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Letzte Nachrichten
Kleinkinder wegen Raucherpause von Vater allein in Zug nach Schwerin unterwegs
Offenbar wegen einer Zigarettenpause ist ein Vater im Bahnhof von Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern von seinen beiden Kindern im Alter von neun Monaten und zwei Jahren getrennt worden. Wie die Bundespolizei am Mittwoch in Rostock mitteilte, gelangte er am Dienstag bei einem Zwischenhalt nicht rechtzeitig zurück in seinen Regionalexpress nach Schwerin. Die Kleinkinder seien mit dem Zug weitergefahren und ab dann "auf sich allein gestellt gewesen".
70 Prozent der Deutschen nach eigener Einschätzung bei guter Gesundheit
Mehr als zwei von drei Deutschen sind nach eigener Einschätzung bei guter Gesundheit. Wie aus am Mittwoch in Berlin vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichen Befragungsdaten hervorgeht, schätzen 70 Prozent der Erwachsenen ihre Gesundheit subjektiv als gut oder sehr gut ein. Der Anteil nimmt jedoch mit steigendem Alter deutlich ab. Die meisten Deutschen bemühen sich zudem um einen gesundheitsbewussten Lebensstil.
Fünf Verletzte nach Brandserie innerhalb einer Nacht in Rheinland-Pfalz
Bei einer Brandserie im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern sind innerhalb einer Nacht fünf Menschen verletzt worden. Sie wurden mit Rauchvergiftungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach brachen die Feuer am späten Dienstagabend im Stadtgebiet auf einem Firmengelände und an vier Mehrfamilienhäusern aus. Eine 39-Jährige musste mit ihrer siebenjährigen Tochter vom Balkon gerettet werden.
In Frankreich gilt Impfpflicht für Pflegepersonal und Feuerwehrleute
In Frankreich gilt seit Mittwoch eine Corona-Impfpflicht für Pflegepersonal und Feuerwehrleute. Etwa 2,7 Millionen Mitarbeiter von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Pflege- und Rettungsdiensten sowie der Feuerwehr müssen nun mindestens mit einer Dosis geimpft sein. Vom 15. Oktober an ist eine doppelte Impfung nötig. Wer sich nicht daran hält, soll vom Dienst suspendiert werden und kein Gehalt mehr bekommen.
Manuela Schwesig: Krebserkrankung war "schwerster Kampf meines Lebens"
Für Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ist ihre Krebserkrankung "der schwerste Kampf meines Lebens" gewesen. "Auch wenn alles gut gegangen ist - die Diagnose haut einen um", sagte die 47-Jährige dem Magazin "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Man denkt sofort an Tod – und dann denkt man an seine Familie und die Kinder, die ja noch klein sind."
Lautstark randalierender Igel ruft in Neumünster drei Streifenwagen auf den Plan
Ein lautstark randalierender Igel hat in Neumünster einen Polizeieinsatz mit drei Streifenwagen ausgelöst. Wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Stadt am Mittwoch mitteilte, hörte eine Frau am Dienstagabend verdächtige Geräusche vom Grundstück ihrer Nachbarn und befürchtete einen Einbruch. Die Beamten schickten drei Einsatzwagen, um das Haus zu umstellen und zu durchsuchen. Fündig wurden sie jedoch nicht.
Erste Musical-Vorstellungen am New Yorker Broadway nach 18 Monaten Corona-Pause
Am Broadway in New York werden nach 18 Monaten Corona-Pause wieder vier beliebte Musicals gespielt. Theaterleute und Fans feierten am Dienstagabend die Rückkehr von "Hamilton," "Wicked," "Der König der Löwen" und "Chicago" in das berühmte Theaterviertel. Bürgermeister Bill de Blasio sprach von einem "wichtigen Abend" für den Neuanfang New Yorks. Die Broadway-Theater seien das "Herz" und die "Seele" der Stadt.
Polizei in Baden-Württemberg schießt bewaffneten Angreifer nieder
Die Polizei in Baden-Württemberg hat einen bewaffneten Angreifer angeschossen und außer Gefecht gesetzt. Der 23-Jährige habe in der Nacht zum Mittwoch in einem Mehrfamilienhaus in Bammental im Rhein-Neckar-Kreis zwei Menschen durch Stiche schwer verletzt, erklärten die Beamten in Mannheim. Die hinzugerufene Polizei schoss ihn demnach an und verletzte ihn ebenfalls schwer.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 77,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank der Wert auf 77,9. Am Vortag hatte die Inzidenz 81,1 betragen. Am Dienstag vergangener Woche hatte der Wert bei 82,7 gelegen.
Empörung über Tötung von mehr als 1400 Delfinen auf Färöer-Inseln
Die Tötung hunderter Delfine bei einer Jagd auf den Färöer-Inseln hat online und bei Umweltschützern für Empörung gesorgt. Die autonome Regierung der zu Dänemark gehörenden Inseln verteidigte am Dienstag die als "Grindadrap" bezeichnete traditionelle Jagdpraxis, die "gut organisiert und vollkommen reguliert" sei. Jäger hatten binnen eines Tages mehr als 1400 Delfine in einen Fjord getrieben und anschließend getötet.
Ehemaliger Drogenbaron in Mexiko zu 28 Jahren Haft verurteilt
Ein Gericht in Mexiko hat den ehemaligen Drogenbaron Vicente Carrillo Fuentes zu einer 28-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Der 58-Jährige müsse wegen Drogendelikten, Geldwäsche und des Hortens von Schusswaffen ins Gefängnis, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Fuentes, auch bekannt als "El Viceroy", hatte mit dem Juárez-Kartell eines der führenden Drogenkartelle des Landes geleitet. Er war 2014 im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila wegen organisierten Verbrechens und Drogenhandels festgenommen worden.
Fußballidol Pelé verlässt nach Darm-Operation Intensivstation
Das brasilianische Fußballidol Pelé hat nach seiner Darm-Operation die Intensivstation verlassen. "Der Patient Edson Arantes do Nascimento befindet sich in einem guten klinischen Zustand und ist aus der Intensivstation entlassen worden", erklärte das Albert-Einstein-Krankenhaus in São Paulo am Dienstag. Der 80-Jährige war Anfang September operiert worden und wurde anschließend auf der Intensivstation behandelt.
Klage auf mehr Schmerzensgeld nach Germanwings-Absturz erneut abgewiesen
Das Oberlandesgericht Hamm hat eine erneute Klage auf mehr Schmerzensgeld von Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes 2015 abgewiesen. Das Gericht bestätigte am Dienstag eine erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Essen zugunsten der Lufthansa. Demnach ergibt sich aus dem Fall keine rechtliche Grundlage für Schmerzensgeldforderungen gegenüber der Fluggesellschaft.
Zwei Mitglieder der "Pink Panther"-Diebesbande in Österreich verurteilt
Zwei Mitglieder der berüchtigten "Pink Panther"-Diebesbande sind in Österreich zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Wie das Landgericht Innsbruck am Dienstag mitteilte, wurde ein 37-Jähriger wegen schweren Raubes in elf Fällen zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Ein 35-Jähriger wurde zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er 2016 gemeinsam mit dem anderen Angeklagten ein Luxusuhrengeschäft überfallen und die Verkäufer mit einer Waffe bedroht hatte.
Kassette mit unveröffentlichtem Song von John Lennon wird versteigert
Eine Kassette mit einem unveröffentlichten Song von Beatles-Legende John Lennon soll Ende September in Dänemark versteigert werden. Auf der Aufnahme aus dem Jahr 1970, die nach einer Pressekonferenz stattfand, ist das nie veröffentlichte Lied "Radio Peace" zu hören, wie das Auktionshaus Bruun Rasmussen am Dienstag mitteilte. Die 33-minütige Kassette soll am 28. September in Kopenhagen unter den Hammer kommen. Ihr Wert wird auf 27.000 bis 40.000 Euro geschätzt.
Weiterer Prozess um Sektenmord an Vierjährigem vor 33 Jahren in Hanau begonnen
Vor dem Landgericht im hessischen Hanau hat ein weiterer Prozess um einen Sektenmord an einem Vierjährigen vor 33 Jahren begonnen. Die Mutter des Jungen muss sich seit Dienstag wegen Mordes verantworten, wie ein Gerichtssprecher sagte. Laut Anklage kann für die Frau bei einer Verurteilung aber auch Beihilfe zum Mord in Betracht kommen.
Vermeintlich rassistischer Angriff auf Statue erweist sich als harmlos
Ein vermeintlich rassistischer Angriff auf eine Statue einer Sklavin in Bordeaux hat sich als harmlos erwiesen. Ein Kunststudent habe ohne Erlaubnis einen Gipsabdruck von der Statue nehmen wollen, teilte die Stadt am Dienstag mit. Am Vortag hatte die Stadt noch eine Strafanzeige angekündigt, weil es aussah, als habe jemand aus rassistischen Motiven die Statue mit weißer Farbe beschmiert.
EU bleibt an Valneva-Impfstoff interessiert
Die EU ist nach Angaben der französischen Regierung weiter am Covid-Impfstoff von Valneva interessiert. "Die Vertragsverhandlungen mit der EU-Kommission gehen voran", sagte ein Sprecher des französischen Wirtschaftsministeriums am Dienstag in Paris. Erste Lieferungen seien für 2022 geplant. Der Impfstoff wird derzeit noch in einer klinischen Studie getestet.
Transmensch zündet sich auf Berliner Alexanderplatz an
Auf dem Berliner Alexanderplatz hat sich am frühen Dienstagnachmittag ein 40-jähriger Transmensch mit Benzin übergossen und angezündet. Der Vorfall ereignete sich vor einem Kaufhaus und laut Zeugen wortlos, wie die Polizei der Hauptstadt mitteilte. Ein Mitarbeiter des Kaufhauses löschte den Angaben zufolge das Feuer und alarmierte die Feuerwehr.
Großbritannien startet Auffrischungsimpfung für Ältere und Risikogruppen
In Großbritannien sollen Menschen über 50 Jahren sowie besonders gefährdete Menschen wie Vorerkrankte und Pflegekräfte ab der kommenden Woche eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Wie Gesundheitsminister Sajid Javid am Dienstag sagte, folgt die Regierung damit einer Empfehlung der zuständigen Expertenkommission, dem Gemeinsamen Ausschuss für Impfungen und Immunisierung (JCVI). Beschlossen wurde zudem die umstrittene Empfehlung, künftig auch Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren zu impfen.
Kleinkind stürzt in Halle (Sachsen-Anhalt) aus Fenster und stirbt
In Halle an der Saale ist ein Kleinkind aus dem Fenster eines Wohnhauses gefallen und gestorben. Das anderthalbjährige Kind stürzte am Sonntag aus dem vierten Stock, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage sagte. Ein Gericht habe die Obduktion der Leiche angeordnet.
Knapp drei Jahre Haft wegen Diebstahls von 242 Tablets aus Berliner Schule
Wegen des Diebstahls von 242 während der Corona-Pandemie angeschafften Tablets aus einer Schule hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten am Dienstag einen 27-Jährigen zu zwei Jahren und elf Monaten Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Leonardo D. in der Nacht zum 28. Januar aus einem Schulgebäude in Berlin-Wedding die Tablets im Gesamtwert von fast hunderttausend Euro entwendet hatte.
Verirrter Ballon löste vermutlich Stromausfall in Dresden aus
Der großflächige Stromausfall in Dresden und im Umland der sächsischen Landeshauptstadt am Montagnachmittag ist von einem aluminiumummantelten Ballon ausgelöst worden, der an einer neuralgischen Stelle eines Umspannwerks im Süden der Stadt einen Kurzschluss auslöste. Die Polizei gehe aktuell davon aus, dass es sich um Fahrlässigkeit oder Zufall handle, sagte ein Sprecher am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Energieversorger Sachsen Energie. Der Ballon sei nicht präpariert gewesen.
Paris: Rock-Ikone Johnny Hallyday bekommt Platz und Statue
Als er vor vier Jahren starb, berichteten die französischen Sender einen Tag lang nur über ihn - nun hat Rock-Legende Johnny Hallyday in Paris einen nach ihm benannten Platz und eine Statue bekommen. Zur Einweihung am Dienstag kamen etwa 150 Motorradfahrer. "Johnny wäre so stolz", sagte seine Witwe Laeticia.
