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Polizei: Unbekannte zerstören Impfzentrum in Südfrankreich
Unbekannte haben ein Impfzentrum in Südfrankreich verwüstet und hunderte Dosen Vakzin zerstört. "Es handelt sich um klassischen Vandalismus", sagte die Bürgermeisterin des betroffenen Ortes Saint-Orens-de-Gameville, Dominique Faure, am Dienstag. Die Täter hätten in dem Impfzentrum nahe Toulouse Tische, Stühle und zwei Computerbildschirme zerstört. Nach Angaben der Bürgermeisterin funktionierte die Alarmanlage nicht.
Schwerer Tornado zieht Schneise der Verwüstung durch ostfriesische Gemeinde
Ein starker Tornado hat in der Gemeinde Großheide in Ostfriesland zahlreiche Häuser teils erheblich beschädigt. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers vom Dienstag waren mindestens 50 Gebäude betroffen sowie fünf davon wegen schwerer Beschädigungen unbewohnbar. Verletzt wurde bei dem Unwetter vom Montagabend nach einer ersten Bilanz der Einsatzkräfte allerdings niemand.
Baden-Württemberg: 49-Jähriger hortet Waffen in großer Zahl
Weil er eine Vielzahl von Pistolen, Gewehren und Munition bei sich hortete, hat die Polizei in Freiburg Ermittlungen gegen einen 49-Jährigen aufgenommen. Ihm wird ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen, wie die Beamten am Dienstag mitteilten. Demnach wurden bereits Ende April mehrere Räume des Manns in Emmendingen und Waldkirch durchsucht.
Weiterer Tatverdächtiger in Missbrauchskomplex Münster steht vor Gericht
Vor dem Landgericht Münster hat am Dienstag ein Prozess gegen einen weiteren Tatverdächtigen im Missbrauchskomplex begonnen. Zur Verlesung der Anklage wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft legt dem 38-Jährigen aus Wuppertal zur Last, einen damals Neunjährigen vermutlich im Auto von dessen bereits wegen Kindesmissbrauchs verurteiltem Ziehvater Adrian V. schwer sexuell missbraucht zu haben.
Amphibien und Reptilien in Deutschland am stärksten im Bestand gefährdet
Amphibien und Reptilien sind in Deutschland am stärksten im Bestand gefährdet. Jede zweite Amphibienart und mehr als zwei Drittel der Reptilienarten sind gefährdet, wie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum am Dienstag in Bonn mitteilten. Damit ist der Anteil bestandsgefährdeter Arten laut den Studienautoren höher als in jeder anderen Artengruppe.
Rückenleiden bei Krankschreibungen erstmals Ursache Nummer eins
Rückenbeschwerden sind erstmals seit Jahren die Ursache Nummer eins für Krankschreibungen. Ein Grund dafür könnten die Arbeitsbedingungen im Homeoffice sein, erklärte die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) am Dienstag in Hannover. Zu Hause fehlten häufig ein geeigneter Schreibtisch und Bürostuhl, das lange Sitzen in ungesunder Haltung vor dem Rechner führe zu mehr Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden.
Prozess gegen Essener Oberarzt wegen Totschlagsverdachts begonnen
Gegen einen Oberarzt des Essener Universitätsklinikums hat am Dienstag ein Prozess wegen des Verdachts des Totschlags vor dem Landgericht der nordrhein-westfälischen Stadt begonnen. Nach der Verlesung der Anklage gab die Verteidigung eine Erklärung ab, in welcher der Tatvorwurf bestritten wurde, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft legt Andreas B. zur Last, im November einem 47-jährigen schwerkanken Patienten eine tödliche Kombination von Medikamenten verabreicht zu haben.
Umfrage: Deutsche berühren einander seit Pandemie wesentlich weniger
Fast die Hälfte der Deutschen verzichtet seit der Pandemie bei der Begrüßung auf Körperkontakt. Vor der Pandemie hätten 67 Prozent ihr Gegenüber zur Begrüßung umarmt - mittlerweile täten dies nur noch 29 Prozent, teilte das Datenunternehmen Dynata am Dienstag in Hamburg unter Verweis auf eine Umfrage mit. Den Händedruck nutzten nur noch knapp 16 Prozent, vor der Pandemie seien es 43 Prozent gewesen.
