist ein Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft in Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Samstag mitteilten, wurde der 66-Jährige aus dem Raum Ulm am Freitagabend festgenommen. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen, er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Sein mögliches Motiv blieb zunächst unklar.
Deutscher Archäologe übernimmt Leitung von Pompeji
Der deutsche Archäologe Gabriel Zuchtriegel wird die Leitung der antiken Stätte von Pompeji übernehmen. Zuchtriegel übernehme damit "eine spannende Mission: den schönsten Job der Welt für einen Archäologen", sagte Italiens Kulturminister Dario Franceschini am Samstag bei einer Pressekonferenz am Kolosseum in Rom. Der 39-Jährige war seit 2015 Direktor der italienischen Ausgrabungsstätte Paestum, die unweit von Pompeji südlich von Neapel gelegen ist.
Russland meldet weltweit erste Übertragung von H5N8-Vogelgrippe-Virus auf Menschen
Russland hat nach eigenen Angaben den weltweit ersten Fall einer Übertragung des H5N8-Vogelgrippe-Virus auf Menschen entdeckt. "Informationen über den weltweit ersten Fall der Übertragung der Vogelgrippe (H5N8) auf Menschen wurden bereits an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gesendet", sagte am Samstag die Leiterin der russischen Gesundheitsbehörde, Anna Popowa. Die sieben in einer Geflügelfabrik infizierten Menschen fühlten sich "gut".
Epivaccorona: Russland lässt den dritten Corona-Impfstoff zu
In Russland ist ein dritter Impfstoff zur Eindämmung der Corona-Pandemie zugelassen worden. Bereits ab Mitte März sollten die ersten 120.000 Dosen des neuen Vakzins Cowiwac in der Bevölkerung verimpft werden, kündigte am Samstag Regierungschef Michail Mischustin an. Russland hatte als erstes Land bereits im August einen ersten Corona-Impfstoff - Sputnik V - zugelassen. Im Oktober teilte Präsident Wladimir Putin mit, dass ein zweites Vakzin - Epivaccorona - zum Einsatz kommen werde.
Niedersachsen will Lehrkräfte und Erzieherinnen früher impfen
Niedersachsen will einem Bericht zufolge Lehrkräfte und Erzieherinnen früher als geplant eine Corona-Schutzimpfung ermöglichen. Die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtete am Samstag unter Berufung auf das Gesundheitsministerium über konkrete Planungen dazu. Demnach will sich Niedersachsen gemeinsam mit anderen Bundesländern beim Bund für eine entsprechende Änderung der Impfverordnung einsetzen. Damit könnten Gruppen, die laut Priorisierung noch nicht an der Reihe wären, früher geimpft werden.
Minister Müller: Impfkampagne darf gar nicht am Geld scheitern
Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat vor einer dramatischen Benachteiligung ärmerer Länder bei der Versorgung mit Corona-Impfstoff gewarnt. "Eine weltweite Impfkampagne darf nicht am Geld scheitern - aus humanitären Gründen, aber auch aus unserem eigenen Interesse", sagte er nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview vom Samstag. Andernfalls komme das Virus "im nächsten Flieger zurück, vielleicht noch gefährlicher".
Erneut mehr als 9000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages erneut mehr als 9000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden 9164 neue Ansteckungsfälle verzeichnet. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.378.883.
Zahl von Missbrauchsopfern im Erzbistum Köln deutlich höher
Vier Wochen vor der Vorlage eines Rechtsgutachtens zum Missbrauchsskandal im Erzbistum Köln sind laut einem Zeitungsbericht erste Zahlen zu Tätern und Opfern bekannt geworden, die um mehr als das Doppelte über den bisherigen Angaben des Erzbistums liegen. Wie BERLINER TAGESZEITUNG erfur, kam die vom Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki unter Verschluss genommene Studie der Münchner Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl zu ähnlichen Ergebnissen wie das Ersatzgutachten des Kölner Strafrechtlers Björn Gercke.
US-Polizei: Ermittlungen gegen Schock-Rocker Marilyn Manson
Nach den von mehreren Frauen erhobenen Missbrauchsvorwürfen gegen den Schock-Rocker Marilyn Manson hat die Polizei von Los Angeles Ermittlungen eingeleitet. Die Untersuchung beziehe sich auf Vorwürfe der häuslichen Gewalt gegen Brian Warner, wie Manson mit bürgerlichem Namen heißt, sagte ein Polizeivertreter nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview.
Fast 17 Meter großer Wal-Kadaver vor Küste Israels angespült
Vor der südisraelischen Küste ist der Kadaver eines fast 17 Meter großen Finnwals angespült worden. Der Vorfall ereignete sich kurz nach einem Sturm, der eine massive Teerverschmutzung im Mittelmeer ausgelöst hatte, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP am Freitag berichtete. Nach Angaben der israelischen Naturschutz- und Nationalparkbehörde bestand aber kein Zusammenhang zwischen der Teerverschmutzung und dem Tod des Wals.
Kim Kardashian will sich von Kanye West scheiden lassen
Aus für das Promi-Paar schlechthin: US-Reality-Star Kim Kardashian will sich von ihrem Mann, dem Rapper Kanye West, scheiden lassen. Wie der Fernsehsender Fox News am Freitag berichtete, reichte Kardashians Anwältin Laura Wasser die Scheidungspapiere bei den zuständigen Behörden ein. Kardashians Presseagent bestätigte den Bericht kurz darauf, ohne weiter Angaben zu machen. Anfang Januar hatten US-Medien bereits von der Trennung Kardashians und Wests berichtet. Demnach unterzogen die beiden sich einer Eheberatung.
Queen-Ehemann Prinz Philip bleibt vorerst in Londoner Krankenhaus
Prinz Philip muss vorerst in einer Londoner Klinik bleiben. Der 99 Jahre alte Ehemann von Königin Elizabeth II. werde bis nächste Woche im Krankenhaus bleiben, verlautete am Freitagabend aus Palastkreisen. Er sei aber "guter Dinge". Woran genau der Herzog von Edinburgh leidet, wurde nicht bekannt. Er ist seit Dienstagabend zur "Beobachtung und Erholung" dort, wie der Buckingham-Palast mitgeteilt hatte.