Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Prozess um Millionenbetrug mit erfundenen Windparks in Niedersachsen gestartet
Vor dem Landgericht in Osnabrück hat am Dienstag ein Großprozess um einen mutmaßlichen Millionenbetrug mit frei erfundenen Windparkprojekten begonnen. Fünf Beschuldigte müssen sich in der niedersächsischen Stadt wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in acht Fällen verantworten. Laut Anklage sollen sie als Vertreter einer Firmengruppe verschiedene Energiekonzerne durch großangelegte Täuschungsmanöver um rund zehn Millionen Euro betrogen haben.
Torte für Berliner Pandazwillinge zu ihrem zweitem Geburtstag
Die Berliner Pandazwillinge Pit und Paule haben ihren zweiten Geburtstag mit einer Bambustorte gefeiert. Womöglich war es der letzte Geburtstag, den die beiden Pandas in Berlin feierten, wie Zoodirektor Andreas Knieriem am Dienstag durchblicken ließ. "Noch steht jedoch nicht fest, wann und wohin Pit und Paule ziehen werden", fügte er hinzu.
USA: Hurrikan "Ida" richtet "große" Schäden in Louisiana an
Einen Tag nach seinem Landfall sind die "katastrophalen" Schäden durch den Hurrikan "Ida" im US-Bundesstaat Louisiana sichtbar geworden. Am Montag saßen Menschen vielerorts noch in den steigenden Fluten fest, abgerissene Dächer von Häusern lagen in den Straßen. Die Stadt New Orleans war 24 Stunden nach dem Eintreffen von "Ida" immer noch fast gänzlich ohne Strom. Die Zahl der Opfer erhöhte sich auf zwei.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 74,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist nach mehr als einem Monat erstmals wieder leicht gesunken und liegt nun bei 74,8. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 5750 Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum wurde mit 60 angegeben.
USA: Waldbrand in Kalifornien bedroht beliebte Touristengegend
Wegen eines riesigen Waldbrandes in der Nähe der beliebten Touristengegend des Lake Tahoe im US-Bundesstaat Kalifornien sind tausende Menschen aus ihren Häusern geflohen. Am Montag zog das sogenannte "Caldor Fire" in Richtung South Lake Tahoe, dem wichtigsten Ferienort in dem bekannten Urlaubsgebiet an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada. Die Menschen fanden sich umhüllt von dichten Rauch inmitten des sonst so idyllischen Bergpanoramas der Sierra Nevada wieder.
Mexikanische Schüler kehren nach einem Jahr Fernunterricht in Klassenräume zurück
Nach mehr als einem Jahr Fernunterricht sind in Mexiko Millionen Schülerinnen und Schüler in ihre Klassenräume zurückgekehrt. "Ich bin nervös und aufgeregt", sagte die achtjährige Anna Alvarez, eine von rund 25 Millionen Schülern, die am Montag ihren ersten Schultag hatte. Während die Regierung argumentiert, die Öffnung der Schulen sei "freiwillig und sicher" fürchten viele Eltern in Mexiko um die Gesundheit ihrer Kinder.
Erstmals männlicher Zeuge in Missbrauchsprozess gegen R. Kelly angehört
Im Prozess gegen den wegen sexuellen Missbrauchs beschuldigten RnB-Star R. Kelly hat erstmals ein männlicher Zeuge ausgesagt. Der Mann, der in der Öffentlichkeit das Pseudonym Louis verwendet, warf Kelly am Montag bei einer Gerichtsanhörung in New York vor, ihn im Alter von 17 Jahren sexuell missbraucht zu haben.
Hochwasser im Nordosten Indiens bedroht hunderttausende Menschen
Hochwasser bedroht hunderttausende Menschen im Nordosten Indiens. Am Montag saßen zahlreiche Menschen in den Bundesstaaten Bihar und Assam auf den Dächern ihrer Häuser fest oder mussten sich in höhergelegene Gebiete flüchten. Seit einer Woche anhaltende Regenfälle hatten den Brahmaputra und zahlreiche andere Flüsse über die Ufer treten lassen. Durch die bis zu zwei Meter hohen Fluten sind zehntausende Menschen in ihren Dörfern eingeschlossen.