Fuchs versteckt sich unter Eckbank und will Haus nicht verlassen
In Waldshut-Tiengen in Baden-Württemberg hat ein Anwohner die Polizei gerufen, weil er einen Fuchs in seinem Haus unter der Eckbank fand. Der Mann habe schon am Montagmittag einen merkwürdigen Geruch bemerkt, teilte die Polizei in Freiburg am Dienstag mit. Abends fand er dann den Fuchs - war sich aber nicht sicher, ob dieser noch lebte.
Lockdown in australischer Hauptstadt Canberra um einen Monat verlängert
Der Lockdown in der australischen Hauptstadt Canberra wird um einen Monat verlängert. Er gilt nun bis Mitte Oktober, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Die Ausgangsbeschränkungen für die rund 400.000 Einwohner waren Mitte August verhängt worden, nachdem in Canberra ein einziger Corona-Infektionsfall festgestellt worden war. Obwohl der Ausbruch der hochansteckenden Delta-Variante mit gut 250 aktiven Fällen immer noch vergleichsweise klein ist, wollen die Behörden vorsichtig bleiben.
Wild kostümierte Stars bei legendärer Met-Gala in New York
Die wild kostümierten Stars sind zurück in New York: Nach zwei Absagen wegen der Corona-Pandemie haben rund 400 Schauspieler, Musiker, Models und Sportler bei der legendären Jahresgala des New Yorker Metropolitan Museum of Art (Met) sich selbst und die Mode gefeiert. Mit besonders extravaganten Kreationen liefen am Montagabend (Ortszeit) Sängerin Billie Eilish, Rapper Lil Nas X und Turnerin Simone Biles über den cremefarbenen Teppich.
Hunderte Heuballen an A4 in Hessen in Brand geraten
Durch einen Brand hunderter Heuballen ist es am Abend und in der Nacht in der Nähe von Wildeck in Hessen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Die Autobahn A4 musste stundenlang gesperrt werden, wie die Polizei in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Dichter Rauch hatte dort die Sicht massiv beeinträchtigt.
China: Größerer Corona-Ausbruch - Schulen sind geschlossen
Angesichts eines größeren Corona-Ausbruchs bei meist ungeimpften Schulkindern in der südchinesischen Provinz Fujian sind zahlreiche Schulen geschlossen worden. Die rund 3,2 Millionen Einwohner der Stadt Putian wurden am Dienstag zu verpflichtenden Corona-Tests aufgerufen, um den jüngsten Ausbruch einzudämmen. Ein Fall mit der ansteckenderen Delta-Variante, der auf einen Reiserückkehrer aus Singapur zurückgeführt wird, hatte sich zu einem örtlichen Ausbruch von mehr als hundert Ansteckungen ausgeweitet.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt nur ganz leicht auf 81,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank der Wert auf 81,1. Am Vortag hatte die Inzidenz 81,9 betragen. Am Dienstag vergangener Woche hatte der Wert bei 83,8 gelegen.
USA: Mächtiger Tropensturm nähert sich texanischer Küste
Der Tropensturm "Nicholas" ist auf seinem Weg zur Küste des US-Bundesstaats Texas zum Hurrikan angeschwollen. Dies teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) am Montagabend (Ortszeit) mit. Der Sturm näherte sich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern der Golfküste. Die Meteorologen sagten voraus, dass "Nicholas" am Anfang seines Weges über das Festland auf die Millionenmetropole Houston prallen würde.
Hausärzte warnen vor Vernachlässigung der Grippe-Impfung
Hausärzte warnen angesichts des derzeitigen starken öffentlichen Fokus auf der Corona-Impfkampagne vor einer Vernachlässigung des Schutzes vor der Grippe. Die Influenza-Impfung dürfe keineswegs vergessen werden, auch sie trage entscheidend zum Schutz der Bevölkerung wie auch zur Entlastung des Gesundheitswesens bei, sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe).