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USA entsenden Ermittler nach Haiti wegen Entführung von Missionaren
Im Fall der entführten nordamerikanischen Missionare haben die US-Behörden Ermittler nach Haiti entsandt. "Das kleine Team, das jetzt vor Ort ist, wurde nach Haiti entsandt, um eng mit den haitianischen Behörden zusammenzuarbeiten", erklärte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, am Montag. Unterdessen protestierten in der Hauptstadt Port-au-Prince zahlreiche Menschen mit einem Generalstreik gegen die anhaltende Bandenkriminalität in dem Karibikstaat.
Veranstalter von Frankfurter Buchmesse blicken optimistisch auf Lage von Branche
Die Veranstalter der Frankfurter Buchmesse blicken nach den Corona-Lockdowns optimistisch auf die Situation der Buchbranche. "Die Branche hat einen der größten Stresstests in ihrer Geschichte souverän überstanden", sagte die Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friederichs, am Dienstag bei einer Pressekonferenz zur Eröffnung der Messe. Die Krise habe gezeigt, wie fest verankert das Buch in der Gesellschaft sei.
Betrüger bieten Zivilpolizisten in Essen gefälschte Impfausweise an
Auf einem Supermarktplatz in Essen haben mutmaßliche Betrüger einem Zivilpolizisten gefälschte Impfpässe zum Kauf angeboten. Nach einem Zeugenhinweis zu einem Onlineinserat für Impfausweise mit Covid-Aufklebern postierten sich Zivilpolizisten am Freitagabend auf dem Parkplatz, wo sich ihnen zwei Männer in einem Auto näherten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Einer von ihnen habe einem Zivilbeamten unaufgefordert zwei Impfpässe zum Verkauf angeboten.
Urteil gegen sogenannten Waldläufer von Oppenau rechtskräftig
Das Urteil gegen den sogenannten Waldläufer von Oppenau im Schwarzwald ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf die Revisionsklage der Verteidigung von Yves R. als unbegründet, wie das Landgericht im baden-württembergischen Offenburg am Dienstag mitteilte. Die zweite große Strafkammer des Gerichts hatte den 32-Jährigen im Februar zu drei Jahren Haft wegen illegalen Waffenbesitzes, Widerstands gegen die Staatsgewalt, gefährlicher Körperverletzung und Geiselnahme in einem minderschweren Fall verurteilt.
Bericht: Bill Gates wegen unangemessener Mails an Angestellte bereits 2008 verwarnt
Microsoft-Gründer Bill Gates, der 2020 wegen einer Affäre mit einer Mitarbeiterin aus dem Verwaltungsrat des Konzerns ausschied, ist einem Medienbericht zufolge bereits zuvor wegen unangemessener E-Mails verwarnt worden. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, flirtete Gates im Jahr 2007 per Mail mit einer Mitarbeiterin und lud sie zu Treffen außerhalb der Arbeit ein. Ein Microsoft-Sprecher bestätigte den Bericht auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP.
Vermisste Katze in Niedersachsen aus sechs Meter tiefem Schornstein gerettet
In Niedersachsen hat die Feuerwehr eine vermisste Katze aus einem stillgelegten Kamin gerettet. Das Tier fiel in einen sechs Meter tiefen Schornstein, wie die Feuerwehr in Leer am Montagabend mitteilte. Demnach galt die Katze in Remels seit Sonntag als vermisst. Auf der Suche nach ihr hörte ihr Besitzer irgendwann ein Miauen aus der Wand. Die Reinigungsklappe war bereits zurückgebaut.
85-Jähriger bei Überqueren von Bundesstraße von Sattelzug erfasst und getötet
Im niedersächsischen Buxtehude ist ein 85-Jähriger bei dem Versuch, eine Bundesstraße zu Fuß zu überqueren, von einem Sattelzug erfasst und getötet worden. Der Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei in Stade am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagnachmittag. Der 85-Jährige hatte den Lastwagen offenbar übersehen.