EU führt USA nicht mehr auf Ausnahmen-Liste für Corona-Einreisebeschränkungen
Die EU hat die USA von der Liste der Länder gestrichen, die von den Corona-Einreisebeschränkungen in die EU ausgenommen sind. Wie der Europäische Rat am Montag mitteilte, stehen auch Israel, das Kosovo, der Libanon, Montenegro und Nordmazedonien nicht mehr auf dieser Liste. In den USA steigt die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen derzeit wieder stark an.
Erste Schulen in Jakarta öffnen nach anderthalb Jahren wieder
Nach mehr als anderthalb Jahren Online-Unterricht wegen der Corona-Pandemie haben in der indonesischen Hauptstadt Jakarta am Montag die ersten Schulen wieder geöffnet. Vorerst bieten aber nur 610 der mehr als 10.000 Bildungseinrichtungen der Stadt Präsenzunterricht an. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden diese Schulen ausgewählt, weil die Lehrer dort alle geimpft sind und genügend Platz zum Abstandhalten zur Verfügung steht.
China beschränkt Zugang zu Internet-Spielen für Minderjährige drastisch
Mit harten Beschränkungen will China die Abhängigkeit Minderjähriger von Videospielen im Internet verringern. Künftig dürfen Kinder und Jugendliche nur noch drei Stunden pro Woche spielen - und zwar freitags, samstags und sonntags jeweils von 20.00 bis 21.00 Uhr, wie die Behörden am Montag mitteilten. Bisher war es Minderjährigen lediglich verboten, zwischen 22.00 Uhr und 8.00 Uhr an Video-Spielen im Internet teilzunehmen.
Deutschland erlebte regenreichsten Sommer seit zehn Jahren
Unter anderem wegen der extremen Starkregenfälle durch Tief "Bernd" im Juli hat Deutschland den nassesten Sommer seit zehn Jahren erlebt. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach in einer ersten Bilanz der Monate Juni bis August mitteilte, gehörte er mit einem bundesweiten Niederschlagsschnitt von 310 Litern je Quadratmeter insgesamt zu einem der feuchtesten seit Beginn der Aufzeichnungen 1881.
Haftstrafen in Berliner Prozess um tödliche Teufelsaustreibung
Im Prozess um den Tod einer 22-Jährigen bei einer sogenannten Teufelsaustreibung durch einen Wunderheiler hat das Berliner Landgericht am Montag den Ehemann und die Schwiegermutter des Opfers zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Schwiegervater erhielt eine Bewährungsstrafe, die Urteile erfolgten wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Der ebenfalls angeklagte sogenannte Wunderheiler Mazen K. wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung sowie einer Zahlung von 1500 Euro verurteilt.
Familienmitglieder in Berliner Prozess um tödliche Teufelsaustreibung verurteilt
Im Prozess um eine tödliche Teufelsaustreibung durch einen Wunderheiler hat das Berliner Landgericht am Montag zwei Familienmitglieder des Opfers zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Ein weiteres Familienmitglied erhielt eine Bewährungsstrafe, die Urteil erfolgten wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Der ebenfalls angeklagte sogenannte Wunderheiler Mazen K. wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung sowie einer Zahlung von 1500 Euro verurteilt.
WHO: 236.000 neue Corona-Tote in Europa möglich
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet im Zeitraum bis zum 1. Dezember 236.000 neue Corona-Todesfälle in Europa. In der vergangenen Woche sei die Zahl der Covid-19-Toten in der Region um elf Prozent gestiegen, berichtete am Montag WHO-Europadirektor Hans Kluge. "Eine glaubwürdige Hochrechnung kommt auf 236.000 Todesfälle von jetzt bis zum 1. Dezember." Bisher starben in Europa 1,3 Millionen Menschen an den Folgen einer Corona-Erkrankung. Zugleich äußerte sich Kluge besorgt über den Verlauf der Impfkampagne in vielen Ländern. "Die Stagnation bei den Impfzahlen in unserer Region bereitet uns ernsthafte Sorge". Das Europa-Büro der WHO ist für 53 Länder und Regionen zuständig, darunter auch einige Länder in Zentralasien. (H. Müller--BTZ)
Schwaneneltern in Sachsen von Zug überrollt
In Machern bei Leipzig sind Schwaneneltern und ein Jungtier von einem Zug überrollt und getötet worden. Um drei überlebende junge Schwäne aus den Gleisen zu bergen, musste die Bahnstrecke zeitweise gesperrt werden, wie die Bundespolizei in Leipzig am Montag mitteilte. Zwei Beamten gelang es, die aufgeregten Tiere einzufangen.
Frau vertreibt in Erfurt spielende Kinder mit Schreckschusswaffe
Eine Frau hat in Erfurt spielende Kinder mit einer Schreckschusswaffe vertrieben. Die 65-Jährige fühlte sich am Sonntag von drei Jungen im Alter von zehn bis zwölf Jahren, die vor ihrem Haus spielten, gestört, wie die Polizei in der thüringischen Landeshauptstadt am Montag mitteilte. Weil die Kinder mehrfach in eine Tiefgarage rannten, forderte die Frau diese vom Balkon aus zum Gehen auf.
Frankreich: 3G-Regel für Mitarbeiter in Zügen oder in Cafés
In Frankreich müssen 1,8 Millionen Beschäftigte in Fernzügen, der Gastronomie oder Kulturstätten seit Montag ihren 3G-Status nachweisen. Dafür müssen sie ihren Arbeitgebern einen Gesundheitspass vorlegen, der Aufschluss über eine Impfung, eine überstandene Corona-Infektion oder einen negativen Test gibt. Die neue Maßnahme gilt vor allem für Beschäftigte mit Kundenkontakt.
Reggae-Ikone Lee "Scratch" Perry mit 85 Jahren gestorben
Der als "Guru" des Reggae geltende jamaikanische Musiker und Produzent Lee "Scratch" Perry ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Der exzentrische Künstler, der unter anderem Musik von Bob Marley produzierte, sei in einem Krankenhaus in Lucea gestorben, teilte Regierungschef Andrew Holness am Sonntag auf Twitter mit. "Heute hat Jamaika den Rhythmus und die Seele eines seiner Musik-Helden verloren, der so viele inspiriert hat."
Weitere Leichenteile im Erzgebirge in Sachsen gefunden
Im Erzgebirge in Sachsen sind weitere Leichenteile gefunden worden. Nachdem bereits am vergangenen Donnerstag Teile einer menschliche Leiche an einem Feld nahe der Bundesstraße 174 bei Gornau entdeckt wurden, stieß ein Spaziergänger am Samstag an einem Waldweg in der Region auf weitere menschliche Überreste, wie die Polizei in Chemnitz am Montag mitteilte.
Einst Minister in Afghanistan - heute Essenslieferant in Leipzig
Er war einst Minister in Afghanistan und verdient heute seinen Lebensunterhalt als Fahrer eines Lieferdiensts in Leipzig. "Es ist überhaupt keine Schande, in diesem Job zu arbeiten: Arbeit ist Arbeit", sagte Sayed Sadaat der Nachrichtenagentur AFP bei einem Interview in Leipzig. Per Fahrrad liefert der einstige Kommunikationsminister für Lieferando Pizzen und andere Mahlzeiten an die Kunden in der sächsischen Messestadt.
Pharmahersteller muss an Krebs erkrankter Kundin Auskunft erteilen
Eine an Krebs erkrankte Frau kann von einem Medikamentenhersteller Auskunft verlangen, wenn dessen Mittel mit einem möglicherweise krebserregenden Stoff verunreinigt war. Die Firma müsse die Kundin über alle Wirkungen informieren, "die bei der Bewertung schädlicher Folgen von Bedeutung sein können", erklärte das Oberlandesgericht Frankfurt am Main am Montag. Die Frau hatte das Mittel fünf Jahre lang eingenommen. (Az. 26 U 62/19)
Siebenmaliger "Emmy"-Gewinner Ed Asner mit 91 Jahren gestorben
Er wurde in seiner Rolle als Lou Grant bekannt und erschloss sich Jahrzehnte später mit "Oben" ganz neue Fans - nun ist US-Schauspieler Ed Asner im Alter von 91 Jahren gestorben. "Wir sind tief betrübt, mitteilen zu müssen, dass unser Familienoberhaupt heute Morgen friedlich gestorben ist", erklärte seine Familie am Sonntag (Ortszeit) auf Twitter. "Worte können nicht beschreiben, wie traurig wir sind."
China verbietet schriftliche Prüfungen für Sechs- und Siebenjährige
Im Zuge einer umfassenden Bildungsreform hat China schriftliche Prüfungen für Sechs- und Siebenjährige verboten. "Zu häufige Prüfungen, die die Schüler überfordern und unter enormen Prüfungsdruck setzen", seien vom Bildungsministerium abgeschafft worden, hieß es in den am Montag veröffentlichten neuen Leitlinien. Der große Druck auf Schulkinder bereits ab einem jungen Alter schade ihrer geistigen und körperlichen Gesundheit.
62-Jähriger in Australien handelte offenbar mit Drogen im Altersheim
Weil er in seinem Altersheim mit illegalen Drogen gehandelt haben soll, ist ein 62-jähriger Rentner in Australien festgenommen und angeklagt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden bei einer Fahrzeugkontrolle des Mannes die Rauschmittel Methamphetamin und Cannabis gefunden. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung in einer Wohnanlage für ältere Menschen in Sydney wurden demnach LSD, weiteres Cannabis und ein Schlagstock gefunden.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 75,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gestiegen und liegt nun bei 75,8. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 4559 Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum wurde mit zehn angegeben.
Hurrikan "Ida" legt Stromversorgung in ganz New Orleans lahm
Der als "extrem gefährlich" eingestufte Hurrikan "Ida" hat die gesamte Stromversorgung der Metropole New Orleans lahmgelegt. "New Orleans hat keinen Strom mehr", erklärte das Ministerium für Heimatschutz am Sonntag (Ortszeit) auf Twitter. Der einzige Strom käme derzeit von Generatoren.
Frau von griechischem Botschafter in Brasilien wegen Mordes an ihrem Mann verurteilt
Ein brasilianisches Gericht hat die Diplomatengattin Françoise de Souza Oliveira wegen Mordes an ihrem Ehemann, dem griechischen Botschafter Kyriakos Amiridis, zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Die Frau muss für 31 Jahre hinter Gitter, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Die Angeklagte habe "das ganze makabre Komplott geplant", sagte die Richterin in ihrer Urteilsbegründung.
Tausende Griechen demonstrieren gegen Corona-Impfpflicht
Tausende Griechen haben in Athen gegen die Corona-Impfpflicht im Gesundheitsbereich demonstriert. Die Polizei setzte am Sonntag Tränengas ein, nachdem aus einer Gruppe von Demonstranten Steine und Flaschen in Richtung der Beamten geworfen wurden. Ein Sprecher schätzte die Zahl der Demonstranten auf rund 7000.
Feuerwehr: 20-stöckiges Wohnhaus in Mailand ausgebrannt
Ein 20-stöckiges Wohnhaus in Mailand ist am Sonntag von einem Großbrand verwüstet worden. Das Feuer brach nach Angaben der Feuerwehr am späten Nachmittag in den oberen Etagen des Gebäudes am südlichen Stadtrand aus und fraß sich anschließend bis zu den unteren Stockwerken durch. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.
"Extrem gefährlicher" Hurrikan "Ida" trifft in Louisiana auf Land
Der von Meteorologen als "extrem gefährlich" eingestufte Hurrikan "Ida" hat den US-Bundesstaat Louisiana erreicht. Der Wirbelsturm traf am Sonntagmittag (Ortszeit) mit Windstärken von bis zu 240 Stundenkilometer nahe Fort Fourchon südlich von New Orleans auf Land - auf den Tag genau 16 Jahre, nachdem der verheerende Hurrikan "Katrina" New Orleans weitflächig überschwemmt und mehr als 1800 Menschen in den Tod gerissen hatte.
Israel bietet Corona-Auffrischungsimpfung ab 12 Jahren an
Israel hat das Angebot einer Corona-Auffrischungsimpfung auf alle Einwohner ab zwölf Jahren ausgeweitet. "Die dritte Impfdosis wirkt", erklärte Ministerpräsident Naftali Bennett am Sonntag. Deshalb solle sie nun bereits für Zwölfjährige zur Verfügung stehen. Gesundheitsminister Nitzan Horowitz ergänzte, die Booster-Impfung verhindere Infektionen wirksam und senke das Risiko erheblich, schwer zu erkranken oder gar an Covid-19 zu sterben.