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Letzte Nachrichten
Viele Bewohner kehren nach Massenflucht in Millionenstadt Goma im Kongo zurück
Fünf Tage nach der Massenflucht aus Goma sind zahlreiche Bewohner in die kongolesische Millionenstadt am Vulkan Nyiragongo zurückgekehrt. Obwohl die Behörden ihre Ausbruchswarnung noch nicht aufgehoben haben, herrschte auf den Straßen am Dienstag wieder dichter Verkehr. Auch viele Fußgänger waren unterwegs. Vor dem größten Krankenhaus der Stadt mussten die Autos allerdings große Risse im Boden umkurven, die nach dem Vulkanausbruch vor zehn Tagen entstanden waren.
Feuer auf Containerschiff vor Sri Lanka nach 13 Tagen gelöscht
Der Brand auf einem Containerschiff vor der Küste Sri Lankas ist nach 13 Tagen endlich gelöscht. Wie die Marine des Inselstaats am Dienstag mitteilte, gingen nach Abschluss der Löscharbeiten Experten einer niederländischen Spezialfirma an Bord. Sie stellten demnach fest, dass große Mengen Löschwasser in den Maschinenraum eingedrungen sind. Die Untersuchung des Wracks konnte aber noch nicht abgeschlossen werden, weil einige Bereiche noch zu heiß sind.
Hauptstadt-Verwechslung: Video bei Klimakonferenz in Seoul zeigt Pjöngjang
Das Eröffnungsvideo einer virtuellen Klimakonferenz in Seoul hat in Südkorea Spott und Empörung ausgelöst, weil statt der südkoreanischen Hauptstadt Seoul die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang zu sehen war. Die Opposition warf der Regierung von Präsident Moon Jae In vor, ein "diplomatisches Desaster" verursacht zu haben. Das Präsidialamt erklärte, das Video sei von einer externen Produktionsfirma produziert worden, die einen "engen Zeitplan" gehabt habe. Die Organisatoren der Konferenz bedauerten, das Video vorab nicht "gründlich" überprüft zu haben.
Prozess um missbrauchte und in Fluss geworfene Sechsjährige in Halle begonnen
Vor dem Landgericht Halle in Sachsen-Anhalt hat am Dienstag der Prozess um eine missbrauchte und in einen Fluss geworfene Sechsjährige begonnen. Der 25-jährige Angeklagte soll im vergangenen Dezember über ein angekipptes Fenster in die Parterrewohnung einer Familie eingedrungen sein und das Mädchen in seinem Kinderzimmer aus dem Bett gehoben haben. Er verließ mit ihm die Wohnung und missbrauchte das Kind laut Anklage in einer Seitenstraße.
Urteil: Ehec-Infektion in Betriebskantine ist kein Arbeitsunfall
Eine Infektion mit dem Darmkeim Ehec in der Betriebskantine ist kein Arbeitsunfall. Das entschied das hessische Landessozialgericht in Darmstadt in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil. Das Gericht argumentierte, dass es sich bei der Nahrungsaufnahme um eine "private Verrichtung" handle, für die kein Unfallversicherungsschutz bestehe.
Zusammenhang: Antibiotika und Kreidezähnen bei Kindern
Mindestens 450.000 Kinder in Deutschland haben sogenannte Kreidezähne. Damit sind rund acht Prozent aller Sechs- bis Zwölfjährigen von dieser Störung im Zahnschmelz betroffen, wie aus dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Barmer-Zahnreport hervorgeht. Demnach gibt es einen erkennbaren Zusammenhang zwischen der Einnahme bestimmter Antibiotika und der Zahnerkrankung.
Coronavirus: Israel hebt fast alle Corona-Beschränkungen auf
In Israel sind am Dienstag fast alle Corona-Beschränkungen aufgehoben worden. Der Zugang zu Restaurants und anderen Freizeiteinrichtungen ist nun wieder ohne Impfnachweis möglich. Es gibt auch keine Kapazitätsbeschränkungen mehr. Gesundheitsminister Juli Edelstein kündigte an, in den kommenden zwei Wochen auch über die Aufhebung der Maskenpflicht in Innenräumen zu beraten - die letzte noch geltende Einschränkung in Israel, wo inzwischen große Teile der Bevölkerung geimpft sind.
Island: Gletscher verloren seit Jahrtausendwende sieben Prozent
Seit der Jahrtausendwende haben Islands Gletscher aufgrund der globalen Erderwärmung sieben Prozent ihrer Fläche verloren. Seit 1890 habe die von Gletschern bedeckte Fläche um fast 2200 Quadratkilometer beziehungsweise 18 Prozent abgenommen, schrieben Wissenschaftler in einer am Montag in der isländischen Fachzeitschrift "Jökull" veröffentlichten Studie. Fast ein Drittel dieses Rückgangs sei seit dem Jahr 2000 verzeichnet worden.
Malaysia verhängt wegen steigender Corona-Neuinfektionen landesweiten Lockdown
Malaysia hat angesichts steigender Corona-Neuinfektionen am Dienstag einen landesweiten Lockdown verhängt. Öffnen dürfen nur Geschäfte und Einrichtungen, die der Grundversorgung dienen, darunter Krankenhäuser und Supermärkte. Ihre Häuser dürfen die Menschen nur in Ausnahmefällen verlassen.
Sieben-Tage-Inzidenz stagniert bei 35
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen liegt den dritten Tag in Folge bei 35 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden 1785 Neuinfektionen und 153 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus innerhalb eines Tages registriert. Am vergangenen Dienstag waren 1911 Neuinfektionen gezählt worden.
Französisches Präsidentenpaar gegen Corona geimpft
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte haben sich gegen Corona impfen lassen. "Geimpft!", verkündete Macron am Montagabend im Online-Dienst Twitter und appellierte an seine Landsleute, es ihm gleichzutun. "Wie Brigitte und ich, wie schon 25 Millionen Franzosen, lassen wir uns impfen. Um uns zu schützen, um unsere Mitmenschen zu schützen." Macron machte keine Angaben dazu, welcher Impfstoff ihm gespritzt wurde.
Peru hebt offizielle Zahl der Corona-Toten um das Doppelte an
Peru hat die offizielle Zahl seiner Corona-Toten um mehr als das Doppelte heraufgesetzt. Wie Ministerpräsidentin Violeta Bermúdez am Montag mitteilte, wurde die Zahl der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion Verstorbenen auf 180.764 erhöht. Sie lag bis dahin bei rund 69.000. Hintergrund ist eine deutliche Erweiterung der offiziellen Kriterien für Todesfälle, die auf das Coronavirus zurückgeführt werden.
Zwei Schüler durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt
Zwei Jugendliche sind an einer Schule im nordrhein-westfälischen Finnentrop durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Ein weiterer Schüler erlitt leichte Stichverletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montagabend mitteilten. Zwei Tatverdächtige seien festgenommen worden.
WHO-Mitgliedstaaten wollen die Organisation stärken
Die 194 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wollen die Institution stärken und sie besser für künftige Pandemien wappnen. Dazu soll die Finanzausstattung der WHO auf eine stabilere Grundlage gestellt und zugleich "flexibel" gestaltet werden, wie aus einer Resolution hervorgeht, welche die Mitgliedstaaten der UN-Sonderorganisation am Montag zum Ende ihrer virtuell abgehaltenen Jahrestagung verabschiedeten.
Verhandlungen zur Vorbereitung des UN-Klimagipfels gestartet
In Bonn haben am Montag die virtuellen Zwischenverhandlungen zur Vorbereitung des UN-Klimagipfels COP26 begonnen. "Wir treffen uns im Schatten einer globalen Krise, die in Umfang und Ausmaß beispiellos ist", sagte Patricia Espinosa, Chefin des UN-Klimasekretariats UNFCCC, in ihrer Eröffnungsrede. Allein in diesem Jahr haben mehrere große Emittenten - darunter die USA - angekündigt, bis Mitte des Jahrhunderts Klimaneutralität erreichen zu wollen.
Mann bei Gebäudeexplosion in Hamburg ums Leben gekommen
Bei einer schweren Explosion in einem Gebäude in Hamburg ist am Montag ein Mann ums Leben gekommen worden. Nach Polizeiangaben retten Feuerwehrleute den noch nicht identifizierten Mann mit schwersten Brandverletzungen aus dem teilweise eingestürzten und brennenden Haus. Er starb später im Krankenhaus.
Ermittler zerschlagen mutmaßlichen Drogenhändlerring in Freiburg
Wegen des mutmaßlichen Verkaufs von hunderten Kilogramm Marihuana haben Ermittler in Baden-Württemberg drei Verdächtige festgenommen. Sie sollen die Drogenmenge im Wert von mehreren Millionen Euro im Großraum Freiburg verkauft haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Stadt am Montag mitteilten. Die Verdächtigen im Alter von 40 bis 49 Jahren wurden demnach nach aufwändigen Ermittlungen in der vergangenen Woche gefasst und sitzen nun in Haft.
Berüchtigter Wilderer von Königstigern in Bangladesch festgenommen
Die Polizei in Bangladesh hat einen berüchtigten Wilderer festgenommen, der in 20 Jahren rund 70 bedrohte Königstiger getötet haben soll. Wie der Polizist Saidur Rahman der Nachrichtenagentur AFP sagte, war Habib Talukder - auch "Tiger Habib" genannt - der Polizei bisher stets entkommen. "Aufgrund eines Hinweises waren wir schließlich erfolgreich und brachten ihn ins Gefängnis", sagte Rahman. Der Zugriff erfolgte demnach am Wochenende.
Singapur impft ab dieser Woche Schüler gegen Corona
Singapur will ab dieser Woche Schülerinnen und Schüler gegen das Coronavirus impfen. Wie Regierungschef Lee Hsien Loong am Montag in einer Fernsehansprache bekanntgab, können Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ab Dienstag einen Impftermin buchen. Die ersten Impfungen sollen am Donnerstag verabreicht werden. Nach den mehr als 400.000 Schülerinnen und Schülern sollen sich dann auch Erwachsene im Alter bis 39 Jahre impfen lassen können.
Mann stößt 28-Jährigen in bayerischem Landshut vom Parkdeck
Im niederbayerischen Landshut hat ein 25-Jähriger einen anderen Mann in der von einem Parkdeck gestoßen. Das 28 Jahre alte Opfer sei in der Nacht zum Sonntag mehrere Meter tief auf die untere Etage gefallen und schwer verletzt worden, teilte die Polizei am Montag in Straubing mit. Sie vermutet eine psychische Erkrankung des Verdächtigen - er habe den anderen offenbar unvermittelt und ohne erkennbaren Grund gestoßen.
Vietnam setzt internationalen Flugverkehr nach Hanoi aus
Vietnam setzt nach einem Anstieg der Corona-Infektionszahlen den internationalen Flugverkehr nach Hanoi aus. Von Dienstag bis zum kommenden Montag dürfen aus dem Ausland kommende Flugzeuge nicht mehr auf dem Hauptstadtflughafen Noi Bai International Airport landen, wie die Zivilluftfahrtbehörde am Montag mitteilte. Starts sind demnach aber weiterhin möglich. Ob auch Inlandsflüge von der Maßnahme betroffen sind, war zunächst unklar.
Französische Polizei nimmt nach Großfahndung schwer bewaffneten Ex-Soldaten fest
Im Südwesten Frankreichs hat die Polizei nach einer Großfahndung einen schwer bewaffneten Ex-Soldaten festgenommen, der nach Schüssen auf Polizisten in einen Wald geflohen war. Wie der Präfekt der Dordogne, Frédéric Périssat, am Montag mitteilte, kam es bei der Festnahme zu einem Schusswechsel mit der Polizei, bei dem der Gesuchte angeschossen und verletzt wurde.
Deutschland erlebt kältesten Frühling seit 2013
Deutschland hat in diesem Jahr den kältesten Frühling seit 2013 erlebt. Kühle Nordwinde und der Zustrom frischer Meeresluft hätten die Temperaturen im April und Mai auf ein deutlich zu niedriges Niveau gedrückt, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag nach einer ersten Auswertung seiner Wetterdaten.
Massentests und Reisebeschränkungen nach neuen Corona-Fällen in China
Wegen neuer Corona-Fälle haben Chinas Behörden in der bevölkerungsreichsten Provinz Guangdong Reisebeschränkungen verhängt, Flüge gestrichen und Massentests angeordnet. Menschen, die die Provinzhauptstadt Kanton nördlich von Hongkong verlassen wollen, müssen ab Montagabend einen negativen Corona-Test vorlegen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. In der Industriestadt Kanton, die fast 15 Millionen Einwohner hat, wurden am Montag 18 neue Corona-Fälle gemeldet - alle mit der indischen Virus-Variante.
Entscheidung zur Organspende von 44 Prozent schriftlich dokumentiert
Inzwischen haben in Deutschland 44 Prozent der Menschen ihre Entscheidung zur Organspende schriftlich in einem Organspendeausweis oder einer Patientenverfügung dokumentiert. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln. Im Jahr 2012 hatten erst 26 Prozent ihren Entschluss schriftlich festgehalten.
Entlaufenes Känguru in Niedersachsen nach mehreren Wochen tot aufgefunden
Eine wochenlange Suche nach einem entlaufenen kleinen Känguru in der niedersächsischen Gemeinde Lauenbrück hat ein trauriges Ende genommen. Wie die Polizei in Rotenburg an der Wümme am Montag mitteilte, wurde das Tier namens "Energy" am Wochenende nur etwa hundert Meter vom Wohnort seiner Besitzer tot aufgefunden. Diese vermuten laut Polizei, dass es eventuell etwas Falsches gefressen haben könnte.
Japanische Fans müssen sich auf strenge Corona-Regeln bei Olympia gefasst machen
Zuschauer aus dem Ausland sind bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio nicht zugelassen - und japanische Fans müssen sich auf strenge Corona-Regeln gefasst machen. Wie die Zeitung "Yomiuri Shimbun" am Montag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, ist unter anderem im Gespräch, nur Zuschauer mit Impf-Nachweis oder einem negativen Corona-Test einzulassen.
Frankreich öffnet Corona-Impfung für alle Erwachsenen
In Frankreich können sich seit Montag alle Erwachsenen gegen das Coronavirus impfen lassen. Der nationale Impfbeauftragte Alain Fischer sagte dem Fernsehsender LCI, er rechne mit einem großen Andrang. In Deutschland soll die Impfpriorisierung am Montag in einer Woche fallen, dann sollen sich zudem erstmals auch Kinder ab zwölf Jahren impfen lassen können.
Sri Lankas Polizei verhört nach Brand auf Containerschiff die Besatzung
Nach dem Brand auf einem Containerschiff vor der Küste Sri Lankas sind an den Stränden des Inselstaats tonnenweise Plastikkügelchen angeschwemmt worden - die Polizei befragt nun die Besatzung des Schiffs zu den Ursachen der Umweltkatastrophe. Die 25 Crewmitglieder wurden nach dem Ende ihrer Corona-Quarantäne am Montag erstmals von den Ermittlern verhört, wie ein Polizeisprecher sagte. Sri Lankas Behörden haben strafrechtliche Ermittlungen gegen den Eigner und die Besatzung des Schiffes eingeleitet.
Starregisseur Polanski berichtet vom "Horror" des Holocaust
Starregisseur Roman Polanski stellt sich in einer neuen Dokumentation "Horror"-Erinnerungen an seine Kindheit im Holocaust. Der Film "Polanski, Horowitz. Heimatstadt" begleitet Polanski und seinen langjährigen Freund, den Fotografen Ryszard Horowitz, durch die Stadt Krakau, wo sich die beiden während des Zweiten Weltkriegs im Jüdischen Ghetto kennengelernt hatten. Die Dokumentation feierte am Sonntag bei der Eröffnung des Krakauer Filmfestivals Premiere.
Mann bei Gebäudeexplosion in Hamburg lebensgefährlich verletzt
Bei einer schweren Explosion in einem Gebäude in Hamburg ist am Montagmorgen ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, retteten Feuerwehrleute den noch nicht identifizierten Mann aus dem teilweise eingestürzten und brennenden Haus. Bei diesem handelte es sich um ein Mischobjekt, in dem sich diverse Gewerbeflächen wie etwa Büros befinden.
Pazifikstaat Palau meldet seinen ersten Corona-Fall
Der Pazifikstaat Palau hat am Montag seinen ersten Corona-Fall gemeldet. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, liegt die Infektion aber schon lange zurück, eine Ansteckunsgefahr besteht daher nicht. Infiziert war demnach ein Reisender, der Anfang Mai auf der Inselgruppe im Westpazifik angekommen und vor der Abreise und während einer zweiwöchigen Quarantäne negativ getestet worden war. Bei weiteren Test wurde den Angaben zufolge festgestellt, dass er vermutlich schon im Januar infiziert war.