Frau nach Flutwelle in Höllentalklamm tot geborgen
Nach einer durch Starkregen ausgelösten Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen ist eine Frau tot geborgen worden. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim berichtete, fanden Einsatzkräfte die Vermisste am Dienstagmorgen leblos im Wasser der engen Schlucht. Die Suche nach einem zweiten Vermissten dauerte demnach weiter an.
Neuseeland verhängt nach Corona-Fall landesweiten Lockdown
Nach einem im Inland übertragenen Corona-Fall hat die neuseeländische Regierung einen dreitägigen landesweiten Corona-Lockdown verhängt. Regierungschefin Jacinda Ardern verkündete die Maßnahme am Dienstag als Reaktion auf die erste einheimische Übertragung des Coronavirus seit sechs Monaten. "Wir haben anderswo gesehen, was passieren kann, wenn wir die Lage nicht in den Griff bekommen", sagte sie in einer Fernsehansprache. "Wir haben nur eine Chance." Sie nannte die hochansteckende Delta-Variante einen möglichen Wendepunkt in der Pandemie.
Großes Fassadenstück von Stuttgarter Hauptbahnhof abgefallen
Am Stuttgarter Hauptbahnhof ist in der Nacht zum Dienstag ein Stück der Fassade abgefallen. Es habe ein Loch von etwa drei Metern Durchmesser an der Außenseite des Bonatzbaus hinterlassen, teilte die Polizei mit. Verletzt worden sei niemand.
Unwetter hinterlässt schwere Schäden in ostfriesischer Gemeinde
Ein Sturm hat in der Gemeinde Großheide in Ostfriesland am Montagabend mehrere Häuser schwer beschädigt. Einige der Gebäude seien unbewohnbar, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen in Aurich. Die Bewohner seien von der Gemeinde in Notunterkünfte gebracht worden. Einen genauen Überblick über die Schäden gab es zunächst noch nicht.
Maki Kaji: "Vater des Sudoku" im Alter von 69 Jahren gestorben
Der "Vater" des Zahlenrätsels Sudoku ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Wie der von ihm gegründete Verlag Nikoli mitteilte, starb der Japaner Maki Kaji am 10. August nach langem Kampf gegen den Krebs. "Herr Kaji war als Vater des Sudoku bekannt und wurde von Rätselfans auf der ganzen Welt geliebt", erklärte der Verlag auf seiner Website.
Suche nach zwei Vermissten nach Flutwelle in Höllentalklamm
Nach der Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen ist die Suche nach zwei weiterhin vermissten Menschen am Dienstagmorgen fortgesetzt worden. "Die Suchmaßnahmen laufen weiter", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim nach einer Unterbrechung des Einsatzes in der Nacht. Zeugen hatten nach der Flutwelle infolge von Starkregen am Montag berichtet, die beiden Vermissten seien weggespült worden.
RKI: Sieben-Tage-Inzidenz steigt bedrohlich auf 37,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 37,4 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 3912 Neuinfektionen sowie 28 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt in Deutschland seit Wochen wieder kontinuierlich an. Am Montag hatte die Inzidenz 36,2 betragen, am Dienstag vergangener Woche lag sie noch bei 23,5. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach den RKI-Angaben vom Montag auf 3.827.051. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 91.899. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gab das RKI mit rund 3.684.700 an. (K. Berger--BTZ)
Tausende Menschen in Südfrankreich vor Waldbrand in Sicherheit gebracht
Wegen eines schweren Waldbrandes sind in Südfrankreich tausende Anwohner und Touristen in Sicherheit gebracht worden. Nahe dem Badeort Saint-Tropez wurden nach Behördenangaben vom Dienstag mehrere Campingplätze evakuiert. Rund 750 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Starker Wind behindert die Löscharbeiten.
Japan weitet Gesundheitsnotstand auf seine Präfekturen aus
Eine Woche vor Beginn der Paralympics in Tokio hat die japanische Regierung den Gesundheitsnotstand wegen rapide steigender Corona-Infektionszahlen verlängert und auf weitere Landesteile ausgedehnt. Der Notstand, der bisher in der Hauptstadtregion und fünf weiteren Präfekturen galt, gelte nun auch in sieben weiteren Präfekturen, teilte die Regierung am Dienstag mit. Für alle Regionen wurde der Notstand, der ursprünglich am 31. August auslaufen sollte, bis zum 12. September verlängert.
US-Folk-Star Bob Dylan wegen sexuellen Missbrauchs verklagt
US-Folk-Star Bob Dylan ist wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen verklagt worden. Das mutmaßliche Opfer gibt in der bereits am Freitag bei einem New Yorker Gericht eingereichten Klage an, vor fast 60 Jahren im Alter von zwölf Jahren von Dylan missbraucht worden zu sein.
WHO: Elfenbeinküste beginnt mit den Impfungen gegen Ebola
Die Elfenbeinküste hat nach einer Ebola-Infektion in der Wirtschaftsmetropole Abidjan mit Impfungen gegen die lebensbedrohliche Infektionskrankheit begonnen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurde der Impfstoff aus dem Nachbarland Guinea am Montag zuerst an Gesundheitspersonal sowie an "enge Verwandte und Kontaktpersonen" der Infizierten verabreicht. Insgesamt hat die Elfenbeinküste demnach 5000 Impfdosen von Guinea erhalten.
Blue Origin klagt gegen NASA-Milliarden-Auftrag an SpaceX
Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat die US-Regierung wegen eines Milliarden-Auftrags an den Konkurrenten SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk verklagt. Wie Blue Origin am Montag mitteilte, sollen mit der Klage "Fehler" im Vergabeverfahren für die neue Mondlandefähre der Raumfahrtbehörde Nasa behoben werden. Die Nasa hatte den 2,9 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) teuren Auftrag im April an SpaceX vergeben.
Zahl der Todesopfer durch Flut in der Türkei auf 77 gestiegen
In der Türkei hat sich die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Überschwemmungen der vergangenen Woche auf 77 erhöht. 40 weitere Menschen würden noch vermisst, teilten die türkischen Behörden am Montag mit.
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Haiti steigt auf 1400
Die Zahl der Todesopfer durch das schwere Erdbeben in Haiti am Wochenende ist auf mehr als 1400 gestiegen. Laut einer aktualisierten Bilanz gebe es 1419 Tote und mehr als 6900 Verletzte durch das Beben, teilte der Zivilschutz am Montag mit. Mehr als 37.000 Häuser seien zerstört worden. Zuvor war von knapp 1300 Toten und 5700 Verletzten die Rede gewesen.
Biontech und Pfizer reichen in USA Unterlagen für dritte Corona-Impfdosis ein
Der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer haben bei den US-Behörden Unterlagen für eine künftige Zulassung einer dritten Corona-Impfdosis eingereicht. Die Unternehmen übermittelten der US-Arzneimittelbehörde FDA Daten ihrer Phase-1-Studie zu einer solchen Auffrischimpfung, wie Biontech und Pfizer am Montag mitteilten. Diese würden "ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil sowie robuste Immunantworten" zeigen.
Waldbrand bei Jerusalem noch nicht unter Kontrolle
In den Bergen bei Jerusalem hat am Montag am zweiten Tag in Folge ein Waldbrand gewütet. "Hunderte Familien" in Gemeinden am westlichen Stadtrand von Jerusalem seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die israelische Polizei mit. Laut einem Sprecher der Rettungskräfte wurden bislang drei Gemeinden evakuiert. Hunderte Feuerwehrleute, zehn Löschflugzeuge und ein Hubschrauber waren im Einsatz, um die sich ausbreitenden Flammen einzudämmen.
Flutwelle reißt in Höllentalklamm Menschen mit
Nach Starkregen hat eine Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen am Montag mehrere Menschen mitgerissen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim am Abend mitteilte, konnten acht von ihnen aus dem Wasser gerettet werden. Zwei weitere Menschen würden aber "mit hoher Wahrscheinlichkeit" noch vermisst.
Rettungseinsatz nach Flutwelle in Höllentalklamm bei Garmisch-Partenkirchen
Nach Starkregen hat eine Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen am Montag mehrere Menschen mitgerissen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim am frühen Abend mitteilte, konnten vier von ihnen aus dem Wasser gerettet werden. Es war jedoch zunächst unklar, ob es darüber hinaus noch Vermisste gibt.
Bayerische Polizei findet mehr als 170 Kilogramm Ecstasy in Auto
In der Nähe von Münchberg in Oberfranken hat die Verkehrspolizei Hof mehr als 170 Kilogramm Ecstasy-Tabletten in einem Kastenwagen entdeckt. Die Beamten hätten das Fahrzeug auf einem Autohof kontrolliert, teilte das bayerische Landeskriminalamt am Montag in München mit. Auf der Ladefläche hätten sie die Drogen gefunden, die auf dem Schwarzmarkt etwa fünf Millionen Euro wert seien.
Seltene australische Beutelmaus-Art überlebt verheerende Waldbrände
Eine seltene australische Beutelmaus-Art hat zur Freude der Wissenschaftler die verheerenden Waldbrände vor zwei Jahren überlebt. Bei Untersuchungen im Bulburin-Nationalpark in Queensland im Osten des Landes seien 21 Exemplare der Silberfarbenen Breitfußbeutelmaus gefunden worden, berichtete Andrew Baker von der Technischen Universität Queensland am Montag: "Das heißt, dass sie überleben." Da ein Drittel ihres gesamten Habitats bei den Bränden 2019 in Flammen aufgegangen war, hatte Baker zuvor bereits ihr Aussterben in der Region befürchtet.
Neuer Waldbrand südöstlich von Athen ausgebrochen
Südöstlich von Athen ist ein neuer Waldbrand ausgebrochen. Die Bewohner dreier Dörfer 50 Kilometer südöstlich der griechischen Hauptstadt wurden laut Feuerwehr am Montag zur sofortigen Evakuierung aufgerufen. Der Brand wütete demnach nahe der Hafenstadt Lavrio.
Polizei in Hessen nimmt mutmaßlichen Tierquäler fest
Im hessischen Wetteraukreis hat die Polizei einen Mann vorläufig festgenommen, der in mehreren Fällen Wirbeltiere gequält und getötet haben soll. In Ober-Mörlen seien immer wieder tote Tiere gefunden worden, teilte die Polizei in Friedberg am Montag mit. Bei den Ermittlungen sei sie auf die Spur des polizeibekannten 35-Jährigen gekommen.
Bekannter chinesischer Mediziner wegen Kritik an Corona-Politik unter Druck
Nach seiner Kritik am kompromisslosen Kurs der chinesischen Regierung in der Coronapandemie ist ein bekannter chinesischer Mediziner unter Druck geraten. Wie die Fudan-Universität in Shanghai am Sonntag mitteilte, leitete sie nach Plagiatsvorwürfen im Internet eine Untersuchung gegen ihren Experten für Infektionskrankheiten, Zhang Wenhong, ein. Dieser hatte Ende Juli im Online-Netzwerk Weibo eine allmähliche "Rückkehr zur Normalität" gefordert und erklärt, die Menschheit müsse lernen, mit dem Virus zu leben.
Mord: Bundesgerichtshof bestätigt Hafturteil gegen Hilfspfleger
Das Hafturteil des Landgerichts München I gegen den sogenannten Todespfleger Grzegorz W. ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe die Revisionen der Nebenkläger zurückgewiesen, teilte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage mit. W. war im Oktober in München zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an. (Az. 1 StR 150/21)