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Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 12,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Sie liegt jetzt bei 12,2, wie das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen meldete. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 8,0 gelegen.
US-Energieversorger will Leitungen in Kalifornien unter die Erde verlegen
Nachdem eine defekte Stromleitung den folgenschwersten Waldbrand in der jüngsten Geschichte Kaliforniens ausgelöst hatte, will ein US-Energieversorger einen Teil seiner Kabel künftig unter die Erde verlegen. In den am meisten gefährdeten Gebieten Kaliforniens sollten 16.000 Kilometer Stromleitungen vergraben werden, um künftige Waldbrände zu verhindern, kündigte das Unternehmen Pacific Gas and Electric (PG&E) am Mittwoch an.
Mars-Rover "Perseverance" soll mit Sammlung von Proben beginnen
Der Mars-Rover "Perseverance" der US-Raumfahrtbehörde Nasa soll in den kommenden zwei Wochen mit der Sammlung von Gesteinsproben beginnen. Seit seiner Landung auf dem Roten Planeten im Februar habe sich der Rover rund einen Kilometer Richtung Süden fortbewegt und befinde sich jetzt in einem Gebiet mit wesentlich älterem Gestein, sagte der Nasa-Wissenschaftler Ken Farley am Mittwoch (Ortszeit). Dort solle er Gesteinsproben sammeln.
US-Pharmafirmen sagen Zahlung von 26 Milliarden Dollar wegen Opioid-Krise zu
Im Zuge der juristischen Aufarbeitung der Opioid-Krise in den USA haben vier Unternehmen der Pharmabranche in Zahlungen von insgesamt 26 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro) eingewilligt. Im Rahmen einer Vereinbarung mit den Strafverfolgungsbehörden mehrerer US-Bundesstaaten sollen durch die Zahlungen rund 4000 vor Gerichten anhängige Schadenersatzforderungen beigelegt werden, wie die Generalstaatsanwältin des Bundesstaats New York, Letitia James, am Mittwoch mitteilte.
Harvey Weinstein plädiert bei Anhörung in Los Angeles auf "nicht schuldig"
Der wegen Sexualverbrechen verurteilte frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein hat vor einem Gericht in Los Angeles angesichts weiterer Anklagen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung von fünf Frauen auf "nicht schuldig" plädiert. Der 69-Jährige tauchte am Mittwoch in einem Rollstuhl im Gerichtssaal auf, ließ jedoch nur seinen Anwalt sprechen. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 140 Jahren.
Russland schickt neues Labor zur ISS
Russland hat ein neues Labor auf den Weg zur Internationalen Raumstation (ISS) geschickt. Vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan hob am Mittwoch eine Proton-M-Rakete mit dem Labor-Modul "Nauka" ab, wie die russische Weltraumbehörde Roskosmos mitteilte. Die Reise des 20 Tonnen schweren Labors bis zur ISS soll acht Tage dauern.
Spaniens Polizei nimmt Verdächtigen wegen Hackerangriffs auf Twitter-Konten fest
Spanische Polizisten haben einen Verdächtigen wegen des großangelegten Hackerangriffs auf Twitter-Konten zahlreicher Prominenter im vergangenen Jahr festgenommen. Wie das US-Justizministerium am Mittwoch mitteilte, handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 22-jährigen Briten. Er war per Haftbefehl gesucht worden.
Zahl der Todesopfer durch Hochwasser in Rheinland-Pfalz auf 123 gestiegen
Eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Toten dort auf 123 gestiegen. 155 weitere Menschen gelten weiterhin als vermisst, wie ein Sprecher der Einsatzleitung der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch sagte. Dies waren deutlich weniger als am Dienstag, als noch 876 Menschen vermisst wurden. Bei der Katastrophe wurden zudem 764 Menschen verletzt.