Tatverdächtiger im Fall von auf offener Straße erschossenem Mann gefasst
Rund zwei Wochen nachdem in Berlin ein Mann auf offener Straße erschossen wurde, hat die Polizei den Tatverdächtigen in Bayern gefasst. Der 32-Jährige wurde in Regensburg festgenommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin am Montagabend mit. Die Ermittler werfen dem Mann Mord vor.
Staatsanwaltschaft in Mexiko will nach U-Bahn-Unglück zehn Verdächtige anklagen
Rund ein halbes Jahr nach einem tödlichen U-Bahn-Unglück in Mexiko hat die Staatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt angekündigt, in zehn Fällen Anklage zu erheben. Betroffen seien sowohl natürliche als auch juristische Personen, teilte der Sprecher Ulises Lara am Montag (Ortszeit) mit. Die erste Anhörung ist demnach am 25. Oktober geplant.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 75,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 75,1 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 6771 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Disney verschiebt Veröffentlichung mehrerer Marvel-Filme
Mehrere Superhelden-Filme der Marvel Studios sowie die Fortsetzung der Indiana-Jones-Reihe kommen bedeutend später als ursprünglich geplant in die Kinos. Die Veröffentlichungstermine der Filme wurden teilweise um fast ein Jahr verschoben, wie aus dem am Montag aktualisierten Veröffentlichungskalender des Disney-Konzerns hervorgeht. Einige dieser Filme waren zuvor bereits wegen der Corona-Pandemie verschoben worden.
Rapper Kanye West heißt jetzt offiziell nur noch Ye
US-Rap-Mogul Kanye West heißt jetzt offiziell nur noch Ye. Eine Richterin in Los Angeles gab einem entsprechenden Antrag des 44-jährigen Grammy-Gewinners auf Namensänderung statt, wie das Gericht am Montag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Der Rapper, Musikproduzent und Modeunternehmer hatte den Antrag im August eingereicht und "persönliche Gründe" genannt.
Feministen verklagen Organisatoren von Schönheitswettbewerb Miss France
Eine französische Frauenrechtsgruppe hat am Montag die Organisatoren des Schönheitswettbewerbs Miss France verklagt. Die Gruppe Osez le féminisme (Wagt den Feminismus) sowie drei gescheiterte Kandidatinnen werfen dem Miss-France-Unternehmen und der Produktionsfirma Endemol Diskriminierung im Sinne des Arbeitsrechts vor. Sie argumentieren, es sei unzulässig, angehenden Schönheitsköniginnen vorzuschreiben, über 1,70 Meter groß, ledig und "repräsentativ für die Schönheit" zu sein.
Im Kochtopf in den Hafen der Ehe
Im Kochtopf in den Hafen der Ehe - auf diese Weise hat ein Brautpaar in Indien von sich reden gemacht. Um trotz Überschwemmungen in ihrem südindischen Heimat-Bundesstaat Kerala zu ihrer Hochzeitsfeier zu gelangen, lieh sich das Paar von einem örtlichen Tempel kurzerhand einen riesigen Kochtopf aus und funktionierte diesen zum Boot um, wie in Onlinemedien verbreitete Bilder zeigten.
Berühmter einarmiger Gorilla in Demokratischer Republik Kongo ist tot
Die Demokratische Republik Kongo trauert um einen seiner berühmtesten Gorillas: Der knapp 35-jährige Affe Mugaruka starb am Freitag in Folge einer Krankheit, wie der Kahuzi-Biega-Nationalpark im Osten des zentralafrikanischen Staates am Montag erklärte. Der einarmige Mugaruka war der letzte Nachfahre des legendären Gorillas Maheshe, der von Wilderern getötet wurde und auf einer Banknote des Landes verewigt ist.
Südafrika lehnt Genehmigung für Sputnik-Impfstoff vorerst ab
Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V wird vorerst nicht in Südafrika zum Einsatz kommen. Die medizinische Zulassungsbehörde (Sahpra) begründete ihre Entscheidung am Montag mit einem möglicherweise höheren HIV-Infektionsrisiko für männliche Sputnik-Geimpfte und verwies auf die hohe HIV-Prävalenz in Südafrika. Das Unternehmen hinter Sputnik V habe die Sicherheit seines Mittels in einer Bevölkerung mit vielen HIV-positiven Menschen bislang nicht dargelegt, erklärte die Behörde.
Studie: Intervallfasten bei Mäusen wirkungsvoller als einfache Kalorienreduktion
Nicht nur die Menge der Kalorien, sondern auch die Zeitspanne zwischen den Mahlzeiten ist bei Diäten entscheidend - zumindest bei Nagetieren. Einer am Montag in der Fachzeitschrift "Nature Metabolism" veröffentlichten US-Studie an Mäusen zufolge bringt Intervallfasten bei gleichzeitig reduzierter Energiezufuhr mehr für die Gesundheit, als einfach nur weniger Kalorien zu sich zu nehmen.
Deutscher Buchpreis für Antje Rávik Strubels Werk "Blaue Frau"
Antje Rávik Strubel ist mit dem Deutschen Buchpreis 2021 ausgezeichnet worden. Die 47-Jährige erhielt den Preis für ihren Roman "Blaue Frau", erschienen im S. Fischer Verlag, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Montagabend mitteilte. Der Preis wurde zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse vergeben, die am Dienstagabend feierlich eröffnet wird.
Prozess um Flugzeugabsturz von Fußballprofi Sala beginnt mit Teil-Schuldgeständnis
Fast drei Jahre nach dem tragischen Flugzeugabsturz des argentinischen Fußballprofis Emiliano Sala hat ein Angeklagter ein teilweises Schuldeingeständnis abgegeben. Der 66-Jährige gestand am Montag zum Auftakt des Prozesses im walisischen Cardiff den Versuch, einen Passagier ohne gültige Genehmigung zu befördern. Nach der Auswahl der Geschworenen vertagte sich das Gericht unterdessen auf Dienstagnachmittag.
Jäger in Baden-Württemberg erschießt versehentlich zwei Pferde
Ein Jäger hat in Baden-Württemberg versehentlich zwei Pferde statt zweier Wildschweine erschossen. Die beiden Tiere verendeten an ihren Verletzungen, wie die Polizei in Heilbronn am Montag mitteilte. Demnach wollte der Jäger in der Nacht zum Dienstag vergangener Woche bei Wertheim im Main-Tauber-Kreis ein bewirtschaftetes Feld vor Schäden durch Wildschweine schützen.
Polizei: Attentäter in Norwegen erstach seine Opfer mit "scharfem Gegenstand"
Die fünf Todesopfer des Anschlags im norwegischen Kongsberg sind nicht durch Pfeil und Bogen getötet worden, sondern wurden erstochen. Bei seinen Angriffen habe der Täter "irgendwann Pfeil und Bogen weggeworfen oder verloren", sagte Polizeiinspektor Per Thomas Omholt am Montag vor Medienvertretern. Seine Opfer habe er dann mit einem "scharfen Gegenstand" erstochen, darunter auch eine 52-jährige Deutsche.
Prozess gegen Ex-Profifußballer wegen Vortäuschens von eigenem Tod begonnen
Vor dem Landgericht Essen hat am Montag ein Prozess um den vorgetäuschten Tod eines ehemaligen Profifußballers aus Marl im Kreis Recklinghausen begonnen. Der jahrelang totgeglaubte Angeklagte schwieg zum Prozessauftakt, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der heute 35-jährige gebürtige Kongolese und seine 41-jährige Ehefrau sollen im Jahr 2015 eine Lebensversicherung über 1,2 Millionen Euro für ihn abgeschlossen und dann seinen Tod vorgetäuscht haben.
Fußballstar Benzema sechs Jahre nach Sexvideo-Affäre vor Gericht
Sechs Jahre nach der sogenannten Sexvideo-Affäre muss sich der französische Fußballstar Karim Benzema von Mittwoch an vor Gericht verantworten. Dem 33-Jährigen wird vorgeworfen, 2015 in die versuchte Erpressung seines damaligen Kollegen in der Nationalmannschaft, Mathieu Valbuena, verwickelt zu sein - er selbst weist das zurück. Gemeinsam mit Benzema sind vier Männer wegen versuchter Erpressung angeklagt.
Ursache für Hubschrauberabsturz mit drei Toten bei Heilbronn weiter unklar
Einen Tag nach einem Hubschrauberabsturz mit drei Toten nördlich von Heilbronn ist die Unglücksursache am Montag weiterhin unklar gewesen. Die Ermittlungen an der Absturzstelle in der Nähe von Buchen wurden fortgesetzt, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Gutachter und Sachverständige seien hinzugezogen worden. Die Bergung der Leichen dauerte bis zum späten Sonntagabend. Das Wrack wurde von Polizei und Feuerwehr bewacht.
Hundert tote Aquarienfische auf Straße im thüringischen Ilmenau verteilt
Unbekannte haben in Thüringen etwa hundert tote Aquarienfische auf einer Straße verteilt. Wie die Polizei am Montag in Gotha mitteilte, wurden die Tiere in Ilmenau im Bereich eines Kreisverkehrs auf einer Strecke von rund 50 Metern abgelegt. Einzelheiten waren unklar.
Vier Menschen bei Explosion an Güterbahnhof in Köln verletzt
Bei einer Explosion auf dem Gelände des Kölner Güterbahnhofs Eifeltor sind vier Menschen leicht verletzt worden. Bei der Reinigung eines Silotanks kam es am Montagmorgen zu einer Verpuffung und einer starken Rauchentwicklung, wie die Stadt mitteilte. Die dabei Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.
Valneva: "Positive" Studienergebnisse für Corona-Impfstoff
Der französisch-österreichische Konzern Valneva hat "positive erste" Ergebnisse aus der klinischen Phase-3-Studie für seinen Impfstoffkandidaten gegen das Coronavirus bekanntgegeben. Im Vergleich zum Astrazeneca-Impfstoff sei bei den Probanden ein höherer mittlerer Wert an neutralisierenden Antikörpern festgestellt worden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das Mittel sei zudem "im Allgemeinen gut verträglich". An der Studie hatten den Angaben zufolge 4012 Menschen ab 18 Jahren in Großbritannien teilgenommen.
Sekte gibt per E-Mail Hinweis zu in Bayern elfjährigem Kind
Eine in Bayern vermisste Elfjährige aus dem Landkreis Dillingen soll bei ihren leiblichen Eltern sein. Der Pflegevater des Kinds habe von der Sekte Zwölf Stämme eine E-Mail erhalten, wonach das Kind bei den Eltern sei, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord am Montag in Augsburg. Es werde nun die Authentizität der E-Mail geprüft, weitere Suchmaßnahmen seien aber vorerst nicht geplant.
Zwei Australier nach mehreren Tagen ohne Verpflegung aus dem Outback gerettet
Ein Australier und sein jugendlicher Begleiter haben mehrere Tage ohne Verpflegung im Outback überlebt. Der 21-Jährige und der 14-Jährige seien am Dienstag als vermisst gemeldet worden, teilte die Polizei am Montag mit. Sie seien nach einem Wochenendausflug nicht in die abgelegene Gemeinde Hermannsburg zurückgekehrt.
Unbekannte werfen Fahrrad von Brücke auf Tankmotorschiff
Unbekannte Täter haben am Sonntagabend von einer Brücke bei Mainz ein Fahrrad auf ein vorbeifahrendes Tankmotorschiff geworfen. Wie die Polizei am späten Sonntagabend mitteilte, berichteten Zeugen von drei jugendlichen Tätern, die auf der Konstheimer Brücke bei Mainz warteten, bis sich das Schiff unter der Brücke befand. Anschließend warfen sie ein silbernes Damenrad auf das Tankmotorschiff. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 74,4 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 74,4. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 4056 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Aktivisten in Haiti fordern die Freilassung entführter Missionare
Nach der Entführung von 17 nordamerikanischen Missionaren und ihren Kindern in Haiti haben zivilgesellschaftliche Organisationen in dem Karibikstaat die sofortige Freilassung der Menschen gefordert. Die Situation der Betroffenen stehe der Menschenwürde "diametral entgegen", kritisierte der Leiter des in Port-au-Prince ansässigen Zentrums für die Analyse und Erforschung von Menschenrechten, Gedeon Jean, am Sonntag.