Kirchen planen am Freitag gemeinsame Andachten für Opfer der Flutkatastrophe
Als Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen der Flutkatastrophe werden am Freitag viele Kirchen in Deutschland ihre Glocken läuten und zu gemeinsamen Gebeten einladen. Am Mittwoch riefen unter anderem das katholische Bistum im hessischen Limburg und die Evangelische Kirche im Rheinland ihre Pfarreien und Gemeinden zur Teilnahme an der Aktion auf, um ein Zeichen der Solidarität an die Menschen in den westdeutschen Hochwassergebieten zu senden.
Niederländer nehmen Abschied von ermordetem Journalisten de Vries
Tausende Niederländer haben am Mittwoch Abschied von dem vor wenigen Tagen niedergeschossenen Investigativjournalisten Peter R. de Vries genommen. Bereits um 07.00 Uhr morgen bildete sich vor dem Königlichen Theater Carré in Amsterdam eine lange Schlange, wo der prominente Kriminalreporter in einem weißen Sarg mit roten Rosen aufgebahrt war. In einem Rahmen neben dem Sarg erinnerte ein Ajax-Trikot mit seinem Namen an die Begeisterung des 64-Jährigen für den Amsterdamer Fußballverein.
14-Jährige fährt unfreiwillig 70 Kilometer auf Güterzug durch Baden-Wüttemberg
Unfreiwillig ist eine 14-Jährige in Baden-Württemberg rund 70 Kilometer auf einem Güterzug mitgefahren - und hat sich bei einem waghalsigen Absprung am Ende verletzt. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, war das Mädchen am Dienstag gemeinsam mit einer etwa gleichaltrigen Freundin an einem Bahnhof in Ettlingen auf einen stehenden Güterzug geklettert. Als dieser sich plötzlich in Bewegung setzte, konnte nur die Freundin rechtzeitig abspringen.
Corona-Impfstoff von Biontech wird künftig auch in Südafrika produziert
Der Corona-Impfstoff der Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer soll künftig auch in Südafrika hergestellt werden. Dazu sei eine Kooperationsvereinbarung mit dem in Kapstadt ansässigen Unternehmen Biovac geschlossen worden, teilten der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer am Mittwoch mit. Biovac werde die Wirkstoffsubstanz aus Werken in Europa erhalten und in einem letzten Herstellungsschritt das Abfüllen und Verpacken des Impfstoffs übernehmen.
Liverpool verliert Status als Weltkulturerbe
Die britische Küstenstadt Liverpool hat ihren Status als Unesco-Weltkulturerbe verloren. Der außergewöhnliche Wert des historischen Hafengebiets in der Stadt werde durch zahlreiche Bauprojekte beschädigt, teilte die UN-Kulturorganisation am Mittwoch mit. Das Unesco-Komitee votierte mit 13 zu fünf Stimmen für den Entzug des Welterbetitels.
Linken-Chefin Hennig-Wellsow träumte von Olympia-Teilnahme
Die Linken-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow hat als Jugendliche davon geträumt, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. "Die Eisschnellläuferinnen der DDR feierten bei den Olympischen Spielen große Erfolge - ich habe davon geträumt, das auch zu erreichen", sagte die 43-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.
US-Pharmahändler stimmen milliardenschwerem Vergleich in Opioid-Krise zu
Opioid-Überdosen sind in den USA für hunderttausende Todesfälle verantwortlich - im Skandal um die massenhafte Verschreibung opioidhaltiger Schmerzmittel haben im Bundesstaat New York nun die drei größten Arzneimittelhändler des Landes einem milliardenschweren Vergleich zugestimmt. Wie Generalstaatsanwältin Letitia James am Dienstag mitteilte, willigten die Unternehmen McKesson, Cardinal Health und Amerisource Bergen in die Zahlung einer Summe von insgesamt 1,18 Milliarden Dollar (umgerechnet rund eine Milliarde Euro) ein.
Ermittlungen wegen mutmaßlicher Entführung von zwei Männern in Norddeutschland
In Schleswig-Holstein ermitteln die Sicherheitsbehörden wegen einer mutmaßlichen Entführung von zwei Männern. Es sei von einer möglichen Geiselnahme auszugehen, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Lübeck. Bei den beiden mutmaßlich Verschleppten handelt es sich demnach um Männer im Alter von 41 und 42 Jahren aus Hamburg und dem schleswig-holsteinischen Geesthacht. Zu den möglichen Hintergründen äußerten sich die Ermittler nicht.
IOC vergibt Olympischen Spiele 2032 an Brisbane
Brisbane wird die Olympischen Sommerspiele im Jahr 2032 ausrichten: Das gab IOC-Präsident Thomas Bach am Mittwoch nach dem Votum der Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees in Tokio bekannt. Die australische Metropole folgt damit Paris und Los Angeles als Gastgeber von Olympia 2024 und 2028. Es ist das dritte Mal, dass die Spiele nach Australien gehen.
Klöckner will gegen unseriöse Hundeverkäufer im Internet vorgehen
Anlässlich der Übergabe einer Petition der Tierschutzorganisation Vier Pfoten gegen Online-Welpenhandel hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) ihre Unterstützung im Vorgehen gegen unseriöse Hundeverkäufer im Internet versichert. "Mit einer Informationsoffensive wollen wir kriminellen Machenschaften besser das Handwerk legen", sagte Klöckner den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND)vom Mittwoch.
Bär-Alarm zum Auftakt-Wettbewerb der Olympischen Spiele
Einem pelzigen Fan wäre es beinahe gelungen, das aufgrund der Corona-Krise erlassene Zuschauerverbot bei den Olympischen Spielen in Japan zu unterlaufen. Kurz vor Beginn des ersten Wettbewerbs am Mittwoch in Fukushima sorgte ein Kragenbär innerhalb des Stadions von Fukushima für Aufregung: Wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, konnte der Eindringling bis zu Beginn des ersten Wettkampfs nicht gefunden werden.
Westkanadische Provinz ruft wegen Waldbränden Notstand aus
Wegen der verheerenden Waldbrände im Westen Kanadas haben die Behörden den Notstand ausgerufen. "Wir haben einen kritischen Punkt erreicht", sagte der Minister für öffentliche Sicherheit der Provinz British Columbia, Mike Farnworth, am Dienstag (Ortszeit). Unter Notstandbedingungen können die Behörden Massenevakuierungen anordnen und Schutzeinrichtungen für die in Sicherheit gebrachten Menschen einrichten.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 11,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Sie liegt jetzt bei 11,4, wie das Robert-Koch-Institut am Mittwochmorgen mitteilte. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 7,1.
Zwölf Menschen sterben in überfluteter U-Bahn in China
Nach heftigen Regenfällen sind in China zwölf Menschen in einer überfluteten U-Bahn ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen wurden bei dem Unglück in der Stadt Zhengzhou im Zentrum des Landes verletzt, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch im Internetdienst Weibo mitteilte. Hunderte weitere Passagiere konnten gerettet werden. Zehntausende Bewohner der Stadt mussten vor Überschwemmungen in Sicherheit gebracht werden.
Zwölf Menschen sterben in überschwemmter U-Bahn in China
Nach heftigen Regenfällen sind in China zwölf Menschen in einer überschwemmten U-Bahn ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen wurden bei dem Unglück in der Stadt Zhengzhou im Zentrum des Landes verletzt, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch im Internetdienst Weibo mitteilte. Im Internet verbreitete Aufnahmen, wie Passagiere in einem U-Bahnwaggon bis zum Hals im Wasser standen.
Luftverschmutzung in New York durch Brände an US-Westküste
Rauch der Waldbrände im Westen der USA und in Kanada hat die Ostküstenmetropole New York am Dienstag in grauen Dunst gehüllt. Die Umweltbehörde des Bundesstaates New York rief wegen erhöhter Feinstaubbelastung Gesundheitsalarm aus.
THW-Vizepräsidentin rechnet kaum noch mit Überlebenden der Hochwasserkatastrophe
Die Vizepräsidentin des Technischen Hilfswerks (THW), Sabine Lackner, sieht nur noch wenig Chancen, nach den Überschwemmungen im Westen Deutschlands Überlebende zu finden. "Wir suchen aktuell noch nach Vermissten, etwa beim Räumen der Wege oder Auspumpen der Keller", sagte Lackner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwochausgaben). "Zu diesem Zeitpunkt ist es aber leider sehr wahrscheinlich, dass man Opfer nur noch bergen kann, nicht mehr retten."
Fußball-Regelwerk von 1859 für knapp 66.000 Euro versteigert
Eines der ältesten existierenden Exemplare des Fußball-Regelwerks ist für umgerechnet knapp 66.000 Euro versteigert worden. Das Auktionshaus Sothebys gab den Endpreis am Dienstag auf seiner Website mit 56.700 Pfund (65.900 Euro) an. Das mit handschriftlichen Notizen versehene Heft sei 1859 nach einer Reihe von Treffen des Sheffield Football Clubs gedruckt worden, erklärte Sothebys.
Harvey Weinstein für Prozess nach Los Angeles überstellt
Der wegen Sexualverbrechen verurteilte frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein ist am Dienstag nach Los Angeles überstellt worden. Dort erwartet den 69-Jährigen ein weiterer Prozess, der ihm eine Haftstrafe von bis zu 140 Jahren einbringen könnte. Fünf Frauen werfen dem Ex-Filmproduzenten in Los Angeles Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vor.
Pandadame Huan Huan in französischem Zoo ist trächtig
Ein Zoo in Frankreich kann erneut auf seltenen Nachwuchs hoffen: Das Riesenpanda-Weibchen Huan Huan im Zoo von Beauval im Zentrum des Landes ist trächtig. Wie der Tierpark am Dienstag mitteilte, sei bei einer Ultraschall-Untersuchung ein Embryo festgestellt worden. Huan Huan könnte somit den Tierpark schon bald mit einem zweiten Jungtier beglücken.
Vollständig geimpfter Mitarbeiter im Weißen Haus positiv auf Corona getestet
Ein vollständig geimpfter Mitarbeiter des Weißen Hauses ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie Regierungssprecherin Jen Psaki am Dienstag mitteilte, hatte der Betroffene keinen Kontakt zu US-Präsident Joe Biden oder anderen hochrangigen Regierungsvertretern. Der Mitarbeiter weise milde Symptome einer Corona-Infektion auf.
Südkoreanischer Bergsteiger vermutlich auf Broad Peak in Pakistan ums Leben gekommen
Ein seit Montag vermisster südkoreanischer Bergsteiger könnte laut Befürchtungen der Behörden auf dem Broad Peak in Pakistan ums Leben gekommen sein. Kim Hong Bin werde seit dem Abstieg von dem 8051 Meter hohen Berg im pakistanischen Karakorum-Gebirge vermisst, wie der pakistanische Alpenverein mitteilte. Er sei in einer Gletscherspalte gefallen. Der Südkoreaner hatte zuvor als erster Mensch mit Behinderung die 14 höchsten Berge der Welt erklommen.
Pilger in Saudi-Arabien steinigen symbolisch den Teufel
Zahlreiche Muslime haben am Dienstag im Mina-Tal bei Mekka in Saudi-Arabien mit desinfizierten Kieselsteinen symbolisch den Teufel gesteinigt. Sie begingen damit das letzte große Ritual der Pilgerfahrt Hadsch, die in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie erneut in reduzierter Form stattfand. Während der religiösen Zeremonien trugen die Gläubigen Masken und hielten Abstand.
Humboldt Forum in Berlin für Besucher eröffnet
Nach mehr als sieben Jahren Bauzeit ist am Dienstag das Humboldt Forum in Berlin mit einem Festakt eröffnet worden. "Mit seinen Ausstellungen und Veranstaltungen wird es eine Bühne für Debatten, eine Arena demokratischer Streitkultur – für die Konfrontation unterschiedlicher Perspektiven", erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Sie eröffnete das Forum zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD).